DE2136804C2 - Zusammengesetzte Verpackungsfolie - Google Patents

Zusammengesetzte Verpackungsfolie

Info

Publication number
DE2136804C2
DE2136804C2 DE2136804A DE2136804A DE2136804C2 DE 2136804 C2 DE2136804 C2 DE 2136804C2 DE 2136804 A DE2136804 A DE 2136804A DE 2136804 A DE2136804 A DE 2136804A DE 2136804 C2 DE2136804 C2 DE 2136804C2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
film
packaging
plastic
packaging film
cooking
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE2136804A
Other languages
English (en)
Other versions
DE2136804A1 (de
Inventor
Henry Bernardsville N.J. Furgal
Thomas C. South River N.J. Hendrickson
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Colgate Palmolive Co
Original Assignee
Colgate Palmolive Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Family has litigation
First worldwide family litigation filed litigation Critical https://patents.darts-ip.com/?family=22102128&utm_source=google_patent&utm_medium=platform_link&utm_campaign=public_patent_search&patent=DE2136804(C2) "Global patent litigation dataset” by Darts-ip is licensed under a Creative Commons Attribution 4.0 International License.
Application filed by Colgate Palmolive Co filed Critical Colgate Palmolive Co
Publication of DE2136804A1 publication Critical patent/DE2136804A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2136804C2 publication Critical patent/DE2136804C2/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65DCONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
    • B65D65/00Wrappers or flexible covers; Packaging materials of special type or form

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Packages (AREA)
  • Wrappers (AREA)
  • Baking, Grill, Roasting (AREA)
  • Laminated Bodies (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine zusammengesetzte Verpackungsfolie zum Verpacken von ein oder mehreren, gegebenenfalls unregelmäßig geformten Gegenständen, ■ insbesondere von zum Kochen oder Braten vorgesehenen Lebensmittela
Es ist bekannt, einen Braten in eine sehr dünne, aber feste flexible durchsichtige Kunststoffolie einzuwickeln, die für Gas und Flüssigkeiten undurchlässig, gegen Bratenhiitze unempfindlich ist und sich gegenüber Wasser und den beim Kochen oder Braten auftretenden Substanzen inert verhält Durch die transparente Folie hindurch wird das Fleisich gebräunt, während die Folie d^n Fleischsaft während des Bratens nicht auslaufen läßt
ίο Die:-aufgetretenen Schwierigkeiten betreffen das Zusammenhalten der um das Fleisch gewickelten Folie, denn diese sehr dünnen Folien bleiben nicht verschlossen, wenn die Enden nur zusammengefaltet oder verdreh: sind. Es ist vorgeschlagen worden, getrennte oder daran befestigte Klammern o. ä. einzusetzen, um einen Verschluß zu gewährleisten. Dadurch aber entstehen einerseits zusätzliche Ausgaben und andererseits sind Klammern schwierig in einer Verpackung anzubringen und insgesamt nicht zufriedenstellend. Die Verwendung derartiger Befestigungsmittel kann zu unerwünschter Beschädigung der Folie und zu anderen Komplikationen führen.
Bekannt ist ferner ein wiederverwendbares, lichtdurchlässiges Einwickelmaterial aus einer dünnen, festen, flexiblen und durchsichtigen Kunststoffolie mit aufgeklebten Metallstreifen, die eine bleibende Deformation der Verpackungsfolie zulassen. Dieses Einwikkelmateria! soll zum wiederholten Gebrauch dienen und ist dabei auf die Funktion des Schützens des verpackten und gelagerten Gut«, beschränkt
Bekanntlich ist auch, ein Verpackungspapier durch Beschichten mit einem Klebstoff selbstklebend zu machen.
Außerdem ist etn Bonboneinwickler aus einem durchsichtigen und glänzenden Kunststoff wie Zellglas und einer unmittelbar damit verbundenen Metallfolie in Form eines Mittel- oder Randstreifens auf dem Zellglasstreifen bekannt wobei diese Kombination einen »hygienischen Außenabschluß« gewährleisten soll, der jedoch den Bedingungen des Kochens und Bratens, Bedingungen die viel härter sind als die, denen Bonbons ausgesetzt sind, in keiner Weise standhält
Schließlich ist ein Verpackungsmaterial für Lebensmittel bekannt, in dem Lebensmittel auch erhitzt werden können, das aus einem Verbund aus einer inneren, der Ware zugewandten Kunststoffolie und einer äußeren, die Kunststoffolie völlig bedeckenden Metallfolie besteht. Dabei kommt der Metallfolie die besondere Funktion eines Wärmeleiters zu, um lokale Überhitzungen in der Kunststoffolie während dev T.rh'tzens zu verhindern und Brattemperaluren, die über den Schmelztempeisturen der Kunststoffolie liegen, zu ermöglichen. Dieses Verpackungsmateria! stellt ein steifes Material dar, das vorgeformi ist und wobei ein abgeschlossener Verpackungsraum c;urch Versiegelung der aufeinanderliegender! breiten Ränder dpr Fnlienteiie gebildet wird Für haltbare Verschlußverbir.dungen. die ,'.. B. gedreht odei gefaltet sind, eignet sich ein solches Verpack i;ngsmaterial nicht.
Aufgabe der Erfindung ist eine zusammengesetzte !«Verpackungsfolie zum Verpacken von ein oder mehreren, gegebenenfalls unregelmäßig geformten Gegenständen, insbesondere von zum Kochen oder Braten vorgesehenen Lebensmitteln, die aus einer flachen, tirägerlosen Folie aus verhältnismäßig dünnem, festem, sehr flexiblem und transparentem Kunststoffmaterial und mit dem Kunststoffmaterial verbundenen Hilfsmitteln besteht, die voneinander getrennte, zumindest an
den gegenüberliegenden Rändern der Folie befindliche deformierte Bezirke ergeben.
Gemäß der Erfindung wird zur Lösung dieser Aufgabe eine Verpackungsfolie vorgeschlagen, in der das Kunststoffmaterial eine gegenüber den beim Kochen und Braten von Lebensmitteln in einem Ofen auftretenden Temperaturen hitzebeständige und gegenüber Wasser und den beim Kochen oder Braten auftretenden Substanzen inerte Folie ist, die den Garungsvorgang sichtbar zugänglich macht, und in der die deformierbaren Bezirke die Eigenschaft besitzen, sich selbst und das benachbarte Kunststoffolienmaterial in einer gedrehten oder gefalteten, haltbaren Verschlußverbindung zu halten, wobei ein Teilstück der Kunststoffolie schnell zu einer röhrenförmigen Verpackung geformt und in dieser Form aufrechterhalten werden kann, und in der die deformierharen Bezirke mit der Kunststoffolie durch ein bei den Koch- und Brattemperaturen gegen Delaminieren beständiges Bindemittel verbunden sind.
Bevorzugt ist eine Verpackungsfolie, bei der die Kunststoffolie aus einem hitzebeständigen Polyester, insbesondere aus Polyethylenterephthalat, oder aus Nylon oder aus einem hitzebeständigen Copolymer«™ von Fluorhalogenkohlenwasserstoffen, insbesondere von Chlor-trifluorethylen, besteht
Vorzugsweise liegen die deformierbaren Bezirke auf der Folie in Form eines oder mehrerer Streifen aus einem biegsamen, die gebogene Form aufrechterhaltenden Material vor, das bevorzugt aus einer Metallfolie, insbesondere eines Aluminiumfolie, und/oder aus festem Papier oder Gewebe und/oder aus Draht besteht.
Bevorzugt ist schließlich, daß das Bindemittel, welches das biegsame Material mit der Kunststoffolie verbindet, aus einem hitzebeständigen Klebstoff auf Siliconbasis besteht, daß die Verpackungsfolie in Form eines kontinuierlichen Streifens auf einer Rolle aufgerollt und in einem Abreißbehälter untergebracht ist oder daß sie in Form fertig geschnittener Teilstücke in einem Behälter untergebraucht ist.
Die Anwendung der erfindungsgemäßen Folie ist nicht auf das Braten und Kochen beschränkt, sondern das erfindungsgemäße Verpackungsmaterial kann ganz allgemein zum Einwickeln von Nahrungsmitteln oder zum Verpacken anderer Gegenstände- genutzt werden, wenn ein schnelles Einpacken für mehr oder weniger lange Zeit erwünscht wird. Zum Beispiel kann die Folie auch zum Verpacken von Nahrungsmitteln zur Aurbewahrung im Gefrierschrank oder zum Einwickeln von fettigen oder schmutzigen Werkzeugen oder Arbeitsutensilien benutzt werden.
Die verdrehten oder gefalteten Stellen können die Form von Streifen aus biegbarer Aluminium- oder einer anderen Metallfolie, festem Papier, Draht oder einem ähnlichen Material haben, wenn sich dieses Material an der Kunststoffolie befestigen und zur Aufrechterhaliung einer bestimmten Form verbiegen läßt Diese Stellen können aber auch auf die Folienobei fläche durch Streuen ooer Sprühen aufgetragene Beschichtungen enthalten, die nach der Verfestigung deformierbare oder fest haftende Flächen ergeben· Derartige Folien können selbst auch in einem Abgabebehälter verpackt sein.
F i g. I zeigt eine Draufsicht auf eine AusführUngsform der erfindungsgemäßen Folie, wobei ein Teilstück der Folie von einer Rolle in einem passenden Behälter herausgezogen ist.
F i g. 2 zeigt eine Seitenansicht der Kombination von Fig.l.
F i g. 3 zeigt einen Querschnitt entlang der Linie 3-3 der F ig. 2.
F i g. 4 und 5 zeigen zwei verschiedene Einwickelmethoden unter Verwendung eines Folienstückes der Fig. Ibis 3.
F i g. 6 zeigt eine Draufsicht auf ein Teilstück einer Folie mit zwei verhältnismäßig eng beieinanderliegenden nicht an den Rändern der Folie befindlichen Streifen.
F i g. 7 zeigt eine Draufsicht ähnlich wie F i g. 6 auf ein Teilstück mit einem einzigen zentralen Folienband.
F i g. 8 zeigt die Draufsicht auf eine Folie, deren deformierbare Teile aus an den beiden Rändern angebrachten Drähten bestehen.
F i g. 9 zeigt in Teilansicht den Randverschluß von zwei Stücken des Folienmaterials aus F i g. 1 bis 3 zur Herstellung einer doppelt breiten Verpackung.
Fig. 10 ist ein Querschnitt aus der Linie 10-10 in Fig.9.
Wie in F i g. 1 dargestellt, kann die zusarn Jiengesetzte Folie 11 in Form eines langen Streifens auf eine Ro-'e gewickelt und in einen Behälter 10 verpackt sein. Der Behälter 10 hat einen aufklappbaren Deckel und eine gezähnte ;-Iante oder ein Messer, so daß die erwünschte Menge der zusammengesetzten Folie aus dem Behälter herausgezogen und zum Gebrauch abgeschnitten werden kann.
Wie in F i g. 1 bis 3 gezeigt besteht die zusammengesetzte Folie 11 hauptsächlich aus einer kontinuierlichen nicht verstärkten flachen Folie 12 aus dünnem flexiblem synthetischem Kunststoff mit an beiden Seiten an den Rändern angebrachten, sich in Längsrichtung erstrekkenden Streifen 13 und 14 aus einer deformierbaren, eine gegebene Form behaltenden Metallfolie. Der Verbraucher kann eine beliebige Menge aus dem Behälter herausziehen und bei Gebrauch abreißen. Das abgetrennte Stück wird meist ein flaches rechteckiges Stück der zusammengesetzten Folie mit an den gegenüberliegenden Rändern angebrachten Metallfolienstreifen . sein.
Aus F i g. 4 ergibt sich, daß der einzuwickelnde Gegenstand meist mitten auf das Foliepstück gelegt wird, zum Beispiel so, daß seine längere Dimension parallel zu den Metallfolienstreifen liegt Die Folie wird dann um den Gegenstand gewickelt und die beiden Ränder werden dann in Längsrichtung zusammengedreht so daß sich ein einfacher Verschluß 15 wie in Fig.4 ausbildet Durch das Zusammendrehen der Metallfolie an den Enden wird auch die zwischen und um die Metallfolie befindliche Plastikfolie mit verdreht, und da die Metallfolie sich aus der verdrehten Stellung nicht zurückfaltet, hält sich da& Füllstück der zusammengesetzten Folie in einer geschlossenen röhrenförmigen Verpackung um den Artikel. Die Verschlüsse 15 können dicht genug :,ein, um keine Flüssigkeit durchzulassen, aber dies hängt von dem deformierbaren Material und dem Gi ad der Verdrehung ab.
F i g. 5 zeigt eine andere Möglichkeit, einen Gegenstand in ein Folienstück einzuwickeln. In diesem Fall wird der( Gegenstand mit seiner Längsachse quer ίύ den Metallfolienstreifen 13 und 14 auf das rechteckige Folienstück gelegt. Der Gegenstand wird dann durch Übereinanderlegen de? nicht jnit Metallstreifen versehenen Ränder verpackt und die Ränder mit der Metallfolie werden dann durch Verdrehen oder Falten fest zusammengebracht und bilden dabei die Verschlußpunkte 16. Auch dadurch wird die Verpackung in einer
verhältnismäßig geschlossenen, röhrenartigen Form um den Artikel gehalten.
Fi g. 6 und 7 zeigen weitere Ausführungsformen, bei denen sich die Streifen der deformierbaren Metallfolie an verschiedenen Stellen befinden.
Fig.6 zeigt einen Abschnitt einer zusammengesetzten Folie 17 mit mehreren parallelen eng beieinanderliegenden Metallfolienstreifen 18 mit möglichst gleicher Breite, die auf der Oberfläche der Folie zwischen den seitlichen Rändern der Folie angebracht sind. Nebeneinanderliegende Streifen können um einen ihrer eigenen Breite entsprechenden Zwischenraum getrennt sein.
F i g. 7 zeigt eine Ausführungsform, in der ein einzelner verhältnismäßig schmaler Metallfolienstreifen 19 sich in der Mitte eines Folienstückes 21 parallel zu den is gegenüberliegenden Rändern erstreckt
Folien entsprechend den Fig.6 und 7 können vorzugsweise wie in F i g. 4 angegeben verwendet werden, wobei sich der oder die Mciaüioiienscreifeii über beide Enden des eingewickelten Gegenstandes erstrecken, so daß sich Stellen mit ausreichender und völliger Faltung oder Verdrehung ergeben, um an den Enden der röhrenförmigen Verpackung passende Verschlüsse bilden zu können.
F i g. S zeigt ein Teilstück einer Kunststoffolie 22, an deren gegenüberliegenden Rändern zur Ausbildung der deformierbaren Stellen Metall- oder Kunststoffdrähte oder -fasern 23 und 24 angebracht sind. Diese Drähte können auf der Kunststoffolie gehalten werden, indem die Ränder der Folie der Länge nach darübergefaltet und gebogen werden oder indem schmale an der Folie befestigte Kunststoffstreifen darübergelegt werden. Die in F i g. 8 gezeigte Folie kann zum Einwickeln eines oder mehrerer Artikel benutzt werden, indem die Drähte parallel oder quer dazu ausgerichtet werden, wie in F ί g. 4 und 5 gezeigt.
!n den Ancfi*ihriinocfnrmpnt in ({pnpn Hip 2ÜSEH1H1SH·
gesetzte Folie als Verpackung eines Gegenstandes vor einer Hitzebehandlung gebraucht werden soll wie z. B. für ein Stück zu bratenden Fleisches, ist die flexible Kunststoffolie 12 vorzugsweise eine Folie aus Polyesterfilme:! wie zum Beispiel aus Polyäthylen-terephthalat. Nylon oder einem anderen sehr dünnen, aber hitzebeständigen Material, wobei das Material auch so flexibel sein soll, daß es «rieh schnell den Formen des einzuwickelnden Gegenstandes anpaßt. Zum Beispiel kann es dafür benutzt werden, wie in F i g. 4 und 5 gezeigt, einen Truthahn zum Braten einzuwickeln. Ganz allgemein bezieht sich die Erfindung auf, zum Einwickeln geeignete, flexible und durchsichtige Kunststoffolien, wozu zum Beispiel auch Filme am. Copolymeren und Fluorhalogenkohlenwasserstoffen wie Chlor-trifluoräthylen gehören.
An den verformbaren Stellen kann jede passende Metall- wie zum Beispiel Aluminiumfolie eingesetzt werden. Die Metallfolie sollte eine entsprechende Stärke besitzen, kann aber in der Breite beliebig variiert werden. In einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung ist eine 83 bis 50,8 μηι dicke Aluminiumfolie mit einem 63 bis 50,8 um starken Polyesterfilm verbunden. Eine 25,4 bis ungefähr 45 cm breite Plastikfolie kann an den Rändern mit einer ungefähr 5 cm breiten Metallfolie, wie in Fig. 1 bis 3 gezeigt, verbunden sein. Eine Streifenbreite zwischen 0,6 und ungefähr 15 cm ist bei den meisten Ausführungsiormen der vorliegenden Erfindung angebracht
Gegebenenfalls können die beschriebenen deformierbaren Streifen 13S14,18 und 19 auch aus steifem, vorbehandeltem Papier oder Gewebe oder einem deformierbaren Kunststoff sein; sie müssen nur wie eine Folie verdreht oder gefaltet werden können und den entstandenen Knick oder die Falte beibehalten, so daß die Endverschlüsse IS und 16 bestehen bleiben.
Um die Folienstreifen und die Plastikfolic zusammenzufügen, kann jeder brauchbare Klebstoff eingesetzt werden. Für die spätere Verwendung für Kochzweckc ist der Klebstoff vorzugsweise hitzebeständig oder hitzeunempfindlich wie zum Beispiel Klebstoffe auf Siliconbasis, die bei längeren erhöhten Temperaturen im Bratofen nicht verändert werden oder ihre Klebkraft einbüßen. Ein entsprechender Klebstoff auf Siliconbasis v/ird in Toluollösung von der General Electric Company of the United States of America gehandelt. In jedem Fall soll der angewandte Klebstoff vorzugsweise aus Gründen der leichteren Hersteilung des zusammengesetzten Materials durch Druck bearbeitbar sein. Dazu gehört der vuii dci Poly met !riduSu'ics, iiiC. of inc L/iiitcs States of America gehandelte, in Lösung vorliegende, druckempfindliche Klebstoff mit einem hauptsächlichen Gehalt an synthetischem Kautschuk.
In den Fällen, in denen eine ausgeprägte Hitzebeständigkeit nicht erforderlich ist, kann die Kunststoffolie aus Polyäthylen, Polypropylen oder einem entsprechenden anderen haftenden oder nichthaftenden Kunststoff passender Filmstärke sein, und auch der Klebstoff zum Verbinden der MVtiillfolie mit der Kunststoffolie kann dann ein entsprechender nicht hitzebeständiger Klebstoff sein. In diesen Fällen wird ein Polyesterklebstoff auf Polyurethanbasis der Mo<or Chemical Company of the Unites States of America vorgeschlagen.
In einer anderen Ausführungsform der vorliegenden Erfindung können die in F i g. 1 als 13 und 14 bezeichneten Randflächen mit aufgesprühten oder anders angebrachten Beschichtungen versehen sein, die nach dem Aushärten die Eigenschaft?" von festen Falten ähnlicn wie Metallfolie oder Draht annehmen. Es können aber auch kontinuierliche oder nichtkontinuierliche klebende Flächen angebracht sein, die beim Verdrehen oder Falten dieser Stellen an der Kunststoffolie und aneinander kleben bleiben, so daß sich auch die Endverschlüsse 15 und Ϊ6 ausbilden. Auch dieser Klebstoff kann druckbearbeitbarsein.
In allen aufgeführten Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung besteht das Verpackungsmaterial hauptsächlich aus einer relativ sehr dünnen und sehr flexiblen Kunststoffolie, die sich schnell um einen oder mehrere Gegenstände wickeln läßt und die bestimmte, eingearbeitete, nach dem Verpacken ganz oder teilweise über das Ende oder die Seiten dss eingepackten Gegenstandes hervorragende deformierbare Stellen aufweist Diese deformierbaren Stellen müssen die nebeneinanderliegende, verdrehte oder gefaltete Kunststofffolie in Form eines festen Verschlusses halten können, und zwar entweder durch starkes Verdrehen oder durch Verkleben.
Fi g. 9 und 10 zeigen das Zusammensetzen von zwei Folienstücken 25 und 26 mit jeweils an den Rändern verlaufenden Metallfolien, indem, wie in 27 gezeigt, die Metallfolien an einem Rand so gefaltet werden, daß ein in etwa doppelt so großes Folienstück entsteht Die nebeneinanderliegenden Metallfolien 13 und 14 werden in J- oder U-Form gefaltet und zur Herstellung der Verbindung 27 ineinandergeschoben.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (7)

Patentanspräche:
1. Zusammengesetzte Verpackungsfolie zum Verpacken von ein oder mehreren, gegebenenfalls unregelmäßig geformten Gegenständen, insbesondere von zum Kochen oder Braten vorgesehenen Lebensmitteln, aus einer flachen, trägerlosen Folie aus verhältnismäßig dünnem, festem, sehr flexiblem und transparentem Kunststoffmaterial und mit dem Kunststoffmaterial verbundenen Hilfsmitteln, die voneinander getrennte, zumindest an den gegenüberliegenden Rändern der Folie befindliche deformierbare Bezirke ergeben, dadurch gekennzeichnet, daß das Kunststoffmaterial eine gegenüber den beim Kochen und Braten von Lebensmitteln in einem Ofen auftretenden Temperaturen hitzebeständige und gegenüber Wasser und d?.n beim Kochen oder Braten auftretenden Substanzen inerte Folie ist, daß die zusammengesetzte Verpakkungsfolie den O!?ningsvorgang sichtbar zugänglich macht, und daß die deformierbaren Bezirke die Eigenschaft besitzen, sich selbst und das benachbarte Kunststoffolienmaterial in einer gedrehten oder gefalteten, haltbaren Verschlußverbindung zu halten, wobei ein Teilstück der Kunststoffolie schnell zu einer röhrenförmigen Verpackung geformt und in dieser Form aufrechterhalten werden kann, und daß die deformierbaren Bezirke mit der Kunststoffolie durch ein bei den Koch- und Brattemperaturen gegen Delaminieren beständiges Bindemittel verbunden sind.
2. Verpackungsfolie nach Λπδρπ;:·1! 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Kunsts'offoüe aus einem hitzebeständigen Polyester, insbesondr s aus Polyethylenterephthalat, oder aus Nylon oder aus einem fe.iucebeständi§en Copcfyn.tren von Fluorhalogenko'jlenwassarstoffen, insbesondere von Chlor trifiuorethylefl.-öcsteht.
3. Verpackungsfolie nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die deformierbaren Bezirke auf der Folie in Form eines oder mehrerer Streifen aus einem biegsamen, die gebogene Form aufrechterhaltenden Material vorliegen.
4. Verpackungsmaterial nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das biegsame, die gebogene Form aufrechterhaltende Material aus einer Metallfolie, insbesondere einer Aluminiumfolie, und/oder aus festem Papier oder Gewebe und/oder aus Draht besteht.
5. Verpackungsfolie nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Bindemittel, welches das biegsair.e Material mit der Kunststoffolie verbindet, aus einem hitzebeständigen Klebstoff auf Siliconbasis besteht.
6. Verpackungsfolie nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß sie in Form eines kontinuierlichen Streifens auf einer Rolle aufgerollt und in einem Abreißbehälter untergebracht ist.
7. Verpackungsfolie nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß sie in Form fertig geschnittener Teilstücke in einem Behälter untergebracht ist.
DE2136804A 1970-09-11 1971-07-23 Zusammengesetzte Verpackungsfolie Expired DE2136804C2 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US7156370A 1970-09-11 1970-09-11

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE2136804A1 DE2136804A1 (de) 1972-03-16
DE2136804C2 true DE2136804C2 (de) 1985-08-14

Family

ID=22102128

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE2136804A Expired DE2136804C2 (de) 1970-09-11 1971-07-23 Zusammengesetzte Verpackungsfolie

Country Status (9)

Country Link
AU (2) AU463703B2 (de)
BE (1) BE772167A (de)
CH (1) CH544009A (de)
DE (1) DE2136804C2 (de)
FR (1) FR2103372A5 (de)
GB (2) GB1315096A (de)
IT (1) IT1035038B (de)
NL (1) NL7112519A (de)
ZA (1) ZA714608B (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE19745009A1 (de) * 1997-10-11 1999-04-15 Papier Und Folienerzeugnisse J Verpackungsbogen für Lebensmittel

Families Citing this family (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE8711994U1 (de) * 1987-09-04 1987-10-22 India Gewürzwerk GmbH, 49124 Georgsmarienhütte Aufschnittverpackung

Family Cites Families (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE856843C (de) * 1952-09-25 The Munising Paper Company, Chicago, 111. (V. St. A.) Selbstklebendes Einwickelpapier
DE1745978U (de) * 1957-03-26 1957-05-29 F J Bernsau G M B H Papierfabr Bonboneinwickler.
GB841015A (en) * 1957-06-17 1960-07-13 Reynolds Metals Co Container for packing and cooking food
DE1909206A1 (de) * 1969-02-24 1970-09-10 Coleman Clarence Buyer Wiederverwendbares lichtdurchlaessiges Einwickelmaterial

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE19745009A1 (de) * 1997-10-11 1999-04-15 Papier Und Folienerzeugnisse J Verpackungsbogen für Lebensmittel

Also Published As

Publication number Publication date
FR2103372A5 (de) 1972-04-07
AU5091973A (en) 1974-07-11
GB1315096A (en) 1973-04-26
DE2136804A1 (de) 1972-03-16
IT1035038B (it) 1979-10-20
AU463703B2 (en) 1975-08-07
NL7112519A (de) 1972-03-14
GB1315097A (en) 1973-04-26
ZA714608B (en) 1973-02-28
CH544009A (de) 1973-11-15
BE772167A (fr) 1972-01-17
AU3220971A (en) 1973-03-01

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE69401913T3 (de) Verpackung für eine gruppe von artikeln und verfahren zu ihrer herstellung
DE60129555T2 (de) Verpackung für Lebensmittel und Verfahren für das Verpacken von Lebensmitteln
DE60009062T2 (de) Nachfüllbehälter für Lebensmittel und Vorrichtung zur Aufnahme eines solchen Behälters
DE69523751T2 (de) Lebensmittelverpackung
EP2570364A1 (de) Beutel oder Behälter für die Aufbewahrung und Zubereitung von Lebensmitteln und Verwendung dieses Beutels
DE69501115T2 (de) Verpackung aus plissiertem papier für längliche gegenstände
DE69203237T2 (de) Mit einer faltenlosen, ansetzbaren zone versehene plissierte verpackung.
DE2136804C2 (de) Zusammengesetzte Verpackungsfolie
DE4013918C2 (de)
AT333649B (de) Zusammengesetzte verpackungsfolie
DE1904070A1 (de) Verpackung fuer portionierte Schokolade und Verfahren zu ihrer Herstellung
DE60027609T2 (de) Aus einem bahnförmigen verbundmaterial hergestellter lösbar verschliessbarer beutel
DE102012107671A1 (de) Beutel zur Aufnahme eines Brötchens, Sandwiches oder dergleichen
EP3456651B1 (de) Geklebte und perforierte banderole
CH488601A (de) Dekorationsverpackung für Flaschen, Dosen, Schachteln oder dgl.
DE1536304B2 (de) Behaelter mit aufreissverschluss
DE2327536A1 (de) Verpackungsmaterial fuer lebensmittel
DE202007016765U1 (de) Dönerverpackung
DE2834634A1 (de) Tragebeutel aus papier
DE69227005T2 (de) Mit Kleber bzw. Binder versehenes Auskleidungsmaterial und Auskleidungsverfahren
DE7334448U (de) Tragebeutel
DE2061633C3 (de) Behältnis in Form eines Umschlages
DE1536304C3 (de) Behälter mit Aufreißverschluß
DE8123305U1 (de) Wiederverschliessbare einstueckige Folienbeutel mit ueberklappe
DE202018000213U1 (de) Lebensmittelbeutel

Legal Events

Date Code Title Description
OD Request for examination
D2 Grant after examination
8364 No opposition during term of opposition