AT7527U1 - Anhängbares grossflächenmähwerk - Google Patents
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Abstract
Anhängbares Mähwerk mit umlaufend angetriebenen Mähorganen (17) welches mittels einer Zugdeichsel (8) und einer Anschlussvorrichtung (9) mit einem Zugfahrzeug (2) verbind- und von diesem antreibbar ist, wobei die einzelnen Mähorgane (17) in Ihrer Gesamtheit ein Mähaggregat (3) bilden und das Mähaggregat (3) von einer Tragkonstruktion aufgenommen wird, und zumindest ein Teil der Gewichtskraft des Mähwerks mittels Stützräder eines Fahrwerks gegenüber dem Boden abgestützt ist, wobei die Zugdeichsel (8) zur Übertragung der Zugkraft in einem Schwenkgelenk mit der Tragkonstruktion verbunden ist, wobei die Zugdeichsel (8) und deren rückwärtige Verlängerung in ihrer Längserstreckung (28) das Mähaggregat (3) übergreift und an dem Fahrwerk (6) so angeschlossen ist, dass ein Verschwenken des Mähaggregats (3) relativ zur Zugdeichsel (8) um einen Schwenkwinkel (28,28') einer Lageveränderung des Fahrwerks (6) relativ zum Mähaggregat (3) im Sinne einer Querverrückung verursacht.
Description
AT 007 527 U1
Die Erfindung betrifft ein anhängbares Mähwerk gemäß dem gattungsbildenden Oberbegriff des Anspruchs 1.
Es sind anhängbare und damit gezogene Mähwerke mit um etwa um lotrechte Drehachsen umlaufend angetriebenen Mähkreiseln als Mähorgane in verschiedensten Ausführungen bekannt, 5 die vornehmlich in der Landwirtschaft zum Ernten von Grünfutter eingesetzt werden.
Diese bestehen im wesentlichen aus einer Tragkonstruktion mit Lauf- und Stützrädern, an denen das eigentliche Mähaggregat befestigt ist und einer Zugdeichsel mit einer Anschlussvorrichtung zur Ankoppelung an einen Traktor. Angetrieben werden derartige Mähaggregate, die sowohl ausgeführt sein können als Scheiben oder Trommelmäher, über den Zapfwellenantrieb eines 10 Traktors.
Bei angehängten Mähwerken, deren Arbeitsbreiten wesentlich über den Bereich von 3 Metern hinausgehen, werden derartige Mähwerke beispielsweise zwecks ihres Transportes auf öffentlichen Strassen und Wegen in eine Transportstellung überführt. Um dieses zu erreichen, werden die Mähaggregate zu diesem Zweck um etwa 90° um eine vertikale Achse derart gedreht, dass diese 15 das zulässige Straßentransportprofil nicht überschreiten.
Dazu verfügen diese Mähwerke beispielsweise über zwei verschiedene Fahrwerkssysteme, die wahlweise je nach Betriebszustand, Mähbetrieb auf dem Feld, oder Transportfahrt auf öffentlichen Strassen und Wegen, in eine Eingriffs- oder Nichteingriffsstellung verbracht werden können. Somit werden die Transporträder während des Mähbetriebs vom Boden abgehoben und haben dadurch 20 weder Bodenkontakt noch Führungs- und Lenkfunktion. Umgekehrt gilt dieses auch für die Laufund Stützräder, die das Mähwerk während des Mähbetriebs am Boden abstützen und führen, die aber andererseits während der Straßentransportfahrt vom Boden abgehoben sind. Hinzu kommt, dass die Lauf- und Stützräder gegenüber den Transporträdern eine um etwa 90° unterschiedliche Laufrichtung besitzen. 25 Eine andere bekannte Lösung zur Überwindung des Problems besteht darin, das gesamte Mähwerk mittels eines separaten Transportanhängers so zu transportieren, das die zulässige Transportbreite nicht überschritten wird.
Die vorgenannten Fahrwerkskonzeptionen für Mähwerke verlangen einen großen Umbauaufwand von der Transportstellung in die Arbeitsstellung und umgekehrt, der zudem zeitauf-30 wendig ist.
Die erfinderische Aufgabenstellung hat sich daher zum Ziel gesetzt, ein durchgehendes Konzept für angehängte Mähwerke mit großen Arbeitsbreiten zu schaffen, welches es ermöglicht, mit möglichst einfachen technischen Mitteln ein derartiges Mähwerk von der Betriebsstellung in die Transportstellung umzustellen und dabei in beiden Stellungen mit nur einem Fahrwerk auszukom-35 men. Dabei soll der Umstellvorgang zur Verbesserung des Bedienungskomforts fernbedienbar, d.h. aus der Fahrerkabine des Zugfahrzeuges erfolgen können. Ein weiteres Ziel ist es dabei auch, die Nachlauf- und Lenkeigenschaften des angehängten Mähwerks zu verbessern.
Ein zusätzliches und weiteres Ziel ist es dabei auch, ein einheitliches Fahrwerksystem für abgestufte Arbeitsbreiten mit modular aufgebauten Mäheinheiten zu schaffen. 40 Die Erfindung befasst sich demzufolge mit dem Problem, ein Fahrwerkskonzept für anhängbare und gezogenen Mähwerke der eingangs genannten Art zu verwirklichen, welches eine fernbedienbare Umstellung ohne Umbauaufwand von Transport- in Arbeitsteilung und umgekehrt mit verbesserten Nachlauf- und Lenkeigenschaften bei großen und abgestuften Arbeitsbreiten ermöglicht. 45 Gelöst wird die Aufgabe der Erfindung mit den kennzeichnenden Merkmalen des unabhängigen Hauptanspruchs. Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind den abhängigen Ansprüchen, der Beschreibung und den Figurendarstellungen zu entnehmen.
Ein Mähwerk nach der Erfindung besteht im wesentlichen aus einem Mähaggregat, welches aus nur einer Mäheinheit oder auch aus mehreren Mäheinheiten bestehen kann, welches von einer 50 Tragkonstruktion, die gleichzeitig als Zugdeichsel ausgebildet ist, überbrückt wird. Dabei ist das Mähaggregat mittels eines Drehgelenks, dessen Drehachse etwa lotrecht gegenüber dem Boden ausgerichtet ist, unterhalb der Zugdeichsel an dieser verschenk- und arretierbar abgehängt. Am hinteren Ende der Zugdeichsel ist ein Portalfahrwerk mit Lauf- und Stützrädern angelenkt, welches ein Teil der Gewichtskraft des Mähaggregates und der Zugdeichsel am Boden abstützt. Gleichzei-55 tig übernehmen die Lauf- und Stützräder die Lenk- und Führungsfunktion des Mähaggregats relativ 2 5 10 15 20 25 30 35 40 45 50 AT 007 527 U1 zur Spur des Zugfahrzeugs, welches in der Praxis überwiegend ein Traktor ist. Durch die erfindungsgemäße Art der Kopplung des Mähaggregats mit der durchgehenden und das Mähaggregat überbrückenden Zugdeichsel und dem an der Zugdeichsel angelenkten Portalfahrwerk, nimmt das Portalfahrwerk an der Verschwenkbewegung der Zugdeichsel um dieses Drehgelenk teil. Dadurch bedingt erfährt das Portalfahrwerk mit seinen Lauf- und Stützrädern gegenüber dem Mähaggregat in der rechts- oder linksseitigen Betriebsstellung des Mähwerks eine asymmetrische Anordnung des Portalfahrwerkes gegenüber dem Mähaggregat des Mähwerks. In der Straßentransportfahrt hingegen befindet sich das Fahrwerk etwa mittig zum Mähaggregat und die Zuglinie der Zugdeichsel liegt etwa in der lotrechten vertikalen Längsmittelebene des Zugfahrzeugs. Dabei besteht das Mähaggregat vorzugsweise aus zwei Mäheinheiten, die quer zur Fahrtrichtung in Reihe liegend nebeneinander angeordnet sind und die in der Transportstellung um etwa in Fahrtrichtung weisende Klappachsen hoch geklappt werden können. Aber auch auf einteilige Mähaggregate, oder eine Kombination aus mehreren Mähaggregaten von denen zumindest eines hochklappbar ist, ist die erfinderische Ausgestaltung der Zugdeichsel und dessen Fahrwerk anwendbar. In einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung kann ein Mähwerk zusätzlich mit einem Stellantrieb als Koppelglied derart ausgestaltet sein, dass der Lenkeinschlag der Lauf- und Stützräder durch manuellen Ferneingriff in die Steuerung des Fahrwerks aus der Fahrerkabine verändert werden kann. Dieses kann beispielsweise genutzt werden für besonders enge Kurvenfahrten mit möglichst geringen Kurvenradien, aber es kann beispielsweise auch genutzt werden im Mähbetrieb am Hang, um einem Abdriften des Mähwerks entgegen zu steuern. Die erfinderische Art der Kopplung von Zugdeichsel Mähaggregat und Portalfahrwerk beinhaltet eine Reihe von erfinderischen Vorteilen, die auf verschiedene Weisen genutzt und ausgestaltet werden können, wie die nachfolgend dargelegte Beschreibung verschiedener Ausführungsformen der Erfindung darlegen. Es zeigen. Fig.1 Ein angehängtes Mähwerk angekoppelt an ein Zugfahrzeug in einer Draufsicht in Arbeitsstellung nach rechts ausgeschwenkt als rechtsmähendes Mähwerk Fig.2 Ein angehängtes Mähwerk angekoppelt an ein Zugfahrzeug in einer Draufsicht in Arbeitsstellung nach links ausgeschwenkt als linksmähendes Mähwerk Fig.3 Ein angehängtes Mähwerk angekoppelt an ein Zugfahrzeug in einer Draufsicht in Arbeitsstellung in der Mittelstellung Fig.4 Ein angehängtes Mähwerk angekoppelt an ein Zugfahrzeug in einer Draufsicht in seiner Transportstellung mit hochgeklappten Mäheinheiten Fig.5 Ein angehängtes Mähwerk analog Fig.1 mit integriertem Aufbereiter und nachgeordne-ter Querfördereinrichtung als rechtsmähendes Mähwerk Fig.6 Ein angehängtes Mähwerk analog Fig.1 mit integriertem Aufbereiter und nachgeordne-ter Querfördereinrichtung als linksmähendes Mähwerk Fig.7 Ein angehängtes Mähwerk in einer Transportstellung mit hochgeklappten Mähaggregaten in einer Seitenansicht Fig.8 Ein angehängtes Mähwerk in einer Transportstellung gemäß Fig.7 mit hochgeklappten Mähaggregaten in einer Ansicht von hinten Fig.9 Ein angehängtes Mähwerk in einer Transportstellung mit hochgeklappten Mähaggregaten in einer Seitenansicht in abgesenkter Transportstellung Fig.10 Ein anhängbares Mähwerk in einer Draufsicht mit einem erweiterten Fahrwerk nach der Erfindung Fig.11 Ein anhängbares Mähwerk in Ansicht X gemäß Fig.10 Fig.12 Ein anhängbares Mähwerk in Ansicht Y gemäß Fig.10 Fig.13 Ein anhängbares Mähwerk gemäß Fig.10 in einer Mittelstellung. Fig.14 Ein anhängbares Mähwerk gemäß Fig.13 in einer Seitenansicht An Hand der Figurendarstellungen Figl bis Fig.10 ist die Erfindung in ihrer Gesamtheit näher und ausführlich dargestellt. Dabei sind in den Figurendarstellungen Figl bis Fig.6 die erfindungswesentlichen Merkmale der Übersicht halber und zur besseren Verdeutlichung in vereinfachter Form am Beispiel von 3 55 AT 007 527 U1 gezogenen Mähwerken nach der Erfindung dargestellt.
In den Figuren Fig.1, Fig.2 und Fig.3 ist ein angehängtes Mähwerk 1 nach der Erfindung in einer Draufsicht auf die Aufstandsebene in verschiedenen Arbeitsstellungen dargestellt. Dabei sind unterschiedlich Lagen und Ausrichtungen des Mähwerks 1 und des Fahrwerks 6 relativ zum Mäh-5 aggregat 3 und damit auch relativ zu einem Drehgelenk 10 mit seiner Hochachse 11 und relativ zum Zugfahrzeug 2 und dessen lotrechter Hauptlängsmittelebenen 14 dargestellt.
Das Mähwerk 1 ist mit umlaufend angetriebenen Mähorganen 17 eines Mähaggregates 3 ausgestattet und mittels einer Zugdeichsel 8 und einer Anschlussvorrichtung 9 mit einem Zugfahrzeug 2 gelenkig um eine Hochachse 12 verbunden. Der Antrieb der Mähorgane 17 kann beispielsweise 10 von der Zapfwelle des Zugfahrzeuges 1 in bekannter Weise über Schwenk- und Winkelgetriebe 26 über einen Zapfwellenstrang 27 erfolgen.
Das Mähwerk 1 als Ganzes besteht dabei im Wesentlichen aus der Anschlussvorrichtung 9, der Zugdeichsel 8, der Tragkonstruktion 5, die eine Verlängerung der Zugdeichsel 8 beinhaltet, dem Fahrwerk 6 mit seinen Lauf- und Stützrädern 7 und dem an der Tragkonstruktion abgehäng-15 ten Mähaggregat 3, welches auch zur Erzielung großer Arbeitbreiten beispielsweise aus zwei nebeneinander liegenden Mäheinheiten 4,4' besteht.
Dabei wird die Tragkonstruktion 5 hinter dem Mähaggregat 3 gegenüber dem Boden von den Lauf- und Stützrädern 7 des Fahrwerks 6 abgestützt. Das Mähaggregat 3 ist unterhalb der Tragkonstruktion 5 mittels eines Drehgelenks 10 um eine Hochachse 11 verschwenkbar an der Trag-20 konstruktion 5 angelenkt und in den verschiedenen Arbeitspositionen bzw. und auch in der Transportposition um die Hochachse 11 des Drehgelenks 10 feststellbar. Das Mähaggregat 3 kann sich dabei in bekannter Weise dem Boden hinsichtlich Bodenwellen, Roll und Nickbewegungen anpassen und dabei mittels bekannten aus Gründen der Übersichtlichkeit nicht näher dargestellten Stellantrieben vom Boden abgehoben und wieder abgesenkt werden. Zumindest ein Teil der Ge-25 wichtskraft des Mähaggregats 3 wird dabei ebenfalls in bekannter und nicht dargestellter Weise mittels Federelementen auf die Tragkonstruktion 5 und damit über die Lauf- und Stützräder 7 des Fahrwerks 6 gegenüber dem Boden abgestützt.
Die Tragkonstruktion 5 ist dabei so ausgebildet, dass sie sich als Verlängerung der Zugdeichsel in ihrer rückwärtigen Längserstreckung 28 über das Drehgelenk 10 hinaus fortsetzt und sich 30 dabei an der Quertraverse 13 des Fahrwerks 6 abstützt.
Der Anschluss an der Quertraverse 13, und damit die Verbindung zum Fahrgestell, kann starr oder gelenkig ausgeführt sein. In den Darstellungen Fig.1 bis Fig.14 ist der Anschluss zum Fahrgestell 3 als Drehgelenk 15 und als Hochgelenk mit der Hochachse 16 ausgeführt. Dabei ist auch dieses Drehgelenk 15 in seiner Bewegungsfreiheit um die Hochachse 16 in seinen Betriebstellun-35 gen arretierbar und es wird lediglich zur Umstellung von einer der möglichen Arbeitspositionen in eine andere Arbeitspositionen oder zur Umstellung von einer Arbeitspositionen in die Transportposition entriegelt, damit die Lauf- und Stützräder jeweils auf die neue Laufrichtung eingestellt werden können. Der Verschwenkvorgang der Zugdeichsel 8 um die Hochachse 12 relativ zum Zugfahrzeug 2 geht einher mit dem Verschwenken des Mähaggregats 3 um die Hochachse 11 des Dreh-40 gelenks 10. Dazu dient der Schwenkzylinder 36, ausgeführt als doppeltwirkender Hydraulikzylinder, der zum einen im Gelenkpunkt 37 an der Zugdeichsel 8 und zum anderen im Gelenkpunkt 38 am Mähaggregat 3 abgestützt ist. Der Kolben des Schwenkzylinder 36 kann in bekannter weise beispielsweise durch eine Sperrventil als Doppelrückschlagventil in jeder seiner möglichen Stellungen eingespannt werden, welches gleichermaßen die Arretierung des Drehgelenks bedeutet. 45 Dieser Verschwenkvorgang des Mähaggregats 3 um den Schwenkwinkel 18,18' relativ zu dessen Tragkonstruktion 5 und Zugdeichsel 8 ist damit gleichermaßen der Verschwenkvorgang des Fahrwerks 6 relativ zum Mähaggregat 3 und in der anschließenden oder gleichzeitig ausgeführten Weiterfahrt stellt sich dann bedingt durch die Führung der Lauf- und Stützräder 7 auch die Ver-schwenkbewegung der Zugdeichsel um die Hochachse 12 und damit relativ zum Zugfahrzeug ein, 50 wobei sich in der Geradeausfahrt zwischen der Zuglinie der Zugdeichsel 8 und der Hauptmittelebenen 14 ebenfalls der Schwenkwinkel 18 einstellt. Die Schwenkbewegungen der Zugdeichsel setzen sich damit über das Drehgelenk 10 bis zum Anschluss an das Fahrwerk 6 nach der Gesetzmäßigkeit von Hebelarmen fort. Im Falle des Verschwenkens der Zugdeichsel um die Hochachse 11 des Drehgelenks 10 verschwenkt somit auch das Fahrwerk 6, welches damit eine Lage-55 Veränderung des Fahrwerks 6 relativ zum Mähaggregat 3 zur Folge hat. Diese Lageveränderung 4 AT 007 527 U1 beinhaltet somit auch eine Querverrückung des Fahrwerks relativ zum Mähaggregat 3.
In Fig.2 ist eine derartige Lageveränderung des Fahrwerks 6 gegenüber seiner Lage in Fig.1 dargestellt, wobei in Fig.1 ein rechtsseitig und in Fig.2 ein linksseitig mähendes Mähwerk 1 dargestellt ist. In Fig.1 ist dabei die Zugdeichsel 8 um den Schwenkwinkel 18 und in Fig.2 um den 5 Schwenkwinkel 18' gegenüber der lotrechten Hauptlängsmittelebene 14 des Zugfahrzeugs 2 verschwenkt.
In Fig.3 ist das Mähwerk 1 mittig zur Hauptlängsmittelebene 14 ausgerichtet und in Fig.4 sind die Mäheinheiten 4,4' des Mähaggregats 3 um in Fahrtrichtung weisende Schwenkachsen von Klappgelenken 31,31' in ihre Transportstellung hochgeklappt. Die Lage und Ausrichtung des Fahr-10 werks 6 mit seinen Lauf - und Stützrädern 7 unterscheiden sich in den Fig.3, in der Arbeitsstellung die Mittelstellung des Mähwerks, und in Fig.4 in der Transportstellung nicht voneinander, sind aber von der Ausrichtung und Lage des Mähwerks 1 gemäß Fig.1 und Fig.2 in ihrer Lage verschieden.
Das Fahrwerk 6 ist dabei etwa portalartig ausgestattet, indem zwei Lauf - und Stützräder 7 zueinander durch eine Quertraverse 13 zueinander beabstandet und miteinander verbunden sind. 15 Bei jedem Verschwenkvorgang des Fahrwerks 6 relativ zum Mähaggregat 3 muss die Laufrichtung der Lauf- und Stützräder auf die neue Situation fahrtrichtungsgerecht auf die Fahrtrichtung F ausgerichtet sein.
Eine Möglichkeit, die Laufrichtung der Lauf- und Stützräder 7 auf die Fahrtrichtung F abzustimmen besteht darin, die Quertraverse 13 samt Fahrwerk 6 um die Hochachse 16 des Drehge-20 lenks 15 um den entsprechenden Drehwinkel zu verschwenken. Dieses kann beispielsweise mittels eines separaten aus Vereinfachungsgründen nicht dargestellten Schwenkantriebs erfolgen, der ebenfalls über einen hydraulisch betätigbaren aber auch hydraulisch einspannbaren Kolben arretiert werden kann.
Eine weitere Möglichkeit der Anpassung oder auch Korrektur der Laufrichtung der Lauf - und 25 Stützräder 7 besteht darin, dass die Lauf- und Stützräder (7) an Achszapfen 29 in Hochlagern 30 an den Enden der Quertraverse 13 in Ihrer Laufrichtung verschwenk- und feststellbar gelagert sind, und so durch ihre Verschwenkbarkeit um ihre Hochachse 30 auf die jeweilige Laufrichtung neu eingestellt werden können. In einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung können die Achszapfen 29 der Lauf- und Stützräder (7) über Lenkhebel 32 mittels einer Spurstange 33 untereinander 30 gekoppelt sein, wobei die Laufrichtung der Lauf- und Stützräder (7) dabei über zwei Koppelglieder 34 und 35 automatisch durch das verschwenken der Zugdeichsel 8 korrigiert wird.
Dabei ist das Koppelglied 34, ausgebildet als Koppelstange, in Abstand zur Hochachse 11 des Drehgelenks 10 am Mähaggregat 3 und in Abstand zur Hochachse 16 des Drehgelenks 15 im Gelenkpunkt 40 an der Traverse 13 angeschlagen. Des weiteren ist das Koppelglied 35, welches 35 ebenfalls als einfache Koppelstange ausgebildet sein kann, in Abstand zur Hochachse 16 des Drehgelenks 15 im Gelenkpunkt 41 an der Tragkonstruktion 5 und im Gelenkpunkt 42 am Lenkhebel 32 angeschlagen.
Somit bilden die Glieder Lenkhebel 32, Spurstange 34, Koppelglieder 34 und 35 in Verbindung mit dem Mähaggregat 3 und der Tragkonstruktion 5 als Verlängerung der Zugdeichsel 8 in Verbin-40 düng mit der Quertraverse 13, ein kinematisches Koppelgetriebe in Form einer Lenkerkopplung zur Verschwenkung Traverse 13 um die Hochachse 16 des Drehgelenks 15 und der Lauf- und Stützräder 7 um die Hochachse des Hochlagers 30 als Lager der Achszapfen 29.
In einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung kann das Koppelglied 35 als doppelwirkender Hydraulikzylinder ausgestaltet sein, so dass dieser Hydraulikzylinder als längenveränderbares 45 Koppelglied zusätzlich für Lenkkorrekturen, zum Beispiel in Kurvenfahrten zur Korrektur des Einschlagwinkels der Lauf und Stützräder 7, oder auch zum Gegensteuern bei Hangdrift genutzt werden kann.
Die Kinematik des Bewegungsablaufs der Schwenkbewegung der Zugdeichsel 8 zur Verstellung in verschiedene Betriebszustände, beispielsweise von rechts- auf linksseitigem Mähbetrieb ist 50 dabei so ausgelegt, dass der Bewegungsablauf zur Herbeiführung die Querverrückung des Fahrwerks beidseitig und spiegelsymmetrisch zur Hauptmittelebene erfolgt. Dabei bleiben in allen Betriebszuständen die Lauf- und Stützräder 7 mit ihrer Stütz- und Führungsfunktion mit der Aufstandsfläche des Bodens im Eingriff.
Dabei ist die Standsicherheit des Mähwerks 1 für die Betriebssicherheit in allen Betriebszu-55 ständen des Mähwerks 1 von besonderer Bedeutung. Dieses gilt auch und gerade in Hanglagen 5 AT 007 527 U1 des Mähbetriebs.
Dabei hat es sich als besonders vorteilhaft erwiesen, wenn die Hochachse 11 des Schwenkgelenks 10 in jedem Betriebszustand in der Fläche des von den Dreieckspunkten A.B und C definierten Dreiecks liegt. Dabei stellt der Punkt A die Hochachse 12 des Schwenkgelenks der Anschluss-5 Vorrichtung 9, die Punkte B und C die Mittelpunkte der Aufstandsfläche der Lauf- und Stützräder 7 des Fahrwerks 6 dar.
In den Figuren Fig.5 und Fig.6 ist ein Mähwerk analog der Darstellung Fig.1 und Fig.2 dargestellt. Demzufolge kann ein Mähaggregat 3 auch erweitert werden, beispielsweise mit Aufbereitern oder Querfördereinrichtungen. 10 Dabei kann ein Mähaggregat grundsätzlich auch nur eine Mäheinheit 4 mittig oder außermittig zum Drehgelenk 10 oder aber auch mehrere Mäheinheiten 4,4' umfassen.
In besonders vorteilhafter Weise zur Erzielung großer Arbeitsbreiten kann ein Mähaggregat 3, wie in den Ausführungsbeispielen Fig.5 und Fig.6 dargelegt, zwei hochklappbare Mäheinheiten 4,4' umfassen, wie dieses bereits in den Figuren Fig.1 bis Fig.4 dargestellt ist. Fig.5 und Fig.6 zeigt 15 dabei ein Mähwerk 1 mit einem Mähaggregat, welches aus den Mäheinheiten 4,4' mit integrierten Aufbereitern 19,19' besteht, wobei dem Mähaggregat 3 zusätzlich eine Querfördereinrichtung 20 mit umschaltbarer Förderichtung 23,23', beispielsweise ausgeführt als Förderband, zugeordnet ist. Die Querfördereinrichtung 20 ist ebenfalls an einem Drehgelenk 21 mit einer Hochachse an der Tragkonstruktion 5 angehängt. Der Aufbereiter 19 bzw. 19', der jeweils außenliegenden Mäheinheit 20 wirft die Mahd auf die Querfördereinrichtung 20 ausgebildet als Förderband, wobei dieses die Mahd nunmehr querversetzt mit der Mahd der innen liegenden Mäheinheit 4 oder 4' zusammenlegt. Dieses beinhaltet zusätzlich den Vorteil, dass das nachlaufende Fahrwerk 6 in einer freigeräumten Gasse fahren kann. Beim Verschwenken des Mähwerks 1 von rechts- auf linksmähend beinhaltet dieses wiederum den Vorteil, dass auch das Förderband als Querfördereinrichtung 20 25 an der Lageveränderung im Sinne der Querverrückung und Neuausrichtung parallel zum Mähaggregat 3 proportional zur Querverrückung des Fahrwerks 6 teilnimmt.
Andererseits ist es auch möglich, dass jeder Mäheinheit 4,4' eine separate Querfördereinrichtung 20,20' als Querförderband zugeordnet ist, wobei jedes Querförderband 20,20' unabhängig vom jeweils anderen aus dem Wurf- bzw. Förderbereich des Aufbereiters in bekannter Weise 30 herausgeschwenkt werden kann und damit seiner Querförderfunktion enthoben ist. Auch können somit dann die beiden Mahden der Mäheinheiten 4,4' durch das jeweils im Eingriff verbleibende Querförderband zusammengelegt werden.
Fig.7 zeigt ein Ausführungsbeispiel eines Mähwerk 1 nach der Erfindung mit hochgeklappten Mäheinheiten 4,4' mit den daran angebrachten Querförderbändern 20 in der Transportstellung für 35 die Straßenfahrt.
In. Fig.8 ist die Ansicht gemäß Fig.7 von hinten in Fahrtrichtung F gesehen dargestellt.
In Fig.9 ist in einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung die Zugdeichsel 8 mit einem Knickgelenk 24 dargestellt. Dabei ist das Knickgelenk 24 durch einen Hydraulikzylinder 25 mit eingespannter Kolbenstange überbrückt. In der Fig.7 ist das Mähwerk 1 analog Fig.6 in einer Transportposition 40 dargestellt.
In Fig.10 ist das Mähwerk gemäß Fig.9 in abgesenkter Position mit reduziertem Schwerpunktsabstand gegenüber dem Boden mit eingeknickter Zugdeichsel 8 und eingeknickter Tragkonstruktion 5 mit gebeugtem Knickgelenk 24 dargestellt.
In besonders vorteilhafter Weise können sowohl die Zugdeichsel 8 mit rückwärtiger Verlänge-45 rung der Zugdeichsel 28 als Tragkonstruktion 5 aus einem Hohlprofil, beispielsweise einem Rechteckhohlprofil, hergestellt sein.
In Fig.10 ist ein angehängtes Mähwerk 1 in einer Draufsicht ausführlich mit dem oben genannten Koppelgetriebe in Form einer Lenkerkopplung dargestellt. Diese ausführlich dargestellte und oben dargelegte Ausführungsform der Lenkerkopplung ist ebenso anwendbar auf die in den Fig.1 50 bis Fig.6 vereinfacht dargestellten Mähwerk 1 nach der Erfindung. In einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung können die Lauf- und Stützräder 7 längs der Fahrtrichtung im seitlich ausgeschwenkten Zustand des Mähwerks zueinander versetzt angeordnet sein.
Dieses beinhaltet den Vorteil, dass das Fahrwerk 6 trotz Querfördereinrichtung 20 näher an das Mähaggregat 3 angeordnet werden kann, wobei das Mähwerk 1 insgesamt kürzer baut, wel-55 ches die Fahrstabilität des Mähwerks insgesamt günstig beeinflusst. Das Verschwenken der 6 AT 007 527 U1
Zugdeichsel 8 von rechtsmähend auf linksmähend verläuft dabei ebenfalls spiegelsymmetrisch zur Hauptlängsmittelebene 14, so dass die Anordnung der Lauf- und Stützräder 7 jeweils exakt spiegelsymmetrisch zur Hauptlängsmittelebene 14 verläuft. In der Transportstellung für den Straßentransport hingegen stehen die Lauf- und Stützräder 7 wiederum ohne Versatz längs der Fahrtrich-5 tung hintereinander, wie die Figuren Fig.13 und Fig.14 zeigen.
Durch diese Art der Anordnung der versetzten Stützräder in der Arbeitsposition des Mähens ist eines der beiden Stützräder besonders nahe an das Mähaggregat herangezogen, wohingegen das andere Stützrad genügend Freiraum lässt zur Unterbringung eines Förderbandes als Teil einer Querfördereinrichtung, welche die Mahd beider Mäheinheiten 4,4' in den Außenbereich des Mäh-10 werks ablegt. Durch Anschlussfahren mit entgegengesetzter Fahrtrichtung F lassen sich somit problemlos zwei Mahden einer Mähfahrt zu einem Großschwad zusammen legen. Bei einer Arbeitsbreite von beispielsweise Acht Metern lassen sich somit Sechzehn Meter Arbeitsbreite zu einer Mahd Zusammenlegen. Dieses ist mit erheblichen wirtschaftlichen Vorteilen im Nachfolgeprozess beispielsweise beim Häckseln mit einem Feldhäcksler verbunden. 15 In Fig.11 ist das Mähwerk gemäß Fig.10 in Ansicht X und in Fig.12 in Ansicht Y dargestellt.
In Fig.13 ist ein angehängtes Mähwerk gemäß Fig.10 in einer Mittelstellung in einer Draufsicht dargestellt. Dabei ist die Zugdeichsel 8 gegenüber einer Arbeitsstellung im rechts- oder linksseitigen Mähbetrieb mit dem Schwenkzylinder 36 in Mittelstellung verschwenkt worden, wodurch das Fahrwerk 6 infolge der Schwenkbewegung relativ zum Mähaggregat wieder in die Mitte des Mäh-20 werks verrückt worden ist und in dieser Lage etwa mittig zur Hauptlängsmittelebene 14 ausgerichtet ist. Dabei ist der Versatz der Lauf- und Stützräder 7 untereinander in Fahrtrichtung gesehen etwa identisch zu Null verschwunden, wie dieses auch aus der in Fig.14 dargestellten Seitenansicht hervorgeht. 25 Bezugszeichenliste 1 angehängtes Mähwerk 2 Zugfahrzeug 3 Mähaggregat 4,4' Mäheinheit 30 5 Tragkonstruktion 6 Fahrwerk 7 Lauf- u. Stützräder 8 Zugdeichsel 9 Anschlussvorrichtung 35 10 Drehgelenk 11 Hochachse 12 Hochachse 13 Quertraverse 14 lotrechte Hauptlängsmittelebene 40 15 Drehgelenk 16 Hochachse 17 Mähorgan 18,18' Schwenkwinkel 19,19’ Aufbereiter 45 20 Querfördereinrichtung 21 Drehgelenk 22 23,23' Förderrichtung 24 Knickgelenk 50 25 Hydraulikzylinder 26 Schwenk- und Winkelgetriebe 27 Zapfwellenstrang 28 rückwärtige Verlängerung 29 Achszapfen 55 30 Hochlager 7
Claims (23)
- AT 007 527 U1 31,31' Klappgelenk 32 Lenkhebel 33 Spurstange 34 Koppelglied 5 35 Koppelglied 36 Schwenkzylinder 37 Gelenkpunkt 38 Gelenkpunkt 39 Gelenkpunkt 10 40 Gelenkpunkt 41 Gelenkpunkt 42 Gelenkpunkt A Dreieckspunkt 15 B Dreieckspunkt C Dreieckspunkt F Fahrtrichtung 20 ANSPRÜCHE: 25 30 35 40 45 50 1. Anhängbares Mähwerk mit umlaufend angetriebenen Mähorganen (17), welches mittels einer Zugdeichsel (8) und einer Anschlussvorrichtung (9) mit einem Zugfahrzeug (2) verbind- und von diesem antreibbar ist, wobei die einzelnen Mähorgane (17) in Ihrer Gesamtheit ein Mähaggregat (3) bilden und das Mähaggregat (3) von einer Tragkonstruktion aufgenommen wird, und zumindest ein Teil der Gewichtskraft des Mähwerks mittels Stützräder eines Fahrwerks gegenüber dem Boden abgestützt ist, wobei die Zugdeichsel (8) zur Übertragung der Zugkraft in einem Schwenkgelenk mit der Tragkonstruktion verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Zugdeichsel (8) und deren rückwärtige Verlängerung in ihrer Längserstreckung (28) über das Schwenkgelenk fortgesetzt ist, und der Teil der rückwärtigen Längserstreckung (28) an der Schwenkbewegung um die Hochachse (11) des Drehgelenks (10) teilnimmt und mit dem Fahrwerk (6) verbunden ist.
- 2. Anhängbares Mähwerk mit umlaufend angetriebenen Mähorganen (17), welches mittels einer Zugdeichsel (8) und einer Anschlussvorrichtung (9) mit einem Zugfahrzeug (2) verbind- und von diesem antreibbar ist, wobei die einzelnen Mähorgane (17) in Ihrer Gesamtheit ein Mähaggregat (3) bilden und das Mähaggregat (3) von einer Tragkonstruktion aufgenommen wird, und zumindest ein Teil der Gewichtskraft des Mähwerks mittels Stützräder eines Fahrwerks gegenüber dem Boden abgestützt ist, wobei die Zugdeichsel (8) zur Übertragung der Zugkraft in einem Schwenkgelenk mit der Tragkonstruktion verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Zugdeichsel (8) und deren rückwärtige Verlängerung in ihrer Längserstreckung (28) das Mähaggregat (3) übergreift und an dem Fahrwerk (6) so angeschlossen ist, dass ein Verschwenken des Mähaggregats (3) relativ zur Zugdeichsel (8) um einen Schwenkwinkel (28,28*) einer Lageveränderung des Fahrwerks (6) relativ zum Mähaggregat (3) im Sinne einer Querverrückung verursacht.
- 3. Anhängbares Mähwerk nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Zugdeichsel (8) mit ihrer rückwärtigen Verlängerung (28) eine Tragkonstruktion (5) für das Mähaggregat (3) umfasst, welches sich an einem Fahrwerk (6) mit wenigstens zwei zueinander beabstandeten Lauf- und Stützrädern (7) am Boden abstützt.
- 4. Anhängbares Mähwerk nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Lauf- und Stützräder (7) des Fahrwerks (6) mittels einer Quertraverse 13 untereinander beabstandet miteinander verbunden sind.
- 5. Anhängbares Mähwerk nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Fahrwerk (6) starr mit der Tragkonstruktion (5) verbunden sind.
- 6. Anhängbares Mähwerk nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Fahrwerk (6) gelenkig und verschwenkbar um die Hochachse (16) eines Drehgelenks (15) mit der 8 55 5 10 15 20 25 30 35 40 45 50 AT 007 527 U1 Tragkonstruktion (5) verbunden sind.
- 7. Anhängbares Mähwerk nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Lauf- und Stützräder (7) um Achszapfen (29) in Hochlagern (30) in Ihrer Laufrichtung verschwenk-und feststellbar sind.
- 8. Anhängbares Mähwerk nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Fahrwerk (6) mittels Koppelglieder (34,35) als Teil eines Koppelgetriebes, welches mit der Schwenkbewegung des Mähwerks (3) um die Hochachse (11) des Drehgelenks (10) mit einem Schwenkwinkel (18,18') derart in Wirkverbindung steht, dass diese ebenfalls eine Schwenkbewegung des Fahrwerks (6) relative zur Zugdeichsel (8) um die Hochachse (16) des Drehgelenks (15) mit einer Laufrichtungsverstellung der Lauf- und Stützräder (7) erzeugt.
- 9. Anhängbares Mähwerk nach Anspruch 3 in Verbindung mit einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Achszapfen (29) der Laufund Stützräder (7) über Lenkhebel (32) mittels einer gemeinsamen Spurstange (33) untereinander gekoppelt sind und die Laufrichtung der Lauf- und Stützräder (7) mittels Koppelglieder (34,35) als Teil eines Koppelgetriebes, welches mit der Schwenkbewegung des Mähwerks (3) um die Hochachse (11) des Drehgelenks (10) mit einem Schwenkwinkel (18,18') derart in Wirkverbindung steht, dass diese ebenfalls eine Schwenkbewegung der Laufräder 6 um die Hochachse der Hochlager (30) der Achszapfen (29) zwecks Laufrichtungsverstellung der Lauf- und Stützräder (7) verursacht.
- 10. Anhängbares Mähwerk nach Anspruch 3 in Verbindung mit einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Achszapfen der Lauf- und Stützräder (7) über Lenkhebel mittels einer gemeinsamen Spurstange untereinander gekoppelt sind und die Laufrichtung der Lauf- und Stützräder (7) mittels eines an den Lenkhebeln (32) angreifenden Koppelglieds (35), ausgebildet als Hydraulikzylinder veränderbar ist.
- 11. Anhängbares Mähwerk nach Anspruch 3 in Verbindung mit einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Laufrichtung der Lauf- und Stützräder (7) des Fahrwerks (6) relativ zur Ausrichtung der Zugdeichsel (8) in Bezug auf das Zugfahrzeug (2) an den unterschiedlichen Betriebsstellungen Mäh- oder Transportbetrieb gekoppelt ist.
- 12. Anhängbares Mähwerk nach Anspruch 1 oder 2 in Verbindung mit einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche dadurch gekennzeichnet, dass der Bewegungsablauf zur Herbeiführung der Lageveränderung im Sinne der Querverrückung des Fahrwerks (6) relativ zum Mähaggregat (3) beidseitig der Hauptmittelebene (14) erfolgen kann.
- 13. Anhängbares Mähwerk nach Anspruch 1 oder 2 in Verbindung mit einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Lauf- und Stützräder in allen Betriebszuständen ihre Stütz- und Führungsfunktion ausübend mit der Aufstandsfläche in Eingriff stehen.
- 14. Anhängbares Mähwerk nach Anspruch 1 oder 2 in Verbindung mit einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Hochachse 11 des Schwenkgelenks 10 in jedem Betriebszustand in der Fläche des von den Punkten (A,B,C) definierten Dreiecks liegt.
- 15. Anhängbares Mähwerk in Verbindung mit einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Mähaggregat (3) aus wenigstens einer Mäheinheit (4) besteht.
- 16. Anhängbares Mähwerk in Verbindung mit einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Mähaggregat (3) aus zwei Mäheinheiten (4,4') besteht.
- 17. Anhängbares Mähwerk nach Anspruch 1 in Verbindung mit einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens eine Mäheinheit (4 oder 4') eines Mähaggregats (3) um eine etwa in Fahrtrichtung verlaufende Schwenkachse eines Klappgelenks (31.3T) hochklappbar ist.
- 18. Anhängbares Mähwerk nach Anspruch 1 oder 2 in Verbindung mit einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass beide Mäheinheiten 9 55 5 AT 007 527 U1 (4,4') eines Mähaggregats (3) um etwa in Fahrtrichtung verlaufende Schwenkachsen von Klappgelenken (31,31’) hochklappbar sind.
- 19. Anhängbares Mähwerk nach Anspruch 1 oder 2 in Verbindung mit einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Schwerpunkt des Mähwerks (3) in der Transportstellung abgesenkt werden kann.
- 20. Anhängbares Mähwerk nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, dass der Schwerpunkt des Mähwerks (3) in der Transportstellung durch ein Knickgelenk (24) in der Zuglinie der Zugdeichsel (8) abgesenkt werden kann. 10
- 21. Anhängbares Mähwerk nach Anspruch 1 oder 2 in Verbindung mit einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass dem Mähaggregat (3) zumindest eine Querfördereinrichtung 20 als Mahdverleger zugeordnet ist. 15
- 22. Anhängbares Mähwerk nach Anspruch 1 oder 2 in Verbindung mit einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Querfördereinrichtung 20 als Mahdverleger in einem Drehgelenk (21) mit einer überwiegend als Hochachse ausgebildeten Drehachse unterhalb der Tragkonstruktion (5) und hinter dem Mähaggregat (3) angeordnet ist.
- 23. Anhängbares Mähwerk nach Anspruch 1 oder 2 in Verbindung mit einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Tragkonstruktion in Ihrer Längserstreckung als Hohlprofil ausgebildet ist. 20 HIEZU 11 BLATT ZEICHNUNGEN 25 30 35 40 45 50 10 55
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