AT75276B - Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Bleioxyd. - Google Patents
Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Bleioxyd.Info
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Description
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Verfahren und V e r r i c h t u n g z u r H e r s t e l l u n g v o n B l e x l e x y d.
Bei den bisher bekannten Verfahren zur Herstellung von Bleiglätte wird flüssiges Blei durch irgend welche Vorrichtungen zerstäubt und durch ein Gemisch von Luft und überhitztem Wasser- dampf oxydiert, indem vermittelst eines Dampfinjektors die Luft angesaugt und auf die Oberfläche des geschmolzenen Bleies geblasen wird. Dies bietet, den Nachteil, dass sich die für die vollständige Oxydation erforderliche Menge des zuzuführenden Dampfes nicht feststellen lässt, so dass man meist mit einem Überschuss an Dampf arbeiten muss und daher das Bleioxyd einen mehr oder minder hohen Feuchtigkeitsgehalt aufweist.
Ausserdem sind die nach diesem Verfahren arbeitenden Apparate, die einen grossen Oxydationsraum besitzen müssen, insofern unzweckmässig eingerichtet, als es schwer halt, letzteren gleichmässig zu erwärmen, was oft unvollkommene Oxydation und an den inneren Wandungen des Oxydationsraumes die Bildung von Inkrustationen zur Folge hat, die nur mit Schwierigkeit beseitigt werden können. Auch ist hiebei die Trennung gut und schlecht oxydierten Bleies nur mit Hilfe besonders hoher Oxydationsräume möglich, die die letzterwähnten Mängel in besonders hohem Masse aufweisen.
Alle diese Übelstände sind bei der vorliegenden Erfindung vermieden. An Stelle des Dampfes wird hier kaltes oder auch vorgewärmtes Wasser verwendet, das dem zur Oxydation nötigen Gasstrom tropfenweise in messbaren Mengen zugegeben wird. Dadurch kann das für eine Oxydatioll günstigste Verhältnis zwischen dem zu oxydierenden Blei und der zuzusetzenden Wassermenge
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Der leicht zugängliche Oxydationsraum wird von aussen auf allen Seiten gleichmässig erwärmt und durch ein seinem inneren Profil möglichst genau angepasstes, ventilatorartig wirkendes Rührwerk bestrichen, wodurch ein Festsetzen von Oxyd an den Heizflächen verhindert und die beste Oxydationsmöglichkeit gewährleistet wird. Der am vorderen Ende des Oxydatwnsraumes von dem Rührwerk angesaugte oxydierende Gasstrom, der aus Luft, Sauerstoff oder einem beliebigen Sauerstongemisch bestehen kann, dient gleichzeitig zur Austragung des gebildeten Bleioxydstaubes an der entgegengesetzten Seite.
Er kann vor seinem Eintritt in den Oxydatiollsraum zwecks Vorwärmung durch entsprechend im Mauerwerk des Ofens angeordnete Heixkanäle geleitet und nach Verlassen des Oxydationsraumt'8 und Ablagerung des Bleioxydstaubes durch geeignete,
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Das sieh im hinteren Teile des Oxydationsraumes absetzende, noch nicht vollkommen oxydierte Blei wird dem Bleibade durch das genannte Rührwerk wieder zugeführt.
Dieses dient also einerseits zum Zerstäuben des Bleies sowie zum Abschaben und Rücktransportieren schlecht oxydieren Bleioxydes, andererseits muss es einen durch den Apparat ziehenden Gasstrom erzeugen, der die zur Oxydation nötige Sauerstoffmenge enthält, bzw. das metallhaltige Bleioxyd vom Glättestaub scheidet und letzteren austrägt.
Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel einer für die Durchführung des vorliegenden Verfahrens geeigneten Vorrichtung im Längsschnitt dargestellt, aus der alles weitere ersichtlich ist.
(l ist ein geneigt angeordneter, nach einer Seite sich verjüngender birnenförmiger Behälter
EMI1.3
<Desc/Clms Page number 2>
EMI2.1
Zustande weiter verarbeiten zu können. Der noch mitgerissene Staub wird in der Absetzkammer q abgelagert, die bei r an eine Entstaubungsanlage angeschlossen ist.
Wird als oxydierendes Gas reiner Sauerstoff benutzt, so kann die Absetzkammer q durch eine gegen Wärmeverluste geschützte (punktiert gezeichnete) Leitung o mit dem Rohr m verbunden werden, um den unverbrauchten Sauerstoff der Eintrittsöffnung i zurückzuführen und von neuem verwenden zu können. Diese Anordnung gestattet gleichzeitig, die zur Austragung des Oxydes nötige Windgeschwindigkeit 7. regulieren.
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zunehmender Geschwindigkeit durchzieht, Wasser tropfenweise in regulierbaren Mengen zugegeben wird, wodurch das für eine vollkommene Oxydation günstigste Verhältnis zwischen dem zu oxydierenden Blei und der zuzusetzenden Wassermenge genau bestimmt werden kann.
Claims (1)
- 2. Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch 1. dadurch gekennzeichnet, dass der Oxydationsraum aus einem geneigt angeordneten. nach einer Seite sich verjüngenden birnenförmigen Behälter aus Eisen oder feuerfester Masse besteht, der ebenso wie der mit ihm in Verbindung stehende Bleischmelzkessfl allseitig direkt erhitzt und vom Mauerwerk des Ofens vollkommen umgeben ist.3. Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrene nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekenn- zeichnet, dass das zur Erzeugung des oxydierenden Gasstromes dienende Rührwerk dem inneren Profil des Oxydationsraumes möglichst angepasst und auf einer diesen achsial durchdringenden, schräg gelagerten Antriebswelle befestigt ist, die am unteren Ende ein als Ventilator ausgebildetes EMI2.3 öffnung Luft ansaugt, welche mit zunehmender Geschwindigkeit das entstcheude Bleioxyd der am entgegengesetzten Ende vorgesehenen Austrittsöffnung zuführt, 4.Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch l bia 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Antriebswelle des Rühiwerkes einen oder mehrere dem inneren Profil des Oxydationsraumes genau angepasste Streicher trägt, die ebenso wie die Flügel des Ventilators ein'Festsetzen des Oxydes an den Reizflächeii verhindern und das schlecht oxydierte Bleioxyd bzw. Blei zum Bleibad zurückführen.5. Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekenn- zeichnet, dass der die Oxydation bewirkende Gasstrom durch geeignete, gegen Wärmeverluste geschützte Leitungen wieder zur Eintrittsöffnung zurückgeführt wird. um die zur Austragung des Oxydes nötige Windgeschwindigkeit regulieren zu können. EMI2.4
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