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Die Erfindung betrifft eine Wetterschutzschiene mit den Merkmalen des einleitenden Teils des unabhängigen Anspruches 1.
Eine Wetterschutzschiene dieser Gattung ist aus der AT 394 614 B bekannt.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Wetterschutzschiene für Fenster oder Türen zu schaffen, die auf das untere Rahmenprofil des Fensters oder der Tür aufgesetzt ist und die einen direkten Anschluss einer Metallfensterbank ohne stufenförmige Unterbrechungen oder mehrfache Abstufungen zwischen den einzelnen Teilen, insbesondere wenn die Wetterschutzschiene mit einer Fensterbank kombiniert ist, erlaubt.
Erfindungsgemäss wird dies mit den Merkmalen des Anspruch 1 gelöst.
Bevorzugte und vorteilhafte Ausführungsformen der erfindungsgemassen Wetterschutzschiene sind Gegenstand der Unteransprüche.
Weitere Einzelheiten, Merkmale und Vorteile der erfindungsgemassen Wetterschutzschiene ergeben sich aus der nachstehenden Beschreibung bevorzugter Ausführungsbeispiele anhand der Zeichnungen. Es zeigt : Fig. l eine Wetterschutzschiene mit einer Fensterbank, Fig. 2 die Wetterschutzschiene im Bereich des unteren Rahmenprofilteiles eines Fensters oder einer Türe, Fig. 3 Einzelheiten der Wetterschutzschiene von Fig. 2, Fig. 4 ein Abdeckprofil, Fig. 5 eine andere Ausführungsform eines Abdeckprofils, Fig. 6 einen Fensterbankhalter, Fig. 7 eine Befestigungslasche für den Fensterbankhalter von Fig. 6, Fig. 8 eine Stützlasche für den Fensterbankhalter von Fig. 6 und Fig. 9 im Schnitt das Abdeckprofil einer Fensterbank.
In Fig. 1 ist eine mit einer Aussenfensterbank 1 an einer Tür oder einen-Fenster 2 kombinierte Wetterschutzschiene 3 gezeigt.
Die Wetterschutzschiene 3 ist in üblicher Weise aus einem Metallprcfilteil 4 und einem Dämmsteg 5 aus Kunststoff zusammengesetzt, wobei die Profilteile 4 und 5 durch eine Rast-und/oder Klebeverbindung 6 miteinander verbunden sind.
In der in Fig. 1 gezeigten Ausführungsform wird die Wetterschutzschiene 3 durch den Dämmsteg 5 durchsetzende Schrauben 7 am horizontalen Rahmenbalken 8 des Fenster- oder Türrahmens 10 befestigt. Die Wetterschutzschiene 3 besitzt weiters eine Anlagefläche 11 für eine Dichtung 12 am Flügel 13 des Fensters oder der
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Tür 2.
Am unteren horizontalen Balken 8 des Fenster- oder Türrahmens 10 ist über Befestigungslaschen 15 ein Fensterbankhalter 16 befestigt. Der Fensterbankhalter 16 kann über Stützlaschen 17 am Mauerwerk einer Fensterbrüstung abgestützt sein. Auf dem Fensterbankhalter 16 ist ein Fensterbankprofil 20 aufgerastet, wobei die Formgebung der Traufenkante 21 der Fensterbank 1 auf die notwendigen Federwege zum Einklipsen auf dem Fensterbankhalter 16 abgestimmt ist.
Einzelheiten der in Fig. 1 gezeigten Bauteile werden nun unter Bezugnahme auf die weiteren Figuren beschrieben.
Die in den Fig. 2 und 3 dargestellte Wetterschutzschiene 3 besteht aus dem Metallprofil 4 und dem Dämmsteg 5, und ist über die Schrauben 7 am unteren horizontalen Rahmenbalken 8 eines Fenster- oder Türrahmens 10 befestigt.
Am Metallprofil 4 der Wetterschutzschiene 3 ist eine Aufnahmenut 25 für ein Abdeckprofil 26 oder 27 (Fig. 4,5) vorgesehen, wenn die Wetterschutzschiene 3 nicht, so wie in Fig. 1 gezeigt, mit einer Fensterbank 1 kombiniert ist. Eine Besonderheit ist dabei, dass im Nutengrund der Aufnahmenut 25 für das Abdeckprofil 26,27 eine Kerbe 28 vorgesehen ist, welche den beiden Profilstegen 29,30 die für das Aufklipsen eines Abdeckprofils 26,27 erforderlichen elastischen Eigenschaften verleiht.
Weiters sind in dem Metallprofil 4 der Wetterschutzschiene 3 längslaufende Sollbruchstellen 31,32 (Fig. 3) vorgesehen. Die Sollbruchstelle 31 im oberen Teil des Metallprofils 4 dient dazu, den daran anschliessenden abgewinkelten Teil 33 des Metallprofils 4 leicht entfernen zu können (ohne die erforderlichen Länggschnitte auszuführen), wenn die Wetterschutzschiene 3 für eine Stockrahmenverglasung (Fixverglasung) verwendet wird. Der für den Fixglasbereich störende gewinkelte Steg 33 kann ohne weiteres durch Verwenden einer Zange od. dgl. abgebrochen werden, nachdem zwei allenfalls erforderliche Querschnitte, die den zu entfernenden Teil begrenzen, vorgenommen wurden, so dass die Glasscheibe einer Fixverglasung an der Anlagefläche 34 des Metallprofils 4 der Wetterschutzschiene 3 flächig anliegen kann.
Die zweite Sollbruchstelle 32 dient dazu, im unteren Bereich der Wetterschutzschiene 3 Ausklinkungen herstellen zu können, ohne dass die mühseligen und schwierigen Längsschnitte erforderlich sind. Es genügt, zwei Sägeschnitte quer zum Profil 4 aus-
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zuführen und den auszuklinkenden Teil (sh. Fig. 3 unten) mit Hilfe einer Zange abzubrechen. Besonders vorteilhaft ist diese Ausklinkmöglichkeit, wenn die Ausklinkung in der Mitte des Metallprofils 4 herzustellen ist. Der für diese Ausklinkform besonders schwierige Längsschnitt entfällt dann.
In Fig. 4 ist das Abdeckprofil 26 gezeigt, welches den äusseren Teil des unteren horizontalen Rahmenbalkens 8 abdecken kann. Hiezu wird das Abdeckprofil 26 auf die entsprechende Länge zugeschnitten und in die Nut 25 im Metallprofil 4 der Wetterschutzschiene 5 eingeklipst.
Von Bedeutung ist dabei, dass die Breite des Abdeckprofils 26 oder 27 (so wie in Fig. 5 angedeutet) beliebig gross gewählt werden kann. Zur sicheren Befestigung des Abdeckprofils 26,27 der Fig. 4 und 5 ist dieses an dem Rand 35, der mit der Wetterschutzschiene 3 zu verbinden ist, mit einer rundstabähnlichen Profilkante 36 ausgestattet. Eine an der Unterseite des Abdeckprofils 26, 27 vorgesehene, im Querschnitt etwa trapezförmige Ausformung 37 ergibt eine stabile Auflage auf dem unteren Schenkel 27 der nutförmigen Ausformung 25 an der Wetterschutzschiene 3.
Schliesslich ist eine widerhakenförmig profilierte Einhaknase 38 an der Oberseite der Abdeckprofile 26,27 vorgesehen, die gemeinsam mit der Haltenase 39 am Metallprofil 4 ein Herausziehen des Abdeckprofils 26,27 aus der Aufnahmenut 25 verhindert.
Ein Vorteil ist dabei, dass durch die Auslegung der Einhaknase 38 mit einem 90 -Winkel die Einhakfunktion selbst bei einer materialauftragenden Beschichtung der Abdeckprofile 26,27 erhalten bleibt.
Die in Fig. 5 gezeigte Ausführungsform des Abdeckprofils 27 weist zusätzlich noch einen Abstützsteg 40 auf, der sich an der vertikalen Aussenfläche des unteren Balkens 8 des Fenster- oder Türrahmens 10 abstützt. Dabei ist es bevorzugt, dass der freie Rand 41 des Abstützsteges als 45"-Schneide 42 ausgeführt ist.
Der in Fig. 6 gezeigte Metallfensterbankhalter 16 hat den Vorteil, dass er alle notwendigen Funktionen für das Halten einer Fensterbank 1 übernimmt, ohne dass die bisher üblichen Verschraubungen einer Metallfensterbank an das Holz des Rahmens 10 erforderlich sind.
An seinem an dem Rahmenbalken 8 zu befestigenden Ende 45 besitzt der Fensterbankhalter 16 eine Fixiernase 46, die eine genaue Montage des Fensterbankhalters 16 im Anschlussbereich Wetter-
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schutzschiene-Holz ermöglicht, da diese Fixiernase 46 eine der Holzkontur angeglichene Form besitzt.
An dem am Rahmen anliegenden Schenkel 47 sind auf der vom Rahmen 10 abgekehrten Seite zwei Stege 48 angeformt, welche an ihren freien Rändern im Querschnitt dreieckförmige Rippen 49 aufweisen, welche es ermöglichen, dass Anschraublaschen 15 zum Befestigen des Fensterbankhalters 16 ohne zusätzliche Befestigungsmittel durch einfaches Einschieben am Fensterbankhalter 16 befestigt werden können.
Im Bereich der Unterseite des Fensterbankhalters 16 sind zwei im Querschnitt etwa T-förmige Einhängestege 50 angeformt, in welche, wie in Fig. 1 gezeigt, die in die in Fig. 8 in einem Ausführungsbeispiel dargestellten Stützlaschen 17 eingehängt werden können.
Diese Stützlaschen 17, wie sie in Fig. 8 gezeigt sind, haben einen Einhängesteg 51 nur auf einer Seite, so dass ein Einhaken in den Halter 16 von vorne, d. h. der von einer Mauerbrüstung abgekehrten Seite her, möglich ist. Im übrigen sind zwischen dem Schaft 52 der Stützlasche 17 und dem Haltekopf 53 Abrundungen 54 vorgesehen. Dadurch wird verhindert, dass beim Verbiegen des Halters 17 Risse entstehen. Weiters sind in dem Schaft 52 der Stützlasche 17 mehrere Öffnungen 55 für eine Mehrzahl von Befestigungsmöglichkeiten vorgesehen.
Wie in Fig. 6 gezeigt, ist der Fensterbankhalter 16 im Bereich seines vom Mauerwerk abgekehrten Endes 56 bei 57 abgewinkelt und U-förmig umgebogen, wobei der kürzere Schenkel 58 verdünnt ausgebildet ist, so dass sich dort eine Federspannung ergibt und der Halter 16 die erforderliche Elastizität aufweist.
Die Befestigungslasche 17 ist in Fig. 7 in zwei Ansichten gezeigt. Je eine Befestigungslasche 17 wird an beiden Seiten in die von den Stegen 48 begrenzten nutförmigen Ausformungen am Schenkel 47 des Fensterbankhalters 16, der am Rahmenbalken 8 zu befestigen ist, eingepresst. Dies wird durch die konische Ausbildung des einzupassenden Steges 60 erleichtert. Um eine sichere Verbindung und Lagesicherung zu erzielen, ist eine Einpresskante 61 vorgesehen, die beim Befestigen der Befestigungslaschen 15 am Holz in dieses eingedrückt wird.
Durch die Konstruktion und das Herstellungsverfahren der Halter 16 in beliebigem Breitenmass (B) ist dieser bei statisch notwendiger Aussteifung ohne zusätzlichen Aufwand herstellbar.
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Wenn das in Fig. 9 gezeigte Abdeckprofil 20 der Fensterbank 1 in Verbindung mit dem Fensterbankhalter 16 von Fig. 6 verwendet wird, wird sie auf diesen einfach aufgeklipst und ihr nicht abgewinkeltes Ende 65 in die Nut 25 in der Wetterschutzschiene 3 eingeschoben. Am freien Schenkel 58 der Abwinklung des Fensterbankhalters 16 ist eine Rastnase 66 vorgesehen, in der, wie in Fig. 1 gezeigt, das freie Ende 67 des abgewinkelten Randes 68 des Abdeckprofils 20 der Fensterbank 1 einrastet, so dass das Abdeckprofil 20 in der richtigen Lage fixiert ist.
Es ist noch darauf hinzuweisen, dass alle Kantungen am abgewinkelten Ende des Abdeckprofils 20 der Fensterbank 1 den gleichen Radius aufweisen und dass die Summe der Strecken nach dem goldenen Schnitt geteilt sind.
Zusammenfassend kann die Erfindung beispielsweise wie folgt dargestellt werden :
Eine aus einer Metallprofilleiste 4 und einer Kunststoffdämmleiste 5 zusammengesetzte Wetterschutzschiene 3, die am Rahmen 10 eines Fensters oder einer Tür 2 angeordnet ist, besitzt im Bereich ihrer Metallprofilleiste 4 zwei Sollbruchstellen 31, 32, welche einerseits die Verwendung der Wetterschutzschiene 3 im Zusammenhang mit einer Fixverglasung und anderseits das Herstellen der erforderlichen Ausklinkungen ohne die hiezu erforderlichen Längsschnitte erlaubt. Die Wetterschutzschiene 3 kann mit einem Abdeckprofil kombiniert sein, das in eine Aufnahmenut 25 in der Metallprofilleiste eingerastet werden kann.
Die Wetterschutzschiene 3 kann alternativ mit einer Fensterbank 1 kombiniert sein, wozu am Fenster-oder Türrahmen 10 ein Halter 16 für die Fensterbank 1 montiert wird, auf den ein Abdeckprofil 20 für die Fensterbank 1 im vom Fenster oder von der Tür abgekehrten Ende aufgeklipst und fenster- oder türseitig in die Aufnahmenut 25 eingeschoben wird.