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betätigt, während der Rücklauf der Pflüge durch auf diesen aufgestellte Rücklaufmotoren bewirkt wird.
Nach der Erfindung t das Zugseil mit elektrisch isolierter Seele versehen und bewirkt
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bedarfes naturgemäss sehr kräftigen Seiles einen wirksamen Schutz für die Isolierung der Kupferseele, so dass dieselbe während der an ich notwendigeiweise nur kurzen Lebensdauer derartiger
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Wird das Seil als verschlossenes Seil mit den üblichen, sich gewölbeartig gegeneinander dicht abstützenden Drähten von keilförmigem Querschnitt ausgebildet, so wird, abgesehen von der Stärke der Seilwandung, auch insofern eine Schonung der Isolierschicht der in üblicher Weise
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nur der elektrischen Leutung, nicht aber der mechanischen Arbeitsleistung dienen, entbehrlich gemacht, und es kommen die für solche Kabel erforderlichen Aufwindetrommeln nebst entsprechenden Antrieben in Fortfall.
Die Anordnung von elektrisch gutleitenden Kupferseelen in Zugseilen ist an sich bekannt.
Bei den bishcrigen Ausführungen handelt es sich stets um Seile mit nicht isolierten Kupferseelen. welche den Strom nur in einer einzigen Richtung leiteten, oder aber um relativ kurze Seile, welche, wie diejenigen von elektrischen Treidelanlagen, keiner dauernden Bodenreibung ausgesetzt sind und im Betriehe nicht ständig unter Last auf-und abgewickelt werden, während es nach der Erfindung gerade auf die Erkenntnis ankommt, dass bei den hoher Beanspruchung und Boden-
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von denjenigen einer Runddrahtspirale nicht nach aussen erweitert, sondern parallelwandig, so dass etwa lose gewordene Seildrähte sich minder leicht darin verfangen können.
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Fig. 3 ist eine vergrösserte Darstellung zweier Litzen des Seiles nach Fig. 2, Fig.
4 ein Querschnitt durch ein Seil mit Schutzspirale, Fig. 5 ein Querschnitt durch ein verschlossenes Seil, Fig. 6 ist cme Ansicht eines Endes der Seiltrommel.
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Die Lokomobile ist mit a bezeichnet. Diese ist mit den beiden Pflügen b und c durch die Seile ( und c verbunden, welche über die unter der Lokomobile angeordnete doppelte Seiltrommel f laufen.
Auf der Lokomobile ist ausser der üblichen Kraftmaschine noch eine Dynamomaschine g angeordnet, die von der vorerwähnten Kraftmaschine oder aber mittels einer besonderen kleinen Kraftmaschine angetrieben wird. Auf jedem der Pflüge b und c ist ein Elektromotor aufgestellt, der von der Dynamomaschine y gespeist werden kann.
Das Zugseil besteht in üblicher Art aus den Stahldrähten o, die beispielsweise zu je vier in Litzen verseilt sind. Dadurch, dass diese Litzen aus mehreren Drähten bestehen, haben sie eine gerillte Oberfläche und greifen, wenn das Seil genügend dicht geschlagen wird. in der aus Fig. 3 ersichtlichen Weise mit ihien Erhöhungen bzw. Vertiefungen ineinander, so dass eine tunlichst geschlossene Aussenschicht entsteht. Der Deutlichkeit halber sind in Fig. 3 die beiden vergiessest dargestellten Litzen je mit einem Viereck in dünnen Strichen umzogen,
An die aus den Diäbten o gebildete Aussenschicht schliesst sich nach innen eine dietgeschlagene Schicht p aus Jute, hieran wieder eine Schicht q aus Gummi, während den Kern des Seiles die als Litze aus vielen dünnen Kupferdrähten bestehende Seele r bildet.
Diese Seele r ist in der aus Fig. 6 ersichtlichen Weise an einen Schleifring s angeschlossen, der auf der Welle de
Seiltrommel f sitzt. An die Kontaktbürste t dieses Schleifringes s ist die zur Dynamomaschine g fühlende Leitung M angeschlossen, so dass bei umlaufender Seiltrommel f der Kupferseele r Strom zugeführt weiden kann.
Bei dem Seil nach Fig. 4 ist zwischen die Zugdrähte o und die Isolierschicht p in an sich bekannter Weise eine Schutzspirale aus Flachdraht zwischengeschaltet, welcher nach der Erfindung hochkantig gewickelt ist.
Nach Fig. 5 ist das Zugseil als verschlossenes Seil ausgebildet, d. h. die äusseren Drähte l desselben sind ineinandergreifende Fassondrähte, während die daran anschliessenden inneren Drähte m keilförmig gestaltet sind und sich gewölbeartig gegeneinander abstützen, so dass ein vollständig dichter Mantel entsteht. Innerhalb dieses Mantels liegen noch ein oder mehrere Schichten gewöhnlicher Drähte o. worauf ebenso wie bei dem Seil nach Fig. 2 die Schichten p, q, r folgen.
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Der Pflug b wird von der Lokomobile mittels des Seiles d in der Pfeilrichtung vom Ende des Feldes her nach der Lokomobile zu gezogen, das Seil d leistet also Arbeit.
Gleichzeitig wird dutch die Dynamomaschine der Elektromotor h des Pfluges c gespeist und treibt den Pflug c nach dem Ende des Feldes, wobei das Seil c keine Arbeit leistet, sondern nur von der Trommel abgewickelt wird. Die Rückwärtsbewegung des Pfluges c ist also im Gegensatz zu einer Einrichtung,
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Die Quersohnittform der Drähte, Litzen, der Isolierung und des ganzen Seils ist beiliebig.
Die Rückleitung des mittels der isolierten Kupferseele r dem Rücklaufmotor zugeführten Stromes erfolgt am besten durch die zugfcsten Aussendrähte des Seiles. Praktisch brauchbar, wenn auch weitaus unvorteilhaft ist eine Konstruktion, bei welcher die Seele des Seiles aus zwei
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vorzusehen.
PATENT-A X SPRÜCHE :
1. Einrichtung zum Betrieb landwirtschaftlicher Maschinen, besonders Pflügen, mit einer zwei mit Rücklaufmotor versehene Arbeitsmaschinen (Fflüge) durch Seilzug betätigenden, zwischen ihnen aufgestellten Lokomobile, dadurch gekennzeichnet, dass das Zugseil auch die Hinund Rückleitung des Stroms zu den als Rücklaufmotoren benutzten Elektromotoren bewirkt.