AT72912B - Trockentrommel. - Google Patents

Trockentrommel.

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Maschb Ag Vormals Breitfeld Da
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  Trockentrommel. 



   Die bekannten Konstruktionen von Trockentrommeln, in denen mit heissen Gasen oder mit heisser Luft getrocknet wird, haben den Nachteil, dass das Trockengut durch den Gasstrom mitgerissen wird und in der Trommel daher nicht lange genug verbleibt, um den Gasen so viel als möglich an Wärme zu entziehen. Durch dieses Mitreissen des Trockengutes wird es   unmöglich,   in der Trockentrommel grössere Mengen an feuchtem Trockengut anzusammeln, was für die Leistungsfähigkeit der Trommel \on der grössten Wichtigkeit ist. 



   Die bekannten Konstruktionen haben diesem Nachteil durch Anwendung von verschiedenen   Prellblechen,   Jalousien und ähnlichen Mitteln begegnet, jedoch nur mit teilweisem Erfolg, weil in den Zwischenräumen zwischen den diversen Prellblechen, Jalousien usw. mit den Heizgasen dennoch auch ein Teil des Trockengutes mitgerissen wird. 
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 der Trommel aufzuspeichern und dort eine beliebige Zeit zu belassen. Dieser Zweck wird dadurch erreicht, dass   die Trommel der Länge   nach durch Querwände aus gelochtem Bleche, Drahtgeflecht oder Drahtgitter iu einzelne Kammern eingeteilt ist, so zwar dass durch diese   Querwände wohl   die Heizgase, nicht aber das Trockengut passieren kann. 



   Zur   Beförderung deb Trockengutes   aus einer Kammer in die andere besitzen diese mit   der Trommel fest verbundenen Querwände kreisförmige,   zentrische Öffnungen, welche durch zylindrische Absperrorgane, in denen zugleich schräge Ausfallgossen eingebaut sind, für das Trockengut geschlossen oder geöffnet worden können. 



   Diese Absperrorgane sind untereinander starr verbunden, von der Trommeldrehung unabhängig, die Ausfallgossen   alle paraHel zueilander   und das Ganze ist als starres System entweder in der dichtung der Längsachse der Trommel verschiebbar oder um diese Achse drehbar, wobei diese   Verschiebung bzw. Drehung   das Öffnen-oder Schliessen der zentrischen   Verbindungsöffnungen der Querwände bewirkt.   



   Die gelochten Querwände selbst werden an der dem Luftstrome zugekehrten Seite   mittels   mit der Stützkonstruktion der Absperrorgane verbundener Bürsten selbsttätig 
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   Die Erfindung ist in der Zeichnung in zwei beispielsweisen Ausführungsformen dargestellt, und zwar zeigen Fig. I und II den Längsschnitt der Trommel im Aufriss für den 
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 schnitt dazu, Fig. IV und V den Längsschnitt im Aufriss, wenn die Ausfallgossen auf einer gemeinschaftlichen Drehachse angeordnet sind, Fig. VI den Querschnitt dazu. 



   In allen Figuren bedeutet   1   die Trommel, 8 die Querwände aus gelochtem Blech, Drahtgeflecht oder Drahtgitter, 4 die zentrische runde Öffnung in der Querwand 3,5 die mit der Trommel fest verbundenen Auswurfschaufeln, 6 die zylindrischen Absperrorgane   samt dpr Einfaltmündting 8 und   der schräg geneigten Ausfallgosse 7, 9 die   Hebeschaufeln   
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 einzelnen Kammern und 14 die an der Stützkonstruktion der Absperrorgane   angebrachten     'Bürsten.   

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     , Fig. I   stellt die Absperrorgane 6 in ihrer rechten Lage dar, wenn das Trockengut aus einer Kammer in die andere gefördert wird, Fig. II veranschaulicht dieselben   Absperr-   organe, durch eine nach links gerichtete Verschiebung in ihre   linke (Schluss-) Stellung ge-   bracht, so dass der Übertritt des Trockengutes nicht möglich ist. In Fig. IV sind die an der Achse 10 drehbar angeordneten Absperrorgane in der Förderstellung, in der die Einfall-   mündungen 8 oben liegen. In Fig. V hingegen sind die Einfàllmtlndungen 8 derselben Absperrorgane durch eine Umdrehung um etwa in die tiefste Lage gebracht und die   Kammern für den Übertritt des Trockengutes abgesperrt. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :   l.   Trockentrommel, dadurch gekennzeichnet, dass dieselbe durch senkrecht zu ihrer Achse angebrachte, mit der Trommel fest verbundene und mit je einer zentrischen Ausfall- öffnung für das Trockengut versehene Querwände aus Drahtgeflecht, Drahtgitter oder Blechsieb in mehrere das Trockengut voneinander trennende Kammern eingeteilt ist, wobei die einzelnen Kammern durch zylindrische, in den einzelnen Ausfallöffnungen angebrachte, untereinander fest verbundene, von der Drehung der Trommel unabhängige Absperrorgane, die zugleich als Ausfallgossen ausgebildet sind, voneinander getrennt oder miteinander ver-   bunden   werden können.

Claims (1)

  1. 2. Trockentrommel nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindung bzw. Absperrung der einzelnen Kammern durch Verschiebung der untereinander fest verbundenen Absperrorgane in der Längsachse der Trommel geschieht.
    3. Trockentrommel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindung bzw. Absperrung der einzelnen Kammern durch Verdrehen der untereinander fest verbundenen Absperrorgane um die Trommelachse geschieht.
    4. Trockentrommel nach Anspruch l, 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass die sich drehenden, gelochten Querwände durch vor ihnen angebrachte, mit der Stützkonstruktion der Absperrorgane fest verbundene Bürsten selbsttätig gereinigt werden.
AT72912D 1915-01-11 1915-01-11 Trockentrommel. AT72912B (de)

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