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Militär-Essschale.
Die bisher gebräuchlichen Militär-Essschaten bestehen aus zwei gesonderten Teilen, und zwar aus der tiefen Suppenschale und einer gesonderten, in diese einsetzbaren Flachschale. Abgesehen davon, dass also jede dieser Schalen beim Verabreichen der Speisen in
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schwierig ist, müssen, wenn.
Fleisch, Gemüse und Meh1speise verabreicht wird, alle diese Speisen entweder nur in der einen Schale aufgenommen oder sie müssen zweimal geholt werden. Schliesslich bieten diese Schalen keinerlei Mittel zur Aufnahme des Essbesteckes
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Alle diese Übelstände werden durch die Essschale nach vorliegender Erfindung beseitigt, welche darin besteht, dass zwei Fiachschalen vorgesehen und in Rillen der Längswände der Suppenschale derart verschiebbar angelenkt sind, dass sie in unbenutztem Zustand vollständig in die tiefe Schale hineingeklappt und von einem an der Längswand befestigten Bügel, der gleichzeitig als Tragarm dient, gehalten werden, wobei an eine Spange oder Haken der zweckmässig etwas schrägen Seitenwand dieser flachen Schale und
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Schalen.
In der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform der Essschale nach vor-
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und 2, 3 die beiden seitlichen Halbschalen. Jede dieser beiden seichten Schalen 2, 3 be- sitzt längs der einen Oberkante eine nach abwärts gebogene Verlängerung 4, deren eingerollter Endrand 5 einen Scharnierbolzen aufnimmt, dessen Enden beiderseits als Zapfen 6, 6'herausragen.
Mittels dieser Zapfen sind die Schalen 2, 3 in Rillen 7,7' der tiefen oder Suppenschale 1 eingehängt, so zwar, dass sie im offenen Zustand neben der tiefen Schale festgehalten werden, im zusammengelegten Zustand aber durch Ver- drehen um 180 um diese Zapfen und Einschieben längs der Rillen (Fig. 2) vollständig : n die tiefe Schale versenkt werden können (Fig. 1), wobei deren Böden nicht höher liegen als der obere Rand der letzteren.
Die im zusammengelegten Zustand grgeneinauderliegenden Flächen S, 'der Ilalb- schalen S, 3 sind etwas abgeschrägt, um zur Anbringung von Essbesteckstticken 9, zum Beispiel Gabel oder Messer in herausgepressten Schalufen oder Haken 10 Raum zu gewinnen. Kleine Einkerbungen 11, 11' nahe des Boidens in diesen Seitenwänden 8, 8' erleichtern das Heben und Zurückdrehen dieser Halbschalen in die Gebrauchslage (Fig. 2).
Die Tiefe dieser Schalen kann beliebig gewählt soir.. Sie kann so bemessen sein,
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derselben Unterlage (Tischfläche) aufruhen können, wie die Mittelschale, Sind sie von geringerer Tiefe, dann können sie an die Bodenflächen niederlegbare Füsse 12, 12' besitzen, mittels welcher sie sich auf der Tischfläche aufstützen. In diesem Falle reichen die Rillen auch nicht bis zum Boden der Mitte. schale, sondern nur im Ausmasse der Tiefe der Halb- schalen. Knapp unterhalb dieser Rillen ist dann die Mittelschale etwas abgesetzt, am die
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Halbschalon in der umgelegten Stellung zu halten.
Die Füsse können auch an den äusseren Seitenflächen vorgesehen und so gestattet sein, dass sie im Ruhezustand zwischen sich und der Seitenfläche einen Zwischenraum belassen, in welchen die Essbesteckteile eingolegt werden können.
An der einen Längswand der Mittelschale ist der Bügel 13 angelenkt, dessen ein Schenkel J4 sich an die Wand selbst stützt, so dass der Bügel als Tragarm verwendet werden kann, während er im umgelegten Zustand die versenkten Halbschalen in Stellung hält, wobei er durch Nut und Feder 15, 15'in seiner Lage gehalten wird. Seine Unter-
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seiner Oberfläche niederlegbare Tragringe 18, 18'befestigt sind. Die Halbschalen können auch grösser und übereinandergelegt sein.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Militär-Essschale, dadurch gekennzeichnet, dass zwei Flachschalen (23) vorgesehen und in Rillen (7, 7') der Längswände der Suppenschale (1) derart verschiebbar angelenkt sind, dass sie in unbenutztem Zustand vollständig in die tiefe Schale (1) bineingeklappt und von einem an der Längswand befestigten Bügel (13). der gleichzeitig als Tragarm dient, gehalten werden, wobeI Spangen oder Haken (10, 17) an der zweckmässlg etwas
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können, um Essbesteckteile (Gabel, Messer und Loffel) daran zu befestigen.