AT70691B - Schrotladung für Schußwaffen. - Google Patents

Schrotladung für Schußwaffen.

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AT70691B
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Austria
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Franz Jaeger
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Franz Jaeger
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     Schrotladungen   haben den Nachteil, dass sie auf die in Frage kommenden Entfernungen nicht immer ein regelmässiges   Schussbi1d   ergeben. Die Streuung der Schrote ist, auch bei Verwendung gleichmässiger Munition, eine stets wechselnde, und auch bei hervorragend gut schieBenden Gewehren kommen schlechte Schüsse vor, d.   h.   solche, bei denen die 
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 nur von einer ungenügenden Anzahl oder von gar keinen Schroten getroffen wird. 



   Eine der Ursachen dieser Unregelmässigkeit besteht darin, dass die   ursprünglich   runden Schrote, bevor sie beim Schuss den Lauf verlassen, durch den hohen Gasdruck in der Form verändert werden. Die stark veränderten Schrote nehmen aber eine andere Flugbahn als solche, die noch rund oder annähernd rund sind, und zwar teils, weil sie einen anderen Luftwiderstand finden, teils, weil sie durch die veränderte Schwerpunktslage eine unregelmässige Drehung um sich selbst erhalten und dadurch vom Ziel abirren. 



   Durch diese Umstände leidet auch die Durchschlagskraft der stark in der Form 
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 einzelnen Schrote berühren, deshalb notwendig, weil sonst eine zu grosse gegenseitige Ablenkung beim Verlassen der Laufmündung stattfindet, indem die nachdrängenden, hinteren Schrote die weiter vorn liegenden mehr nach der Seite   abdrängen   würden, wenn die Schrote rund bleiben und nicht durch eine mässige   Formveränderung grössere   gegenseitige   Berührungsflächen   erhalten. 



   Bei den bisherigen Schrotladungen mit Schroten gleicher Härte ist nun die Formverändorung eine sehr verschiedene, weil die hinten liegenden Schrote beim Gasdruck das Gewicht der vorderen Schrote mit zu   überwinden   haben, wodurch sie sich selbst weit stärker in der Form verändern als die letzteren. Bei weichem Schrotmaterial verändern sich die hinten liegenden Schrote zu stark, während bei einem Material, das eine für die hinteren Schrote genügende Härte hat, die vorderen Schrote keine oder eine ungenügende   Formveränderung   erhalten. 



   Gemäss der Erfindung wird dieser Übelstand dadurch beseitigt oder gemildert, dass Schrote verschiedener Härte hintereinander so geladen werden, dass sie nach hinten stufenweise härter werden. 



   Dadurch, dass die nach hinten liegenden Schrote härter und die vorderen weicher sind, wird die Formveränderung eine gleichmässigere. 



   In der Zeichnung ist die Erfindung dargestellt :
1 ist die Patronenhülse, 2 das   Zündhütchen,   das die Pulverladung 3 zur Entzündung bringt, 4 ein vorgelegter Pfropfen,   58,   5b und   51 : die Schrotladung und   6 der   Sehlussdeckei.   



   Die Schrotladung besteht bei   fur   aus härteren und bei 5c aus weicheren Schroten, während die Schrote 5b mittlere Härte haben. 



   Die Anzahl der Abstufungen kann beliebig sein. 

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Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Schrotladung für Schusswaffen, dadurch gekennzeichnet, dass diese aus Schroten ver- schiedener Härte besteht, wobei die vorn liegenden Schrote weicher sind als die hinteren, zum Zwecke, eine geringere und gleichmässigere Streuung sowie eine grössere Durchschlagskraft der Ladung zu erzielen. EMI1.4 **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT70691D 1913-01-07 1913-12-05 Schrotladung für Schußwaffen. AT70691B (de)

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