AT70691B - Schrotladung für Schußwaffen. - Google Patents
Schrotladung für Schußwaffen.Info
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Description
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Schrotladungen haben den Nachteil, dass sie auf die in Frage kommenden Entfernungen nicht immer ein regelmässiges Schussbi1d ergeben. Die Streuung der Schrote ist, auch bei Verwendung gleichmässiger Munition, eine stets wechselnde, und auch bei hervorragend gut schieBenden Gewehren kommen schlechte Schüsse vor, d. h. solche, bei denen die
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nur von einer ungenügenden Anzahl oder von gar keinen Schroten getroffen wird.
Eine der Ursachen dieser Unregelmässigkeit besteht darin, dass die ursprünglich runden Schrote, bevor sie beim Schuss den Lauf verlassen, durch den hohen Gasdruck in der Form verändert werden. Die stark veränderten Schrote nehmen aber eine andere Flugbahn als solche, die noch rund oder annähernd rund sind, und zwar teils, weil sie einen anderen Luftwiderstand finden, teils, weil sie durch die veränderte Schwerpunktslage eine unregelmässige Drehung um sich selbst erhalten und dadurch vom Ziel abirren.
Durch diese Umstände leidet auch die Durchschlagskraft der stark in der Form
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einzelnen Schrote berühren, deshalb notwendig, weil sonst eine zu grosse gegenseitige Ablenkung beim Verlassen der Laufmündung stattfindet, indem die nachdrängenden, hinteren Schrote die weiter vorn liegenden mehr nach der Seite abdrängen würden, wenn die Schrote rund bleiben und nicht durch eine mässige Formveränderung grössere gegenseitige Berührungsflächen erhalten.
Bei den bisherigen Schrotladungen mit Schroten gleicher Härte ist nun die Formverändorung eine sehr verschiedene, weil die hinten liegenden Schrote beim Gasdruck das Gewicht der vorderen Schrote mit zu überwinden haben, wodurch sie sich selbst weit stärker in der Form verändern als die letzteren. Bei weichem Schrotmaterial verändern sich die hinten liegenden Schrote zu stark, während bei einem Material, das eine für die hinteren Schrote genügende Härte hat, die vorderen Schrote keine oder eine ungenügende Formveränderung erhalten.
Gemäss der Erfindung wird dieser Übelstand dadurch beseitigt oder gemildert, dass Schrote verschiedener Härte hintereinander so geladen werden, dass sie nach hinten stufenweise härter werden.
Dadurch, dass die nach hinten liegenden Schrote härter und die vorderen weicher sind, wird die Formveränderung eine gleichmässigere.
In der Zeichnung ist die Erfindung dargestellt :
1 ist die Patronenhülse, 2 das Zündhütchen, das die Pulverladung 3 zur Entzündung bringt, 4 ein vorgelegter Pfropfen, 58, 5b und 51 : die Schrotladung und 6 der Sehlussdeckei.
Die Schrotladung besteht bei fur aus härteren und bei 5c aus weicheren Schroten, während die Schrote 5b mittlere Härte haben.
Die Anzahl der Abstufungen kann beliebig sein.
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Claims (1)
- PATENT-ANSPRUCH : Schrotladung für Schusswaffen, dadurch gekennzeichnet, dass diese aus Schroten ver- schiedener Härte besteht, wobei die vorn liegenden Schrote weicher sind als die hinteren, zum Zwecke, eine geringere und gleichmässigere Streuung sowie eine grössere Durchschlagskraft der Ladung zu erzielen. EMI1.4 **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE70691X | 1913-01-07 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| AT70691B true AT70691B (de) | 1915-12-10 |
Family
ID=5635529
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| AT70691D AT70691B (de) | 1913-01-07 | 1913-12-05 | Schrotladung für Schußwaffen. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT70691B (de) |
-
1913
- 1913-12-05 AT AT70691D patent/AT70691B/de active
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