AT69211B - Vorrichtung zum Rösten und Sintern von Erzen. - Google Patents

Vorrichtung zum Rösten und Sintern von Erzen.

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AT69211B
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AT
Austria
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cap
pan
roasting
charge
chamber
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English (en)
Inventor
John Ekert Greenawalt
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John Ekert Greenawalt
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Description


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  Vorrichtung zum Rösten und Sintern von Erzen. 



    Vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Rösten und Sintern von Erzen mit von oben nach unten durch die Beschickung strömender Verbrennungsluft. Es ist bekannt, solche Vorrichtungen mit von der Pfanne abhebbarer Kappe auszustatten, die über der Beschickung einen abgeschlossenen Verbrennungsraum bildet und mit Einrichtungen zur Zufuhr von Brennstoff und Verbrennungsluft ausgestattet ist. 



  Gemäss vorliegender Erfindung besitzt diese Kappe eine so geringe Höhe (maximal 15 cm), dass die im Verbrennungsraum entstehende Flamme diesen Raum sofort, vollkommen erfüllt und durch die Kappe auf die Oberfläche der Beschickung gedruckt wird. Die Decke der Kappe ist zwecksmässig als Luftkammer ausgebildet. Gegenstand der Erfindung ist ferner die besondere Ausgestaltung der Einrichtung zum Abheben und Aufsetzen der Kappe auf die Pfanne, sowie die besondere Ausbildung der Pfanne selbst. 



  Die Zeichnung zeigt eine beispielsweise Ausführungsform des Gegenstandes der Erfindung,   
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 ist eine   Seitena. nsicht der Pfanne mit Kappe   zur Hälfte im Schnitt, wobei sich die Kappe in   @ der gesenkten Stellung befindet; Fig. 3 ist eine Seitenansicht   der Kappe und des oberen Teiles der   Pfanne bei gehobener Kappe   ; Fig. 4 ist eine   Rückansicht der Kappe in grösserem Massstabe   und zur   Hälfte im Schnitt ; Fig.   5 ist ein Detail der Kappe im Schnitt ; Fig. 6 ist eine Vorder- ansicht einer Anlage zum Teil im Schnitt, während Fig. 7 einen Querschnitt der Anlage darstellt. 



   Die Anlage besteht, wie die Fig. 6 und 7 beispielsweise zeigen, aus einer Reihe   von 8niter-     @ pfannen 1, die im Gest ell F zwischen den Schienen R angeordnet   sind, die zur Fortbewegung der Kappe C von ener Pfanne zur anderen dienen.   Jed"Pfanne ist für   sich kippbar. B ist die 
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 organ V ausgestattet ist, kann in die Kappe Öl eingeführt werden. 



   Bei der   dargestellten Ausfuhrungsform   ist die Sinterpfanne 1 mit parallelen Rippen a, b (Fig.   l.   und 2) ausgestattet, die soweit voneinander entfernt sind, dass ein Hohlraum c zur Aufnahme 
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 dem   Raum 4 zwischen   dem Boden der Pfanne und dem Rost in Verbindung stehen. Diese Zapfen ruhen in Lagern   iv,   so dass die Pfanne zwecks Entleerens der Beschickung frei gekippt werden kann. 



   Die Zapfen jeder Pfanne (die Anlage kann eine beliebige Zahl von   Pfannen   aufweisen) stehen mit einem Behälter 5   (Fig. 6)   in Verbindung, von welchem Rohre 6 zum Ventilator E führen. 



  Zu beiden Seiten der Pfannen sind die Schienen. R für die Räder   8   angebracht, die sich in
Lagern 9 an den Enden der feststehenden Achsen 10 drehen, an welchen die   Pfanllenka. ppe auf-   gehängt ist. Die Kappe selbst wird unmittelbar von Hebeln L, L getragen, die sich in entgegen- gesetzter Richtung über die Achsen 10 erstrecken und über die Achsen hinausragen. Die freien
Enden der langen Arme dieser Hebel sind durch Rohre 11 oder dgl. (Fig. 4) verbunden, die die 
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 beispielsweise die Pfanne 3'5 m lang, 2 m breit und ungefähr   0'5 m   tief ist, beträgt der Abstand zwischen dem höchsten Teil der Kappe und der Oberfläche der Beschickung nur   ungefähr l !) cm.   



   Die Entzündungskammer ist daher so niedrig, dass die Flamme in inniger Berührung mit der Oberfläche der Beschickung gehalten wird. Diese Ausbildung einer flachen Entzündungskammer ist von wesentlicher Bedeutung, da die Entzündungsflamme praktisch sofort bei Einspritzung des Brennstoffes in die Kammer diese ganz erfüllt.

   Der Brennstoff wird unter so hohem Druck eingeführt, dass derselbe in zu der Oberfäche der Beschickung parallelen Schichten knapp über der Beschickung in die Kammer strömt ; die lbendige Kraft der eingeblasenen Teilchen ist bei genügendem Drucke so hoch, dass die Saugwirkung des Ventilators im Verhältnis dazu nicht in Betracht kommt und daher der Brennstoff vollkommen über die Oberfläche der Beschickung verbreitet wird, bevor er in nennenswertem Mass durch den Ventilator abgelenkt wird, so dass kein Verlust an Brennstoff durch Einsaugen in die Beschickung entsteht. 



   Das Dach der Pfannenkappe, durch welches die zur Verbrennung des Brennstoffes bei Entzündung der Beschickung notwendige Luft hindurchströmt, ist beispielsweise aus einer Reihe von T-förmigen Querträgern 18 aufgebaut, mit deren Fussteil das äussere Blech 19 verbunden ist, das verhältnismässig grosse Öffnungen o (ungefähr 4 cm Durchmesser) aufweist. In gewissem Abstande vom Blech 19 ist eine innere gusseiserne Decke   20 angeordnet., die   zweckmässig aus einzelnen Streifen besteht und   verhältnismässig   kleine   Öffnungen o (1#25 cm Durchmesser)   aufweist.

   Die innere Decke 20 ist mittels Bolzen 21 und   Distanzstücken   22 an den T-Trägern derart befestigt, dass zwischen der äusseren und inneren Decke eine Luftkammer 23 gebildet ist, um ein Erhitzen der   äusseren Decke   zu verhindern. Durch eine   Zündöffnung   26 (Fig. 1), die gewöhnlich durch eine schwingende Platte 27 verdeckt ist, kann ein Zünder   zur Ent Stimmung   des unter die Kappe eingespritzten Brennstoffes eingeführt werden, wenn die Pfanne in Betrieb gesetzt werden soll. 



   Nach entsprechendem Beschicken der Pfannen wird die Pfannenkappe, wie bekannt, über eine Pfanne geschoben, aufgesetzt und hierau (Luft   unl   l eingeleitet und entzündet Die ganze Kammer ist sofort mit einer Flamme   erfüllt, die   durch die geringe Höhe der Kappe auf die Oberfläche der Beschickung gedrückt wird und die Verbrennung der Beschickung an der Oberfläche sofort einleitet, so dass nach ungefähr 30 Sekunden die   Olzuleitung   abgesperrt und die Kappe auf die nächste Pfanne fortgeschafft werden kann. Die Verbrennung in der ersten Pfanne schreitet unter   Einfluss   der Luftströmung von oben nach unten gleichmässig fort. Nach Beendigung der
Sinterung und Abkühlung wird die betreffende Pfanne entleert und kann sofort wieder beschickt werden
PATENT.

   ANSPRÜCHE :   1.   Vorrichtung zum Rösten und Sintern von Erzen mit von oben nach unten   strömender     Verbrennungslutt   und   abliebbarer Kappe,   die über der Beschickung einen abgeschlossenen Raum bildet und mit Einrichtungen zur Zufuhr von Brennstoff und Verbrennungsluft ausgestattet ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Kappe so geringe Höhe besitzt, dass die im Verbrennungsraum entstehende Flamme diesen Raum rasch vollkommen erfüllt und durch die Kappe auf die Oberfläche der Beschickung gedrückt wird.

Claims (1)

  1. 2. Kappe für Vorrichtungen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Decke derselben aus zwei mit Luftöffnungen ausgestatteten, übereinander unter Ausbildung einer Luftkammer befestigten Platten besteht.
    3. Kappe für Vorrichtungen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass auf den Radachsen (10) Hebel (L) befestigt sind, deren eines Ende mit der heb-und senkbaren Kappe verbunden ist, so dass durch Verschwenkung der Hebel die Kappe von der Pfanne abgehoben bzw. auf dieselbe aufgesetzt werden kann.
    4. Kappe für Vorrichtungen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass durch die EMI2.2
AT69211D 1907-07-29 1913-03-10 Vorrichtung zum Rösten und Sintern von Erzen. AT69211B (de)

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AT69211B true AT69211B (de) 1915-06-25

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