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Vorrichtung zum Anzeigen der Stelle des Versinkens von in Ert : inkungsgefahr befindlichen Personen.
Der Gegenstand der Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Anzeigen der Stelle des Versinkens von in Ertrinkungsgefahr befindlichen Personen, die im wesentlichen aus einem an einer leicht erreichbaren Stelle des Körpers befestigbaren Behälter mit einem mit diesen durch ein abwickelbares Zugorgan verbundenen, aufblasbaren Schwimmkörper besteht, der durch Öffnen des Gehäuses bei Ertrinkungsgefahr frei wird und auf die Wasseroberfläche steigt. so dass er die Stelle des Versinkens der betreffenden Person kenntlich macht.
Der Erfindung gemäss besteht der Verschluss des Behälters aus einer leicht zerreissbaren Hülle aus wasserundurchlässigem Material, um ein unerwünschtes Funktionieren der Vorrichtung hintanzuhalten. Ferner ist der Schwimmkörper mit einem Blasinstrument oder dgl. versehen, um gegebenenfalls auch akustische Zeichen zu erzeugen.
In der Zeichnung sind beispielsweise Ausführungsformei, des Erfindungsgegenstandes dargestellt, und zwar zeigen : Fig. 1 und 2 eine Ausführungsform der Vorrichtung im Längs- schnitt. bzw. Unteransicht. Fig. 3 veranschaulicht schematisch die Vorrichtung in der Anzeige- Stellung und Fig. 4 stellt eine zweite Ausführungsform im Längsschnitt dar.
Die in den Fig. 1 und 2 dargestellte Vorrichtung besteht im wesentlichen aus einem einseitig geschlossenen Behälter 7 der durch eine aufgeschraubte Kappe 2 wasserdicht abgeschlossen
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vorgesehen, an welchen die beiden Teile eines Schnallenriemens 4 befestigt sind, der zum Befestigen des Behälters 1 an einer leicht erreichbaren Stelle des Körpers, z. B. am hnken Unterarme, dient.
Der Verschluss des Behälters 1 knn anstatt durch eine aufgeschraubte Kappe auch durch einen Springdeckel oder durch eine leicht zerreissbare Hülle aus wasserundurchläiem Material, z. B. in Öl getränktes Papier, Pergament usw., oder durch andere geeignete Mittel erfolgen, die
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In dem Augenblicke, als der Gaserzeuger 6 mit dem Wasser im Berührung kommt, dringt diese durch dje Eintrittsöffnung 8 in den Gaserzeuger ein und wirkt auf das in ihm befindlielhe Karbid.
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Der Schwimmkörper kann auch mit einem von dem entwickelten Gas betätigten Blas- instrument 12 oder dgl. versehen seiü, so dass auch ein akustisches Zeichen gegeben wird. Bei Verwendung eines Blasinstrumentes, das vom Azetyleugas durchströmt wird, tritt noch der Vorteil auf, dass der charakteristische Geruch des aus der Pfeife strömenden Azetylengases zur Auffindung des Schwimmkörpers wesentlich beiträgt.
Die Hülle 5 des Schwimmkörpers kann anstatt aus elastischem Materiale, wie z. B. Kautschuk, auch aus einem anderer. wasserundurchlässigen Stoffe oder aus tierischen Häuten bestehen.
Die Form des Schwimmkörpers kann eine beliebige sein. unter der Voraussetzung, dass sie auffällig und weithin sichtbar ist. Zu letzterem Zweck kann der Schwimmkörper an der Aussenfläche farbig sein oder mit spiegelnden Flächen versehen sein, um Reflexwirkungen zu erzielen. Um den Schwimmkörper auch bei Nacht sichtbar zu machen, kann er mit einem fluoreszierenden Überzug, wie z. B. mit der Bladwinschen Leuchtfarbe, versehen sein.
Um bei Verwendung einer Gummi hülle als Schwimmkörper ein Platzen derselben bei übermässig'* ! Gasentwicklung oder nach erfolgtem Aufblähen zu verhindern, können in dem Gaserzeugergehäuse 6, nahe dessen Mündung Gasaustrittsöffnungen 12'vorgesehen werden, die für gewöhnlich durch den auf dem Gehäuse aufgeschobenen Schlauchansatz oder dgl. der Hülle 5 abgedeckt sind;
überschreitet der Innendruck im Gaserzeuger eine bestimmte Grenze, so wird der Schlauchansatz durch (las Gas bei den Austrittsöffnungen 12' gelüftet, und damit der Gasaustritt durch die Öffnungen 12'ermöglicht. Die Austrittsöffnungen können naturgemäss anstatt durch den Schlauchansatz, auch durch geeignete Ventile abgeschlossen sein.
Bei der in Fig. 4 dargestellten Ausführungsform besteht der in dem Behälter 1 angeordnete Schwimmkörper aus einer eine Schraubenfeder. 74 aufnehmenden geschlossenen Hülle 13 in
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des Behälters 1 wu einer auf dessen Aussenseite drehbar gelagerten Trommel 15 geführt und auf dieser befestigt. Auf der Achse der Trommel 15 ist vorteilhaft eine Handkurbel 16 angeordnet, mittel der das abgelaufene Zugorgan 11 wieder auf die Trommel 15 aufgewickelt werden kann.
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