AT68589B - Trockenfilz bzw. Manchon für Papiermaschinen oder dgl. - Google Patents

Trockenfilz bzw. Manchon für Papiermaschinen oder dgl.

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    T rockenfhz bzw. Manchon für Papiermaechinen oder dgl.   



   Die Erfindung bezieht sich auf in der Papierfabrikation und verwandten Industriezweigen in Verwendung stehende   mehrschichtige     Trockenfilze   (sogenannte   WolltrockenBIze)   bzw. Manchons und   dgl.,   bei welchen die in der Laufrichtung des Trockenfilzes liegenden Längsfäden den Zug aufnehmen, während die Querfäden keiner Zugbeanspruchung ausgesetzt sind. 



   Da der Trockenfilz unter ziemlich grosser Spannung über die Trockenzylinder geführt wird, üben die Längsfäden auf die zwischen ihnen und dein Trockenzylinder liegenden Querfäden einen schneidenden Druck aus, weshalb an diesen Stellen streifenförmige Zerstörungen der Querfadenschichte in der Richtung der Längsfäden zu beobachten sind. 



   Der Versuch, die   Längsfäden   (Kettfäden) durch Anwendung entsprechender Bindungen mehr oder weniger gebrochen im Gewebe zu lagern, hat zu   Trockenfilzen   geführt, die sich in der Kettrichtung sehr stark dehnen und schon aus diesem Grunde nicht in Betracht kommen können. 



   Der Erfindung gemäss wird dem eingangs erwähnten Übelstando dadurch abgeholfen, dass die möglichst gestreckt gehaltenen Längsfäden in den verschiedenen Schichten des Gewebes gegeneinander versetzt sind. 



   In Fig. 1 der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform eines solchen Trockenfilzes im Querschnitt zur Kette schematisch dargestellt. Bei dieser Ausführungsform werden zwei Längsfadenschichten (Ketten) d und   e   verwendet, die möglichst gestreckt in der Laufrichtung des Filzes liegen. Die Querfäden (Schüsse) sind verhältnismässig schwach gehalten, bilden die Verbindung   der"Längsfäden   und verlaufen wellenförmig. Da, wie eingangs angeführt, die Längsfäden in der Laufrichtung des Filzes liegen und auf Zug beansprucht sind, üben sie auf die Querfadenschichten einen schneidenden Druck aus. 



  Um diesen Druck und dessen schädliche Wirkung (wie Streifenbildung und   dgl.)   herabzumindern, sind die Längsfäden d, e derart versetzt gegeneinander angeordnet, dass in der Mitte zwischen je zwei Fäden der unteren Schicht d immer ein Faden der oberen
Schicht e zu liegen kommt. Die   vom Trockenzylinder i   (Fig. 2) entfernter liegende
Kette e erhält des grösseren Radius wegen auch eine wesentlich grössere Spannung als die dem Trockenzylinder i näherliegende Kette d und ist zwischen den beiden Längsfaden- schichten eine den Druck der Schicht e aufnehmende solide Querfadenschicht k vorhanden. 



   Durch all diese Umstände wird eine gleichmässige Verteilung des auf die zwischen den
Längsfäden d und dem Trockenzylinder i oder dgl.   befindliche Querfadenschicht y   bzw. auf die Schicht h wirkenden Druckes erzielt. 



     Da8   beschriebene Ausführungsbeispiel   ermöglicht   ferner die Verwendung von zweierlei   Längsfaden-und   zweierlei Querfadenmaterial und kann z. B. die eine Längsfadenschicht aus
Schafwolle, die andere aus Baumwolle bestehen, während die die Arbeitsseite bildende Quer-   fadenschicht aus einem feineren Wollmaterial bestehen kann, als der die nichtarbeitende  
Seite bildende Schuss. 

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Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Mehrschichtiger Trockenfilz, dadurch gekennzeichnet, dass die den Zug aufnehmenden, möglichst gestreckt gehaltenen Längsfäden (d, e) in den verschiedenen Schichten des Gewebes gegeneinander versetzt sind, so dass der durch sie auf die zwischen ihnen und dem Trockenzylinder oder dgl. befindlichen Qnerfäden ausgeübte Druck möglichst aus- geglichen wird. EMI1.1 **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT68589D 1911-10-27 1911-10-27 Trockenfilz bzw. Manchon für Papiermaschinen oder dgl. AT68589B (de)

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