AT68245B - Umlaufender Stromunterbrecher zur Erzeugung von Tönen. - Google Patents

Umlaufender Stromunterbrecher zur Erzeugung von Tönen.

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AT68245B
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circuit breaker
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circumferential circuit
contact
tones
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Richard Dr Eisenmann
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Richard Dr Eisenmann
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 
 EMI1.1 
 



   Um Saiten, Stäbe oder Platten durch elektromagnete in tönende Schwingungen zu versetzen, bedarf es eines Stromunterbrechers, welcher die Anziehungen und Unterbrechungen genau synchron den Eigenschwingungen des   tönenden   Körpers bewirkt. Für einen Ton kann man leicht einen umlaufenden Stromunterbrecher auf die   bestimmte Unterbrecbungszahl   einstellen, für   Musikinstrumente bedarf   es so vieler Unterbrecher, als sie Töne haben. 



   Die in folgendem beschriebene Vorrichtung soll in einfacher Weise eine genaue Abstimmung für sämtliche Töne gestatten. Für jeden Ton   und   seine Oktaven ist, wie bekannt, eine Scheibe notwendig und hinreichend. Auf der um die Achse   Rotierenden   Scheibe S (Fig. III) sind sieben konzentrische voneinander isolierte Kreisringe angeordnet. In der Zeichnung sind deren nur vier angegeben. Auf dem innersten Ringe befindet sich eine Kontaktfläche und eine isolierte Unterbrechungsfläche und auf dem zweiten Ringe sind zwei Kontaktflächen Cl und zwei Unter- 
 EMI1.2 
 anziehen. 



   Von den Elektromagneten gelangt der Strom wieder zum anderen Pol der Stromquelle. 



     Für die zwölf   Töne einer Oktave gebraucht man zwölf   Kontaktscheiben tS, eine jene mit   einer anderen Winkelgesch windigkeit. Um nun die verschiedene Drehgesch windigkeit der einzelnen Scheiben, entsprechend der Stimmung der Saiten herstellen und genau regeln zu können, lässt 
 EMI1.3 
 
Anstatt die Scheiben   1 umlaufen   zu lassen, während die   Federn f unbeweglich   sind, kann   man   auch die Federn f auf einer Scheibe anordnen und diese dann umlaufen lassen, während die Kontaktscheiben   ; S dann stillstehen.   Für die Scheiben S lassen sich noch Vereinfachungen anbringen.

   Mittels eines Kunstgriffes kann man es erreichen, dass ein Kontaktring für mehrere Oktaven ausreicht.   Man   nimmt die kontaktgebende Fläche C des ersten Ringes schon so kurz, wie bei der bisherigen Einteilung die Kontaktfläche des zweiten oder gar des dritten Ringes, 
 EMI1.4 
 mit dem Elektromagneten E3 über den Saiten der dritten Oktave verbunden ist, gegen den inneren Ring schleifen, so erhält der Elektromagnet nach der ersten erst wieder bei der dritten Schwingung einen   Sti'omimpuls, zieht also auch erst   bei der dritten Schwingung die Saite wieder an, während die zweite Schwingung eine freie Saitenschwingung ohne elektrische Anziehung, also eine etwas schwächere als die erste und dritte ist. 



   Jedenfalls aber ist der Ton rein. 



   Auf ein und derselben Scheibe S kann man Kontaktreihen nicht nur für Oktaven, sondern auch für Quinten und Quarten anordnen, indem man z. B. neben einer Kontaktreihe mit zwei 

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 Kontakten und zwei Unterbrechungen eine solche von drei Kontakten und drei Unterbrechungen anordnet. Begnügt man sich endlich mit   tirer     angenäherten Genauigkeit,   so kommt man bei Anwendung der kurzen Kontakte mit einer einzigen Scheibe S aus, auf welcher zwölf konzentrische isolierte Kontaktreihen angeordnet sind mit 100, 106,112, 119,126, 133,141, 
 EMI2.1 
 reihe entspricht dann angenähert einem Tone des temperierten Klaviers. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Umlaufender Stromunterbrecher zur Erzeugung von Tönen durch stossweises Anziehen von Saiten, Stäben oder Platten durch Elektromagnete, bestehend aus Scheiben mit isolierten konzentrischen Ringen, wobei der innerste Ring eine leitende   Fläche   und jeder folgende die doppelte Anzahl leitende und isolierte Flächen des vorhergehenden enthält, so dass jede Scheibe für einen Ton und seine sämtlichen Oktaven dient,   dadurch   gekennzeichnet, dass die Drehgeschwindigkeit der einzelnen Scheiben in der Weise geregelt wird, dass die Scheiben auf einer gemeinsamen Scheibe oder einem Kegel genau eingestellt werden.

Claims (1)

  1. 2. Stromunterbrecher nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Kontaktflächen auf den einzelnen Ringen so kurz und die Isolationsflächen so lang sind, dass sie nicht nur für die entsprechenden Schwingungen, sondern auch für die vielfachen dienen können.
    3. Stromunterbrecher nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass auf einer einzigen Scheibe zwölf konzentrische isolierte Kontaktringe mit kurzen leitenden und langen isolierten Flächen angeordnet sind und sich die Zahl der leitenden Flächen auf je zwei aufeinanderfolgenden Ringen angenähert wie 1 zur 12. Wurzel aus 2 verhält.
AT68245D 1913-01-11 1913-01-11 Umlaufender Stromunterbrecher zur Erzeugung von Tönen. AT68245B (de)

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