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Fig. H einen Schnitt nach der Linie B-B der Fig. 9, in der Richtung des oberen Endes der Vorrichtung gesehen (abgekehrt von den Heizkörpern), Fig. 12 einen Schnitt nach der Linie B-B, aber gegen das Arbeitsende der Vorrichtung gerichtet (oder gegen die Heizkörper), Fig. 13 als Einzelheit in vergrössertem Massstabe einen Schnitt durch einen Heizkörper der Fig. 9, um dessen innere Konstruktion ersichtlich zu machen, Fig. 14 als Einzelheit die Art und Weise, in welcher eine der Widerstandswicklungen dieser Heizkörper gewunden ist, Fig. 15 als Einzelheit die eine Seite des Glimmergehäuses für diese Widerstandswicklungen, Fig. 16 eine Einzelheit, welche die gegenüberliegende Seite des in der Fig.
15 dargestellten Gehäuses veranschaulicht und Fig. 17 die Aussenseite des Blechgehäuse für den in der Fig. 9 dargestellten Heizkörper in schaubildlicher Darstellung. Für alle entsprechenden Teile gelten für sämtliche Figuren gleiche Bezugszeichen.
Bei der Einrichtung nach den Fig. 1 bis 6 sind elektrische Erhitzer vorgesehen, welche aus Heizkörper 9 bestehen. Diese liegen einander gegenüber und haben einen Zwischenraum zwischen sich, während ihre gegenüberliegenden Flächen gegeneinander geneigt sind. Diese Heizkörper 9 bestehen am besten aus Blöcken aus isolierendem Material 10, um welche Widerstandsdrähte 77 gewunden sind, wobei das Ganze in isolierenden Blechgehäusen lox angeordnet ist. Die Heizschlagen 11 sind in Gehäusen 12 gelagert, welche durch röhrenförmige Arme 13 getragen werden.
Die letzteren sind mit einem isolierenden Material 14 gefüllt, durch welches Bleidrähte 15 hindurchgeführt sind. Die Arme 13 sind durch ein joch-oder brückenartiges Querstück 16 verbunden. Der eine Draht 15 ist der negative, während der Draht des anderen Armes der positive ist. Beide Drähte sind elektrisch je mit einem Ende der Wicklung 11 verbunden, während das andere Ende der Wicklung an das Gehäuse 12 angeschlossen ist, welches sie umgibt. Der Spalt zwischen den Gehäusen 12 ist elektrisch durch das Joch 16 überbrückt. Die oberen Enden der Bleidrähte 15 sind mit Stromschlusszungen 17 verbunden, welche in der Längsrichtung aus den oberen Enden der Arme 13 vorstehen.
Zwischen den Armen 13 ist ein an den Enden offener, röhrenförmiger Siegellackhalter 18 gleitba. r angeordnet, welcher sich bis über die oberen Enden der Arme 13 erstreckt und dessen zwischen den Armen 13 liegender Teil am besten in einem hohlen, die Hitze isolierenden Gehäuse 19 gelagert ist. Dieser röhrenförmiger Halter 18 ist so eingerichtet, dass er eine Siegellackstange 20 aufnehmen kann. Das innere, zugespitzt Ende dieser Stange kann in den und aus dem Bereich der Erhitzer 9 bewegt werden, wenn der Halter 18 gegen sie oder von ihnen wegbewegt wird. Die Seitenwände des Gehäuses 19 haben Längsrippen 19x, von denen jedes Paar in einen der Arme 73 eingreift. Daher wird der rohrartige Siegellackträger 18 an den Armen 13 vermittelst dieser Rippen 19x geführt.
Wenn die Gehäuse 12 auf die zu siegelnde Umhüllung gesetzt werden (wobei die Vorrichtung senkrecht gehalten wird) und dann auf das
Gehäuse 37, an welchem der Siegellackträger 18 befestigt ist und welches ihn, wie aus Fig. 4 ersichtlich ist, umgibt, gedrückt wird, so wird das Rohr 18 n. iederbewe, rt.
An den oberen Teilen des Halters 18 smd Klemmschrauben 21 an Isolierkiötzen 22 angeordnet und mit Stromschlussplatten 23 elektrisch verbunden, welehe mit den Stromschlusszungen 17 in und ausser Eingriff gebracht werden können. Der Strom wird durch irgend eine in der Zeichnung nicht angegebene Stromquelle durch die Leitungsdrähte 24 zugeführt, welche an die Klemmschrauben 21 angeschlossen sind. Es ist ersichtlich. dass, wenn der Siegellackhalter 1R herunterbewegt wird. um den Siegellack den Erhitzern 9 zu nähern, mit dieser Einrichtung der
Strom durch die letzteren geschlossen wird, indem die Stromschlusspiatten 23 mit den Zungen 17 in Eingriff kommen.
Um die Erhitzer nach Wunsch über der normalen Zimmertemperatur zu halten und doch unterhalb des Schmelzpunktes des Siegellacks, sind Nebenschlussdrähte 25 von hohem elektrischen Widerstande vorgesehen, welche die Platten 23 mit den Zungen 17 ver- binden, so dass én schwacher Strom durch die Erhitzer fliesst, wenn die Vorrichtung ausser Gebrauch ist. Diese Einrichtung ist in der Fig. 2 zur Darstellung gebracht und es ist aus derselben ersichtlich. dass die Nebenschlussdrähte 5 von hohem Widerstande an Platten 26 angeschlossen sind, welche ihrerseits wieder an den Isolierklötzen 27 gelagert sind.
Die letzteren sind an dem rohrförmigen
Siegellack-träger 18 gelagert und die Platten 26 werden stets in Stromschluss mit den Zungen 17 gehalten.
Um den Siegellack aus dem Bereich des Heizfeldes der Erhitzer zurückzuziehen und in dieser normalen Lage festzuhalten, dienen Schraubenfedern 28, welche an ihrem vorderen Ende an Armen ex befestigt sind. Diese stehen an dem vorderen Ende aus dem Halter 18 vor und greifen durch Schlitze 19* (Fig. 2), welche an dem Gehäuse 19 vorgesehen sind. An ihrem hinteren Ende sind die Federn 28 an den Armen 7. 3 befestigt und ziehen sich auseinander, wenn der Siegellackhalter 18 gt > gen die Erhitzer 9 bewegt wird.
Auf Wunsch kann der Halter 18 mit dem Siegellack auch innerhalb der Erhitzer 9 gegen die Spannung der Federn 28 festgestellt werden, und zwar in folgender Weise.
Es gelangt eine hakenförmig gestaltete, federnde Schiene 29 zur Verwendung, deren eines
Ende bei 30 an dem Gehäuse 19 befestigt ist. An der Schiene 29 ist ein Stift 31 vorgesehen, weicher
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einen breiteren Teil 34 des Schlitzes 32 hinein, wenn der Siegellackhalter 18 gegen das zu siegelnde Paket vorbewegt wird, so dass dieser Halter. 18 gegen eine Rückwärtsbewegung unter dem Zug der Feder 28 gesichert wird.
Die federnde Schiene 29 ist mit ihrem hakenartigen Ende 35 nach innen abgebogen, derartig, dass dieser Haken 35 durch einen Längsschnitt 35x greifen kann, der in dem Gehäuse 19 vorgesehen ist. Ferner kann er durch einen Querschlitz 36 in den Siegellackhalter 18 greifen, so dass er auf die Siegellackstange 20 drücken kann (Fig. 2 und 3). Wenn der Siegellackhalter 18 in seiner obersten Stellung ist, muss die federnde Schiene 29 notwendigerweise nach innen gedrückt werden, da ihr verbreitertes Stück 33 des Stiftes 31 durch das Joch 16 nicht mehr begrenzt wird.
In dieser Stellung klemmt das nach innen gerichtete Ende 35 daher die Siegeüackstange fest und sichert sie gegen eine Rückwärtsbewegung in dem röhrenförmigen Halter 18. Wenn jedoch der letztere niederbewegt wird, um den Siegellack in die Erhitzer zu bringen, werden die Federn 28 ausgezogen und die Schiene 29 springt, sobald die Verbreiterung 33 mit dem breiten Teile 34 des schlüssellochartigen Schlitzes 32 einspielt oder diesem gegenüberliegt, nach aussen, wodurch die Siegellackstange 20 freigegeben wird und durch ihr Gewicht dem Erhitzer 9 zugeführt werden kann, je nachdem ihr unteres Ende weggeschmolzen wird. Um die Siegellackstange 20 aus dem Bereich der Erhitzer 9 zu bringen, ist es nur erforderlich, den Knopf 31 nach innen zu drücken.
Die erste Wirkung wird daher sein, dass die SiegeHackstamge wieder gegen ihren Halter 18 gedrückt wird, und dass, sobald die Verbreiterung 33 aus dem breiten Teil des schlüsseUochartigen Schlitzes
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Bereich der Erhitzer zurückzuziehen.
Bei dieser Ausführungsform der Erfindung ist der Mechanismus mit Ausnahme des Knopfes 31 und der Erhitzer 9 in einem Aussengehäuse 37 eingeschlossen. Dieses hat auf jeder Seite einen Ansatz 37x. Diese Ansätze hindern das Gerät, in eine Stellung zu rollen, bei welcher weicher Siegellack aus den Erhitzern 9 auf einen der Arme 13 nach der Auslassöffnung des Siegellackhalters 18 hemiedertropfen kann, wodurch der Siegellack in demselben angesiegelt werden und später erhärten könnte.
Wenn grosse Siegellackstangen verwendet werden sollen, kann die in den Fig. 7 und 8 dargestellte Vorrichtung benutzt werden. Bei dieser Ausführungsform sind die Tragarme mit 73 bezeichnet und die Erhitzer werden durch hohle Querstangen 39 gebildet, die durch seitliche Stangen 38 verbunden sind. In den Querstangen ist der Heiz- oder Widerstandsdraht 40 an-
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angedrückt und der geschmolzene Siegellack fliesst zwischen denselben hindurch.
Zu emer geeigneten Handhabung der Vorrichtung ist es sehr wünschenswert, dass der Siegellack innerhalb des Halters nicht schmilzt. Die Arme 13. welche als Erhitzerarme wirken. stehen auseinander und sind durch eine Öffnung getrennt, welche der Au ssenluft freien Spielraum um
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Auslassende ist, wie in den Zeichnungen dargestellt ist, 80 weit von den Erhitzern 12 entfernt, dass der Siegellack an dem Auslassende des Halters 18 nicht schmilzt. Der Siegellackhalter 18 (Fig. 4 ist ferner durch die Luftkanäle zwischen) hm und dem Gehäuse gegen die Hitze isoliert.
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dem Ende, sondern auch ein seitliches Verfliessen zulässt, vorausgesetzt. dass die Vorrichtung mit der Siegellackstange senkrecht gehalten wird. Könnte der geschmolzene Siegellack in die Auslassöffnung des Halterendes 18 zurückfliessen, wenn man z. B. den letzteren auf einen Tisch niederlegt, dann würde der geschmolzene Siegellack beim Erkalten die Siegellackstange in dem Halter ansiegeln.
Es ist klar, dass, wenn das abzuschmelzende Ende von einem Rohr umschlossen wird, der geschmoiys Siegellack beim Erkalten fest wird und die Auslassöffnung des Rohres versiegelt, so dass die feste Masse des Siegellacks, bevor ein weiteres Fliessen stattfinden kann,
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geschmolzenen Siegellacks am Ende jedes Siegetvorganges verschlossen sein und jede Bewegung hindern. Hieraus folgt bei einer derartigen Vorrichtung ein Verlust an elektrischer Energie wegen der Notwendigkeit, den Siegellack am Auslassende des Rohres aufs neue zu schmelzen. Versuche haben ferner gezeigt, dass mit einem solchen Rohr der Siegellack fast i mer überhitzt wird. wodurch Rauch entsteht, dessen Verhinderung sehr wünschenswert ist.
Mit der in den Fig. 1 bis 6 beschriebenen Vorrichtung kann der Siege lack schnell bis zum Schmelzpunkt erhitzt, aber nicht überhitzt werden, weil die zur Verwendung gelangenden Erhitzer seitlich auseinanderstehen. Infolge der Spaltanordnung kühlt der Siegellack, sobald er von den Erhitzern zurückgezogen wird, bis auf eine Temperatur ab, welche unterhalb des Schmelzpunktes
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liegt und er wird daher nicht abtropfen und es entsteht somit kein Verlust an Material. Ausserdem ist die Siegellackstange gänzlich frei und kann nicht an dem Erhitzer festsitzen.
Die selbsttätige Aufwärtsbewegung unterbricht auch den Stromkreis, so dass kein Verlust an Strom entsteht, und doch kann der Erhitzer in einer Heizlage und bei einer Temperatur unterhalb des Schmelzpunktes des Siegellacks gehalten werden, so dass, wenn die Vorrichtung in die Arbeitsstellung gebracht wird, der Siegellack fast sofort bis zum Schmelzen erhitzt wird.
Bei der Ausführungsform gemäss den Fig. 9 bis 17 hat der Teil a der Vorrichtung einen ovalen Querschnitt (Fig. 10) und ist so gestaltet, dass er bequem erfasst und mit der Hand nach Art eines Handgiffes gehalten werden kann. Zur Herstellung dieses Teiles a kann ein schlechter Wärmeleiter benutzt werden, der gleichzeitig ein schlechter Elektrizitätsleiter ist. Hiezu eignet sich vorzüglich der im Handel vorkommende, unter dem Namen #Bakelite" bekannte Stoff.
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Am Arbeitsende des Körpers a springen Arme vor, welche am besten mit ihm aus einem Stück bestehen und welche an gegenüberliegenden Seiten der Längsachse der Vorrichtung liegen. Diese Arme g sind gegeneinander geneigt und dienen zum Halten der Siegellackstange 20. Jeder dieser Arme hat an seiner Innenfläche einen Heizkörper h ; da die Konstruktion dieser Heizkörper h die gleiche ist, so genügt es, wenn einer beschrieben wird.
Um einen Streifen i von passendem Isoliermaterial (z. B. Glimmer) ist ein Widerstands- draht, z. B. Nichromedraht, gewunden, Bei gewöhnlicher Grösse der im Handel vorkommenden Apparate hat die Widerstandswicklung j ungefähr die Länge von zwei Metern von dem Nichromedraht Nr. 38, bei welcher der elektrische Strom unter einem elektrischen Drucke von 110 Volt in Wirkung tritt. Die Glimmerstreifen i (Fig. 14) haben an ihren Enden Löcher il, durch welche die Enden der Widerstandswicklung j geführt sind. Der Glimmerstreifen t wird dann um seine
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lage k eingelegt, welche zur Isolierung der Wicklungen j dient (Fig. 13). Die Heizwicklungen j und der isolierende Zwischewtreifen k sind in einem isolierenden Gehäuse gelagert, z.
B. in einem Glimmergehäuse M, dessen eine Fläche n1 (Fig. 16) ein Loch M'hat, durch welches das eine Ende der Widerstandswicklung j geführt ist. Die letztere ist dann an einer Isolierschnur (Lampenschnur) f befestigt. Das andere Ende des aufgewickelten Widerstandsdrahtes ist elektrisch mit der Metallplatte o verbunden, welche ein Stück der anderen Fläche n2 des Gehäuses 11 bildet. Das Heizelement A ist in einem Gehäuse p aus Blech eingeschlossen und darin gesichert.
Die oberen Kanten der Seiten px dieses Biechgehäuses p sind gegeneinander umgefaltet und stehen
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stange enthaltenden Bohrung b angeordnet, aber er ist so dünn, dass er nur wenig Hitze aufsaugt und keine Hitze auf den Siegellack überträgt. Er kann auch als ein ornamentaler Schmuck rund um die Aussenseite des Handgriffes herumgeführt werden. Die elektrischen Stromwege nehmen den folgenden Verlauf : Von dem einen Ende des Leitungsdrahtes f durch die Widerstandswicklung j des einen Erhitzers h, von dort durch eine der Stromschlussplatten o und eines der Blechgehäuse p zu dem eisernen Ring r, dann durch den anderen Erhitzer h und den anderen Leitungsdraht f.
Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist die folgende : Der Siegellack wird in Stangen-oder ähnlicher Form in die mutlere Bohrung b des Handgriffes a eingebracht ; wenn die Vorrichtung senkrecht gehalten wird, fällt die Stange 20 nieder, bis ihr unteres Ende mit dem Heizkörper It
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Indem man die Blöcke 10 und die Wicklung 11 (Fig. 6) aus sehr leichtem, steifen Material herstellt, können dieselben so wenig Hitze auf die Halter übertragen, dass die Kraft für eine be-
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trächtliche Zeit in Wirksamkeit gesetzt werden kann, ohne dass der Siegellack in dem Halter weich wird. Ein Beschmutzen und Verschmieren der einzelnen Teile kann nicht stattfinden, selbst wenn man die Vorrichtung fallen lässt und die Heizkraft für eine unbegrenzte Zeitperiode in Tätigkeit gesetzt wird, weil die Vorrichtung immer in jene Lage rollt, welche in der Fig. 2 dargestellt ist, so dass der weichgewordene Siegellack zwischen den Erhitzern abfliessen kann und die Halter nicht verschmiert.
Falls man schneller flüssigen Siegellack haben will, als die Erhitzer h gewöhnlich liefern können, kann an der Aussenseite der Vorrichtung noch ein Widerstand angefügt werden, von dem die Vorrichtung einen schwachen Strom erhält, wenn dieselbe nicht in Gebrauch ist, so dass die Erhitzer h immer ein wenig warm sind. Dann wird der Siegellack, wenn der volle Strom in die Erhitzer h eingeschaltet und der Aussenwiderstand kurzgeschlossen wird, in wenig Sekunden flüssig werden.
Wenn die Vorrichtung nicht ununterbrochen benutzt werden soll, kann ein selbsttätiger Schalter in Form eines Hakens angebracht werden, auf welchen die Vorrichtung, wenn sie nicht in Gebrauch ist, angehängt wird. Diese Anordnung kann die bei allen Fernsprechern bekannte sein, bei welchen das Gewicht des Hörers den Stromunterbrecher betätigt und beim Abnehmen eine Stromschlussfeder in Wirkung setzt. Unterhalb dieses Hakens kann eine kleine Schale zum Auffangen etwaigen abtropfenden Siegellacks angebracht werden, wenn die Vorrichtung aufgehängt ist.
Der Zwischenraum zwischen den Erhitzern h und der offene, durch Luft gekühlte Raum um den Siegellack 20 herum sind erforderlich, um den Siegellack am Weichwerden bei der Auslass- öffnung der Bohrung b zu hindern, damit er nicht überhitzt wird und nach hinten in die Bohrung
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körper zwingt das Gewicht der Siegellackstange die Mitte des weichen Endes, durch die Erhitzer hindurchzugehen, so dass beim Hin- und Herreiben des Siegelackes auf der zu siegelnden Stelle der innere harte Teil sich an den weichen Siegellack, welcher an den Innenflächen der Erhitzer herunterniesst, erwärmt. Die geschmolzene Masse hat daher, wenn sie das Papier erreicht, die richtige Weichheit zum Aufdrucke des Petschaftes.
Die Beziehung zwischen der Stärke der Siegellackstange und zwischen der Breite der ÖSnung zwischen den Erhitzern ist für den Weichheit8grad des aufzubringenden Siegellacks von grosser Wichtigkeit.
PATENT ANSPRÜCHE :
1. Elektrische Siegelvorrichtung, bei welcher eine Siegellackstange an einem Ende durch Heizkörper erhitzt wird, dadurch gekennzeichnet, dass zwei emander gegenubei'stehende Heiz- köl-per in solcher Entfemung von dem die Hiegellackstange aufnehmenden Kanal angeordnet sind, dass die im Kanal befindliche Stange ausserhalb des Schmelzbereiches der Erhitzer liegt und seitlich der die Erhitzer tragenden Arme ein Raum für den Durchgang von Luft um den Teil der SiegeUackstange verbleibt, der in der Nähe der Kanalmündung liegt, während die Erhitzer so weit auseinanderliegen, dass der \\ pichgewordene Siegellack zwischen ihnen aus der Vorrichtung heraustreten kann.
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Erhitzer geneigt zueinander liegen.