AT67343B - Ballonhalle. - Google Patents

Ballonhalle.

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AT67343B
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Austria
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Inventor
Georg Thofehrn
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Georg Thofehrn
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  Ballonhalle. 



   Den Gegenstand der Erfindung bildet eine Rundhalle für Luftschiffe mit Einfahrttoren nach zahlreichen Richtungen. Das Wesen der Erfindung besteht darin, dass die Umfassungen der   trichterförmig   ausgestalteten Öffnungen für die Einfahrt der Luftschiffe durch einschiebbare Wände verlängert sind. 



   Auf der Zeichnung ist die Erfindung beispielsweise dargestellt, und zwar zeigt : Fig. 1 einen Längsschnitt, Fig. 2 eine Draufsicht, Fig. 3 in vergrössertem Massstabe eine der Führungswände und Fig. 4 einen Grundriss einer besonderen   Ausführungaform.   



   Die feste Halle ist vorteilhaft über vieleckigem   Grundriss   aufgebaut und besitzt nach jeder Richtung der Windrose ein Einfahrttor b, welches verschlossen werden kann. Der Verschluss kann als Jalousieverschluss ausgeführt werden oder aber es können Schiebetüren und Klapptüren hiezu verwendet werden. Selbstverständlich ist die Halle a von solchem Durchmesser gebaut, dass mehrere Ballons f nebeneinander dort untergebracht werden können und vielleicht auch noch kleinere Flugzeuge, wenn sie durch ihre Form eine Einfahrt gestatten. Der Mantel der Halle zeigt nach aussen zackenartige Vorsprünge c, welche die   Einfahrröffnungen     trichterförmig   begrenzen. 



   Diese trichterförmigen Öffnungen sind nach aussen zu verlängern, um dem ein-und ausfahrenden Ballon eine sichere Führung zu geben. Man wird diese   Führungswände d,   wenn sie ständig an der Wand der Ballonhalle angebracht sind, durch Spannungsdrähte e verstreben. 



  Häufig, z. B. bei Ballons mit kleinerem Durchmesser, werden diese Spanndrähte entbehrlich sein. Um auch für diesen Fall die gute Führung des Ballons zu sichern, empfiehlt es sich aber, radial zum Mittelpunkt der Ballonhalle ein- und ausschiebbare Wände in den Zackenwänden c   anzubringen, weiche   in Schlitzen der Zacken verschiebbar gelagert sind. Der Ballon.   f ist zweck-   mässig auf einer Drehscheibe 1 gelagert, so dass durch entsprechende Verstellung dieser Dreh- 
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 dem ein- oder ausfahrenden Ballon einen sichere Führung zu geben. 



   Die Einfahrttore b sind (Fig.   2)     als Schiebetore   ausgebildet, die durch   (. ine entsprechende   Zahnradkonstruktion bekannter Bauart im Kreise verschoben werden. 



   In dem Ausführungsbeispiel gemäss Fig. 4 sind Klapptore i angebracht. Diese Klapptore i legen sich beim Öffnen so, dass sie in die Richtung der Verlängerungswände   d   fallen. Letztere sind vorzugsweise aus festen   Mannesmannrohrn   gebildet und mit Segeltuch   g     überzogen. Dieses   Segeltuch kann nach Art der   Windsegel     gerafft     werden.   Man wird diese   Raffung,   wie in Fig. 3   angedeutet, stufenweise vornehmen, um die Regelung der Windverhältnisse zweckmässig gestalten   zu können. 



   Die Wirkungsweise ergibt sich   ohmewcitcrs aus   der geschilderten Bauart, indem das ankommende   oder ausfahrende Luftschiff durch   die   trichterförmigen     öffnungen   und   die eiiischieb-   baren Wände ohne schädliche   WindbeanRpruchung   sicher in die Halle einfahren können. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Ballonhalle mit Ausfahrttoren nach zahlreichen Richtungen. dadurch gekennzeichnet, dass dip Umfassung der trichterförmig gestalteten Öffnungen für die Aus- und Einfahrt der Luffschiffe durch einschiebbare Wände verlängerbar ist. 

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Claims (1)

  1. 2. Ballonhalle nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Wände als regelbare Windschützen ausgebildet sind.
    3. Ballonballe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Windschützen (d) feststehen und die in die Halle führenden Klapptore (i) beim Öffnen in dip Richtung der Windschützenwände (d) fallen. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT67343D 1912-08-16 1913-07-23 Ballonhalle. AT67343B (de)

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