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Die Erfindung betrifft einen Montagebeschlag zur Befestigung eines Stützelements an einem Öffnungen in einer Fläche aufwei- senden aufrechten Tragteil, mit zumindest einem Haken-Teil zum Einführen und Fixieren in einer Öffnung des aufrechten Tragteils, wobei im fixierten Zustand ein im Wesentlichen senkrecht durch- laufender Kanal an der Fläche des aufrechten Tragteils, welche eine der Kanalwände bildet, gebildet ist.
Weiters betrifft die Erfindung ein Stützelement zur Montage an einem aufrechten Tragteil, welcher Öffnungen in einer Fläche aufweist.
Tragteile, wie Steher oder Ständer, welche an zumindest ei- ner Fläche Montage-Öffnungen aufweisen, werden beispielsweise für Regalrahmen verwendet, wobei zum Tragen bzw. Abstützen von Re- galbrettern konsolenartige Stützelemente eingesetzt werden, wel- che direkt in Öffnungen des Tragteils angebracht werden.
Wünschenswert ist es jedoch, auch andere Elemente am Trag- teil anbringen zu können : wäre es in Geschäften oder dergleichen erforderlich, frei auskragende Tragarme an Tragteilen befestigen zu können, um verschiedenste Werbeträger, wie z. B. Plakate, anzubringen. Zusätzlich sollen die Steher (oder allgemein Tragteile) aber auch zum Abstützen von Regalfächern verwendbar sein.
Ähnliche Anforderungen, wie bei Stehern, stellen sich auch bei Verwendung von Wänden oder Platten, welche mit Montage-Öff- nungen ausgebildet sind.
Die EP 0 908 125 A1 beschreibt eine Einrichtung zum Fixieren von Stützelementen z. B. an Stehern mit Öffnungen. Die Einrichtung weist eine Mehrzahl an zusammenwirkenden Bauteilen auf, welche über Gewinde-Verbindungen relativ zueinander bewegbar sind, um z. B. einen Tragarm an einem Steher zu sichern. Durch die relativ hohe Anzahl von Bauteilen ist die Herstellung und Installierung dieser Einrichtung relativ kostenaufwendig.
Aus der DE 2 159 001 A ist ein demgegenüber einfacherer Be- schlag zum Anbringen in Öffnungen, z. B. von Stehern, bekannt. Der Beschlag weist nach oben gerichtete Haken auf, welche in eine Öffnung des Stehers eingeschwenkt werden, um den Beschlag zu halten. In eingehakter Position bildet der Beschlag einen keil- förmigen Kanal an der Vorderseite des Stehers. Wenn dieser Kanal allerdings einen keilförmigen Schenkel eines Stützelements auf- nehmen soll, dann besteht je nach Gestalt und Dimension des
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Schenkels und der Öffnung die Gefahr, dass sich der Beschlag wieder aushakt und vom Steher löst.
Es ist nun Aufgabe der Erfindung, einen Montagebeschlag der eingangs beschriebenen Art vorzusehen, welcher äusserst einfach und kostengünstig in der Herstellung und einfach im Gebrauch ist und gleichzeitig eine sichere, zuverlässige Fixierung eines Stützelements an einem mit Öffnungen versehenen Tragteil erlaubt.
Der erfindungsgemässe Montagebeschlag der eingangs angeführ- ten Art ist dadurch gekennzeichnet, dass der Haken-Teil nach un- ten gerichtet und der Montagebeschlag über den unteren Rand der entsprechenden Öffnung des aufrechten Tragteils einhakbar ist.
Diese Ausbildung ermöglicht einerseits ein einfaches Anbringen des Montagebeschlags in einer Öffnung in einer Fläche eines auf- rechten Tragteils, und andererseits sichert sie einen zuverläs- sigen Halt des Stützelements am Tragteil. Sowohl dieser Halt als auch die Handhabung werden durch den vom Montagebeschlag gemein- sam mit der Fläche des Tragteils gebildeten Kanal begünstigt, und ein ungewolltes Lösen zufolge einer vom Stützelement ausgeübten Abwärtskraft wird vermindert. Vielmehr wird ein wirksames Ver- keilen des Stützelements ermöglicht, unabhängig davon, wie im Einzelnen die Form und die Abmessung des Stützelements und der Öffnungen sind.
Dabei kann das Stützelement einen keilförmigen Befestigungsschenkel haben; unabhängig davon ist eine vorteil- hafte Ausführungsform des Montagebeschlags dadurch gekennzeich- net, dass der Abstand zwischen der Fläche des Tragteils und der gegenüberliegenden Kanalwand an der oberen Kanalöffnung grösser ist, als an der unteren Kanalöffnung, wobei der Kanal keilförmig ausgebildet ist.
Auf diese Weise wird auch bei einem geraden Befestigungs- schenkel eine sichere Keilwirkung zwischen dem Montagebeschlag und dem Stützelement erhalten, abgesehen davon, dass das Stützelement mühelos in den Kanal eingesteckt werden kann. Diese Vorteile werden selbstverständlich auch erzielt, wenn der Befes- tigungsschenkel des Stützelements - gegebenenfalls zusätzlich - keilförmig ausgebildet ist.
Es ist von Vorteil, wenn der Teil des Montagebeschlags, welcher den Kanal begrenzt, einen im Wesentlichen U-förmigen Querschnitt aufweist.
Für eine einfache Herstellung ist es weiters vorteilhaft, wenn die beiden Seitenwände des im Querschnitt im Wesentlichen U-
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förmigen Montagebeschlags vorspringende Teile aufweisen, welche die Form von Haken-Elementen als Haken-Teil zum Einführen und
Fixieren in einer der Öffnungen des Tragteils aufweisen.
Für die einfache Herstellung ist auch eine Ausbildung als gebogenes, im flachen Zustand im Wesentlichen T-förmiges Werk- stück aus Stahlblech günstig.
Das erfindungsgemässe Stützelement zur Montage an einem in einer Fläche Öffnungen aufweisenden aufrechten Tragteil zeichnet sich durch einen keilförmigen Befestigungsschenkel zum Einführen in einen insbesondere keilförmigen Kanal aus, welcher von einem Tragteil und einem Montagebeschlag, wie vorstehend beschrieben, gebildet ist, wobei der Befestigungsschenkel nach Einführen in den Kanal zwischen der Fläche des aufrechten Tragteils und der gegenüberliegenden Kanalwand verkeilt ist.
Zum Anbringen und Tragen bzw. Abstützen beispielsweise eines Regalbrettes oder eines anderen Elements, wie eines Werbeträgers, ist es von Vorteil, wenn der Befestigungsschenkel mit einem im Wesentlichen rechtwinkelig von ihm abstehenden Stützschenkel zum Abstützen eines beliebigen Elements verbunden ist.
Vorzugsweise weist das untere Ende des Befestigungsschenkels einen Vorsprung zum Zurückhalten des Befestigungsschenkels im Kanal nach Befestigen des Montagebeschlags am Tragteil auf.-
Der Befestigungsschenkel kann einfach einen im Wesentlichen rechteckigen Querschnitt aufweisen.
Nachfolgend wird die Erfindung anhand eines bevorzugten Ausführungsbeispiels unter Bezugnahme auf die Zeichnung noch weiter erläutert. Dabei zeigen : Fig.1 ein Werkstück in Form ei- nes flachen Plattenrohlings für einen Montagebeschlag gemäss.der Erfindung; die Fig. 2,3 und 4 einen Montagebeschlag in perspek- tivischer Ansicht, in Draufsicht und in Seitenansicht, welcher durch Biegen eines Werkstücks gemäss Fig. 1 hergestellt ist; die Fig. 5 und 6 ein Stützelement in Seitenansicht und.in schaubild- licher Ansicht, wobei das Stützelement in einem Montagebeschlags gemäss Fig. 2 eingebracht werden kann; die Fig. 7,8 und 9 ver- schiedene Stufen während der Befestigung eines Montagebeschlags und eines zugehörigen Stützelements an einem Steher;
und Fig. 10 einen Längsschnitt durch einen Steher, an welchem ein Montagebe- schlag und ein Stützelement befestigt sind.
Fig. 1 zeigt einen flachen Plattenrohling 1, welcher im We- sentlichen eine T-Form aufweist. Zwei Vorsprünge 2 werden durch
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Herausdrücken erhalten. Der Rohling 1 ist entlang der strich- lierten Linien 3 zu biegen.
Durch Biegen des Rohlings 1 entlang der Linien 3 wird ein Montagebeschlag 10 gemäss Fig. 2 bis 4 erhalten. Er weist zwei einander gegenüberliegende Seitenwände 4 und eine die Seitenwände 4 verbindende Vorderwand oder Stegwand 5 auf, wobei durch die Wände 4,5 ein im Wesentlichen U-förmiger Kanal gebildet ist. Die abstehenden hinteren Teile der Seitenwände 4 bilden zwei im We- sentlichen parallele Haken-Elemente 6. Die Vorsprünge 2 sind an den einander zugewandten Innenflächen der Haken-Elemente 6 ange- ordnet.
Dadurch, dass der Mittelteil des Rohlings 1 an seinem unte- ren Ende enger ist als an seinem oberen Ende (siehe Fig. 1), ist der Kanal zwischen den Seitenwänden 4 keilförmig, d. h. sich nach unten verjüngend, ausgebildet, was auch in Fig. 4 zu sehen ist.
In Fig. 5 und 6 ist ein Ausführungsbeispiel eines Stützele- ments 11 gezeigt, welches zur Montage, beispielsweise mittels eines Montagebeschlags 10 gemäss Fig. 2 bis 4, in Öffnungen 12 eines aufrechten Tragteils 13 (siehe Fig. 7 bis 10) vorgesehen ist. Das gezeigte Stützelement 11 hat eine Tragkonsolen-artige Form mit zwei Schenkeln 7, 8. Der Schenkel 7 ist als Trag- oder Stützschenkel zum Abstützen eines gewünschten Elements vorgese- hen, wie beispielsweise eines rohrförmigen Tragarms für einen Werbeträger, welcher am Tragschenkel 7 angeschraubt werden kann.
Der Tragschenkel 7 kann jedoch für andere Zwecke vorgesehen sein und beispielsweise als Stützkonsole verwendet werden.
Der zweite Schenkel 8 kann als Befestigungsschenkel in einem Montagebeschlag 10 gemäss Fig. 2 bis 4 befestigt werden, wobei der Befestigungsschenkel 8 in den zwischen den Seitenwänden 4 gebil- deten Kanal eingeführt wird. Der Befestigungsschenkel 8 weist daher zweckmässigerweise eine Form auf, welche der Keilform des Kanals entspricht. Ein Vorsprung 9 soll verhindern,. dass der Be- festigungsschenkel 8 aus dem Kanal ungewollt herausgezogen werden kann, nachdem er im Kanal angeordnet worden ist.
Die Fig. 7 bis 9 zeigen, wie ein Montagebeschlag 10 für ein Befestigen eines Stützelements 11 an einem aufrechten Tragteil 13 mit Öffnungen 12 in einer Fläche 14 verwendet wird. Der Trag- teil 13 kann, z. B. ein Steher, von einem Typ sein, wie er für Regale in Geschäften und Warenmagazinen verwendet wird. Bevor ein Stützelement 11 am Steher 13 befestigt wird, wird zunächst der
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Befestigungsschenkel 8 des Stützelements 11 in den U-förmigen Kanal des Montagebeschlags 10 eingeführt (siehe Fig. 7). Die Vorsprünge 2 des Montagebeschlags 10 verhindern ein nachträgli- ches, ungewolltes Trennen bzw. Lösen des Stützelements 11 vom Montagebeschlag 10. Der Montagebeschlag 10 wird sodann mit seinen Haken-Elementen 6 in eine der Öffnungen 12 des Stehers 13 einge- führt (siehe Fig. 8).
Das Stützelement 11 wird anschliessend nach unten gedrückt, wie in Fig. 9 veranschaulicht ist, bis sein Be- festigungsschenkel 8 im keilförmigen Kanal, welcher an der Fläche 14 des Stehers 13 gebildet und durch die Fläche 14 des Stehers 13, die Seitenwände 4 und die Vorderwand oder Stegwand 5 des Montagebeschlags 10 begrenzt ist, festgekeilt ist.
Fig. 10 zeigt noch klarer, wie der keilförmige Befesti- gungsschenkel 8 des Stützelements 11 gegen die Fläche 14 des Stehers oder allgemein Tragteils 13 als Resultat des keilförmi- gen, sich zur Unterseite verengenden Kanals im Montagebeschlag 10 gekeilt wird. Das Stützelement 11 ist sodann sicher am Tragteil 13 befestigt und kann anschliessend zum Abstützen, d. h. Tragen, eines beliebigen Elements dienen.
Das Stützelement 11 kann jedoch einfach, im Bedarfsfall, beispielsweise um es in einer anderen Öffnung 12 des Tragteils 13 anzubringen, entfernt werden, indem eine aufwärts gerichtete Kraft am unteren Vorsprung 9 aufgebracht wird.
Die Erfindung ist vorstehend in Verbindung mit einem vor- teilhaften Ausführungsbeispiel ausführlicher beschrieben worden, kann aber in verschiedenster Weise variiert werden, wie z.B. durch Ändern der Form der Teile des Montagebeschlags und des Stützelements 11 unter Beibehaltung der Keilwirkung zwischen dem Stützelement 11, dem Montagebeschlag 10 und dem Tragteil 13, im Sinne der Fixierung des Stützelements 11. Der Montagebeschlag 10 kann selbstverständlich auch zum Befestigen an anderen Objekten, welche Öffnungen aufweisen, als an rohrförmigen Tragteilen 13 verwendet werden, wie beispielsweise an Löcher 12 aufweisende Platten.
Ausser einer gemeinsamen Öffnung 12 für die Aufnahme beider Haken-Elemente 6 eines Montagebeschlags 10, können auch zwei voneinander getrennte Öffnungen 12 verwendet werden, um die Haken-Elemente 6 getrennt voneinander einzustecken. Die Haken- Elemente 6 können auch derart gebogen sein, dass sie näher anei- nander angeordnet sind. Falls erforderlich, kann sich der untere Vorsprung am Befestigungsschenkel 8 erübrigen, um ein Einführen
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des Befestigungsschenkels 8 in den Montagebeschlag 10 zusätzlich zu erleichtern.
Ausser den rechteckigen Querschnitten des Stützelements 11 und des Kanals des Montagebeschlags 10 können auch andere Quer- schnittsformen vorgesehen werden. Der Montagebeschlag 10 kann ferner zur Befestigung von Stützelementen 11, welche nicht ko- nisch ausgebildet sind, verwendet werden. Auch muss der Kanal des Montagebeschlags 10 nicht unbedingt konisch ausgebildet sein, insbesondere wenn das Stützelement 11 einen konischen Befesti- gungsteil aufweist. Die Komponenten, insbesondere die Stützele- mente 11, können aus Stahlblech, aber auch aus einem geeigneten Kunststoffmaterial in der erforderlichen Gestalt oder durch Bie- gen aus einem flachen Werkstück-Rohling hergestellt sein.