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Die Einrichtung nach den Fig. 7 bis 9 unterscheidet sich von der nach den Fig. 3 his 6 lediglich dadurch, dass der Blaskanal 4 mit seinen Zweigkanälen 7 und 8 und der Saugkanal 2 mit seinen Zweigkanälen 9 und 10 nicht nebeneinander, sondern übereinander, und zwar die Blase-annale über den Saugkanälen angeordnet sind, so dass für die Kanäle 7 und 9 und für die Kanäle 8 und 10 je ein gemeinsamer Schieber 11 und 12 genügt. Bei dieser Einrichtung sind zum Absperren der Ansaugöffnungen des Ventilators gegen den Saugkanal 2 noch Blenden 13 vorgesehen.
Bei der Drucklüftung, z. B. in den rechten Rohrteil, ist der Schieber 11 oben, also der Blaskanal 7 geschlossen, der Saugkanal 9 offen, jedoch gegen den Ventilator durch die Blenden 13 abgesperrt und der Schieber 12 unten, demnach der Blaskanal 8 offen und der Saugkanal 10 abgesperrt. Zum Umkehren der Luftstromrichtung wird der Schieber 11 gesenkt und der Schieber 12 gehoben.
Bei der Sauglüftung, z. B. aus dem rechten Bauteil, sind die AussenluftkanÅale 3 abgeschlossen und die Blenden 13 geöffnet, der Schieber 12 ist oben und der Schieber 11 unten, so dass die Luft durch den offenen Kanal 10 angesaugt und durch den offenen Kanal 7 ausgeblasen werden kann. Um die Richtung der Luftströmung zu wechseln, ist lediglich der Schieber 11 zu heben und der Schieber 12 zu senken.
Bei vielen Bauwerken soll die künstliche Lüftung in ununterbrochenem Betriebe aufrecht erhalten werden, wozu das Einbauen eines Eraatzventilators l'erforderlich ist. Eine solche Einrichtung ist in den Fig. 10 bis 12 gezeigt.
Die beiden Ventilatoren 1 und l'sind voneinander durch eine lotrechte Mittelwand 17 getrennt, die durch den Saugkanal 2 und durch den Druckkanal 4 reicht und zwischen sich und der Trennungswand 5'öffnungen 15 und 16 freilässt, die abwechselnd mittels eines gemeinsamen
Schiebers 17 gesperrt werden können. Bei der Drucklüftung rechts vom Hauptventilat4or 1 her
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frei ist. Die Stellung der übrigen Schieber ist dieselbe, wie bereits bei der Einrichtung nach d < 'n Fig. 7 bis 9 beschrieben. Die Anordnung des Schiebers 17 bezweckt die Absperrung schädlicher Räume, in denen sonst Luftwirbelungen auftreten könnten.
PATENT-ANSPRÜCHE : l. Einrichtung zum Lüften von Tunnels, Bergwerken, Untergrundbahnen und dgl. unter Benutzung eines mit dem zu lüftenden Räume durch einen Saugkanal und einen Blaskanai ver- bundenen und mit einem Aussenluftkanal ausgestatteten Ventilators, mit Hilfe dessen durch wechselweises Absperren des Saugkanals und des Aussenluftkanals abwechselnd die Druck lüftung oder die Sauglüftung durchgeführt werden kann, dadurch gekennzeichnet, dass sowohl der Saugkanal (2) als auch der Blaskanal (4) in zwei in verschiedene Bauabteilungen führende Kanäle (9, 10 bzw.
7, 8) verzweigt ist, von je ein Zweig des Saug- und des Blaskanals in dieselbe Bauabteilung münden, dass weiters jede der Zweigleitungen für sich absperrbar ist
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und bei der Sauglüftung stets einer der Saugkanal (9 oder 10) und der in die andere Bauabteilung mündende Blaskanal (8 oder 7) abgesperrt werden, um bei der Drucklüftung durch wechselweiser Absperren der beiden Biaskalläle (7 und 8) und bei der Sauglüftung durch wechselweises Absperren eines Saugkanals und des ihm nicht anliegenden Blaskanals den Rieht ungswechsel der Luftströmung herbeiführen zu können.