AT66712B - Verfahren zur kontinuierlichen Entfernung von Sauerstoff aus gasförmigen Gemischen oder Verbindungen. - Google Patents
Verfahren zur kontinuierlichen Entfernung von Sauerstoff aus gasförmigen Gemischen oder Verbindungen.Info
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Ein Bad. das alls 100 Teilen Natriumchlorid, 100 Teilen Natnumkarbonat und 75 Teilen Raliumchlorid besteht, stellt eine in jeder Hinsicht zufriedenstellende Mischung dar.
Ist das Gefäss mit geschmolzenem Blei und Lösungsmittel gefüllt, und hat die Flüssigkeit gelinde Rotglühtemperatur angenommen, so wüd Luft in geeigneten Mengen durch Rohr 55 eingeführt und steigt in Blasen in das geschmolzene Blei. Sogleich beginnt das Blei sich zu oxydieren und das entstehende Bleioxyd (Bleiglätte) kommt in Berührung mit den geschmolzenen Alkalimetallverbindungen, während der in der Luft enthalten gewesene Stickstoff durch die geschmolzene Masse emporsteigt und sich unter der Glocke ansammelt, von der er vermittelst Rohre 47 und 53 entweicht.
Das geschmolzene Medium wird natürlich von dem hindurchgehenden Stickstoff kräftig aufgerührt und in Bewegung gesetzt. Hiedurch wird die Auflösung des Oxydes erleichtert und die Schmelze homogenisiert. Das geschmolzene Medium stellt also ein Transportmittel dar, vermittelst welchem das Bleioxyd aus der Mitte des Gefässen, wo der Stickstoff emporsteigt, nach den Seiten desselben befördert wird. Hier kommt es mit dem kohlenstoffhaltigen Material 66
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Bildung von metallischem Blei reduziert, welches in das Bleibad 63 zurückgelangt und somit kontinuierlich (oder intermittierend) neuer Benutzung zugeführt wird.
Bei diesem Vorgange wird an der Oberfläche der Kohle oder in der Nähe dey'lhcn ein Gas frei, das im wesentlichen aus Kohlendioxyd (CO2) besteht und durch Rohr 6U entweicht.
Der Graphit bewirkt keine Reduktion des Bleioxvdes bei der Temperatur. bei welcher das Verfahren vor sich geht.
Aus dem Dargelegten erhellt. dass eine freie Zirkulation oder Diffusion der geschmolzenen Salze bewirkt wird und dass diese Salze den Stickstoff enthaltenden Raum in der Glocke von dem Kohlensäure enthaltenden Raum ausserhalb derselben abschliessen. wodurch eine Mischung des reinen Stickstoffes mit Kohlensäure vermieden wird.
Der Stickstoff wird aus dem Rohr 3-S unter gewissem Druck in ein geeignetes Aufnahmt- gefäss geleitet.
Es bedarf keiner Erwähnung, dass die Luft nur in geeigneten Mengen mit d'-m geschmoizenen
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ist, aufnehmen kann. Hiedurch wird es erreicht. dass tatsächlich reiner Stickstoff durch Rohr. 53 aus der Apparatur austritt.
Verwendet man natürliche Gase. Wassergas. Generatorgas oder Öl. Wasserstoff oder dgl., um dans metalloxid zu reduzieren und das hiedurch uei gemachte Metall dem Prozesse wieder
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Futter versehen.
Das Lufteinlassrohr kann aus Metall bestehen, das mit einem Schutzmaterial umgeben ist. es kann aus Graphit oder einer Silikatverbindung bestehen, wie sie beispielsweise für hoch feuerfeste Tontiegel (Battersea-, Kolorado-, Beaufray-Tiegel) Verwendung findet.
Deiartige Materialien werden weder durch rotglühendes Blei noch durch das Salzgemisch in irgendwie nennenswerter Weise angegriffen. An Stelle des Bleies als Oxydationsmetall können
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Auch Eisen kann, am Boden des Gefässes befindlich. in Form von Drehspäneu oder Pulver Verwendung finden. Das entstandene Oxyd wird auch in diesem Falle mit der Kohle in Berührung gebracht und vet mittelst derselben reduziert. Das reduzierte Metall weist jedoch die Neigung auf. an der festen Oberfläche der Kohle anzuhaften, was nicht vorteilhaft ist. Wird jedoch ein Gas als Reduktionsmittel verwendet, so tritt eine derartige Schwierigkeit in nennenswertem Umfange nicht auf.
Es können auch beliebige andere Substanzen, die eine starke Affinität zu Sauerstoff besitzen.
Verwendung finden, wenn solche in das Bad eingetaucht werden oder in demselben enthalten . sind. immer vorausgesetzt, dass das resultierende Produkt, Oxyd odr Potyoxyd, sich in dem Bade @ öst oder von dem Bade zu der reduzierenden Kohle geführt wird. vermittelst welcher en
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metall Zinn oder Zink zur Verwendung gelangt und Wasser od < 'r Dampf (letzterer ist natürlich vorzuziehen) an Stelle von Luft eingeleitet wird.
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reduziert, worauf das Metall in den Prozess, wie oben beschrieben, zurückkehrt.
Es bedarf keiner Erwähnung, dass die einzelnen Phasen des Verfahrens auch in verschiedenen Gefässen und Kammern durchgeführt werden können.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Verfahren zur kontinuierlichen Entfernung von Sauerstoff aus gasförmigen Gemischen oder Verbindungen, beispielsweise Luft oder Wasserdampf, wobei die Gase oder Dämpfe mit
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werden, dadurch gekennzeichnet, dass die bei dem Prozesse sich bildenden Metalloxyde von einer oberhalb der geschmolzenen Metalle befindlichen Salzschmelze aufgenommen und zu einer Stelle geführt werden, wo sie reduziert werden, worauf die so regenerierten Metalle von neuem zur Bindung des Sauerstoffes nutzbar gemacht werden.
Claims (1)
- 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die zur Aufnahme der Oxyde bestimmte Salzschmelze aus einem oder mehreren Alkalichloriden oder Alkalikarbonaten oder Gemischen derselben oder anderen schmelzflüssigen Substanzen besteht, die einen niedrigen Schmelzpunkt (etwa unter 800 C) besitzen.
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