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ein Zeiger 29 vor einer Skala 30 mit auf verschiedene Barometerstände bezüglichen Einteilung befinden. Ein Registrierhebel 2 schwingt um eine Achse 5 und läuft in eine Gabel 3 aus zu dem Zwecke, dass beide Gabelteile beim Hebelniedergange beiderseits der vom Schwimmer S2 gesteuerten Verstellvorrichtung E der Pfanne 6 genügende Bewegungsfreiheit haben, ohne die letzteren zu berühren. Das Gestänge für das eigentlich Schreibzeug besteht aus einer die Gabel 3 des Hebels 2 umfassenden Gabel 18 mit der Schneide 17 und aus einem Drahte oder dgl. 19 mit der Schreibfeder 20. Die Gabel 3 des Registrierhebels 2 besitzt auf beiden Teilen korrespondierende Einschnitte oder dgl. 4, welche ein Verrutschen der Schneide 17 auf dem Hebel 2 bei dessen Anhub verhindern.
Ein an einem über eine Rolle 24 geleiteten Seile 25 hängendes Gewicht 26 kann die Eigengewichte des Hebels 2 und der von ihm getragenen Massen nahezu ausbalancieren und ein Schwimmer S'l oder ein anderes Antriebsmittel, z. B. auch eine Registrierglocke oder dgl. kann mittels einer Schubstange 1 den Registrierhebel 2 heben und senken. Die Achse x-x der drehbaren Trommel 21 für das Registricrpapier 22 kann eine Schräglage, etwa parallel zur Bogènsehne des grössten Registrierausschlagwinkels, erhalten, um eine möglichst proportionale Bewegung der Schreibfeder 20 zu erzielen.
Diese Vorrichtung wirkt in folgender Weise :
Im Ruhestande befindet sich der Registrierhebel 2, wie punktiert gezeichnet, auf seiner Rast 23, nachdem er vorher die Schneide 17 und damit das Schreibzeuggestänge 18, 19, 20 in die Pfanne 6 abgelagert hatte. Wenn also während einer Messpause eine Änderung des Barometerstandes eintritt und die Pfanne 6 folglich durch den Schwimmer S2 eine Verstellung bzw. eine
Verschiebung erfährt, so wird auch beim Wiederanhub des Hebels 2, d. h. bei dessen Wiederzusammentreffen mit der Schneide 17 diese sich auf einer anderen Stelle des Hebels 3 aufsetzen, und zwar dem Hebeldrehpunkte 5 um so näher, je grösser der Barometerstand B ist.
Infolgedessen erscheint auch auf dem Registrierpapier 22 die einer dem Hube des Schwimmers 9 entsprechende, noch vom Barometerstande B abhängig gewesene Messgrösse Hm bzw. Ho in einer auf die wahre Messgrösse Hm vzw. Ho reduzierte Linienlänge aufgezeichnet, da die Schneide 17 bei verschiedenen Barometerständen B1, B2 usw. in verschiedenen Kreisbögen ausschlägt, d. h. bei höherem Barometerstande die aufzuzeichnende Registrierlinie für eine bestimmte Messgrösse niedriger bei niedrigem Barometerstande höher ausfallen ! ässt.
Die Kompensationsvorrichtung R, E ist in Fig. 1 beispielsweise in Verbindung mit einer
Vorrichtung zum bestimmten Abmessen einer in ein Instrument oder in einen Apparat hinein- zupressenden oder daraus abzusaugenden 1. oder Gasmenge und in Verbindung mit einem Luftpyrometer dargestellt, welche Vorrichtung aber nicht den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildet.
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zu einem grösseren Volumen ausdehnt, das durch vl mitverdichtet werden muss.
Dabei bleibt zu berücksichtigen, dass das Luftvolumen des Raumes M durch dessen kubische Materialausdehnung unter der Wärme zunimmt, d. h. bei der Temperatur = etwa 200 C besitzt der
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Korrektur von dem Schwimmer S1 geschaltet würde
Da also sowohl Ho als auch Hm für eine bestimmte Messgrösse bzw.
Hm für eine bestimmte Temperaturdifferenz t2-t1 unter verschiedenen Barometerständen B1, B2 usw. verschieden ausfallen, erfüllt die barometrisch selbsttätige Verstellung der Schneidepfanne 6 ihre Aufgabe dahin, dass durch diese Verstellung die Verschiedenheiten in Ho und Hm für das Anzeigen einer bestimmten, beim Steigen des Schwimmers S1 noch von barometrischen Einflüssen abhängigen Messgrösse auf die wahre Messgrösse reduziert werden, mithin auch nur die Registrierung der letzteren erfolgt, und zwar durch die Linienhöhen Hor und Hm
In gleicher oder ähnlicher Weise kann die Kompensationsvorrichtung auch an anderen periodisch unter Luft- oder Gasdruck wirkenden Instrumenten und Apparaten Anwendung finden, deren Angaben barometrisch beeinflusst werden, z.
B. auch bei gasanalytischen Apparaten-
Fig. 3 der Zeichnung zeigt ähnlich wie die Fig. 1 schematisch die neue Einrichtung an einem Luftpyrometer in folgender Zusammensetzung.
Ein durch Rohr d mit einem beliebigen Druckerzeuger verbundener Behälter D enthält
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ausmündenden Quecksnberstetgrohr e. In die Kammer c ist luftdicht der Luitabfangraum A eingesetzt, von welchem die zu dem der Messtemperatur t2 im Wärmekanal K ausgesetzten Messraum M führende enge Luftleitung L abzweigt, die mit. M durch einen im Mauerwerk K oder dgl. eingesetzten Kolben k verbunden ist. Ferner zweigt von der Kammer c ein Weg, Rohr ei oder dgl., nach einem Druckrohr C ab. das einen Registrierschwimmer s1 enthält. Im Raume A
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Fig, 5 zeigt eine weitere beispielsweise Ausführungsform der Luftabmevorrichtung. A in ihrer Herstellung aus Glas, bei welcher der Schwimmer va z. B. wieder als Ventil zum Abschluss
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sind dabei von Quecksilber leer und die Luft in den Innenräumen, z. B. die Luft in den-Räumen A, L und M des Pyrometers nach Fig. 3 steht dabei unter dem äusseren atmosphärischen Luftdruck B.
Beginnt jedoch ein durch Rohr D ankommender Druck, z. B. ein Luft- oder Wasserüberdruck, auf das Quecksilber ql in D zu wirken, so beginnt auch das Quecksilber q1 in D'Zu sinken, im Rohr e aber zu steigen. Erreicht hiebei das Quecksilber q1 zunächst die Ebene tt', also die untere Grenze des Raumes A, so ist in diesem Augenblick z. B. im Pyrometer (Fig. 3) in dessen Räumen A, L und M ein deren Gesamtinnenvolumen entsprechendes Luftvolumen V Ja unter atmosphärischem Druck B abgefangen. Mit zunhemenden Druck in B steigt jetzt das Quecksilber ql in A, c, cl und C weiter auf, wodurch das Innenvolumen Via mehr und mehr verdichtet wird.
Diesem Aufsteigen des Quecksilbers il folgen nun der Schwimmer va in A und der Registrierschwimmer si ion c derart, dass letzterer dem ersteren mit zunehmender, durch die in C aufsteigende höhere Quecksilbersäule bewirkten Verdichtung vom V1a voreilt. Erreicht
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so hoch mit aufgestiegen, dass er das Ventil Vb schliesst. Es kann also jetzt Quecksilber rif nicht mehr in die Kammer c eintreten, wenn auch der Druck im Behälter D noch weiter steigt.
Im Druckrohr 0 steht nunmehr über der Ebene n3 eine Quecksilberdrucksäule B, welche dem Druck entspricht, der zur Verdrängung des Luftvolumens v1 aus A nach L und M erforderlich war und für eine bestimmte Differenz der Aussenlufttemperatur und der in M herrschenden Temperatur t2 unter verschiedenen Barometerständen B1, B2 usw. verschieden hoch ausfällt, wie das aus dem Diagramm (Fig.
6) ersichtlich ist, in welchem beispielsweise die Schaulinien für eine Temperaturdifferenz t2-t1 = 15000 C nir verschiedene Barometerst nde B eingezeichnet sind, wobei die Linienlängen Hm denjenigen Höhen entsprechen, um welche das Quecksilber in C eine gleichfalls unter verschiedenen Barometerständen B verschieden ausfallende Quecksilbersäule ffo übersteigt, welche erforderlich ist, um das Luft-bzw. Gasvolumen vl aus A nach L und M überzupressen, wenn die Räume A und M gleiche Temperatur haben, also t9 = li ist, so dass die Quecksilbersäule Ho dem Nullpunkt des Instrumentes entspricht, die Quecksilbersäure Hm hingegen als Massstab für die Temperaturdifferenz t2-t1 dient.
Aus vorstehenden Erörterungen ist nun ersichtlich, dass bei den einzelnen durch inter-
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stets eine für alle Messgrössen gleich gross ausfallende Luft- bzw. Gasmenge v1 zwischen den Ebenen,, 2 und n3 in A selbsttätig bestimmt abgemessen durch eine gleich grosse Quecksilbermenge zum Messzweck aus A nach L und M übergepresst wird.
Da, wie vorerwähnt, die Quecksilbersäulen Ho und Hm in C für eine bestimmte Messgrösse bei verschiedenen atmosphärischen Luftdrucken B versch@eden ausfallen, mithin der Registrer- schwimmer s auf einem parallel geteilten Registrierstreifen 22 bei nicht vorhandener barometrischer Reduktionseinrichtung, z. B. dem Diagramm :
Fi0 6 entsprechend, für eine bestimmte Temperaturdifferenz t2-t1, die Aufzeichnung verschieden hoher Limer, also unrichtige Temperaturregistrierungen vermitteln wurde, ist zur Verstandlichmachung der Wirkungsweise der Registrierung des Pyrometers nach Fig. 3) n dieser eine Vorrichtung zur Kompensation barometrischer Einwirkungen auf die Regjstnerung mit dargestellt, ohne den Gegenstand der vorliegenden Erfindung zu bilden.
Die einzelnen Ausführungsformen der neuen Einrichtung sind hier nur beispielsweise dargestellt und beschrieben und können auch beliebig anders ausgeführt werden, insbesondere können deren einzelne Teile wechselseitig Verwendung finden und durch äquivalente Mittel oder Teile ersetzt werden.
Ferner sind die Ausführungsformen nur für Messvorgänge mittels Überdrucks dargestellt, da diese Vorgänge bei Verwendung von Unterdruck, also beim Absaugen eines Luft- oder Gasvolumens 1', aus L und 31 in umgekehrtem Sinne stattfinden.
Für die Anwendung der neuen Einrichtung auf (raganalytiselie Apparate braucht man sich nur den Messraum M durch einen Teil des Gasuntersuchungsapparates, z. B. durch einen Gasabsorptionsraum ersetzt, zu denken und in ähnlicher Weise kann die Einrichtung auch an sonstigen periodisch unter Luft- oder Gasdrcuk wirkenden Instrumenten und Messapparaten Verwendung finden.
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