AT65579B - Wasserstrahlpumpe. - Google Patents
Wasserstrahlpumpe.Info
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Wasserstrahlpumpe. Die Erfindung bezieht sich auf Wasserstrahlpumpen (Ejektoren, Kondensatoren, Luft- pumpen oder Kompressoren) jene :' Art, bei der Luft oder Dampf oder ein anderes nichtkondensier- hares Gas von Wasserströmen mitgerissen wird, die aus zwei oder mehreren Düsen ausstiahlen, und betritt Einrichtungen, die bewirken, dass die Wasserstrahlen, bevor sie das mitzureissende EMI1.1 Kondens- oder Gasmittreisskammer aufeinandertreffen (Fig. 9, 10 und 11). Bei der in den Fig. 1 bis 3 dargestellten Vorrichtung, die in den Fig. 1 und 2 in zwei aufeinander senkrecht stehenden Längsschnitten und in Fig. 3 im Querschnitt nach der Linie J-. ? der Fig. i gezeigt ist, wird Wasser unter Druck einer Kammer a zugeführt, die an ihrem Förderende durch eine Platte oder einen Rost b verschlossen ist, die oder der mit Öffnungen oder Düsen c versehen ist, die paarwt-tsc zueinander geneigt sind. Die mit grosser Geschwindigkeit aus den EMI1.2 hin erhalten. Wie aus dem dargestellten Beispiele ersichtlich ist, wird diese Form des Expansionskanales dadurch erhalten, dass in das zylindrische Rohr Blöcke h eingesetzt sind, die so geformt EMI1.3 sich verbreiternden Auslass bilden, dessen Querschnitt allmählich von-dem in Fig. 3 gezeigten in den vollen Querschnitt des Rohres übergeht. <Desc/Clms Page number 2> EMI2.1 Auslass,'1 versehen, der gegebenenfalls mit einer Schleuder-oder anderen Pumpe verbunden sein kann. Der Ringhals gl und die Expansionskanäle 9 sind zwischen der äusseren Gehäusewand und einem inneren Einsatz oder Dom, angeordnet, dessen Innenraum durch ein im oberen Teile des Domesmündendes Rohr j nach aussen mündet. Das Rohr j kann mit einer Pumpe einer anderen Saugvorrichtung verbunden sein. Im Boden der mit dem zu entleerenden Raum oder Kessel durch das Rohr e verbundenen Kammer d sind Abflussöffnungen k vorgesehen, um Rieselwasser oder niedergeschlagenen Dampf aus der Kammer d durch den Ringhals gl und durch die Expansionskanäle g zur Kammer t abzuleiten. Wie die einen Querschnitt nach der Linie 5-5 der Fig. 4 darstellende Fig. 5 zeigt, bilden die aus den Düsen c kommenden Wasserstrahlen nach ihrem Aufeinandertreffen fächerförmige Strahlen, die den ganzen oder nahezu den ganzen Umfang EMI2.2 Die Fig. 6,7 und 8 zeigen die Benutzung der Erfindung bei Drehkondensatoren nach dem österreichischen Patente Nr. 40835. Bei diesen schliesst sich an die mit Düsen versehene Druckkammer bzw. dem Flüssigkeitsbehälter des Treibers eine zweite Druckkammer bzw. eine Haube an, die das Gemisch aufnimmt. Nach der Erfindung werden nun diese Düsen, in Querreihen gestellt, paarweise zueinander geneigt angeordnet. Die Fig. 6 zeigt einen Teil des Treibers eines nach der Erfindung gebauten Drehkondensators, Ejektors oder Kcmprcr. rs im Längsschnitt und Fig. 7 zum Teil in Seitenansicht, zum Teil im Schnitt, zusammen mit dem feststehenden Gehäuse, in das der Treiber fordert. Fig. 8 ist ein Schnitt nach der Linie 8-8 lei Fig. 7. Der Treiber m ist mit einem inneren Flüssigkeitsbehälter versehen, dessen Fassungs- EMI2.3 ist. Die Düsen c sind am Umfange des Treibers angeordnet und paarweise gegeneinander geneigt. Der Treiber ist mit einer Haube n ausgestattet, die aus einem Stück mit ihm hergestellt oder in geeigneter Weise auf ihm befestigt ist. Diese Haube ist am Umfang mit kurzen Querschaufeln o versehen, die bei der Drehung des Treibers eine Saugwirkung äussern. Der Raum d steht durch Öffnungen ei mit dem Raum, aus dem die Gase entfernt werden sollen, m Verbindung-Diese Gase werden durch die fächerförmigen Strahlen f von Wasser, die durch das Aufeinandertreffen der aus den Düsen c auftretenden Strahlen entstehen, in die Haube hineingezogen. Eine vorteilhafte Anordnung der gegenseitig geneigten Strahlen wird erhalten, wenn die Richtungen der einzelnen sich ergebenden Wasserstrahlen. die durch paarweise gegenseitige Neigung der Düsen in einer Querreihe von Düsen c entstehen, so angeordnet sind, dass sie selbst, gegen eine gemeinsame Stelle im Innern der Haube gerichtet, gegeneinander geneigt sind, so dass dtese sich ergebenden EMI2.4 sehr grosser Fläche und solcher Umfangslänge bilden, dass die auf diese Weise erhaltenen Strahlreihen den vollen Umfang der Haube einnehmen. Die Haube wird daher, insbesondere in der Nähe ihres Umfanges, durch eine Masse fein verteilter Strahlen, die gegen die Öffnungen zwischen den Schaufeln o und den Haubenwänden vorgeschleudert werden, nahezu vollkommen ausgefüllt EMI2.5 Gehäuse p ausgeschleudert, das zur Sicherung gegen ein Zurückrieseln von Wasser in die Haube mit einer Reihe von verkehrt geneigten Schaufeln q (in Fig. 7 strichliert angedeutet) versehen sein kann, die längs des inneren Umfanges des festen Gehäuses in Abständen voneinander, im Verein mit den üblichen Expansionskanälen angeordnet sind, die, wie in Fig. 7 z. B. dargestellt, durch Wasserscheider f gebildet werden, deren Kanten sehr nahe an den Umfang der Haube anschliessen. Es kann auch ein einziger Expansionskanal oder eine einzige Kammer vorhanden sein, wie dies bei den bekannten evolutförmigen. festen Gehäusen der Fall ist. oder es kann als Expansionsraum eine Ringkammer dienen, deren Seiten so geneigt sind, dass die erforderliche Verbreiterung oder Zusammenziehung u Verbreiterung statt im rechten Winkel zur Achse parallel zu dieser erfolgt. Der Block oder die Blucke 1t, durch die der Expansionskanal nach der Ausführungsform nach den Fig. l bis 3 gebildet ist, können so angeordnet sein, dass sie entweder in der Längsrichtung oder seitlich oder nach beiden Richtungen hin verstellbar sind, so dass es möglich ist. die Stellung des engen Einlasses des Kanales und die gegenseitige Neigung seiner Wände zu ändern. Bei der in den Fig. 9 und 10 im Längsschnitt dargestellten Vorrichtung werden die aufeinandertreffenden Wasserstrahlen durch ein Paar entgegengesetzt kreisender, in umgekehrter Weise wie die gewöhnlichen wirkender Turbinen erhalten. Das Wasser wird in den feststehenden Ringmantel s eingeführt, an dessen Umfang an einer Stelle eine Anzahl Dfisen s1 angeordnet ist. Durch die Düsen tritt das Wasser in Strahlen in das mit Schaufeln tl versehene, rasch kreisende <Desc/Clms Page number 3> Rad aus, dessen Schaufeln so gekrümmt sind, dass sie das Wasser mit hoher Geschwindigkeit und in Strahlen ausschleudern, die gewöhnlich unter einem verhältnismässig kleinen Winkel, also einem solchen, der beträchtlich kleiner als ein rechter ist, in einer mit dem zu entleerenden Raum verbundenen Kammer u zusammenströmen. Die durch die aufeinandertreSenden Strahlen gebildeten fächerförmigen Strahlen von zerstäubtem Wasser sind gegen ein sich verengendes Rohr v von flacher Querschnittsöffnung gerichtet, das in ein Expansionsrohr v1 von ähnlichem Querschnitt übergeht. Das Expansionsrohr leitet das von den aufeinandertreffenden Strahlen mitgerissene Gas weiter. Die Zusammenziehungs-und Verbreiterungskanäle t ?, können, wie aus dem in Fig. 11 dargestellten Querschnitt ersichtlich ist, in gleicher Weise hergestellt sein wie die Expansionsrohre gemäss der Ausführung nach den Fig. 1, 2 und 3. EMI3.1
Claims (1)
1. Wasserstrahlpumpe (Ejektor, Kondensator oder dgl.) nach Anspruch 1 des österreichischen Patentes Nr. 33793, dadurch gekennzeichnet, dass das Wasser in derart aufeinander auftreffenden Strömen aus den Strahldüsen ausströmt, dass ein oder mehrere fächerförmig ausgebreitete Ströme von zerstäubtem Wasser entstehen, die in bekannter Weise durch einen mit dem zu entleerenden Raum in Verbindung stehenden Raum hindurchtreten.
2. Wasserstrahlpumpe nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch paarweise zueinander geneigte Strahldüsen in Verbindung mit einem Raum von grossem, die Entwicklung von freien
EMI3.2
treten, um in bekannter Weise in dem engen Einlass des Expansionskanals der Auffangdüse zusammenzuströmen.
3. Wasserstrahlpumpe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Geschwindigkeit
EMI3.3
kreisende Schleuderpumpen oder umgekehrt wirkende Turbinen hervorgebracht wird (Fig. 9, 10, 11)-
4. Wasserstrahlpumpe nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die gegeneinander geneigten Düsen in einem Kreise angeordnet sind und das Wasser in einen zu den Expansionskanalen führenden Ringhals schleudern.
5. Ausführungsform der Wasserstrahlpumpe nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Düsen (c) rings um die in geeigneter Weise geneigten, unteren Wände einer mit Wasser unter Druck gespeisten Kammer (a) angeordnet sind (Fig. 4).
6. Ausführungsform der Wasserstrahlpumpe nach Anspruch 4 und 5. dadurch gekennzeichnet. dass der Ringhals (g1) und die zur Austrittskammer (i) führenden Expanisionskanäle (g) zwischen der äusseren Gehäusewand und einem inneren Einsatz oder Dom angeordnet sind, dessen Innen- raum mit der Aussenseite des (Gehäusen durch ein im oberen Teil des Domes mündendes Roht (j) in Verbindung steht, das gegebenenfalls mit einer Pumpe oder anderen Saugvorrichtung verbunden sein kann (Fig, 4).
7. Ausführungsform der Wasserstrahlpumpe nach Anspruch 4 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass im Boden der mit dem zu entleerenden Raum oder Kessel durch eii Rohr (e) verbundenen Kammer (d) Abflussöffnungen (k) vorgesehen sind, um Rieselwasser oder niedergeschlagenen Dampf aus der Kammer (d) durch den Ringhals (gl) und durch die Expansionskanäle (g) zur Auslasskanimer (i) abzuleiten (Fig. 4).
8. Drehkondensator oder dgl. nach Anspruch 1 und 2. dadurch gekennzeichnet, dass der Treiber mit Austrittsdüsen versehen ist, die, in Querreihen angeordnet, paarweise zueinander geneigt sind und an die sich nach aussen eine die Düsen nach Art der österreichischen Patentschrift
EMI3.4
versehen ist, die bei Drehung des Treibers eine Saugwirkung äussern (Fig. 6 bis 8).
9. Ausführungsform des Drehkondensators nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet,
EMI3.5
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT40835T | 1907-07-01 | ||
| GB65579X | 1909-09-21 |
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Family Applications (1)
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