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Anlegelineal zum Zusammenstellen von Furnieren.
Das Furnieren, d. i. Belegen von aus billigem Holz angefertigten Gegenständen mit dünnen Platten (Furnieren) aus teurerem Holz ist in der modernen Tischlerei eine der wichtigsten Arbeiten, die an den Arbeiter in bezug auf Fertigkeit und Genauigkeit grosse Anforderungen stellt. Diese Arbeit wird in der Weise durchgeführt, dass aus den verschiedenen Furnieren zuerst das Muster (Rahmen, Füllung, Leiste usw.) derjenigen Form, wie sie hergestellt werden soll, zusammengestellt wird ; dabei werden die genau zugeschnittenen Kanten der Furnieren dicht aneinandergesetzt und auf der oberen Seite mittels eines mit Leim bestrichenen Papierblattes verbunden. Hierauf wird das ganze fertige Muster auf den zu furnierenden Gegenstand aufgeklebt.
Damit nun die einzelnen Furnieren dicht aneinander liegen, werden sie in der Weise zugeschnitten, dass man deren Enden übereinander legt und dann mit einem scharfen Messer den Schnitt ausführt, so dass die Schnittränder, wenn der Schnitt auch nicht genau nach einer Geraden verläuft, vollkommen aneinander passen.
Beim Furnieren kommen der Hauptsache nachfolgende Schnitte vor : 1. Schnitte in der Verlängerung einer Kante. 2. Mit der Kante in einer gewissen Entfernung von ihr parallel laufende Schnitte. 3. Schnitte senkrecht auf eine Kante. 4. Mit einer Kante einen Winkel von 450 einschliessende Schnitte.
Diese Schnitte werden bisher mit Hilfe eines gewöhnlichen Lineals oder eines rechtwinkeligen Anlegelineales durchgeführt und es ist erforderlich, den Schnitt in jedem Falle genau auszumessen und vorzuzeichnen. Aber selbst bei der genauesten Ausmessung hat man keine befriedigenden Resultate erzielt ; namentlich in solchen Fällen, in welchen in einem Muster eine ganze Reihe gleichartiger Schnitte durchgeführt werden soll, kommt es oft vor, dass auch bei der peinlichsten Genauigkeit das Muster nicht die gewünschte Regelmässigkeit aufweist, oder dass der Schnitt an eine Stelle kommt, wo er störend wirkt.
Die vorliegende Erfindung dient nun dazu. das Zuschneiden von Furnieren nach einer beliebigen der oben angeführten Schnittrichtungen rascher und genauer durchführen zu können, ohne dass es erforderlich wäre, das herzustellende Nluster zuerst auszumessen und vorzuzeichncn ; durch die Verwendung des den Gegenstand der Erfindung bildenden Anlegelineales wird somit nicht nur eine Erleichterung, sondern auch eine Verbilligung der Arbeit heim Zusammensetzen von Furnieren erzielt, wobei, as auch sehr wichtig ist, das Erzeugnis gefälliger wird und an Wert gewinnt.
Das den Gegenstand der Erfindung bildende Anlegelineal zum Zusammensetzen von Furnieren ist in der Zeichnung dargestellt, undzw.ur zeit Fig. 1 das Anlegelineal in Ansicht in
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in den Bereich (les am Ende des Anlegekopfes 1 befestigten Kreissegmentes 6 hindurchgeführt, das zum Arretieren des mittleren Lineals. 3 unter Winkeln von 0 und t 45"zur Achse desAnlegekopfes mit Löchern versehen ist. Den rechten Winkel bestimmen die Enden des Segmentes 6,
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aber parallel zum mittleren Lineale eingestellt und mittels der Schraube 9 fixiert werden können.
Da man die Furnieren beim Zusammensetzen in der Regel etwas über die Kanten des Rahmens vorgreifen lässt, ist der Aulegekopf 1 an drei Seiten mit Ausnehmungen 10 versehen.
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Placement ruler for assembling veneers.
Veneering, d. i. Covering objects made of cheap wood with thin plates (veneers) of more expensive wood is one of the most important jobs in modern joinery, which places great demands on the worker in terms of skill and accuracy. This work is carried out in such a way that the pattern (frame, filling, molding, etc.) of the shape in which it is to be made is put together from the various veneers; The precisely cut edges of the veneers are placed close together and connected on the upper side by means of a sheet of paper coated with glue. The entire finished pattern is then glued to the object to be veneered.
So that the individual veneers are now close to each other, they are cut in such a way that you put their ends on top of each other and then make the cut with a sharp knife so that the cut edges, even if the cut does not run exactly in a straight line, are completely next to each other fit.
When veneering, the following cuts are the main ones: 1. Cuts in the extension of an edge. 2. Cuts running parallel to the edge at a certain distance from it. 3. Cuts perpendicular to an edge. 4. Cuts enclosing an angle of 450 with one edge.
Up to now, these cuts have been made with the help of an ordinary ruler or a right-angled lay-on ruler and it is necessary to measure and sketch the cut exactly in each case. But even with the most precise measurements, no satisfactory results have been obtained; Especially in cases in which a whole series of similar cuts should be made in a pattern, it often happens that even with the most meticulous precision the pattern does not have the desired regularity, or that the cut comes to a place where it is disturbing works.
The present invention now serves to do so. to be able to carry out the cutting of veneers in any of the above-mentioned cutting directions more quickly and more precisely, without it being necessary to first measure and sketch out the pattern to be produced; the use of the ruler forming the subject of the invention thus not only makes the work of assembling veneers easier, but also cheaper, which, as is also very important, the product becomes more pleasing and gains in value.
The ruler for assembling veneers forming the subject of the invention is shown in the drawing, and at the moment Fig. 1 shows the ruler in view in
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into the area (les circular segment 6 attached to the end of the positioning head 1, which is provided with holes for locking the middle ruler. 3 at angles of 0 and 45 "to the axis of the positioning head. The right angle is determined by the ends of segment 6,
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but can be set parallel to the middle ruler and fixed by means of the screw 9.
Since the veneers are usually allowed to reach slightly ahead of the edges of the frame when they are being assembled, the assembly head 1 is provided with recesses 10 on three sides.
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