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was bei dem rasch erfolgen sollenden Schluss des Ventiles, insbesondere aber bei Rückschlägen in dem Vergaser, leicht der Fall sein kann, wird der Ventilstange5 ein Anschlag verliehen, der sich am unteren Ende der VentilspindelfühÌ1mg 6 bei 7 befindet, gegen den der auf die Ventilspindel aufgeschraubte Körper 8 beim Schliessen des Ventiles stösst. Die Wirkung des Doppelsitzventiles ist die, dass die Maschine eine stetige Saugwirkung auf das Ventil ausübt und es dadurch je nach Massgabe des Beorderungsgestänges mehr oder weniger öffnet und dabei offen hält.
Der flüssige Brennstoff fliesst durch die Düse 4 des Schwimmergehäuses 9 auf die Oberfläche des Luftventiles 2 und wird dabei durch die durch die Öffnungen 10 angesaugte Luft vergast und gelangt als Gas-Luftgemisch von nahezu stets gleichem Mischungsverhältnis in die Saugleitung.
Das Schwimmergehäuse 9 wird von oben her von dem Brennstoffreservoir gespeist, ist also in die Leitung zwischen Vergaser und Reservoir eingeschaltet und über ersterem gelagert. Da das Gehäuse 9 einen Schwimmer 20 enthält, der bei Erreichung einer gewissen Flüssigkeitshöhe den Zulauf 45 vom Behälter mittels der Spindel 21 abschliesst, kann der Brennstoff nur mit geringem Überdruck dem Vergaser (dem Doppelventil 2) zuströmen und daher die Düse 4 bzw. die später erwähnte Öffnung 15 weiter als bisher gehalten werden, ohne dass ein Ersäufen des Vergasers durch Zufuhr zu grosser Brennstoffmengen zu befürchten ist.
Da das Gehäuse 9 unmittelbar und zentral über dem Ventilsitz des Brennstoffventiles angeordnet ist. wird die eine geringe Höhe besitzende Flüssigkeitssäule durch Lageveränderungen der Maschine, die sich z. B. beim Bergauf-oder-abfahren eines Fahrzeuges oder durch Schwankungen der Flüssigkeit, z. B. beim plötzlichen Bremsen, Anfahren oder Kurvenfahren ergeben, nicht geändert, sondern bleibt erhalten. Dadurch wird stets der gleich geringe Druck erhalten.
Dadurch, dass der Brennstoff mit geringem Überdruck dem Doppelventil 1, 2 zufliesst, wird eine vollständige Vergasung des Brennstoffes und damit ein entsprechendes Gas-Luftgemisch auch dann erreicht, wenn das Luftventil 2 (Drosselorgan) nur wenig geöffnet ist, da dann das Vergasen des in noch geniigender, aber nicht zu grosser Menge zufliessenden Brennstoffes am Rand des Luftventiles durch die durchstreichende Luft erfolgen kann.
Um zur Erzielung des richtigen Gas-Luftgemisches eine Regelung vornehmen zu können, ist der die Luftventilöffnung bildende Ringkörper 3 im Vergasergehäuse 11 in der Ventilachse verstellbar angeordnet, indem er z. B. eingeschraubt ist. Man ist daher in der Lage, durch Hochoder Tiefschrauben des Zylinders 3 die Luftmenge bei in gleichem Verhältnis bleibender Brennstoffzufuhr zu regeln.
Eine weitere Regelung kann darin bestehen, dass bei feststehendem oder in seiner Lage belassenem Ringkörper 3 das gesamte Brennstoffventil (nämlich Ventil 1 samt Düse 4) in der Achsenrichtung des Ventiles verstellt wird. Zu diesem Behufe bedarf es einer Verstellung der Brennstoffdüse 4, die mit Hilfe von Beilagen 12 erfolgt, die zwischen einem Flansch der Düse und dem eine Überwurfmutter 1. 3 aufnehmenden Gewindestutzen 14 des HchwllnmergehÅauses 9 angeordnet sind. Durch Dazwiachenscbalten mehrerer Beilagen oder durch Wegnahme von solchen kann die Düse 4 gehoben oder gesenkt werden.
Die sinngemässe Verstellung des Kegels 1 behufs
Erzielung eines sicheren Brennstoffabschlusses bei geschlossenem Ventil erfolgt, durch Hoch- oder Tiefschrauben des Körpers 8 auf der Ventilspindel 5, wodurch der die Schliessstellung des
Ventiles bestimmende Anschlag früher oder später erfolgt. Bei gänzlicher Öffnung des Doppel- sitzventiles kann der Vergaser zu viel Brennstoff bekommen, und zwar deshalb weil man die duse 4 wegen ihrer Regulierbarkeit durch den Kegel 1 grösser als notwendig halten muss. Um dies zu verhindern, wird in der erwähnten Überwurfmutter 13 eine kalibrirrte. "l1mer aber noch entsprechend grosse Öffnung 15 angeordnet, die in einem solchen Falle eine bestimmte, aber ent- sprechende Flüssigkeitsmenge ausfliessen lässt.
Bei der in Fig. 1 dargestellten Ausführungsform ist ferner eine Einrichtung dargestellt, die den Zweck hat, zu ermöglichen, dass das Ventil eine der jeweiligen Stärke der Saugwirkung der Maschine entsprechende Stellung einnehmen kann, ohne durch die Schliessfeder daran gehindert zu sein, damit die Maschine die jeweilig erforderliche Gas-Luftmenge erhalte. Zur
Erreichung dieses Zweckes müssen für das Doppelventil Schliessfedern vorgesehen sein, die durch derartige Vermittlungsorgane auf das Ventil wirken, dass dem Anfange der Ventilöffnung ein verhältnismässig grosser Widerstand entgegengesetzt wird, der mit der Ventilhubzunahme abnimmt, weil sich mit dieser die Wirkung der Saugkraft des Motors auf das Ventil stetig verringert.
Die in Fig. 1 dargestellte Ausführungsform der Einrichtung besteht aus den Federn 22, die einen am Ende mit einer Rolle 23 versehenen Zylinder 24 gegen die Ventilspindel 5 drücken. Die Ventil- spindel ist für die Rollen 23 mit Schrägflächen versehen, die der Einfachheit wegen zu einer die
Ventilspindel umgebenden Schale 25 vereinigt sind. Die Schrägflächen bzw. die äussere Fläche der
Schale besitzt nun, wie in Fig. 2 dargestellt ist, verschiedene, jedoch ineinander allmählich über- gehende Steigungen.
So besitzt das Stück 26 eine Steigung entsprechend dem Winkel ci und das Stück 27 eine solche entsprechend dem Winkel ss, Die aufzustellende Forderung ist die, dass der
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die-im wesentlichen darin besteht, dass die Schliessfedern auf die Gelenke eines zwischen dem Ventil und einem feststehenden Teil des Vergasers angeordneten Doppelknickhebel wirken. Nach der dargestellten Ausführungsform ist durch die Ventilstange 5 ein Querstift 28 und durch die Führung 6 der Ventilspindel ein Querstift 29 hindurchgesteckt, die sich in Schlitzen 30 bzw. 31 der Führung 6 bzw. der Ventilspindel J bewegen können.
Die beiden Querstifte 28, 29 werden zu beiden Seiten der Führung 6 durch ein Doppelkniegelenk 32 verbunden, zwischen deren Gelenkzapfen 33 die Enden zweier, im wesentlichen U-förmiger Federn 34 eingespannt sind, die im Bereiche ihrer Wirkung möglichst gleiche Spannung äussern.
Die Wirkung dieser Einrichtung erfüllt insoferne die oben aufgestellte Forderung, als die
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bei der Schlussstellung des Ventiles den gestreckten Knickhebel vorfindet (Fig. 4), wobei zur Einleitung der Knickung die grösste Kraft erforderlich ist. Sind dagegen die Arme des Knickhebels bereits geknickt (Fig. 5), dann ist der seitens der Feder 34 dem Ventilönnen entgegengesetzte Widerstand ein gringerer, und zwar wird dieser Widerstand um so geringer, je mehr die Hebel geknickt werden, d. h. also, je mehr das Ventil geöffnet wird. Umgekehrt wird auch hier die Schliesskraft der Feder 34 gegen die Schlussstellung stetig vergrössert.
In Fig. 1 ist noch eine Luft-oder Flüssigkeitsbremse vorgesehen, die dem Öffnen des Ventiles einen gewissen Widerstand entgegensetzt, das Schliessen aber ganz oder nahezu widerstandslos ermöglicht. Damit wird ein Flattern des Ventiles verhindert. An dem Körper 8 ist ein einseitig dichtender Kolben vorgesehen, der aus einem mit Löchern versehenen Flansch 16 und einer diese Löcher überdeckenden, biegsamen Scheibe 17 aus Leder oder dgl. besteht. Dieser Kolben ist in einem die Bremsflüssigkeit aufnehmenden Zylinder beweglich, der aus dem äusseren Zylinder 18 und einem inneren, mit Boden versehenen Zylinder 19 besteht.
Die Wirkung ist die, dass die unter dem Kolben/6, 77 befindliche Flüssigkeit beim Öffnen des Ventiles nur schwer nach oben
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Widerstand entgegengesetzt wird, der das Flattern des Ventiles verhindert. Der rasche Schluss des Ventiles durch eine Schliessfeder wird jedoch durch diese Einrichtung nicht \ er1mdert, weil der Kolben 16, 17 dieser Bewegung infolge der Ausbiegung der Lederscheibe 17 keinen nennens- werten Widerstand entgegensetzt. Der ausschiebbare Zyhnder 19 hat zugleich den Zweck, den
Hub des Ventiles entsprechend der gewünschten Leistung oder Geschwindigkeit der Maschine zu bestimmen, indem er als Anschlag für die Ventilstange 5 dient.
PATENT. ANSPRÜCHE :
1. Vergaser für Verhrcnnungskraftmaschinen, dadurch gekennzeichnet, dass der Schwimmer- behälter (20) unmittelbar und zentral über dem Ventilsitz des Brennstoffveiitües (1) eines zusammengesetzten, die gleichmässige Regelung von Brennstoff und Luft ermöglichenden Brenn- stoff-Luftventiles (1, 2) mit allmählich ineinander übergehenden Ventilflächen angeordnet ist.