AT63250B - Poliervorrichtung für Spiegelglas und dgl. - Google Patents

Poliervorrichtung für Spiegelglas und dgl.

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AT63250B
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polishing
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glass
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Georg Raab
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Georg Raab
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  • Finish Polishing, Edge Sharpening, And Grinding By Specific Grinding Devices (AREA)

Description


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  Poliervorrichtung für Spiegelglas und dgl. 



   Vorliegende Erfindung bezieht sich auf Poliervorrichtungen   für     Spiegel- bzw,   Tafelglas, und bezweckt die Erzielung einer grossen Relativgeschwindigkeit zwischen Werkzeug und Werkstück durch einfache Mittel und damit einen schnellen Arbeitsgang. Diese Mittel bestehen darin, dass der Werkstücktisch und der Werkzeugträger pendelnd angeordnet sind und beiden Pendeln in einander parallelen Ebenen eine gegenläufige Schwingbewegung erteilt wird. 



   Die Zeichnung zeigt ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes in Stirnansicht, und zwar sind zwei miteinander verbundene, gemeinsam angetriebene Poliervorrichtungen dargestellt. 



   Die Poliervorrichtung besteht in bekannter Weise aus einem Untergestell a, auf welchem zwei hölzerne Brücken b liegen, die durch eingelegte Holzwalzen c in ihrer Längsrichtung auf dem Untergestell verschoben werden können. Auf den Brücken liegen die Steinplatten d, auf welchen die Glasplatten e aufgegipst sind. In der Mitte über dem Poliertische   hängt,   an der Decke oder auf Stühlen gelagert, der übliche gatterförmige Rahmen j, welcher mittels Kurbelschwungrades (nicht gezeichnet) und Schubstange   g   in hin und her schwingende Bewegung versetzt wird. An dem unteren Querbalken h des Gatters f sind Lenkstangen i, sogenannte   Gaisfüsse,   in lotrechten Ebenen schwingbar befestigt, welche an ihrem äusseren Ende mittels einer Gabel den Polierpflock   k umfa8sen.   



  Damit die   Polierpflöcke   die ganze Glasbreite bestreichen, werden die Brücken b mit den Glasplatten e in der Längsrichtung des Tisches verschoben. 



   Um das Untergestell a in hin und her schwingende Bewegung zu versetzen, ist es an Zapfen n mittels Pendelstangen   i !   an dem Balken tn aufgehängt. Die Bewegung wird ihm von dem Gatter f der nebenstehenden Poliervorrichtung aus erteilt. mit dem es durch eine Schubstange o verbunden ist. Um das Untergestell stillsetzen zu können, sind die Schubstangen o aushebbar ausgebildet. indem sie die Zapfen p mit einer offenen Klaue umgreifen. 



   Anstatt das Untergestell an Stangen l hangend anzuordnen, kann es auch von stehenden Pendeln getragen werden. 



   Man erkennt ohneweiters, dass durch die gleichzeitige Bewegung des Untergestells die   Relativgeschwindiglteit   zwischen Werkzeug und Werkstück verdoppelt bzw. der Hub des Gatters f und des Untergestells a um die Hälfte verringert wird, wodurch die
Leistungsfähigkeit der Poliervorrichtung steigt. 



   PATENT-ANSPRÜCHE : 
 EMI1.1 
 stücktisch (a, b) an einem   Pendelsystem   (l. l) aufgehängt, die darauf aufliegenden Schleifplatten (k) mittels Lenkstangen (i) an einem zweiten, parallel mit dem ersten schwingenden   Pendelrahmen (f)   angelenkt sind und beiden Pendeln gleichzeitig eine Schwingbewegung in entgegengesetzten Sinne erteilt wird. 

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Claims (1)

  1. 2. Poliervorrichtung nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass bei Nebeneinanderanordnung von zwei Poliervorrichtungen jeder Werktisch (a) der einen Vorrichtung durch eine Schubstange (o) bewegt wird, die an dem die Werkzeuge bewegenden Gatter der anderen Poliervorrichtung befestigt sind. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT63250D 1912-08-07 1912-08-07 Poliervorrichtung für Spiegelglas und dgl. AT63250B (de)

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