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'. twa 155"C betrug, und unter diesen Umständen betrug die Zeitdauer für den Durchgang des rorfes durch den Verkohlungsapparat von 20 Minuten aufwärts, wobei die Rohre etwa für die Hälfte ihrer Länge erwärmt wurden.
Gemäss vorliegender Erfindung jedoch wird die Zeitdauer beträchtlich verringert und braucht im wesentlichen nur soviel Wärme zugeführt zu werden, um die Verluste auszugleichen md die Anfangs-Reaktionstemperatur zu erreichen. Sobald ein Steigen der Temperatur infolge der Reaktion (welches Steigen etwa 20"C, nämlich von 180"C auf 200"C betragen kann) eintritt, kann die Wärmezufuhr fast ganz eingestellt werden und das Verfahren mit nur so grosser Wärmezufuhr von aussen durchgeführt werden als notwendig ist, um die Verluste auszugleichen oder die durch den Apparat gepresste Menge zu vergrössern.
Gemäss einer Ausführungsform der Erfindung werden zwecks Erlutzens des oben erwähnten Materiales Rohre verwendet, die nur mit einem beträchtlich kleineren Teil ihrer Länge in dem Heizofen liegen.
Auf den Zeichnungen ist. ein Apparat zur Ausführung des Verfahrens gemäss der Erfindung beispielsweise veranschaulicht, und es ist : Fig. 1 eine teilweise geschnittene Vorderansicht des Apparates, Fig. 2 eine oben nach der Linie J-B und unten nach der Linie f,'-D der Fig. l geschnittene Draufsicht, Fig. 3'eine von rechts der Fig. 1 gesehene Endansicht,
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und deren rechter Teil nach der Linie G#H der Fig. 1 geschnitten sind, und
Fig. 5 eine teilweise geschnittene Draufsicht der Einzelansicht eines Teiles der Rohre und der am Ein-und Auslass angeordneten Gefässe.
Der Torfbrei, welcher dieselbe Konsistens als der bei den oben erwähnten Verfahren besitzt. wird durch eine nicht veranschaulichte Pumpe unter einem Druck von etwa 20 bis 25 Atmosphären durch ein Rohr n von etwa 30 cm Durchmesser für eine kurze Entfernung nach einem Punkte gepresst, wo dieses Rohr sich in zwei Zweigleitungen b und c von etwa 90 cm bzw. 4 m Länge teilt. Diese Zweigleitungen haben etwa 18 cm Durchmesser und führen nach einen) horizontalen zylindrischen. mit geeigneten Anzeigevorrichtungen e ausgerüsteten Behälter d. dessen innerer Durchmesser etwa 35 CM und dessen Länge etwa 4 m beträgt. Von diesem Behälter gelangt der
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Antriehsvorrichtungen, z. B. Schnecken, zwecks Herstellung der Drehung angeordnet sind.
Diese Antriebsvorrichtungen sind von einem Gehäuse n eingeschlossen. Die Antriebskraft wird durch die
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beträgt, selbsttätig erwärmt wird.
Selbstverständlich muss besonders sorgfältig darauf geachtet werden, dass Temperaturmessungen derart vorgenommen werden, dass ein Erzielen der richtigen Werte gewährleistet wird.
So kann, wenn die Temperatur des Torfes an irgend einem Punkte festgestellt werden soll, dies beispielsweise dadurch bewirkt werden, dass an diesem Punkte eine sich in die Bahn des Torfes erstreckende Ausnehmung vorgesehen wird, in welche ein Thermometer gesteckt wird.
Es erhellt, dass das Arbeitsverfahren, z. B. die Durchflussgeschwindigkeit, Betrag, Grad und Art des Erwärmens (welch letzteres beispielsweise durch einen elektrischen, in dem einströmenden Torf untergebrachten, die Anfangstemperatur erzeugenden und dann auszuschaltenden und nur, wenn zwecks Ausgleichens der Verluste erforderlich, in Tätigkeit zu bringenden Heiz- apparat erfolgen kann) und die Verwendung findende Vorrichtung in mannigfacher Weise so abgeändert werden können, ohne von dem Wesen der Erfindung abzuweichen, welches darin besteht, die bereits bekannt gewordenen Verfahren, wie z.
B. die oben erwähnten, zum Herstellen eines Brennstoffes aus Torf durch die Nutzbarmachung der durch die Reaktion in dem Torf, sobald derselbe auf eine gewisse Temperatur erwärmt worden ist, entwickelten Wärme abzuändern, um an zum Verkohlen erforderlicher Wärme zu sparen oder die Ausbeute zu vergrössern und dadurch in hohem Masse wirtschaftliche Vorteile zu erzielen.
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z. B. der vierte oder zwölfte Teil ihrer Länge, in dem Ofen liegen, wobei dann folglich die erforderliche zuzuführende Wärmemenge verrringert werden muss.
In letzterem Falle ist es möglich, dass nur die zur Erzielung der Wärme erzeugenden Reaktionstemperatur erforderliche Wärme zugeführt zu werden braucht, worauf praktisch keine Wärmezufuhr von aussen mehr stattfindet, In einem derartigen Falle kann die Temperatur des ein-und austretenden Materials
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wobei dann die Temperatur des den Apparat verlassenden Materials höher ist als diejenige des eintretenden Torfbreies.
Selbstverständlich ist jedes ähnliche Material, bei welchein das ursprünglich unauspressliche
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der Torfmasse eine exothermische Reaktion auftritt deren freiwerdende Wärme zur weiteren Temperaturerhöhunggenügt.
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