AT62974B - Verfahren zur Gewinnung von Zyan und Ammoniak. - Google Patents

Verfahren zur Gewinnung von Zyan und Ammoniak.

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  Verfahren zur Gewinnung von Zyan und Ammoniak. 



   Das vorliegende Verfahren bezieht sich auf die bekannte Zyanisierung der Schlempegase durch Überhitzung derselben. 



   Die bisherigen Verfahren einer solchen   Nutzbarmachung   des Schlempestickstoffs geben keine wirtschaftlich zufriedenstellende Resultate, weil die Ausbeute weit von der Theorie entfernt war. 



   Die   Stickstoffträger der Schlempegase   sind   die Alkylamille, herrührend   in der Hauptsache von der trockenen Destillation des Betains und ferner eine grosse Anzahl von komplexen Verbindungen, die zum Teil nur wenig oder noch gar nicht bekannt sind und welche ihre Bildung den in der Schlempe vorhandenen   Eiweissstoffen und sonstigen stick-   stoffhaltigen Substanzen verdanken.

   Während nun die Alkylamine bei Innehaltung der richtigen Temperatur verhältnismässig leicht und ohne Kohleabscheidung in technisch ver- 
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 der Schiempegase   verhältnismässig   stark zu tiefer greifenden Zersetzungen unter Ab-   scheidung von Kohlenstoff,   der sich im Reaktionsraum abscheidet und in freien Stickstoff, der   gasförmig   entweicht Die Überführung dieser Stickstoffverbindungen in gewerblich ver- 
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 (deutsche Patentschrift Nr.   86913)   durch solche ersetzte, die mit zu   erhitzenden FüHkörpern   ausgerüstet waren (deutsche Patentschrift Nr. 11 3530), an denen sich die Gase möglichst oft und innig stossen und so der   Berührungswärme   noch weit vollkommener ausgesetzt sind. 



   Entgegen dieser bisherigen Gepflogenheit ist nun   gefunden worden,   dass es merkwürdigerweise für die Wirtschaftlichkeit des Zyanisierungsprozesses von grösster Bedeutung ist, die Gase nach   Möglichkeit   durch strahlende Wärme, also nicht durch Berührungs- 
 EMI1.3 
 
Um nun die Bedingung, durch Heizung mittels strahlender Warme zu zyanisieren,   nach Möglichkeit   zu erfüllen. ist es Erfordernis, dass die Gase beim Durchgang durch dan Reaktionsraum möglichst wenig Widerstand finden, sie dürfen sich also nicht. wie in den bisher bekannt gewordenen Verfahren, an Füllkörpern stossen oder an den rauhen Wänden der erhitzten engen Kanäle reihen. 



   Dieser Zweck lässt sich erreichen, wenn man die zu zyanisierenden Gase unter Vermeidung von Füllkörpern bzw. rauhen Wänden durch leere Kanäle leitet, die von aussen geheizt werden und glatte und dichte, auch bei der herrschenden hohen Temperatur glatt und dicht bleibende und nicht porös werdende Innenflächen haben. Man erhält alsdann hervorragende Au & beuten in erster Linie an Blausäure und in zweiter Linie an Ammoniak, dergestalt, dass die Gesamtstickstoffausbente fast theoretisch ist.

   Selbstverständlich variiert das   Verhältnis   zwischen den Ausbeuten an Zyan und Ammoniak, je 
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 gasen von Schleppe oder anderen stickstoffhaitigen,   orgamschen   Rohprodukten erhaltenen stickstoffhaltigen Verbindungen, dadurch gekennzeichnet, dass man unter Vermeidung von Füllkörpern als   Überhitzer   die Gase durch hocherhitzte Kanäle leitet, deren Innenwände aus auch bei der herrschenden hohen Temperatur glatt, dicht und unporös bleibendem Material bestehen. 

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Claims (1)

  1. 2. Verfahren zur Gewinnung von Zyan und Ammoniak nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass man Übertütxerkanäle aus geschmolzenem Quarz oder geschmolzener Zirkon-Quarzmischung anwendet. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT62974D 1911-11-08 1912-07-11 Verfahren zur Gewinnung von Zyan und Ammoniak. AT62974B (de)

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