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Länge dieses Hebels verändert werden kann. Hindurch wird erreicht, dass der Ausschlag des Hebels 82 bzw. der Ausschlag der Laternen verändert und in seiner Grösse dem Ausschlage der Lenkräder angepasst werden kann.
Da in dem Steuergetriebe gewöhnlich Spiel oder toter Gang vorhanden ist, während der Antrieb für die Laternen kaum merklichen toten Gang besitzen wird, so würde bei kleiner Drehung des Steuerrades bereits ein Ausschwenken der Laternen erfolgen, obgleich ein seitliches Ausschwenken der Lenkräder noch nicht stattgefunden hat. Um diesem Übelstand zu begegnen und ein gleichzeitiges Ausschwenken der Lenkräder und Bobinen zu erzielen, wird in das Antriebs-
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ist ein Teil r1 der Schubstange r zylinderartig ausgehöhlt. In diesem Zylinder bewegt sich ein Kolben r., der mit dem übrigen Teil der Schubstange r fest verbunden ist und bei seiner Bewegung nach beiden Richtungen hin gegen die als Anschläge dienenden Begrenzungen r2 des Zylinders anstösst.
Diese Anschläge sind verstellbar, so dass der Hub des Zylinders gleich dem toten Gang in der Steuerung der Lenkräder gemacht werden kann.
Bei dieser Ausführung des Gestänges werden die Laternen in ihrer Mittelstellung durch eine Federarretierung festgehalten.
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mit Hängearm p und Glied s. ; entweder durch Doppelgelenk oder Kugelgelenk verbunden werden. Die Verbindung der rechten mit der linken Laterne wird von Glied 82 zu Glied 83 durch Hebel s und von Glied 83 zu Glied s4 vermittelst Stange v bewirkt. Zwecks leichterer Montage und Ver-
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verstellbar sind.
Die Übertragung der Betätigung von den Gliedern $ und S1 auf die Laternenhalter u erfolgt durch das Rohr t. welches in Halter M ; gelagert ist.
Halter M', welche bei der Montage in ihrer Länge durch Abschneiden am unteren Ende
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abgefeilt oder geformt werden können und am Chassisrahmen durch Bolzen oder Nieten Mg zu befestigen sind (Fig. 2, 3, 4, 5).
Zum Befestigen der Laternenhalter an beliebigen Wagentypen unter Vermeidung der gewöhnlich bestehenden Notwendigkeit. Löcher in den Chassisrahmen zu bohren, wird ein
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ist angelenkt an eine Muffe 7 bzw. an eine armartige Verlängerung 41 derselben, von welcher der Antrieb der Laternen bewerkstelligt wird. Zur Kupplung mit dem Steuerrade dient das äussere Ende 37 des Hebels 38, dessen Gestalt aus Fig. 2 ersichtlich ist. Das Hebelende 37 umfasst ein auf einen Arm 42 des Steuerrades 58 angenietetes Führungsstück 46 derart, dass es sich auf diesem gleitend verschieben kann.
In der gezeichneten Stellung wird der Hebel 38 durch die Kraft der um den Stift 45 unigelegten Feder gegen das Gleitstück 46 festgedrückt. Wird die Kupplung gelöst, d. h. der Hebel 38 abwärtsgeschwenkt, so gleitet diese Feder über einen entsprechend gestalteten Vorsprung des Hebelgelenkes 39, 40 und legt sich, wenn der Hebel in die senkrechte Lage gelangt ist, hinter einen exzentrischen Vorsprung 39a des Hebelendes 39, wodurch der Hebel wiederum festgehalten ist.
Der Hebelarm 38 wird zweckmässig aus Federstahl hergestellt, so dass die Kupplung selbsttätig ausspringen kann, wenn infolge von Klemmungen in der Laterneneinstellvorrichtung ein übermässiger Widerstand auftritt. Auf diese Weise werden etwaige, für die Insassen des Fahrzeuges durch Versagen der Laterneneinstellvorrichtung entstehende Gefahren vermieden. Damit im letzteren Falle der Hebelarm 38 sicht zwischen die Speichen des Steuerrades springen kann. ist eine Einstellschraube 44 vorgesehen, welche an die Verlängerung der Muffe 7 anschlägt.
Die vom Steuerrade aus mittels des Hebels 38 auf die Muffe 7 übertragene Bewegung wird auf ein Hauptrohr 1 weitergeleitet, welches die Steuersäule konzentrisch umgibt. Dieses Ruhr ist mit Flachgewinde derart versehen, dass sich die Muffe 7 auf demselben auf-und abwärts-
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und 11 gesichert sind. Die Federn 6 und 8 sind nun mit dem einen Ende in die Muffe 7 und mit dem anderen Ende in die Ringkörper 3 bzw. 9 eingelassen.
Erfolgt demnach eine Drehung der Muffe 7 von Seiten der Lenkvorrichtung. so schraubt
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das Hauptrohr 1 der Drehung nachfolgt.
Das Hauptrohr 1 ist nicht unmittelbar auf der festen Steuersaule 59 gelagert, sondern dreht sich auf einem Zwischenrohr 2, welches verschiedene Stärken erhalten kann. um das Anbringen der Vorrichtung an verschiedenen Fahrzeugsvstemen zu ermöglichen.
An dem unteren Ende ist das Rohr 1 ebenfalls mit Gewinde und einer Mutter bzw. einer mit passendem Innengewinde ausgestatteten Büchse 79 versehen. weiche sieh bei Drehung des
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Teile 7. 1 19 und 31 nicht sofort bei Beginn der Drehung des Steuerrades, sondern erst in den. Augenblicke in wetchem die Schwenkung der Lenkräder einsetzt. Um dies zu verwirklichen, wird das Rohr 1 mittels einer Sperrvorrichtung anfangs undrehbar festgehalten, so dass sich die Muffe 7 zunächst um ein gewisses Stück entgegen der Wirkung der Federn 6 und A'verschraubt, wobei das Hebelende 37 auf der Führung 46 entlanggleitet. Die Mitnahme des Rohres bzw. die Unterbrechung der Schraubbewegung der Muffe 7 erfolgt in dem Augenblicke, in welchem die Sperrung aufgehoben wird.
Die hiezu dienende Einrichtung ist folgende :
Auf der Aussenseite des oberen zylindrischen Endes der Hülse 28 ist ein Ringkörper 21 angeordnet, welcher infolge der Anordnung einer Nut, in welche die am Absatze des Teiles S'
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gesicherter Schräubchen 21 an Hülse 28 befestigt ist und sucht den Ringkörper U nach aufwärts bis/, ur Kante der Hülse 28 zu drängen, über welche dieser infolge entsprechender Ausbildung des Keiles nicht hinausgelangen kann.
Auf der Innenseite der Hülse 28 ist ein Ringkörper 1-1 angeordnet, welcher in ähnlicher Weise (Fig. 10) auf einer zylindrischen Fortsetzung des Ring-
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dienenden, abnehmbaren oberen Schale 69 (Fig. 15 und 16), in welche ein kurzes Rohrstück 71 eingesetzt bzw. eingelötet ist. In dieses wird das Ende des von der Antriebsvorrichtung hergeleiteten Umhüllungsrohres 30 eingeschraubt, welches an der Innenseite, ebenso wie das Rohr 71, genau kreisförmig entsprechend dem Umfang des Drehteiles abgeschnitten ist, wobei die Kanten von Nut und Rohr genau zusammenfallen. Der Deckel 69 wird mittels Schrauben 70 auf der unteren Schale befestigt.
Für die biegsame Welle wird eine neue und eigenartige Konstruktion angewandt, um mit der ersteren sowohl Schub- als auch Zugkräfte übertragen, also im vorliegenden Falle die Laternen in beiden Richtungen drehen zu können. Zu diesem Zwecke wird die Welle aus drei Teilen zusammengesetzt, aus einem inneren, für die Übertragung der Zugkräfte dienenden Kern 31a, welcher zweckmässig durch ein Drahtseil gebildet wird, weiters aus einer - zweckmässig spiralig
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aus dem äusseren Führungsrohr 30. Der Konstruktion liegt dabei der Gedanke zugrunde, dass eine derart ausgebildete Welle bei einer bestimmten Länge des beliebig gestalteten Führungs rohres stets um den gleichen Betrag an dem einen Ende desselben austreten muss,
wu welchen sie an dem anderen Ende in das Rohr hineingedrängt wird.
Bei dem abgebildeten Laternenhalter tst die äussere Umhüllung an eine die Ringnut ab-
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gewickelt ist, durch dessen Drehung die für die richtige Wirkungsweise der spiraligen Umhüllung notwendige Vorspannung erzielt wird Die Stellung der Schraube 67 wird durch Schräubchen 68 gesichert. Durch Einschieben oder Herausziehen der biegsamen Welle wird somit der Drehteil bzw. die Laternengabel in dem gewünschten Sinne gedreht. Der Ausschlag des Drehwinkels kann durch die im oberen Teile des Gehäuses 72 angebrachten Stellschrauben 73 und 73a nach beiden Richtungen hin begrenzt bzw. reguliert werden, zu welchem Zwecke an der Unterseite des Drehteiles entsprechende Anschläge angegossen sind. Werden die Laternen mit Yoreilullg,
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in den vollen Ausschlag gedreht ist.
In diesem Falle treten die Federn 6 und A' (Fig. 8). wie oben erwähnt, in Wirksamkeit.
In Fig. 17 ist der obere Laternenhalter teilweise in Ansicht veranschaulicht und die zur Aufhängung der Lateren bestmmte Gabel dargestellt, welche auf das obere Ende des Rohres 6 aufgeschobenwird.
Die Gabelarme sind hohl und emer derselben dient als Zuleitung fur die das Kippen der
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Soll eine Arretierung der Laternen nach Auskupplung des Hebels : 38' vorgenummen werden, so kann dieselbe bei gesenkter Lage durch Einhaken des äusseren Hebelendes in eine passende Aussparung in der testen Steuersäule erfolgen. Die Hülse 28' ist bei dieser Ausführung entsprechend verkürzt : ihre Befestigung an der Steuersäule mittels Zapfen 26'und Überwurfmutter 27'ist lie gleiche wie bei der Bauart der Fig. 8.
Bei der in der Zeichnung dargestellten Vorrichtung werden durch die Antriebsvorrichtung geleichzeitig zwei Laternenpaare bewegt, für welche des Beispiels wegen zwei verschiedene tragungsvorrichtungen benutzt werden. Der Antrieb erfolgt für das eine Paar, wie vorher, durch
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stück 90 eingeklemmt und durch das in die Hülse ; ! 8' eingesetzte Rohr 29'bzw. dessen Verlängerung 31' geführt wird. Es ist mit dem anderen Ende an einer der Laternen des Paares befestigt welche ihrerseits mit der anderen in beliebiger Weise gekuppelt ist. Die Bewegung der Lenk Vorrichtung wird auf das andere Paar (linke Seite der Fig. 18) durch ein in sich geschlossenes Seil 31" übertragen.
Das letztere ist in das Führungsröhrchen 92 eingeklemmt, welches seinerseits in das an der Muffe 19'befestigte Ansatzstück 90a eingesetzt ist und somit an der Auf-und Niederbewegung der Muffe teilnimmt. Es gleitet dabei in einem Schlitz eines mit der Hülse M'ver- bundenen Rohres 93. Das Seil. l ?" ist nach aufwärts über die um den Stift 91a drehbare Rolle 91 geführt und läuft dann hinter derselben (und demnach in der Zeichnung nicht sichtbar) wieder
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Laterne dieses Paares, mit welcher es in gleicher Weise verbunden ist. um dann zu der in Fig. IS dargestellten Antriebsvorrichtung zurückzukehren, indem es von unten her wieder in das Röhrchen 92 eintritt.
Auch bei dieser Ausführungsform werden die Laternen mit grösserer Geschwindigkeit schwenkt als die Lenkräder und dementsprechend vorzeitig arretiert. die Weiterbewegung des Steuerrades wird in diesem Falle durch Federn aufgenommen, welche zweckmässig im Laternenhalter selbst angebracht werden, wie dies in der noch zu behandelnden Ausführungsform der Fig. 21 dargestellt ist. Das Mass der Voreilung wird durch passende Wahl der Steigung für das die Büchse 19
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eine biegsame Welle oder ein geschlossenes Seil benutzt wird. erfolgt die Einstellung gleichmässig für beide Laternen eines Paares.
Mit Rücksicht darauf. dass bei modernen Fahrzeugen die vorderen Scheinwerfer durch die Schutzbleche der Laufräder an genügend weitem Ausschwingen nach
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Laternen um ungleiche Winkel bewerkstelligen zu können, so dass (vgl. Fig. 22) die vollbewegliche Laterne stets die genügende Beleuchtung der Kurve ermöglicht. In Fig. 22 ist der Wagen in einer Stellung gezeichnet, in welcher er eine linke Kurve zu nehmen in Begriff ist : in dieser Stelium : . soll durch die Vorrichtung gemäss der Erfindung die rechte vordere und die linke hintere Laterne voll ausgeschwungen werden können. Dies wird dadurch erreicht. dass in die Übertragungs.
Vorrichtung zu jeder Laterne eine Feder eingeschalter wird-zweckmässig innerhalb des Laterenhalter - welche die weitere Bewegung der Antriebsvorrichtung zulässt. wenn die L8ternf'll- drehung selbst durch einen einstellbaren Anschlag unterbrochen ist Die gleiche Einrichtung
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angebracht, welche die Laternen stets nach der einen Richtung zu drehen sucht. Die Schwenkung nach der entgegengesetzten Richtung erfolgt durch den Seilzug entgegen der Wirkung dieser Feder. Die Wirkungsweise ist also die. dass zunächst der Drehteil durch das Seil mitgenommen wird und mittels der Zwischenfeder 101 das bewegliche Zwischenstück 103 mitzieht unter Spannung der Rückzugsfeder 102. bis der Anschlag 103a zum Anliegen an eine der Stellschrauben kommt.
Die weitere Bewegung des Drehteiles geht dann unter Spannung der Feder 101 vor sich.
Um die Steuerung möglichst wenig zu belasten, wird die Anordnung so getroffen, dass die Rückzugsfedern der beiden Laternenhalter eines Paares in entgegengesetzter Richtung wirken : entsprechend erfolgt die Montage der Zugseile (z. B. 98 und 99). Der beschriebene Laternenhalter findet auch zweckmässig Verwendung, wenn die Aufgabe gelöst werden soll. vom Führersitz aus die beiden oberen Laternen zurückdrehen zu können. zwecks Beleuchtung der rückliegenden Strasse.
In diesem Falle werden die Seile zu den beiden Laternen in entgegengesetzten Richtungen um den Drehteil geschlungen und an '"'r'n Knopf oder Hebel in der Nähe des Führersitzes herangeführt. derart, dass durch die Betätigung desselben beide Laternen gleichzeitig gegen die Spannung
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ist auch die umgekehrte Anordnung, nämlich derart, dass der Seilzug die Vorwärtsdrehung bewirkt, möglich.
In Fig. 22 ist des Beispieles wegen eine Anordnung mit geschlossenem Seil für die vorderen Scheinwerfer 104 und 105 und eine Anordnung mit einfachen Seilen und Rückzugsfedern für die Laternen J06 und 107. zu welchen die Seile 98 und 99 geleitet sind. angedeutet. Die Seile 9C und 97 s) nd. wie ersichtlich, durch das Yerbindungsseil 108 miteinander vereinigt.
PATENT ANSPRÜCHE :
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richtung mit Hilfe der Lenkvorrichtung. dadurch gekennzeichnet, dass der Antrieb zur Bewegung der Laternen vom Stcuerrade oder einem oberhalb des üblichen Schneckengetriebes im Bereich des Führersitzes gelegenen Teil der Steuerwelle abgeleitet ist.
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