AT61736B - Drehstrombogenlampe mit drei nach abwärts oder drei nach aufwärts gerichteten, in den drei Phasenleitungen liegenden Elektroden. - Google Patents

Drehstrombogenlampe mit drei nach abwärts oder drei nach aufwärts gerichteten, in den drei Phasenleitungen liegenden Elektroden.

Info

Publication number
AT61736B
AT61736B AT61736DA AT61736B AT 61736 B AT61736 B AT 61736B AT 61736D A AT61736D A AT 61736DA AT 61736 B AT61736 B AT 61736B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
phase
downward
arc lamp
electrodes located
lamp
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Walter Schaeffer
Arthur Heimann
Original Assignee
Walter Schaeffer
Arthur Heimann
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Walter Schaeffer, Arthur Heimann filed Critical Walter Schaeffer
Application granted granted Critical
Publication of AT61736B publication Critical patent/AT61736B/de

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H05ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H05BELECTRIC HEATING; ELECTRIC LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CIRCUIT ARRANGEMENTS FOR ELECTRIC LIGHT SOURCES, IN GENERAL
    • H05B31/00Electric arc lamps
    • H05B31/0003Electric arc lamps the arc being outside, in the open
    • H05B31/0012Electric arc lamps the arc being outside, in the open with a plurality of electrode pairs

Landscapes

  • Fastening Of Light Sources Or Lamp Holders (AREA)
  • Circuit Arrangements For Discharge Lamps (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



    Drehstrombogenlampe mit drei nach abwärts oder drei nach aufwärts gerichteten, in den drei Phasenleitungen liegenden Elektroden.   



   Die Strom- und Spannungsverhältnisse von Drehstromlichtbögen sind ganz eigenartige. 



  Wenn drei mit einer Drehstromquelle verbundene Kohlen an die Spitzen eines   gleif-hseitigen   Dreieckes gestellt sind. so sollte man annehmen, dass die Lichtbögen sich in Dreieckschaltung bilden und dass die fliessenden Ströme genau denen der Dreieckschaltung entsprechen. Dies ist jedoch nicht der Fall. 



   Eingehende Untersuchungen haben zu dem im nachfolgenden beschriebenen Ergebnisse 
 EMI1.1 
 sein. Beim Drehstromlichtbogen findet   jedoch   die Verteilung so statt. dass in diesem Augenblick zwischen den beiden erstgenannten Kohlen   ein Strom fliesst. deen Momentanwert erheblich   höher ist, als er dem normalen   Strommaximum entspricht.   Die beiden anderen halb so grossen Ströme zur dritten Elektrode hin sind jedoch in   diesem   Augenblick nicht vorhanden. 



   Hieraus ergibt sich, dass die   Strumkurve für den Lichtbugenstrom   und   demgemäss auch   für den der Lampe zugeführten Strom ganz erheblich von der Sinusform abweicht Auch die 
 EMI1.2 
 



   Die besonderen Ergebnisse in bezug auf die Stromverteilung im   Drehstrollllicht bogen   and darauf zurückzuführen, dass die Lichtbögen sich gegenseitig erwärmen, hiedurch ihre Temperatur, ihren spezifischen Widerstand beeinflussen und sich infolgedessen gewissermassen gegenseitig von ihrem Wege ablenken. Von vornherein hätte man annehmen können, dass der Lit htbogen den kürzesten Weg zwischen zwei Elektroden, nämlich die Gerade. wählt. während folge der erwähnten Ursachen in gewissen Momenten von einer Kohle zur anderen der Licht- 
 EMI1.3 
 



   Es sei bemerkt, dass diese Versuchsergebnisse an sich bis jetzt unbekannt waren. Auf Grund dieser Untersuchungen kommt man zum Gegenstand vorliegender Erfindung. Diese besteht darin. dass man bei Drehstromhogenlampen die Entfernung der Elektroden erheblich grösser wahit, als man dies von   gewöhnlichen   Wechselstromlampen aus gewöhnt ist. Es wird nämlich, wahrend z.

   B. bei einer Wechselstromlampe von 10 Amp. mit schrägstehenden   Intensivnammen-   bogenkohlen die Lichtbogenlänge. von Krater-Mittelpunkt zu   Krater-Mittelpunkt gemessen,     günstigster Wattverbraueh   pro Kerze vorausgesetzt, etwa 12   nun   beträgt, die Kohlenentfernung, bei Drehstromlampen mit den gleichen Kohlen für die gleiche Stromstärke in gleicher Weise gemessen, etwa doppelt so gross, nämlich etwa 25 mm, eingestellt. Das dargestellte Diagramm   zeigt die bezüglichen Verhältnisse.

   Auf der Abszissenachse   ist der Elektrodenabstand in Millimetern und auf der Ordinate der   Wattverbrauch pro Normalkerze, hemisphär gemessen (spezifischer     Wattverbrauch) aufgetragen.   Die Kurve   1   zeigt die betreffenden Werte für eine Einphasen-   bogenlampe von 10 Amp., die Kurve 7/dagegen die Werte für eine Drehstromlampe von 10 Amp. 



  Für beide Lampen ist ein und dieselbe Neigung der Kohlen und ein und dieselbe Stärke der B ! as-   

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
 EMI2.1 
 sehr stark ansteigt, so dass bei höchstens 20 mm Elektrodenabstand schon die praktisch zulässige Grenze liegt. Bei der Drehstromlampe dagegen fällt der spezifische Wattverbrauch bis zu einem Elektrodenabstand von 47 mm und steigt erst bei noch weiterer Vergrösserung, so dass man bei diesem" Abstand noch einen ausgezeichneten Nutzeffekt erzielt. 



   Ausserdem ist noch die Kurve III eingetragen, welche die Lichtstärke der Drehstromlampe zeigt. Diese Kurve ist auf dieselbe Abszissenachse wie die Kurven I und II bezogen, auf der Ordinatenachse ist aber die Lichtstärke in Normalkerzen, von 1000 zu 1000 Kerzen, eingetragen. 



  Die Kurve lässt erkennen, dass man bei dieser 10   Amp.-Lampe bis   zu einer Lichtstärke von 10700 Kerzen kommt, während bekanntlich eine Einphasenlampe von derselben Stromstärke im günstigsten Fall etwa 2500 Kerzen erzeugt. Der hiedurch erzielte technische Effekt ist ein ausserordentlich wesentlicher, nämlich der spezifische Wattverbrauch pro Kerze hemisphär erreicht ausserordentlich geringe Werte, sogar z. B. den Wert 01 Watt pro Kerze. Dieses Ergebnis lasst sich natürlich auch nutzbar machen bei Verwendung von Reinkohlen. Es ist ohneweiters möglich, auch Reinkohlen bei Drehstromlampen in schräger Art (nämlich in Art der Intensivflammenbogenkohlen) anzuordnen. Auch hier wird auf Grund der sonderbaren Verhältnisse die Entfernung der Kohlen voneinander erheblich grösser gewählt, als man dies bei Wechselstromlampen tun könnte.

   Ein gleiches kann auch für Lampen gelten, bei welchen der Lichtbogen in einem luftabgeschlossenen Raume in Art der Dauerbrandlampe angeordnet ist. Es kommt noch hinzu, dass der Drehstromlichtbogen bei allen drei Arten von Lampen viel stabiler ist als in Wechselstrom-oder Gleichstromlichtbogen, weil sich beim Drehstrom die Lichtbögen ge- wissermassen aneinander stützen. 
 EMI2.2 


Claims (1)

  1. Drehstrombogenlampe mit drei nach abwärts oder drei nach aufwärts gerichteten, in den drei Phasenleitungen liegenden Elektroden, dadurch gekennzeichnet, dass beim Brennen der Lampe die Entfernung der Elektrodenspitzen voneinander etwa 11/,-bits 2mal so gross oder noch grösser ist, als sie sich für Wechselstromlampen von gleicher Stromstärke, gleichem Elektrodenmaterial und sonst gleichen Betriebsverhältnissen unter Voraussetzung des günstigsten Wattverbrauches pro Kerze ergibt.
AT61736D 1911-04-05 1912-04-04 Drehstrombogenlampe mit drei nach abwärts oder drei nach aufwärts gerichteten, in den drei Phasenleitungen liegenden Elektroden. AT61736B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE191208140X 1911-04-05

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT61736B true AT61736B (de) 1913-10-25

Family

ID=32522380

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT61736D AT61736B (de) 1911-04-05 1912-04-04 Drehstrombogenlampe mit drei nach abwärts oder drei nach aufwärts gerichteten, in den drei Phasenleitungen liegenden Elektroden.

Country Status (2)

Country Link
AT (1) AT61736B (de)
GB (1) GB191208140A (de)

Also Published As

Publication number Publication date
GB191208140A (en) 1912-10-03

Similar Documents

Publication Publication Date Title
AT61736B (de) Drehstrombogenlampe mit drei nach abwärts oder drei nach aufwärts gerichteten, in den drei Phasenleitungen liegenden Elektroden.
DE251706C (de)
DE1252801B (de)
DE654969C (de) Elektrische Hochdruckentladungslampe fuer waagerechte Brennlage
DE3513363C2 (de)
DE2604730A1 (de) Schaltungsanordnung zur erhoehung des lichtstromes bei leuchtstofflampen- handleuchten
DE652266C (de) Schweissumformer fuer Gleichstromschweissung
AT80991B (de) Anordnung an Lichtbogenöfen. Anordnung an Lichtbogenöfen.
DE720378C (de) Einrichtung zum Widerstandsschweissen mit Hilfe von Gleichstrom fuer Punktschweissmaschinen
DE1764138C3 (de) Anordnung zur Brenndauersteuerung einer Leuchtstofflampe
AT135174B (de) Beleuchtungsanlage.
DE848223C (de) Vorrichtung mit einer elektrischen Gasentladungsroehre
DE656798C (de) Verfahren zur Steuerung von Gas- oder Dampfentladungsstrecken
DE232710C (de)
AT124035B (de) Quecksilberdampflampe.
DE908042C (de) Entladelampen-Stromkreis
DE227499C (de)
AT78733B (de) Bogenlampe mit eingeschlossenem Lichtbogen.
DE630537C (de) Betriebsverfahren fuer mit Wechselstrom oder intermittierendem Gleichstrom gespeisteelektrische Leuchtroehren
DE563542C (de) Quecksilberdampflampe
AT23371B (de) Einrichtung zur Erzielung einer selbsttätigen Regulierung der innerhalb von Gasen oder Dämpfen übergehenden elektrischen Lichtbogen.
DE876871C (de) Negative Scheinwerferkohle fuer hohe Stromstaerken
DE589281C (de) Mischfrequenz-Vorrichtung zur Erzielung flimmerfreier Beleuchtung beim Anschluss an 16 2/3 periodige Netze
DE632436C (de) Beleuchtungsanlage mit gasgefuellten Gluehkathodenentladungslampen, die mit primaerseitig in Reihe geschalteten Transformatoren betrieben werden
DE534833C (de) Luftgekuehlte, geschlossene Metalldampflampe