AT61498B - Durch Münzeinwurf auszulösende Ausgabevorrichtung. - Google Patents

Durch Münzeinwurf auszulösende Ausgabevorrichtung.

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Emil Benecke
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Emil Benecke
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  Durch Münzeinwurf auszulösende Ausgabevorrichtung. 



   Für das sichere Funktionieren von Ausgabevorrichtungen, insbesondere solchen mit von dem Benutzer in Bewegung gesetztem Griff, Förderkolben oder dgL, die mit einer Feder verbunden ist, sind eine Reihe von Vorschlägen gemacht worden. Die diesbezüglichen Vorrichtungen erfüllen wohl den gedachten Zweck, sind aber sehr kompliziert und kostspielig in der Herstellung. Es ist nun der Erfindung gemäss gelungen, eine solche Vorrichtung zu schaffen, bei welcher der   Münzenprüfer,   die Sperrvorrichtung und der Münzenauswerfer in einem Stücke vereinigt sind. 



  Die Erfindung betrifft ferner eine an der Kolbenstange der Ausgabevorrichtung angreifende Sicherheitsvorrichtung, die, gleichfalls aus nur einem Stücke bestehend, sowohl beim Hin-wie Hergange ein totes Spiel der Kolbenstange verhindert. 



   In den Zeichnungen stellt Fig. 1 die Vorrichtung in dem Augenblicke dar, wo das Geldstück durch die Einfallrille zu dem den Münzprüfer, die Sperre und den Münzenauswerfer bilden Hebel 1, gelangt ist. Sein oben entsprechend der Grösse des Geldstückes ausgefeilter Teil bildet mit einem auf einer Unterlage montierten, gleichfalls ausgefeilten Ansatzstück 2 den Schlitz für das Geldstück. 
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 stange 7 gedrückt. Ein an ihm befindlicher zahnartiger Vorsprung 3 greift beim Niederziehen der Kolbenstange sperrend in eine in ihr befindliche Aussparung S ein, falls dem dies bewirkenden Druck der Feder 5 nicht, wie in der Zeichnung dargestellt, das Geldstück entgegenwirkt. 



   Auf der Kolbenstange 7 ist ferner ein Haken 10 angebracht, dessen Ansatzstelle 9 gegen den Bügel 4 des Hebels 7 drückt, wenn, wie in Fig. 2 dargestellt ist, die Kolbenstange 7 weiter nach unten gezogen wird. 



   Es wird dadurch der Hebel zur Seite bewegt und der Schlitz, auf dem die Münze zunächst auflag, vergrössert, so dass die Münze nunmehr durch den Schlitz fallen kann. Beim Rückgange der Kolbenstange nach oben kann, sobald der   Bügel     c   nicht mehr durch den Haken bzw. seinen Ansatz 9 herausgeschoben wird, der   Hebel   durch den Druck der Feder 5 in Ruhestellung zurückkehren, in der sein Vorsprung 3 an der Kolbenstange 7 anliegt. 



   Der Teil, welcher den toten Lauf der Kolbenstange beim Auf-und Niedergange verhindern soll, ist mit 12 bezeichnet. Er ist dreieckig gestaltet, in den Ecken mit Stiften 13 versehen und 
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 gesetzter Richtung. Schliesslich erreicht die Kolbenstange beim Niedergang einen äussersten Punkt, wo am Ende der Zahnreihe eine grössere Aussparung 11 vorgesehen ist, in welche die Spitze der dreieckigen   Sperrvorrichmng   hineinspringt. Es kann nun die Kolbenstange in entgegengesetzter Richtung bewegt werden, wobei sie die Sperrvorrichtung ein wenig dreht, bis der Stift wieder an die stumpfwinklig gestaltete Feder   1. j anschlägt.   



   Beim Hochgange der Kolbenstange wird durch die Federkraft auch wieder die Sperm vorrichtung gegen die Zähne gepresst und verhindert jede entgegengesetzte Bewegung. Kurz bevor die Ruhestellung in der Hocblage (Fig.-l) erreicht ist, tritt. der Haken 10 in Wirkung, indem er bei dem   Aufgang der Kolbenstange   selbst an einen der Stifte zu liegen kommt und durch 
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   Fig. 3 zeigt die Einrichtung an einer durch Münzeinwurf freizugebenden   Ausgabevonichtmng   zur Parfumentnahme mit Hilfe von Druckluftzerstäubung. Die Kolbenstange 7 ist mit einer Feder verbunden, welche beim Niederziehen der Kolbenstange gespannt wird und beim Loslassen derselben den Kolben der Druckpumpe 17 betätigt. Die zusammengepresste Luft wird durch die Schlauchführung 18 in den drehbar gelagerten, von aussen zu verstellenden Küken eines Vierweghahnes 19 geleitet. 



   Vier Schlauchleitungen 20 führen zu vier   Parfumfiaschen,   aus deren Öffnungen 21 in bekannter Weise eine dem zusammengedrückten Luftquantum entsprechende Parfummenge 
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   PATENT ANSPRÜCHE :
1. Durch   Münzeinwurf     auszulösende   Ausgabevorrichtung, gekennzeichnet durch einen aus einem Stücke bestehenden, drehbar gelagerten Teil   (1)   mit Schlitzaussparung für das Geld-   stück, mit an der Kolbenstange (7) angreifender Sperrvorrichtung (3), welche durch die eingeworfene Münze ausgeschaltet wird und mit einem vorspringenden Bügelteil (4), der durch   einen Anschlag   (9)   die Kolbenstange bei ihrem Rückgange berührt und zwecks Auswerfung des Geldstückes entgegen der Wirkung einer Feder (5) zurückgedrängt wird, die nach Vorbeigang des Anschlages   (9)   der Kolbenstange den ganzen drehbaren Teil   (1)   wieder in die Anfangsstellung zuückbringt. 



   2. Durch   Münzeinwurf   auszulösende Ausgabevorrichtung, gekennzeichnet durch eine nur während des Betriebes in Wirkung tretende, dreieckige, drehbar gelagerte Sperrvorrichtung   (12)   mit Vorsprüngen (13) in den drei Ecken, gegen welche Federkraft in zweifacher Richtung dahinwirkt, dass die Sperrvorrichtung sowohl beim Hin-wie nach Vorbeigang einer grösseren Aus- 
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 der Stifte (13) angreift und die Umschaltung der Sperrvorrichtung bewirkt.

Claims (1)

  1. 3. Ausgabevorrichtung nach Anspruch 1 bzw. 2, dadurch gekennzeichnet, dass durch die beim Anziehen der Kolbenstange (7) gespannte Feder eine mit Mehrwegeleitung ausgestattete Druckluftzerstaubungsvorrichtung für Parfüm oder dgl. betätigt wird.
AT61498D 1912-10-09 1912-10-09 Durch Münzeinwurf auszulösende Ausgabevorrichtung. AT61498B (de)

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AT61498B true AT61498B (de) 1913-10-10

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