AT61432B - Registrierschloß. - Google Patents

Registrierschloß.

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AT61432B
AT61432B AT61432DA AT61432B AT 61432 B AT61432 B AT 61432B AT 61432D A AT61432D A AT 61432DA AT 61432 B AT61432 B AT 61432B
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Austria
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Otto Kronberger
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Otto Kronberger
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



    Registrlerscbloss.   



   Es sind bereits Türschlösser mit eingebauter Registriereinrichtung bekannt geworden. welche die Anzahl der Vermietungen eines Zimmers von Stundenhotels registriert. nie Erfindung betrifft ein solches Schloss und besteht dem Wesen nach darin, dass das Schaltorgan der Registriereinrichtung von einer innerhalb des   Schlosskasten   angeordneten Scheibe oder dgl., welche selbsttätig in ihre Anfangslage zurückzukehren und dabei das Schlüsselloch zu verschliessen sucht, derart beeinflusst wird, dass bei jedesmaliger die Freigabe des Schlüsselloches bewirkender Lagenveränderung der Scheibe die Registriereinrichtung weitergeschaltet wird. 



   Die Zeichnung, welche den Erfindungsgegenstand beispielsweise veranschaulicht, zeigt in den Fig. 1 und 2 die Innenansicht des offenen bzw. gesperrten Schlosses. 



   Unterhalb des zu bewegenden Riegels 1 (dessen nicht dargestellte Zuhaltungen beliebiger Art sein können) ist mit einem im   Schlossboden   2a drehbar befestigten Zapfen J innerhalb des 
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 drehen gesucht wird, bei der die Scheibe 4 das im Schlossboden vorgesehene Schlüsselloch 6 abdecktDas Schloss ist ein einseitiges und der   Schlüssel   7 in dieses nur von der Innenseite einzustecken. 



  Das durch eine (in der Zeichnung nicht ersichtliche) Offnung im Schlossboden zugängliche eine Ende des   Bolzens. 3 ist zwecks Åaufbrmgens eines Rtec kschlüssels beispielsweise mit   einem   quadratischen Loch 8 ausgestattet.   Die   Scheibe   besitzt eine Durchbrechung 9, welche die Gestalt und Grösse des Schlüsselloches 6 aufweist und mit diesem, bei entsprechender Verdrehung der 
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 zapfen   3 konzentrischen Bogenachliuen 10, 11 ausgestattet,   in welche je ein am   Schlossboden   befestigter Anschlagbolzen 12 bzw. 13 eingreift, der die Verdrehung der Scheibe 4 nach beiden Richtungen entsprechend begrenzt. Gegen den Bolzen 12 stützt sich das eine Ende der um den Zapfen 3 gewickelten Feder 5.

   Der Bolzen 13 hält mittels seines Kopfes und der Unterlagsplatte 14 die Scheibe 4 mit Bezug auf den   Schlossboden   in Stellung und ist in diesen eingeschraubt. An der Scheibe 4 ist mittels des Zapfens 15 eine Klinke 16 angelenkt, welche einen durch eine Feder 19 gegen die Zähne des   Schaltradee 17 gedrückten Schaltstift 18 trägt.   Das Schaltrad 17 ist auf seiner dem Schlossboden zugekehrten Fläche mit einer der Anzahl der Schaltzähne entsprechenden, im Kreise angeordneten Reihe von Ziffern versehen, welche bei der Verdrehung des Rades   fil   nacheinander an einer Öffnung 20 des   Schlossbodens vorbeibewegt   werden.

   In die Bahn eines \ orzugsweise abgerundeten Anschlages 21 des Riegels 1 ragt der Vorsprung 22 eines Sperrhebels 23, dessen Sperrnase   24   unter der Wirkung einer Feder 2-5 in eine Kerbe 26 der Scheibe 4 einschnappt, 
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 aufweisen, um, je nach der Stellung des Riegels   1,   abwechselnd durch eine   OtInung 29 des Schloss-   deckels   2h   (also von der Aussenseite der Tür) sichtbar zu werden, um erkennen zu lassen, ob das   Schloss geöffnet   oder gesperrt ist. 



   Die Wirkungsweise der dargestellten Einrichtung ist die folgende. 



   Der Schlossriegel 1 lässt sich mittels des Schlüssels 7 nur von der Innenseite der Tür verschieben, so dass diese nur von innen gesperrt oder entsperrt werden kann. Der Schlüssel 7 lässt sich in das Schlüsselloch 6 nur dann einführen, wenn dieses von der Scheibe 4 nicht verdeckt ist bzw. wenn die Löcher 6 und 9 einander gegenüberliegen. Die Scheibe 4 lässt sich mittels des zugehörigen Steckschlüssels gleichfalls nur von der Innenseite der Tür verdrehen. Um daher 

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   das Zimmet dem Hotelgast und seiner   Begleitperson übergeben zu können, muss die mit der Vermietung des Zimmers betraute Person mit Hilfe ihres Steckschlüssels die Scheibe 4 soweit verdrehen, dass der Schlüssel 7 in das Schlüsselloch 6 eingeführt werden kann. Bei dieser Ver- 
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   Will einer der Mieter sein Zimmer nur vorübergehend verlassen, so hat er selbstverständlich das Schloss aufzusperren, muss aber den Schlüssel 7 darin stecken lassen, da sonst der rückbewegte Riegel 1 mit dem Anschlag 21 gegen den Vorsprung 22 stossen, den Sperrhebel 23 verschwenken und dessen Nase   24   aus der Kerbe 26 der Scheibe 4 ziehen würde, die dann durch ihre Rückziehfeder s in ihre   Anfangsstellung zurückverdreht   wird, bei welcher das Schlüsselloch 6 von der Scheibe 4 verdeckt ist. Die im Zimmer zurückbleibende Begleitperson kann das Schloss mit dem steckengebliebenen Schlüssel 7 nach Belieben sperren und aufsperren, um die zurückkehrende Person wieder einzulassen.

   An geeigneter Stelle ist zur Vorsorge eine Tafel mit der Weisung anzubringen, dass der Hotelgast bei vorübergehendem Verlassen des Zimmers den Schlüssel stecken zu lassen hat, um sein Zimmer ungehindert wieder betreten zu können, widrigenfalls er die Tür hinter sich erst wieder versperren bzw. das Zimmer wieder benutzen kann, wenn   seitens des mit   der Vermietung betrauten   Hotelbediensteten   wieder die Scheibe 4 zwecks Freigabe des Schlüsselloches 6 verdreht worden ist, wobei aber jedesmal die Registriervorrichtung betätigt wird und der die Vorschrift nicht beachtende Mieter nochmals die   Zimmermiete   zu entrichten hätte. 



   Beim endgiltigen Verlassen des Zimmers ist der   Schlüssel   7 abzuziehen, auf welches Erfordernis ebenfalls eine Tafel mit der bezüglichen Weisung aufmerksam machen kann. Überdies ist der Hotelportier zu beauftragen, den Schlüssel abzuverlangen, sobald ein Gast das Hotel   verlässt. Wurde   der Schlüssel beim Portier nicht abgeliefert, so kann sich die den Hotelbetrieb kontrollierende Aufsichtsperson durch einen Blick auf die Öffnung 29 leicht   überzeugen,   ob in derselben der Lappen 27 erscheint, in welchem Falle das bezügliche Zimmer unversperrt bzw. unvermietet ist.

   Ist der zu diesem Zimmer gehörige Schlüssel stecken gelassen worden und fehlt also beim Portier, so ist daraus zu schliessen, dass eine Fahrlässigkeit begangen wurde bzw. der Portier und der betreffende Hotelbedienstete im Einverständnis eine ohne Betätigung der Registrier-bzw. Kontrolleinrichtung erfolgende also unbefugte Wiedervermietung des Zimmers beabsichtigten. 



    PATENT ANSPRÜCHE :  
1. Registrierschloss, dadurch gekennzeichnet, dass das Schaltorgan der Registriereinrichtung von einer innerhalb des Schlosskastens angeordneten Scheibe oder dgl., welche selbsttätig in ihre Anfangslage zurückzukehren und dabei das Schlüsselloch zu verschliessen sucht, derart   beeinflusst   wird, dass bei jedesmaliger, die Freigabe des Schlüsselloches bewirkender   Lagenveränderung   der Scheibe die Registriereinrichtung weitergeschaltet wird.

Claims (1)

  1. 2. Registrierschloss nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die das Schaltrad (17) der Registriereinrichtung verdrehende Klinke (16) mit der unter der Wirkung einer Rückziehfeder (5) stehenden Scheibe (4), welche nur durch einen von der Innenseite der Tür einzuführenden besonderen Schlüssel verdreht werden kann, verbunden ist.
    3. Registrierschloss nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine die Scheibe (4) in deren Offenstellung. festhaltende Sperrnase (24), welche bei vorgeschobenem Schlossriegel selbst- tätig in eine Kerbe (26) dieser Scheibe einschnappt, durch den rückbewegten Riegel aber wieder ausser Eingriff mit der Scheibe (4) gebracht und dann selbst festgehalten wird.
AT61432D 1912-10-21 1912-10-21 Registrierschloß. AT61432B (de)

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AT61432B true AT61432B (de) 1913-09-25

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AT61432D AT61432B (de) 1912-10-21 1912-10-21 Registrierschloß.

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