AT61109B - Knotenanschluß für Holzkonstruktionen. - Google Patents
Knotenanschluß für Holzkonstruktionen.Info
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Description
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Bei Holzträgern fand bisher der Anschluss der Stäbe in Knotenpunkten durch Verkämmung.
Einblatten und dgl. Holzverbindungen statt, welche stets eine erhebliche Verschwächung des tragenden Gurtquenwhnitt. es verursachten und überdies selbst als Schwalbenschwanzanschlüsse gegen eine Lockerung des Knotenpunktes, infolge Schwinden des Holzes wenig Sicherheit boten. Die Herstellung der Knotenpunktverbindungen war dabei ziemlich zeitraubend, erforderte
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sind recht umständlich.
Gemäss vorliegender Erfindung erfolgt der Anschluss in Knotenpunkten bei Holzträgern durch Verwendung von mit Querrippen versehenen plattenförmigen Organen, deren Rippen in die anzuschliessenden Stäbe versenkt sind und dabei quer zu der im Stabe auftretenden Kraftrichtung
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bedeutende Kräfte aufnehmen bzw. übertragen kann, da man den letzteren entsprechend die Zahl der Querrippen zu wählen in der Lage ist : da ferner bei Benutzung dieser Anschlussorgane keine. Änderung im Zusammenhalt der Konstruktion durch Schwinden eintritt, so ist auch eine einwandfreie statische Berechnung möglich.
In der Zeichnung sind beispielsweise Ausführungsformen des Gegenstandes der Erfindung
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schlüsse bei bogenförmigen Obergurten. Fig. 7 ist die Vorderansicht. einer Querrippenplatte, weiche bloss mit Anschlussrippen für die Fachwerkstäbe versehen ist. In Fig. 8 ist ein Untergurt-
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Gurten.
Die Verbindung der den Träger bildenden Stäbe erfolgt durch plattenartige Organe . welche aus Gusseisen, Stahlguss, aus schmiedbarem Material oder anderem Metall, auch aus Hartholz hergestellt werden und an einer oder beiden Seiten, je nach Art des Anschlusses mit Rippen r versehen sind, welche in die Stäbe eingreifen und quer zur im Stab wirkenden Kraft verlaufen. Die Rippen sind am einfachsten aus dem Material der Platte gebildet, können aber auch z-B. bei Verwendung von Schmiedeisenplatten durch angenietete Leisten (Winkeleisen) oder durch in Schlitzen der Bleche angeordnete Querdübel d gebildet werden (Fig. 4). Die Querrippen r verlaufen quer zu der im Stabe auftretenden Kraftrichtung.
Die Rippen dienen gleich- zeitig als Versteifungsrippen für die plattenförmigen Organe.
Im Gurt G werden die Platten entweder zwischen den einzelnen Gurtst ben eingelegt oder in den Gurtstab versenkt. Letzteres ist jedoch nicht notwendig, da es eine Anarbeitung des Gurtes erfordert, es genügt, wenn bloss die Rippen r1 versenkt werden. Überdies findet die Verbindung zwischen Gurt und Platte durch Schraubenbolzen s statt und um diese bei der Kräfteübertragung zu entlasten, werden die Seitenflächen der Platten vorteilhaft konvergierend gestaltet (Fig. 3),
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einander verlaufen ; es findet dadurch im Falle des Auftretens von Zugkräften in den anzu- schliessenden Stäben ein Stützen der Rippenplatte auf die abgeschrägten Flächen des Gurtes statt.
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Es wird die Platte im Gurtetab versenkt (Fig. 7), gegebenenUa mit ihrer Randtippe (Fig. 6), wenn eine solche vorhanden ist, oder man versenkt nur die Randrippen und erhält stets einen Anschluss, welcher der bei Holzverbindungen verendeten Schwalbenschwanzverblattung oder Verkämmung entspricht, jedoch mit dem Unterschied, dass bei der Holzverbindung der Schwalbenschwanz schwindet und die Verbindung sich lockert, während dies gemäss der Erfindung bei der Platte aus Gusseisen oder dgl. nicht stattfinden kann. Zur Entlastung der Schrauben 8 bzw. der schrägen Einachnittsn & chen können die Platten A noch einen in der Gurtrichtung verlaufenden Flansch f besitzen.
Der Verlauf und die Zahl der Rippen r hängt von der Richtung der anzuschliessenden Stäbe T sowie von der im Stab auftretenden Spannung ab. Die Stäbe umgeben die Platte zangenförmig beiderseits oder sie sind nur einseitig angebracht und mit der Platte durch Schrauben verbunden.
Infolge des Umstandes, dass man auch mehrere in der Stabrichtung hintereinander gelegene Rippen r vorsehen kann, welche in den Stab T eingreifen, unterliegt es keiner Schwierigkeit, auch Anschlüsse von Stäben auszuführen, die bedeutende Kräfte übertragen, was früher bei Holzkonstruktionen mit Rücksicht auf die im Handel erhältlichen Holzstärken beschränkter Grössen nicht möglich war, weil man bei diesen Holzstärken eben nur mit Scheerspannungen bis zu einer gewissen Grösse rechnen konnte. Dabei ist auch dieser Anschluss dem Schwinden nicht unterworfen, weil die Rippen quer zu den Längsfasern des Stabes eingreifen und eine Lockerung ist daher nicht zu befürchten.
Die Ausführung der Knotenpunkte ist sehr einfach und rasch möglich, weil bloss an den Stellen, wo die Rippen eingreifen, in den Stäben Nuten auszustemmen sind ; hiezu bedarf es keiner besonderen Geschicklichkeit und können ungeschulte Arbeiter verwendet werden.
Die Querrippenplatte lässt sich auch zur Bildung des Gurtstosses im Knotenpunkt verwenden, wie dies in Fig. 8 beispielsweise für einen Untergurt veranschaulicht ist, es findet dann durch die Querrippen rl eine unmittelbare Übertragung der Spannungen von einem Teil des Gurtes zum benachbarten statt. Auch bei den Füssen der Fachwerkträger lassen sich die Querrippenplatten zur Verbindung der Ober-und Untergurtstäbe anordnen, man kann sie dann bei gelenkig gelagerten Trägern entsprechend ausbilden (Fig. 9) und auch an dieselben Spannstangen P anschliessen (Fig. 10).
Sind letztere aus Rundeisen, so wird die Stirnseite der Platte A mit einem Butzen als Auflager für die Spannstangenmutter versehen (Fig. 10), wenn dagegen hölzerne Spannstangen P verwendet werden, so greifen in diese die Rippen r1 der Platte A ein (Fig. 11).
Die Querrippenplatten müssen jedoch nicht in den Gurt verlegt werden, sondern sie können auch den Gurt umgreifen, was insbesondere bei aus flach gebogenen Brettern gebildeten Gurten vorteilhaft ist. Fig. 12 zeigt eine schwalbenschwanzförmige Ausgestaltung der Querrippenplatten, welche den Gurt G beiderseits von aussen umgreifen und mit den Rippen f in den Stab T eingreifen.
Die Flanschen 1 können durch Nagelung befestigt werden. Ähnliche Anordnungen, bei welchen die
Querrippenplatten an der Aussenseite der Gurte eingelassen sind, zeigen die Fig. 13 und 14.
Natürlich könnte die Platte auch nur laschenartig aussen am Gurt liegen, so dass bloss die Rippen r im Stab versenkt sind.
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1. Knotenanschluss bei Holzkonstruktionen, dadurch gekennzeichnet, dass die Stäbe an einem mit Querrippen versehenen, plattenförmigen Körper befestigt sind, dessen Rippen quer zu der Längsrichtung des Stabes verlaufen.
Claims (1)
- 2. Knotenanschluss bei Holzkonstruktionen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Seitenflächen des im Gurtteil des Trägers versenkten Teiles der Rippenplatte derart schräg verlaufen, dass im Falle des Auftretens von Zug- oder Druckkräften in den anzuschliessenden Stäben die Rippenplatte sich auf die abgeschrägten Flächen des Gurtes stützt.3. Knotenanschluss nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Rippenplatte mit einem auf dem Gurt liegenden Flansch (f) ausgerüstet ist.
Applications Claiming Priority (1)
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| AT61109T | 1911-12-16 |
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| AT61109D AT61109B (de) | 1911-12-16 | 1911-12-16 | Knotenanschluß für Holzkonstruktionen. |
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Cited By (1)
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|---|---|---|---|---|
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Families Citing this family (3)
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Cited By (1)
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Also Published As
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