AT60921B - Erdbohrsystem mit Fördervorrichtung. - Google Patents
Erdbohrsystem mit Fördervorrichtung.Info
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Description
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bindung der Rohrhülse untereinander kann entweder durch gegenseitiges Verschrauben der Hülsenenden oder, wie dargestellt, durch Verbindungsmuffen o erfolgen, die jedoch nicht breiter sein dürfen als der den Bohrkranz 2 tragende Ring J.
Im Innern der Bohrhülsen l'bzw. des Bohrrohres kann eine Einrichtung angeordnet sein, mittels deren das ausgebohrte Material von der jeweils bearbeiteten Stelle beständig zutage- gefördert wird, so dass die Beschaffenheit des jeweils ausgebohrten Materials und die Mächtigkeit der betreffenden Schichte mit Sicherheit festgestellt werden können.
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oder Pater nostcrwerkes gebaut und besteht aus an einer endlosen Kette 9 angebrachten Bechern 10, deren wirksame Mündungsränder 11 zugeschärft sind, um ein leichtes Aufschaufeln der ausgebohrten und durch die besonderen Schneidzeuge zerteilten Materials zu ermöglichen.
Die Elevatorbecher M sind an der Kette 9 derart angebracht, dass sie ohne Hindernis über das obere. in irgend einer geeigneten Weise angetriebene Ketten- oder Haspelrad 12 hinweggehen können. Die Kette 9 ist unten durch eine in die untere Kettenschleife eingesetzte, genügend schwere Kugel 14, Walze oder einen sonstigen Rotationskörper derart beschwert, dass die unten umkehrenden Elevatorbecher 10 knapp oberhalb der Schneidzeuge vorbeigehen und hiebei das von diesen ausgebohrte und zerteilte Materia) mittels des zugeschärften Mündungsrandes 11 auf-
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Cbergang der Becher über das obere Haspelrad 12 in eine Schüttrinne 15 oder dgl.
Der Antrieb des Bohrrohres 1, 1' kann in beliebiger Weise erfolgen. beispielsweise, wie dargestellt, mittels eines auf dem Oberende der jeweils obersten Bohrhülse l'abnehmbar an-
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Verlängerung der Elevatorkette 9 die Bohrarbeit wieder beginnen kann.
Um ein seitliches Ausweichen des Bohrrohres beim Antrieb zu verhindern, ist, dasselbe durch seithche Gleitrollen oder Gleitwalzen 18 (Fig. 2) gestützt.
Die Etevatorbecher sind im Querschnitt nach einem Kreisbogen gekrümmt, wie Fig. 2
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ahst/leuern und beständig vun anhaftendem Material reinigen. In manchen Fällen wird das Bohrrohr 1, 1' im Bohrloch belassen und dient in diesem Falle
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werden, wie Fig. 9 zeigt. Diese Förderschnecke ist im Innern des Bohrrohres angeordnet und reicht mit ihrer Umfläche nahezu bis zur Innenwand des Bohrrohres. Weiters ist die Förder- schnecke in einem unteren, zweckmässig durch den Mittelteil des Messerhaltrs gebitdeten Zapfenlager drehbar gehalten.
Die Nuten der F'örderschnecke 19 sind un vorliegenden Falle im
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Geschwindigkeit gedreht werden, wobei trotzdem die grösstmögliche Leistung und der angestrebte Zweck vollständig erzielt wird, so dass jede Wasserspülung entbehrlich wird, Die Förderschnecke kann selbstverständlich schneller gedreht werden als das Bohrrohr. Die Nachstellung des Bohrgerätes und der Fördervorrichtung kann in dem Masse, als die Bohrung fortschreitet, von der Bctriebsmaschine selbsttätig oder von Hand aus mittels entsprechender Nachstellvorrichtungen erfolgen und geregelt werden.
Die Einzelteile des Bohrrohres und der Förderschraube können aus Längsstücken, beispielsweise aus Längshälften, zusammengesetzt sein und diese Stücke durch überschubmuffen oder Ringe zusammengehalten werden.
Die beschriebene Einrichtung erfordert nur geringe Herstellungskosten und bes : tzt dabei
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oben zu befördern. was insbesondere beim Graben nach Flüssigkeiten (Wasser, Petroleum usw.) von grossem Vorteil ist.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Erd bohrsystem, gekennzeichnet durch die Kombination eines am Unterende eines Bohr- rohres angeordneten Bohrkranzes mit einem oder mehreren innerhalb desselben angeordneten, die ganze Grundfläche des Bohrloches bestreichenden, abnehmbar befestigten Schneidzeugen oder Fräsers. wobei das kombinierte Bohrgerät verhältnismässig geringe Umdrehungsgeschwindigkeit erhalten, somit ohne Wasserspülung arbeiten kann.
Claims (1)
- 2. Er (lbohrsvstem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die innerhalb des Bohr- kranzes (2) angeordneten Schneidzeuge (5, 6) mit einem Regelungsansatz (7) versehen sind. der insbesondere bei weichem Boden Widerstand gegen zu rasches Tiefersinken des Schneidzeuges bietet.3. Erdbohrsystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die vordere Schaufel- Suche des Schneidzeuges in ihrem Oberteile gerieft oder gefurcht ist, um ein Auflockern und Zerteilen des aufgebohrten und aufgeschaufelten Materials zu erzielen.4. Erdbohrsystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die bchneidzeuge in verschiedenen Radialentfernungen. zweckmässig nach einer Spirale angeordnet, am Halter (4) EMI3.2
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT60921T | 1912-03-07 |
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| AT60921B true AT60921B (de) | 1913-08-25 |
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| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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| AT60921D AT60921B (de) | 1912-03-07 | 1912-03-07 | Erdbohrsystem mit Fördervorrichtung. |
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1912
- 1912-03-07 AT AT60921D patent/AT60921B/de active
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