AT60618B - Verfahren zur Herstellung von Firnissen und fetten Lacken aus trocknenden Ölen. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Firnissen und fetten Lacken aus trocknenden Ölen.

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Rudolf Hodurek
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Rudolf Hodurek
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  Verfahren zur Herstellung von Firnissen und fetten Lacken aus trocknenden   ölen.   
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 der seltenen Erden in der Kälte behandelt, einen nach zwölf Stunden rocknenden, ganz hellen Firnis. An Stelle der   Azetate ianen fsich auch   mit ähnlichem Erfolg die Salze anderer organischer Säuren, wie der   Leihilsäure,   oder der Harzsäuren verwenden. Desgleichen lassen sich mit Salzen von anorganischen Säuren, wie Chloriden, Nitraten, Boraten, gute Resultate erzielen. Die Oxyde haben in   der Kälte   keine Wirkung. 



   Beim Behandeln der Öle mit den beschriebenen Verbindungen in der Hitze erhält man besonders bei gleichzeitigem Durchleiten von Luft oder Ozon schnelltrocknende Produkte. Wird Leinöl z. B. mit 2 bis   50/0   des Chlorides oder der gleichen Menge des Azetates der Ceriterden bzw. deren Gemische behandelt, auf etwa   120   C erhitzt und eine halbe bis eine Stunde Luft durchgeleitet, so erhält man Firnisse, die sehr rasch trocknen. Bei der gleichen Temperatur und der gleichen Zeit lassen sich ohne Zusatz der Verbindungen der seltenen Erden keine brauchbaren Produkte erzielen. Bei höherer Temperatur findet die Einwirkung entsprechend rascher statt. 



   Es lassen sich auch die Ceriterden in Kombination mit anderen, bereits bekannten Trocknern verwenden, z. B. mit Mangansalzen, wodurch man Firnisse bzw. Lacke erhält, die die schätzenswerten Eigenschaften der   Mangannrnisse   mit denen der mit Hilfe der seltenen Erden hergestellten vereinigen. 



   Mit Verbindungen der seltenen Erden hergestellte Firnisse und Lacke zeichnen sich 
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 einwandfrei ist. Es können ganz helle Firnisse erhalten werden, die sich für weisse Anstrichfarben eignen ; eine Einwirkung auf den Farbkörper findet nicht statt. Sie   klären   sich viel rascher als die mit Bleioxyd hergestellten Firnisse, die oft wochenlangen Klärens bedürfen. Die   Trockenfahigkeit   ist gut, die trockenen Anstriche zeichnen sich durch sehr gute Elastizität, hohen Glanz und Härte sowie dadurch aus, dass sie nicht zum Rissigwerden neigen. Ein Zurückgehen der   Trocken Fähigkeit   beim Lagern konnte nicht beobachtet werden.

   Ein Rissigwerden der Anstriche ist mit derartig hergestellten Firnissen und Lacken nicht beobachtet worden, ist auch nicht zu befürchten, wie dies bei den mit Bleiund Manganlrocknern hergestellten Anstrichen der Fall ist. Eine Reduktion der Metallerfindung durch das Leinöl, obenso eine schädliche Einwirkung von Schwefelwasserstoff tritt bei den mit den Ceriterden hergestellten Produkten nicht ein. 



   PATENT ANSPRÜCHE :
1. Verfahren zur Herstellung von Firnissen und fetten Lacken aus trocknenden Ölen, dadurch gekennzeichnet, dass trocknende Öle mit Verbindungen der seltenen Erden oder Gemischen derselben in der Kälte oder unter Erhitzen, mit oder ohne gleichzeitigem Durchleiten von Sauerstoff, Luft oder ozonisierter Luft behandelt werden.

Claims (1)

  1. 2. Ausgestaltung des Verfahrens gemäss Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass neben den Verbindungen der seltenen Erden gleichzeitig die für die Verdickung der trocknenden Öle bereits üblichen Verbindungen anderer Metalle angewendet werden.
AT60618D 1912-07-13 1912-07-13 Verfahren zur Herstellung von Firnissen und fetten Lacken aus trocknenden Ölen. AT60618B (de)

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