AT6017U1 - Vorrichtung für die fütterung von federvieh - Google Patents

Vorrichtung für die fütterung von federvieh Download PDF

Info

Publication number
AT6017U1
AT6017U1 AT0806102U AT80612002U AT6017U1 AT 6017 U1 AT6017 U1 AT 6017U1 AT 0806102 U AT0806102 U AT 0806102U AT 80612002 U AT80612002 U AT 80612002U AT 6017 U1 AT6017 U1 AT 6017U1
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
feed
plate
distance
feed pipe
roughened
Prior art date
Application number
AT0806102U
Other languages
English (en)
Original Assignee
Karner Josef
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Karner Josef filed Critical Karner Josef
Priority to AT0806102U priority Critical patent/AT6017U1/de
Publication of AT6017U1 publication Critical patent/AT6017U1/de

Links

Landscapes

  • Feeding And Watering For Cattle Raising And Animal Husbandry (AREA)

Abstract

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung für die Fütterung von Federvieh mit einem schalenförmigen Teller (3) und gegebenenfalls einem Futterzulauf in Form eines Futterzufuhrrohres (1), das im Abstand (h) vom Boden des Tellers endet. Die Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, dass der Futterteller eine rauhe Oberfläche (2) aufweist und bevorzugt aus einem harten Material besteht. Der Abstand (h) beträgt bevorzugt unter 1 cm.

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung für die Fütterung von Federvieh mit einem scha-   lenförmigen   Teller und einem Futterzulauf in Form eines Futterzufuhrrohres, das im Abstand vom Boden des Tellers endet, wobei das Material des Tellers zumindest teilweise eine rauhe Oberfläche aufweist. 



  Eine derartige Vorrichtung ist aus der US 5, 235, 934 A bekannt. Dabei weist der Teller im Querschnitt durch seine Achse im wesentlichen die Form   eines W"auf,   und das Futterzufuhrrohr ist an seinem unteren ende konisch erweitert und deckt den Innenkonus des Tellers im wesentlichen ab. Das Futter gelangt so in die kreisförmige Rinne, die rund um das Zufuhrrohr ausgebildet ist. Um die Schnäbel des   gefütterten     Viehs   abzuwetzen, sind die konische Erweiterung des Zuführrohres, der Boden und die äussere Wand der Rinne mit 
 EMI1.1 
 
SchichtenSchnabel auf die rauhe Oberfläche pickt. 



  Bei der heute überwiegend angewandten Bodenhaltung von Federvieh wird das Futter in   tellerförmigen     Behältern   bzw. Schalen angeboten, wobei es diesen Tellern mittels vertikalen Rohren zugeführt wird. Die Rohre enden im Abstand vom Tellerboden, so dass durch die nachrutschenden Futterpartikel (Körner, Pellets od. dgl.) ein zumeist etwa 3 cm hoher "Belag" des Futters im Teller gegeben ist. Die Tiere picken sich,   sofeme   sie hungrig sind, die einzelnen Körner oder Pellets heraus und es kommt, sobald die Höhe der Futterschicht im Teller ausreichend abgesunken ist, zum Nachrutschen des Futters aus der Röhre, so dass die Höhe der Futterschicht im wesentlichen konstant bleibt. 



  Es kommt bei der geschilderten Haltung, trotz verschiedentlicher Überwachung und der Einhaltung, meist vom Gesetzgeber vorgeschriebener, Randbedingungen, immer wieder zu verschiedenen Unzulänglichkeiten, wobei der relativ häufig auftretende Kannibalismus der Tiere ein eigenes Problem darstellt. Es wurde nun gefunden, dass dieses Problem mit der Länge der Schnäbel der Tiere in Zusammenhang steht, was insbesondere deshalb unangenehm ist, weil bei der geschilderten Bodenhaltung die Schnäbel der Tiere, auch wenn ver- 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 schiedene Schnabelwetzsteine   u. dgl.   angeboten werden, deutlich länger sind als bei extensiver Haltung im Freien. 



  Die Erfindung zielt darauf ab, diese Probleme zu verringern und wenn möglich, zu vermeiden und insbesondere einen Futterteller zu schaffen, der die Nachteile der Teller des Standes der Technik nicht aufweist. 



  Erfindungsgemäss werden diese Ziele dadurch erreicht, dass der Teller einen im wesentlichen ebenen Boden aufweist, und dass das Futterzufuhrrohr im wesentlichen zylindrisch ausgebildet ist. 



  Dadurch wird in einem grossen Bereich des Tellers die Schütthöhe des Futters so klein gehalten werden, dass der Schnabel des Tieres beim Aufpicken des Futters sehr häufig in Kontakt mit der rauhen Oberfläche des Tellers kommt und dort, so wie in der Natur beim 
 EMI2.1 
 in seiner natürlichen Grösse, und der Kannibalismus wird weitestgehend vermieden. 



  Als Material für die Futterteller oder deren das Futter aufnehmende Oberfläche kann beispielsweise Beton, Ton, Schleifscheiben oder Steine, aufgerauhtes Glas oder Steingut   od. dergl.   verwendet werden. 



  Die derzeit verwendeten Kunststoffschalen ohne rauher Beschichtung sind auch beim Aufbringen des Futters in dünnen Schichten nicht geeignet, zu einem entsprechenden Abwetzeffekt am Schnabel zu führen. 



  Die geringere Schichthöhe des Futters, bevorzugt unter dem   10-fachen,   besonders bevorzugt unter dem 5-fachen der Durchschnittsgrösse der dargebotenen Futterpartikel, erreicht man durch ein entsprechendes Verkleinem des Abstandes zwischen dem unteren Ende des Zufuhrrohres und der diesem Zufuhrrohr entgegenstehenden Fläche des Futtertellers, es kann der passende Abstand vom Fachmann der Geflügelzucht in Kenntnis der Erfindung leicht in Abhängigkeit der jeweils vorliegenden Bedingungen gefunden werden. 

 <Desc/Clms Page number 3> 

 



  Die Erfindung wird im folgenden anhand der Zeichnung näher erläutert. Dabei stellt die Fig. 1 eine Fütterungsstelle gemäss dem Stand der Technik und die Fig. 2 eine erfindungsgemässe Fütterungsstelle dar. 



  Die Fig. 1 zeigt ganz schematisch eine Fütterungsstelle gemäss dem Stand der Technik : Aus einem Zufuhrrohr   1,   dessen unterer Rand im Abstand H vom Boden 2 eines Futtertellers 3 endet, breitet sich das Futter, Körner, Pellets oder andere auf passende Weise in Partikel zerlegte Futterstückchen in einer mittleren Schichthöhe S im Futterteller 3 aus. Der Boden 2 bzw. die dem Futter zugewandte Oberfläche des Bodens 2 ist glatt, der Futterteller 3 besteht aus Kunststoff, Holz oder Metall. 



  Die mittlere Schichthöhe 3 beträgt im Stand der Technik etwa 3 cm, ein grosses Vielfaches der mittleren Grösse der Futterpartikei, die Tiere picken die einzelnen Futterpartikel auf, ohne dabei im allgemeinen mit dem Schnabel die Oberfläche 2 des Futtertellers 3 zu kontaktieren. 



  Die erfindungsgemässe Ausführung ist nun in Fig. 2 dargestellt. Der Aufbau dieser Futtereinrichtung entspricht im wesentlichen dem Stand der Technik, doch ist der Abstand h zwischen dem unteren Ende des Zufuhrrohres 1 und der Oberfläche des Bodens 2'des Futtertellers 3 deutlich geringer als der Abstand H im Stand der Technik. Entsprechend geringer ist auch die mittlere Schütthöhe s des Futters im Futterteller 3, so dass die Tiere beim Aufpicken der einzelnen Futterpartikel wesentlich öfter und im Idealfall so gut wie jedes Mal mit ihrem Schnabel die Oberfläche des Bodens 2'berühren und so den Schnabel auf natürliche Weise abwetzen.

   Um dies zu ermöglichen und zu fördern, ist die innere Oberfläche 2'nicht nur aus einem harten, sondern auch aus einem entsprechend rauhen oder aufgerauhten Material ausgebildet, dies kann beispielsweise durch Sandstrahlen oder Ätzen aufgerauhtes Glas sein, gebrannter Ton, nicht glasiertes Porzellan, Steingut, Beton, Stein   u. dgl.   mehr. In der Darstellung ist die Rauhtiefe zur Verdeutlichung übertrieben dargestellt, eine Rauhigkeit, wie sie gebrannter Ton oder die freie Oberfläche von Beton aufweist ist völlig ausreichend. 



  Um den Zutritt der Tiere unmittelbar zur Öffnung des Futterrohres   l,   wo die Schütthöhe naturgemäss so gross sein muss, dass beim Unterschreiten dieser Schütthöhe Futter nachrie- 

 <Desc/Clms Page number 4> 

   selt,   zu verhindern, kann zur Verstärkung des erfindungsgemässen Effektes eine Abdekkung 4 vorgesehen sein, die radial soweit nach aussen ragt, dass an ihrem Aussenrand, dort wo die Tiere nunmehr den Zugang zum Futter haben, die Schütthöhe s soweit abgesunken ist, dass der erfindungsgemässe Effekt erreicht wird. 



  Um diesen Effekt auch bei einer Umstellung des Futters zu erreichen, ist es vorteilhaft, entweder am unteren Rand des Zufuhrrohres 1 einen in seiner Länge verstellbaren Abschnitt vorzusehen, sodass, beispielsweise durch eine Schraubbewegung, der für das gereichte Futter optimale Abstand h leicht eingestellt werden kann, oder es wird der Futterteller 3, beispielsweise durch entsprechende Unterlagen   od. dgl.   gehoben und gesenkt, so dass wiederum der Abstand h auf die gewünschte Grösse eingestellt werden kann. 



  Die in der Beschreibung angegebenen Grössen für h, einmal in absoluten Zahlen, einmal bezogen auf das jeweilige Futter, richten sich an den Benutzer der erfindungsgemässen Vorrichtung für deren Bestimmungsgemässen Gebrauch und stellen daher keine Einschränkung des Schutzes dar. 



  Die Erfindung ist nicht auf das dargestellte Ausführungsbeispiel beschränkt, sondern kann verschiedentlich abgewandelt werden. So kann der Boden zumindest in einem inneren Bereich leicht konisch nach aussen geneigt verlaufen, um den Bereich mit grosser Schütthöhe zu verkleinem, es kann eine andere Form der Futterzufuhr vorgesehen sein, beispielsweise eine Rutsche oder Schütte, es kann auch das Futter in periodischen Abständen dargeboten werden od. dergl.. Wesentlich ist, dass die Höhe s klein gehalten wird und der Boden 2'des Tellers 3 aus hartem und rauhem Material besteht. 



  Es ist auch möglich, auf einen möglichst harten Untergrund, der den Körper des Tellers bildet, eine rauhe Beschichtung im Bodenbereich aufzubringen. Diese Beschichtung kann entweder aus miteinander verbundenen einzelnen Partikeln bestehen (Aufspritzen von Beton od. dergl.) oder aus einem Film od. dergl., bevorzugt Schmirgelpapier oder ähnlichem. In diesem Fall kann der Teller nach wie vor aus Kunststoff, bevorzugt hartem Kunststoff, bestehen.

Claims (1)

  1. Ansprüche : 1. Vorrichtung für die Fütterung von Federvieh mit einem schalenförrnigen Teller (3) und einem Futterzulauf in Form eines Futterzufuhrrohres (1), das im Abstand vom Boden des Tellers endet, wobei der Futterteller eine rauhe Oberfläche (2') aufweist und bevorzugt aus einem harten Material besteht, dadurch gekennzeichnet, dass der Teller einen im wesentlichen ebenen Boden aufweist, dass das Futterzufuhrrohr im wesentlichen zylindrisch ausgebildet ist.
    2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das untere Ende des Futterzufuhrrohres (1) in einem Abstand (h) vom Boden (2') endet, der unter 1 cm, besonders bevorzugt unter 0, 5 cm beträgt. EMI5.1 Futterpartikel beträgt.
    4. Vorrichtung nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass, beispielsweise durch eine Schraubewegung des Futterzufuhrrohres (1), oder durch Heben bzw. Senken des Futtertellers (3), beispielsweise durch entsprechende Unterlagen od. dgl. der Abstand (h) eingestellt wird.
    5. Vorrichtung nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Teller (3) aus Beton, Ton, Schleifscheiben oder Steine, aufgerauhtem Glas oder Steingut besteht.
    6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Oberfläche (2') durch Sandstrahlen oder Glasperlstrahlen aufgerauht ist.
    7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Oberfläche (2') aus einer auf den eigentlichen Körper des Tellers aufgebrachten, rauhen Be- schichtung, bevorzugt Glaspapier oder Schmirgelpapier, besteht. <Desc/Clms Page number 6> 8. Vorrichtung nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass am Futterzuführrohr (1) im Bereich seines unteren Endes eine radial nach aussen ragende Abdeckung (4) vorgesehen ist.
AT0806102U 2001-10-25 2002-07-26 Vorrichtung für die fütterung von federvieh AT6017U1 (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT0806102U AT6017U1 (de) 2001-10-25 2002-07-26 Vorrichtung für die fütterung von federvieh

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT16982001 2001-10-25
AT0806102U AT6017U1 (de) 2001-10-25 2002-07-26 Vorrichtung für die fütterung von federvieh

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT6017U1 true AT6017U1 (de) 2003-03-25

Family

ID=25604427

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT0806102U AT6017U1 (de) 2001-10-25 2002-07-26 Vorrichtung für die fütterung von federvieh

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT6017U1 (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE69501727T2 (de) Futterspender für vögel
DE69002574T2 (de) Einstellbare Füttervorrichtung für Geflügel.
DE60102921T2 (de) Selbsttättige fütterungsvorrichtung
EP3090627B1 (de) Fütterungseinrichtung mit pickblock
EP0453636B1 (de) Vorrichtung zur Selbstfütterung für Haustiere, insbesondere Schweine
DE202016100166U1 (de) Haltevorrichtung für Leck- und Knabberteile für Tiere
EP3289863A1 (de) Beschäftigungsvorrichtung für den einsatz in einer geflügeltierhaltung und/oder -aufzucht und verfahren zur aufzucht und/oder zum halten von geflügeltieren
AT6017U1 (de) Vorrichtung für die fütterung von federvieh
DE1782004A1 (de) Vorrichtung zum Verteilen von Duengemittelloesungen oder -suspensionen
DE202008009678U1 (de) Fressnapf
DE202018000182U1 (de) Vorrichtung zur dosierten Futterzuführung für Haustiere
DE3305367C2 (de) Vorrichtung zum Sortieren und Zuführen von Werkstücken
DE20212008U1 (de) Vorrichtung für die Fütterung von Federvieh
DE102020105997B4 (de) Silo zur Lagerung von Schüttgütern
DE600652C (de) Fuetterungseinrichtung fuer Stubenvogelbauer
DE2942308C2 (de) Entleerungsboden für Schüttgutsilos
DE602006000465T2 (de) Vogelfutterspendermündung
DE102015002013A1 (de) Kaninchengehege zur Freilandhaltung von Kaninchen oder damit zweckverwandten Tieren auf einer Weide
DE102015117299B4 (de) Vorrichtung zum Bereitstellen von flüssigem Lebensmittel für Vieh
DE142593C (de)
DE10003949C1 (de) Fütterungsgehäuse für Vögel oder Klein-, insbesondere Nagetiere
DE1632979A1 (de) Fuetterungsvorrichtung,insbesondere fuer Schweine
DE961667C (de) Selbsttaetiges Fuetter- und Trinkgeraet fuer Gefluegel oder Kleintiere
AT3550U2 (de) Futterautomat
DE1131049B (de) Koernerfutterbehaelter fuer frei lebende Voegel

Legal Events

Date Code Title Description
MM9K Lapse due to non-payment of renewal fee