AT59691B - Abnehmbares Meßgefäß an Arzneiflaschen und dgl. - Google Patents

Abnehmbares Meßgefäß an Arzneiflaschen und dgl.

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Edouard Marcel Dr Bajon
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Edouard Marcel Dr Bajon
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 richtung erst an der Flasche anzubringen, wenn die Arznei benutzt wird. 



   Natürlich kann man für dieselbe Flasche Messvorrichtungen verschiedenen Inhaltes gebrauchen, je nachdem, welche Menge von einer   Arznei eingenommen   werden soll. 



   Um den unangenehmen Geschmack einer Arznei unmerklich zu machen, kann man über das Mundstück noch ein   Kautschukrohr A   von ungefähr 5 cm Länge schieben (s. Fig. 4), damit die Flüssigkeit unmittelbar in die Rachenhöhle gelangt. 



   In Fig. 5 ist eine Ausführungsform dargestellt, die für gewöhnliche Flaschen mit engem Hals bestimmt ist. Hier ist das   Hilfsgefäss   b gleichfalls mit einem Mundstück d und einem als Pipette dienenden Röhrchen e versehen ; es trägt ferner in der Mitte ein Rohr cl, das im oberen Teile des Hilfsgefässes b mündet und durch den   Kork f einer gewöhnlichen Flasche al   hindurchgeht. Mit diesem Rohr kann ein Röhrchen g verbunden sein, das am besten nach dem Mundstück d 
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   enthaltene   Luft in die Flasche al entweichen zu lassen. 



   Zum Einnehmen der Arznei verfährt man wie oben beschrieben, d. h. man neigt die Flasche al stark, so dass das Gefäss b sich vollständig füllt, richtet die Flasche wieder auf und saugt die Arznei, die nun in dem Hilfsgefäss b abgenommen ist, durch das Mundstück d an. 



   Bei den im vorstehenden beschriebenen Anordnungen wird die in dem   Hilfsgefäss   enthaltene Flüssigkeit angesaugt, unter Umständen, z. B. wenn man die Flüssigkeit erst in ein Glas giessen will, kann man den Flaschenkork oder das Hilfsgefäss mit einem kleinen Gummiball verbinden und die Flüssigkeit durch Zusammendrücken des   Balles herausbefördern.   



   Die Vorrichtung ermöglicht es, die Arznei ohne irgend welches Umgiessen und ohne sie mit der Luft in Berührung zu bringen, einzunehmen. Infolgedessen verbreitet sich kein übler Geruch im Zimmer, wenn es sich um unangenehm riechende, flüchtige Arzneimittel, wie z. B. Baldriantinktur, Lebertran oder   dgl.,   handelt und der Kranke nimmt die Arznei viel leichter und ohne Widerwillen, da er den Geruch des Medikamentes nicht bemerkt. 



   Da die Arznei ferner niemals mit der Aussenluft in Berührung kommt, selbst während die Flasche zum Einnehmen benutzt wird, so kann die Arznei unbegrenzt lange aufbewahrt werden, 
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Claims (1)

  1. 2. Ausführungsform des Messgefässes nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Pipette in einen am Messgefässe angebrachten Tubus mittels eines Pfropfens luftdicht eingesetzt ist.
    3. Flasche zur Aufnahme des Messgefässes nach Anspruch 2 mit zwei Aufstellflächen für senkrechte und wagerechte Lage der Flasche, gekennzeichnet durch einen ganz aus der Richtung des Hauptkörpers gebogenen Hals, so dass die Mundung des Halses bei wagerechter Lage der EMI2.4
AT59691D 1909-01-22 1910-01-19 Abnehmbares Meßgefäß an Arzneiflaschen und dgl. AT59691B (de)

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