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Behälter für Putzzeug zum Reinigen der Läufe von Handfeuerwaffen.
Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zum Reinigen der Läufe von Handfeuerwaffen, bei der erreicht ist, dass man das zum Reinigen nötige Material stets in bequemer Form mit sich führen kann.
Das Wesen der Erfindung besteht in einer mehrteiligen Buchse zum Unterbringen der Reinigungsmatorialien ; die Teile der BUchse sind durch Gelenke verbunden und mit mehreren Abteilungen versehen. Eine oder mehrere dieser Abteilungen sind so ausgebildet, dass sie zur Aufbewahrung von Reiuigungs-oder Konservierungsmaterial (Fett, Öl und dgl.) dienen können und sie besitzen zu diesem Zwecke einen besonderen Deckelverschluss, an dem zweckmässig ein Auftragpinsel, eine Spachtel oder dgl. angeordnet ist.
Zu den in der Büchse untergebrachten Einrichtungen gehört auch ein Wischstrick.
Bezüglich dessen ist bei der Büchse auch darauf Bedacht genommen, diesen Wischstrick schon beim Öffnen der Büchse sofort zur Hand zu haben. Der Wischstrick wird deshalb zweckmässig in der unteren Abteilung des einen Büchsenteiles angeordnet. Beim Öffnen der Büchse öffnet sich diese Abteilung sofort von selbst, und zwar ist dies dadurch erreicht, dass der Boden der anderen Abteilung derart vergrössert und geformt ist, dass er die nach unten offene Abteilung des erwähnten Büchsenteiles im geschlossenen Zustande der Büchse überdeckt.
Diese Einrichtung hat ausserdem den Vorteil, dass bei Vermeidung einer den Gebrauch erschwerenden, besonderen Ausbildung der Büchse die einzelnen Reinigungsmaterialien in gewünschter Weise getrennt gelagert werden können. Ausserdem ist auch durch die besondere Unterbringung der einzelnen Teile ein Beschmutzen der Kleider bzw. der Uniform durch die beim Reinigen der Waffe unsauber und fettig gewordenen Teile ausgeschlossen.
In der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform der Erfindung dargestellt, und zwar zeigt Fig. 1 die Ansicht einer zweiteiligen Büchse teilweise geöffnet. Fig. 2 ist ein senkrechter Schnitt durch die Büchse in geschlossenem Zustande. Fig. 3 zeigt einen Grundriss der teilweise geöffneten Büchse.
Gemäss dem gezeichneten Ausführungsbeispiel besteht die Büchse aus den beiden Teilen a, b, die mittels eines Gelenkes c verbunden und um dieses drehbar sind. d ist ein Riegelverschluss, der für gewöhnlich die Buchsenteile in der geschlossenen Lage sichert.
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mit einem besonderen Deckeiverschluss ! versehen, an welchem sich ein Auftragpinsel k. elnt'Spachtel oder dgl. befindet.
Es ist ersichtlich, dass es gegebenenfalls auch genügt, nur eine Abteilung anzubringen, die zur Aufnahme von Fett, Öl oder dgl. verwendet werden kann, dass aber erforderlichen- falls auch mehr als zwei Abteilungen jeder Art vorgesehen sein können, ebensowohl wie dé louche überhaupt aus mehr als zwei Teilen a und b bestehen kann.
Die Abteilung y dient zur Aufnahme von Reinigungsbürsten verschiedener Arten und kleinen Hilfswerkzeuges sowie auch von Material l (z. B. Werg, Woll- oder Leinenlappen), das zur Herstellung von Wischpfropfen gebraucht werden kann.
In der Abteilung h ist der Wischstrick w untergebracht.
Der Boden n der Abteilung 9 ist derart vergrössert, dass er auch die Abteilung h überdeckt und natürlich auch so geformt, dass überstehende Teile möglichst vermieden werden.
Die Abteilung y ist bel offener BUchse von innen aus (in Richtung des Pfeiles 7, Fig. 1), diu Abteilung h von hinten (in Richtung des Pfeiles 11, Fig. l) zugänglich.
Durch die Büchse nach vorliegender Erfindung können selbstverständlich alle übrigen Behalter in Gestalt von Ölern, Büchsen, Flaschen, Beutel und dgl. entfallen.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Behälter für Putzzeug zum Reinigen der Läufe von Handfeuerwaffen, gekennzeichnet durch eine mehrteilige Büchse, deren Teile untereinander durch Gelenke verhunden und mit mehreren Abteilungen versehen sind.
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