AT59284B - Türschloß mit mehreren Riegeln. - Google Patents

Türschloß mit mehreren Riegeln.

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AT59284B
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bolt
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Anton Bajc
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Anton Bajc
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Türschloss mit mehreren Riegeln. 



   Vorliegende Erfindung bezieht sich auf Schlösser mit in verschiedener   Höhenlage   angebrachten   Riegelfallen,   die durch   Zahngetriebe   von einer Stelle aus gemeinsam zurückgezogen und durch ein gemeinsames Schloss gesperrt werden können. Die Erfindung liegt in der eigenartigen Kupplung der Triebscheiben der Hilfsschlösser mit den   zugehörigen Triebstangen   in der Weise, dass beim Schliessen der Türe die einzelnen   Riegelfallen   unabhängig voneinander m die zugehörigen Rahmenaussparungen einfallen können. 



   Der Erfindungsgegenstand ist auf der Zeichnung in   Ausführungsform   als dreiteiliges Schloss dargestellt ; Fig. 1 ist eine Ansicht desselben bei vorgeschobenen, jedoch nicht gesperrten Riegelfallen, Fig. 2 eine Ansicht des sperrbaren Mittelschlosses bei gesperrtem Riegel. Fig. 3 ein Höhenschnitt durch das obere und das mittlere Schloss, Fig. 4 ein   Höhenschnitt   durch die Riegelfalle des   Mittelschlosses und   ihren   Betätigungshebel   ; die Fig. 5 bis 7 sind Einzelteile des Schlosses in Sonderdarstellung. 



   Das Schloss besteht aus dem Mittelschlosse A mit sperrbaer Riegelfalle a und den beiden oben und unten befindlichen   Schlössern B und ('nut   den Riegelfallen b und c. deren Betätigung dann unmöglich ist. wenn die Riegelfalle des Mittelschlosses gesperrt ist. Jede Riegelfalle steht 
 EMI1.1 
 die Falle a zurückgezogen wird. 



   Im Kasten des Mittelschlosses sind ferners zwei Riegelstange h und i verschiebbar gelagert. 
 EMI1.2 
 ist der Sperriegel l q auf denselben Stiften i verschiebbar und ebenfalls mit einer   Ausnehmung y2   für den Schlüsselangriff ausgestattet. Unterhalb des Sperriegels g ist die Zuhaltung m um Zapfen   m1   schwingbar und durch eine 
 EMI1.3 
 Paar von sich deckenden Randausschnitte von Falle und Riegel einlegt. 



   Der Randausschnitt der Falle a, in welchem der Stift m2 bei zurückgezogener Falle und Riegel eingreift, ist gegen den Stulp des Schlosses hin soweit verlängert, dass er das Rückziehen der Falle a durch den   Hebel t'zulässt.   
 EMI1.4 
 gegen den Stulp hin verschobenem Riegel g - unter eine abgeflachte Stelle e3 der   Drückernuss     schiebt (Fig. 2)   und dadurch deren Verdrehen verhindert.

   An dieser Verschiebung des Riegels und der Falle   nimmt   aber auch der Hebel f teil, dessen Druckbacke f1 dadurch ausser Bewegungsbereich des Fallendaumens e1 kommt. so dass. selbst wenn der Fortsatz os nicht vorhanden wäre. 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 ein Betätigen der Falle a ausgeschlossen ist ; allerdings könnte dann die Nuss e gedreht und damit ein Zurückgehen der oberen und unteren Schlossfalle herbeigeführt werden, was aber zum Öffnen der Türe nicht ausreicht. Vorteilhafter ist die dargestellte Sperrung der   Drückernuss.   



   Zur Betätigung der Riegel   b und c   der beiden   Hilfsschlösser   B und C mittels der Riegelstangen dient je eine Nuss, welche aus zwei zentrisch übereinanderliegenden Scheiben n und o 
 EMI2.1 
 mittels einer   V 6rzahnung 01 in   die Radzähne bl bzw. cl der   zugehörigen Riegelfalle b   bzw. c greift. Die obere Scheibe o besitzt einen Randausschnitt   o2,   in welchen ein von der unteren Scheibe n getragener Mitnehmer n2 greift.

   Dieser Mitnehmer n2 nimmt die Scheibe o mit, sobald die Riegelstangen h und i zwangsweise verschoben werden, um die Riegelfallen zurückzuziehen ; sobald jedoch die Türe zugedrückt wird, gestattet der Ausschnitt o2 der Scheibe o eine selbsttätige Drehung unter der Einwirkung der zurückweichenden Riegelfalle, ohne die übrigen Schlossteile irgendwie zu beeinflussen. Es kann demnach eine mit einem derartigen Schloss ausgestattete Tür ebensogut ohne   Druckerbetätigung   geschlossen werden, wie ein gewöhnliches Fallenschloss. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Türschloss mit mehreren Riegeln, dadurch gekennzeichnet, dass die   Drückernuss   der   Kiegeltallen   (b bzw.   c)   aus zwei zentrisch zueinander drehbaren, gezahnten Scheiben (n und   o)   besteht, von welchen die eine mit einer Verzahnung der sie betätigenden Riegelstange   (11, i),   
 EMI2.2 
 Schliessen der Tür ausführen kann.

Claims (1)

  1. 2. Ausführungsform des Türschlosses nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Drückernunss (e) auf die Riegelfalle (a) des Mittelschlosses durch Vermittlung eines zweiarmigen EMI2.3 des Schlosses der Betätigungshebel für die Drückerfalle ausser Bereich der Drückernuss gelangt.
AT59284D 1912-02-10 1912-02-10 Türschloß mit mehreren Riegeln. AT59284B (de)

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