AT57581B - Elektrolytischer Apparat für Elektrizitätsmesser, Registriervorrichtungen, Schaltvorrichtungen und andere elektrische Apparate. - Google Patents
Elektrolytischer Apparat für Elektrizitätsmesser, Registriervorrichtungen, Schaltvorrichtungen und andere elektrische Apparate.Info
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- Electrolytic Production Of Non-Metals, Compounds, Apparatuses Therefor (AREA)
Description
<Desc/Clms Page number 1> EMI1.1 EMI1.2 <Desc/Clms Page number 2> EMI2.1 oder Diaphragmas zu verhindern, wenn dieses aus Quecksilber besteht, ist dieses Quecksilber mit dem negativen Pol einer Elektrizitätsquelle verbunden. Hiedurch wird bewirkt, dass, wenn EMI2.2 Wasserstoff, aber nicht Sauerstoff sein kann. Zur Verhinderung der Gasentwicklung an der Obernilchc des Kolbens oder Diaphragmas. wenn dieses aus einer Quecksilbersäule besteht und, wie vorerwähnt, mit dem negativen Pol einer Elektrizitätsquelle verbunden ist, deren positiver Pol mit der Anode in der elektrolytischen Zelle mittels eines starken Widerstandes verbunden ist, ist zwischen dem Quecksilber und der Anode zwecks Vermeidens des Überssiessens eines nennenswerten Stromes zwischen ihnen ein starker Widerstand angeordnet, der in geeigneter Weise aus einer dünnen Säule oder einem Faden des in einem Kapillarröhrchen enthaltenen Elektrolyten bestehen kann, wobei dieses Röhrchen zwischen dem Teil des Rohres, das die elektrolytische Zelle bildet, und jenem Teil desselben angeordnet ist, der die Quecksilbersäule enthält. EMI2.3 einem Elektrizitätsmesser, ganz aus starrem Material, z. B. das, hergestellt und an seinen Enden wie bei elektrolytischen Apparaten für Messer anderer Typen luftdicht verschlossen. Die in einem Endteil des Rohres entwickelten Gase und die Luft oder ein anderes Gas bzw. Gase in dem anderen Endteile desselben werden dann, da sie gleichzeitig derselben Tempeatursänderung der Aussenluft unterliegen, in einer bei differential-Luftthermometern bekannten Weise an den zwei Enden der Flüssigkeitssäule oder dgl., welche im mittleren Teil des Rohres untergebracht ist, gleiche und entgegengesetzte Drücke erzeugen. Demzufolge werden sie keine Bewegung dieser Flüssigkeitssäule oder dgl. hervorbringen, noch auch eine Ungenauigkeit im Betriebe des Messers infolge solcher Temperaturschwankungen bewirken. Ein solches Rohr kann die Form eines gebogenen, an seinen beiden Enden verschlossenen Rohres oder auch die Form eines gebogenen Rohren EMI2.4 EMI2.5 In den Zeichnungen zeigen die Fig. 1 und 2 in Ansicht und mehr oder weniger schematisch je ein Ausführungsbeispiel eines solchen elektrolytischen Apparates. Fig. 3 zeigt schematisch einen Apparat ähnlich jenem der Fig. 2, der mit einer elektrischen Leitungsanlage verbunden ist und eine Registriervorrichtung betätigen kann, so dass er eine Mess- und Registriervorrichtung darstellt. Die Fig. 4 und 4 a zeigen schematisch abgeänderte Ausführungen. Fig. 5 zeigt ebenfalls EMI2.6 schematische Darstellungen anderer Anwendungen des elektrolytischen Apparates für verschiedene Zwecke. Der in Fig. 1 gezeigte elektrolytische Apparal enthält ein ganz aus starrem Material, z. B. aus Glas. hergestelltes gebogenes Rohr a, a1, das an seinen beiden Endteilen a2 und a3 geschlossen EMI2.7 Folge kurz als elektrolytische Zelle bezeichnet) ist ben Begmm mit einem Elektrolyten d. 7.. B. mit angesäuertem Wasser oder einer Lösung von Ätzkali angefüllt, aus dem sich während der Elektrolyse, die mittels des zwischen den Elektroden hindurchgehenden Stromes bewir4kt wird, bloss solche Gase, wie beispielsweise bei Verwendung der erwähnten Elektrolyten Sauerstoff und Wasserstoff, entwickeln, welche zum Wiedemufbau des Elektrolyten mittels der Zündvorrichtung wieder vollständig miteinander verbunden werden können. Der untere Teil EMI2.8 <Desc/Clms Page number 3> EMI3.1 EMI3.2 EMI3.3 <Desc/Clms Page number 4> EMI4.1 EMI4.2 <Desc/Clms Page number 5> EMI5.1 EMI5.2 <Desc/Clms Page number 6> EMI6.1 EMI6.2 <Desc/Clms Page number 7> EMI7.1 EMI7.2 EMI7.3 EMI7.4 <Desc/Clms Page number 8> EMI8.1 Apparates ist durch einen Widerstand m mit der positiven Hauptleitung A und die Elektrode b1 mit dem Schalterkontakt 30a verbunden. Die Anordnung ist derart, dass, wenn der Strom, der durch die Magnetwicklung- ? 7 und den Stromkreis fliesst, eine vorherbestimmte Grenze über- schreitet. der Anker 28 angezogen wird und den Schalter 30,. 10a schliesst, 80 dass der Stromkreis von der elektrolytischen Zelle a2 über die Hauptleitungen k, k1 durch den Widerstand m hindurch EMI8.2 mit dem Kontakt h1 des elektrolytischen Apparates verbunden wird. Letzterer tritt dann in Tätigkeit und es wird das in ihm befindliche Quecksilber veranlasst, gleichzeitig in den Röhren au, aux zu steigen. Dadurch wird zuerst elektrische Verbindung zwischen dem Quecksilber und dem Kontakt A hergestellt, und wenn der überschüssige Strom oder die Oberladung aufhört, bevor das Quecksilber den Kontakt hl erreicht, so wird der Anker 28freigegeben und es werden die EMI8.3 dagegen die Cberladung über die vorherbestimmte Zeit hinaus andauert, so wird Verbindung zwischen dem Quecksilber und dem'Kontakt 111, der der erforderlichen Zeit entsprechend eingestellt ist, hergestellt und der Stromkreis der Auslösespule. ? durch den noch geschlossenen EMI8.4 Wie vorstehend erläutert, muss das in dem elektrolytischen Apparat benutzte Quecksilber f mit der negativen Hauptleitung k1 verbunden sein. Wenn nun gewünscht wird, dass das zum Schliessen der Schalterstromkreise verwendete Quecksilber mit der positiven Hauptleitung k EMI8.5 EMI8.6 Schenkel-A 'statt der zwei Schenkel 38, 38a kann in den anderen, vorher beschriebenen Schalteinrichtungenverwendetwerdne. Wenn der vorher beschriebenen Apparat mit Wechselstromverteilungssstemen verwendet werden soll, so muss der elektrolytiusche Apparat durch einen Gleichstrom betätigbar sein, der beispielsweise durch eine Batterie geliefert wird, die in die erforderliche Wirksamkeit durch EMI8.7 ständlichenWeisebetätigtwerden. Die Abmessungen der elektrolytischen Zelle a2 können nach Erfordernis geändert werden. In dem Falle, wo die entwickelten Gase entzündet werden sollen und die Registriervorrichtung EMI8.8 würden. Der Druck der elektrolytisch entwickelten Gase kann auch einen anderen Körper als eine Quecksilbersäule f. beispielsweise ein biegsames Diaphragma, beeinflussen. das an seinem Umfange gasdicht mit dem Rohre a, vorteilhaft mit dessen Boden. verbunden ist, so dass irgend welche EMI8.9 Die Konstruktronseinzelheiten des Apparates können in verschiedener Weise abgeändert werden.
Claims (1)
- MTBNT.ANSPRÜCHN: 1. Elektrolytischer Apparat zum Registrieren; Umschalten und dgl., bei dem ein Elektrolyt in einem Ende einer Röhre durch einen elektrischen Strom zersetzt wird und die hiedl1rch ent- EMI9.1 angeordneten Kolben bewegen, wodurch die Registrier- oder Schalt- oder sonstige Tätigkeit des Apparates hervorgerufen wird, dadurch gekennzeichnet, dass der Kolben aus einer Queck- silbersäule besteht, welche, eine vollkommen gasdichte Verbindung mit der Innenfläche der Röhre vermittelst eines oder mehrerer Ringe oder Röhren (e, e1) aus Metall (z. B.Platin) herstellt, die in das Rohr eingeschmolzen und beständig mit dem Quecksilber in Berührung sind, so dass ein Entweichen des Gases oder des Elektrolyten aus dem einen Endteil der Röhre in den andern und das hieraus folgende ungenaue Arbeiten des Apparates vermieden wird.2. Elektrolytischer Apparat nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass die Quecksilbersäule durch Verbindung mit dem negativen Pol einer Elektrizität8quelle oder der negativen Elektrode des elektrolytischen Apparates negativ elektrisch gemacht wird, so dass eine Oxydation der Quecksilberoberfäche hintangehalten wird.3. Elektrolytischer Apparat nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dem Quecksilberkolben und den Elektroden ein grosser Widerstand angeordnet ist, zum Zweck, um praktisch zu verhindern, dass ein Strom vom negativ geladenen Quecksilberkolben zur elektrolytischen Zelle hindurchgeht.4. Elektrolytischer Apparat nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der grosse Widerstand von einem dünnen Faden oder einer dünnen Säule des Elektrolyten gebildet wird, die in einer Kapillarbohrung zwischen den die Elektroden und das Quecksilber enthaltenden Teilen der Röhre enthalten ist.5. Elektrolytischer Apparat nach Anspruch 1, bei welchem die entwickelten Gase durch Zündung mittels elektrischen Funkens wieder in den Elektrolyten zurückverwandelt werden, dadurch gekennzeichnet, dass der Funke zwischen der Oberfläche des Elektrolyten und einem in der elektrolytischen Zelle befindlichen Kontakt erzeugt wird, wenn ein über diese Teile fliessender Stromkreis durch Herabdrücken des Elektrolyten durch die entwickelten Gase unter den Kontakt unterbrochen wird.6. Elektrolytischcr Apparat nach Anspruch l und 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Bewegung der Quecksilbersäule das Schliessen eines zweiten Stromkreises von geringerem Widerstand durch den Elektrolyten und den Kontakt in der elektrolytischen Zelle verursacht, wodurch die Entwicklung von Gasen durch die elektrolytische Zersetzung des Elektrolyten rascher vor sich geht als während des gewöhnlichen Arbeitens des Apparates, so dass dann ein rasches Hinabdrücken der Oberfläche des Elektrolyten für die Hervorbnngung des Zündfunken erfolgt.7. Elektrolytischer Apparat nach Anspruch 5 und 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Kontakt, zwischen welchen und dem Elektrolyten der Zündfunke gebildet wird, mit dem negativen Pol der Elektrizitätsquelle verbunden ist, wodurch die Bildung eines wirksamen Zündfunken.'- EMI9.2 <Desc/Clms Page number 10> EMI10.1 EMI10.2
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