AT56992B - Drehschieber für Dampfmaschinen. - Google Patents

Drehschieber für Dampfmaschinen.

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AT56992B
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William Corliss
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William Corliss
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Drehschieber für Dampfmaschinen. 



   Die Erfindung besteht im wesentlichen in der Anordnung eines ständigen Spielraumes zwischen einem Drehschieber und seinem Schieberspiegel, welcher Spielraum so bemessen 
 EMI1.1 
 dampfdurchströmten Teilen getrennt und der Hitze der Dampfkammer entzogen sind. Der Schieber läuft daher unter geringster Reibung, und da er auf der steuernden   Bernache   keine Abnutzung erfährt, so ist er praktisch für unbegrenzte Zeit   brauchbar.   
 EMI1.2 
 unter Hervorhebung des   Spielraumes   zwischen dem Schieber und der ihn umgebenden Wandung. 
 EMI1.3 
 stellt b7 die Bohrung der   Schieberkammer   dar. 



   Der   schiebers   besitzt einen etwas kleineren Durchmesser als die Bohrung b2, so dass ein Spielraum c2 zwischen der Aussenflache des Schiebers und der Innenflache der Bohrung   fi7 vorhanden   ist. Wo der Schieber ans der Kammer c nach aussen tritt, wird eine gewöhnliche   Stopfbüchse   benutzt, um den Austritt von Dampf durch den Spielraum c2   nach aussen zu verhüten.   



   Auf beiden Seiten befinden sich am   Zylinder   C Konsolen d, auf denen mittels Füssen e Lager e1 zur Aufnahme der   Hnden des Schiebers J befestigt   sind. Letzterer besitzt an seinem einen Ende ein Gewinde a6, das eine Mutter l'aufnimmt und ist am anderen Ende bei a7 abgesetzt, um hier ein Kegelrad   9     aufzunehmen,   das mit einem antreibendenKegelradg1kämmt. 



   Der zur Regelung bestimmte Einsatzkörper B wird innerhalb der Bohrung a1 des Schiebers A mittels einer Hülse h gehalten. Mittels des Armes o kann der Einsatzkorper um einige Grade gedreht werden, um die Dampfmenge zu regeln. 



     Der Schieber 4   wird durch die Kegelräder g1 standig in gleicher Richtung gedreht, und da die Lager e gleichachsig zum Schieber a liegen. so wird der Spielraum c'durch die Lager e1 aufrechterhalten. In Fig. 6 ist dieser Spielraum c2 stark übertrieben dargestellt. 



   Da die Belastung des Schiebers A stossweise erfolgt und in der   Stärke   dauernd wechselt, so muss der Schieber A in sorgfältiger Weise zwischen den getrennt voneinander angeordneten Lagern in Schwebe gehalten werden. Zeitweise ist der Schieber ausgeglichen, 
 EMI1.4 
   heftigen,   elastischen Schlag steigern kann. Diese Erscheinungen treten bei jeder Umdrehung des Schiebers auf und müssen berücksichtigt werden. Selbstverständlich wird der Schieber etwas federn, was im Spielraum berücksichtigt ist. 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 



     Dor Schiober A muss   so gross und steif sein, dass er dem Druck, dem er ausgesetzt sein kann, widersteht, ohne daboi soweit durchgebogen zu werden, dass die Durchbiegung 
 EMI2.1 
 die Ventile so eingepasst werden, dass nur die starke Auflagerpressung vermieden ist. 



   Sei der vorliegenden Erfindung wird die vom Dampfdruck   herrührende   Belastung von dem Schieber aufgenommen und auf seine Lager übertragen, also gänzlich ausser Bereich der Dampfhitze, wo die Lager dauernd in ordnungsmässigem Zustande gehalten werden können, so dass sie unter möglichst geringer Reibung arbeiten. 



   Der Schieber   A   kommt an seiner   Aussenfläche   mit keinen anderen Teilen in Berührung als mit den Lagern   e1   und mit der Packung in den Stopfbüchsen. Bei der Ausführung hat sich ergeben, dass der Schieber praktisch hinreichend dicht ist, wenn der Zwischenraum 0-05 mm betragt. Der Schieber wird dann so bemessen, dass er durch die auf ihn einwirkenden Schläge oder Drucke nicht   mehr durchgebogen   wird als um die Hälfte des obigen Betrages. Infolgedessen wird der Schieber niemals mit dem umgebenden Metall der   Schieberkammer   in Berührung kommen und ist daher dauernd sitzlos. 



   Der Raum zwischen dem Schieber und dem umgebenden Körper ist sehr eng, doch ist die Oberfläche des Raumes verhältnismässig gross, denn sie umfasst einen   grossen Teil   der   Umfangsfäche   des Schiebers, so dass eine nachteilige Undichtigkeit nicht in die Erscheinung tritt. 



   PATENT-ANSPRÜCHE : 
1. Drehschieber für Dampfmschinen, dadurch gekennzeichnet, dass die Zylinderflächen 
 EMI2.2 
 kleinen   Ringraum   bilden, der weit genug ist, um eine Berührung des Schiebers und der   Schieberkammerwand   auf deren ganzen Längen auch bei starker Erwärmung zu verhindern, andererseits aber hinreichend eng bemessen ist, um durch   Adhasionswirkung   der Wandungen auf den zu steuernden Dampf, ohne Verwendung von Schmier-oder Dichtungsmitteln, dicht zu halten.

Claims (1)

  1. 2. Drehschieber nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zur Sicherung der EMI2.3 Schieberkörper vorgesehen sind, die von dem Zylinder und der Dampfkammer unabhängig und ausserhalb des Einflusses der Wärme der Treibmittels sowie leicht zugänglich angeordnet sind.
AT56992D 1910-09-15 1910-09-15 Drehschieber für Dampfmaschinen. AT56992B (de)

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