AT56762B - Eisenlegierung, die hohe chemische Widerstandsfähigkeit mit mechanischer Bearbeitbarkeit verbindet. - Google Patents

Eisenlegierung, die hohe chemische Widerstandsfähigkeit mit mechanischer Bearbeitbarkeit verbindet.

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Wilhelm Dr Borchers
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  Eisenlegierung, die hohe chemische Widerstandsfähigkeit mit mechanischer Bearbeitbarkeit verbindet. 



   Die Erfindung bezieht sich auf Eisenlegierungen, die hohe chemische Widerstandsfiihigkeit mit mechanischer Bearbeitbarkeit verbinden. 



   Es ist bereits vorgeschlagen, zur Herstellung von Gegenständen, die gegen die Einwirkung von Säuren und   Säuremischungen   widerstandsfähig sein müssen, eine Eisenlegierung zu verwenden, die Chrom enthält. 



   Derartige Eisenlegierungen besitzen aber, selbst wenn sie eine sehr erhebliche Menge von Chrom enthalten, nicht in allen Fällen eine genügende Säurebeständigkeit. Bei zu starkem Anwachsen des Gehaltes der Säuren und Säuremischungen an Chloriden, z. B. bei Gehalten an Alkalichloriden über 5% hinaus und der daraus entstehenden Umsetzungs-   produkte   mit anderen Säuren, werden nämlich, besonders wenn die oxydierend mitwirkenden Säuren, wie Salpetersäure, nur in geringen Mengen vorhanden sind (z. 13.   2%   und weniger   RN Os)   auch diese Legierungen schliesslich löslich. 



   Man erhält nun gegen Säuren und Säuremischungen jeder Art vollkommen widerstandsfähige und doch noch mechanisch bearbeitbare Legierungen, wenn man kohlenstofffreien oder nur verhältnismässig geringe Mengen von Kohlenstoff enthaltenden Eisen-ChromLegierungen mit mehr als   10 /o   Chrom 2 bis   5"/o   Molybdän zusetzt. 



   Als Beispiel für die Wirkung dieses Zusatzes sei erwähnt, dass eine Legierung, die neben einigen unwesentlichen Bestandteilen 60% Chrom, 35% Eisen und 2 bis   30/0   Molybdän enthielt, bei einer Festigkeit und bearbeitbarkeit guten Gusseisens nicht nur in verdünnter Salpetersäure*   (20/0     ALIOS   und weniger) auch bei Gegenwart von viel Alkalichlorid, sondern sogar in siedendem Königswasser vollständig unlöslich blieb. 



   Auch auf die mechanischen Eigenschaften der Eisen-Chrom-Legierungen hat der   Molybdänzusatz   Einfluss, indem er zu einer Verfeinerung und Verdichtung des Gefüges und damit zur einer Erhöhung der Festigkeit der Legierungen beiträgt. 



   Vanadium und Titan wirken ähnlich, aber nicht so auffallend günstig wie das Molybdän. 



   PATENT-ANSPRÜCHE : 
1. Eisenlegierung, die hohe chemische Widerstandsfähigkeit mit mechanischer Bearbeitbarkeit verbindet, dadurch gekennzeichnet, dass sie mehr als   100/0   Chrom und ausserdem   Molybdän enthä) t.   

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Claims (1)

  1. 2. Eisenlegierung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Molybdän durch Vanadium oder Titan ersetzt ist.
    3. Eisenlegierung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass sie etwa 600/0 Chrom und 2 bis 3 /o Molybdän enthält. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT56762D 1912-03-06 1912-03-06 Eisenlegierung, die hohe chemische Widerstandsfähigkeit mit mechanischer Bearbeitbarkeit verbindet. AT56762B (de)

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