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Negativ-Retuschiermaschine.
Wie allen Photographen bekannt ist, bestehen die Negativbleistiftretuschen aus kreisförmigen feinen Linien, welche der Retuscheur mit geübter Hand ausführen muss, wodurch sehr viel kostbare Zeit verloren geht. Bei dem Erfindungsgegenstand braucht der Retuscheur die mühsamen kreisförmigen Bewegungen mit dem Bleistifte nicht zu machen, sondern durch einen passenden Mechanismus der lietuschiermaschine beschreibt das Negativ kleine kreisförmige Bewegungen, so dass mindergeübte Retuscheure durch passende Führung des Retuschierbleistiftes auf der sich bewegenden Negativfläche gute Retuschen ausführen können. Auf der sich bewegenden Fläche bilden sich die kreisförmigen Linien von selbst bis 25 in der Sekunde.
Durch diese Schnelligkeit ist es möglich, die zu retuschierenden Flächen, Linien und Punkte fünf-bis sechsmal so rasch zu decken als mit der Handretusche.
Die Negativ-Retuschiermaschine ist nach Art der Nähmaschinen mit Fussbetrieb gebaut.
Auf der Tischplatte des gusseisernen Ständers ist der Retuschierrahmenkasten mit Scharnierbänder befestigt. Zwischen den Wänden dieses Kastens befindet sich der Mechanismus mit Kottonzahnradbetrieb, d'arch welchen mit dem Negativ die kreisförmigen Bewegungen erzeugt werden. In der Mitte des Kastens befindet sich eine viereckige Öffnung, um das zu retuachtorende Negativ mit Tages-oder künstlichem Lichte zu beleuchten.
Der Retuschierrahmenkasten besteht aus vier von hartem Holz angefertigten Rahmen (dieselben können auch aus Metall angefertigt worden). Die Rahmen sind durch eiserne Scharnierbänder untereinander so verbunden, dass sie das Ölen der Kugellager, Spannen der Ketten auf den Zahnrädern, Einstecken der Drehspindel und das Putzen des Mechanismus ungehindert gestatten.
Fig. 1 zeigt den Durchschnitt des Rahmenkastens samt Mechanismus. a bezeichnet die Tischplatte, unter welcher sich der gusseiserne Ständer mit dem Schwungrad für
Fussbetrieb befindet (Ständer und Schwungrad in der Zeichnung nicht dargestellt). b ist der KugeUagerrahmen, in welchem die Kugellager c, vier Stück an der Zahl, eingesetzt sind. Die Drehspindeln f, welche von den Kettenrädern d betätigt werden, sind im
Rahmen e gelagert.
Durch Drehung der Kettenräder d werden durch Vermittlung der
Spindeln f die kreisförmigen Bewegungen mit dem Negativspannrahmen g gemacht. h sind die Spiralfedern, welche den Negativspannrahmen 9 auf die Drehspindel t andrücken. eh ist der Deckrahmen, auf welchen der Retuscheur beim Retuschieren des Negativs seine
Hände stützen muss. i ist der Lichtschirm, von schwarzem Tuch angefertigt, um das schädliche Oberlicht beim Retuschieren abzunehmen.
Fig. 2 ist der Negativspannrahmen i im Grundriss gezeichnet, um zu zeigen, wie das
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beliebiger Grössen von Negativen durch Hinauf- und Hinunterschieben mit der Spann- schiene A gestatten. m ist die Glasmattscheibe, durch welche das Negativ j mit Tagesoder künstlichem Licht befeuchtet wird. Fig. 3 ist eine Ecke des Rahmenkastens im grösseren Massstabo gezeichnet, wobei die einzelnen Teile des Mechanismus besser zu "eben sind. Fig. 4 ist der Grundriss des Kugellagerrahmens b, in welchem die Ketten- rii (l eingesetzt sind. ist das Kettenzabnrad, welches durch das Übersetzungsrad o Kotriellf'l1 wird.
Das Rad o wird von dem durch Fussbetrieb betätigten Schwungrad, wie es bei den Nähmaschinen bekannt ist, in Bewegung gesetzt.
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