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Handwaschbecken, eine WC-Muschel enthaltenden Nasszelle in einem Gebäude mit voneinander durch eine durchgehende Abtrennung getrennten Räumen, wobei die Abtrennung aus
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Einzelzimmern von Spitälern, bedeutet dies einen hohen zusätzlichen Aufwand in bezug auf Platzbedarf und Instandhaltung sowie Pflege.
Bei herkömmlichen Anordnungen dieser Art (FR 2 749 338 Al) ist eine Doppelwohnung vorgesehen, die aus zwei gleichartigen Appartments besteht, welche durch eine Trennwand, einen Vorraum und einen an diesen anschliessenden Waschraum voneinander getrennt sind. Von jedem der beiden Appartments gelangt man über eine Tür in den Vorraum und über je eine weitere Tür in den Waschraum und in ein, bevorzugt von diesem durch eine Mauer getrenntes, WC. Eine solche Ausführungsform hat den Nachteil, dass vor dem Waschraum ein zusätzlicher Raum angeordnet ist, wodurch ein im Verhältnis zu der Gesamtgrösse der Wohneinheiten beträchtlicher zusätzlicher Platzbedarf entsteht.
Darüber hinaus müssen hier, um von einem Appartment in den Waschraum bzw. in das WC zu gelangen zwei Türen geöffnet und zusätzlich eine Türe verschlossen werden, um während der Benützung des Waschraums bzw des WC's den Zugang über die jeweils dem anderen Appartment zugeordnete Tür zu verhindern.
Dieser Nachteil wird erfindungsgemäss dadurch vermieden, dass in an sich bekannter Weise von der Nasszelle je ein Zugang zu den angrenzenden Räumen besteht, und dass die Zugänge aus je einer Tür gebildet sind, wobei die Türen durch Öffnen bzw. Schliessen einer Tür und damit verbundenes selbsttätiges Ver- bzw. Entriegeln der jeweils anderen Türe wechselweise gegeneinander ver-bzw. entriegelbar sind
Wie angegeben ist es "an sich bekannt", dass von der Nasszelle je ein Zugang zu den angrenzenden Räumen besteht. Dies geht aus der japanischen Patentschrift (JP 9 195 547) hervor, die sich auf eine Badezimmereinheit in einer bewohnbaren Einrichtung bezieht, wobei jede Badezimmereinheit zwei Wohnräumen, die durch eine Trennwand voneinander getrennt sind, zugeordnet ist.
Die Badezimmereinheit ist dabei ausserhalb der beiden Wohnräume, an diese angrenzend und mittig zu diesen angeordnet. Von der Badezimmereinheit führt beiderseits der Trennwand je eine Türe in die beiden Wohnräume. Die Türen sind möglichst
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nahe an der Trennwand angeordnet, da zusätzlich eine Schiebetüre vorgesehen ist, die sich
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mechanische Schliessvorrichtung verriegelt, wodurch die Badezimmereinheit jeweils nur über die nicht von der Schiebetür überdeckte Tür betreten werden kann.
Die erfindungsgemässe Ausführungsform hat im Vergleich zu den vorgenannten Ausführungen nach dem Stand der Technik den Vorteil, dass einerseits die Nasszelle innerhalb der beiden Wohneinheiten angeordnet und Teil der Abtrennung zwischen diesen ist, wobei kein zusätzlicher Vorraum vorgesehen ist. Dies ist insofern vorteilhaft, als dadurch eine im Verhältnis zu der Gesamtgrösse der Wohneinheiten durchaus nennenswerte Platzersparnis erzielt wird, womit sich ein günstigeres Kosten/Nutzen-Verhältnis ergibt. Weiters stellt auch die Ausbildung von nur einer Tür eine Kosteneinsparung dar. Eine vorteilhafte Neuerung bildet auch der selbsttätige Ver- bzw.
Entriegelungsmechanismus, weil dadurch einerseits vermieden wird, dass bei Benützung des Waschraums die in den je anderen Wohnraum führende Tür versehentlich offen gelassen wird, und somit auch der Zutritt über diesen Wohnraum ermöglicht wird. Andererseits wird verhindert, dass nach Benützung des Waschraums die in den je anderen Wohnraum führende Tür versehentlich nicht wieder geöffnet wird, wodurch die Benützung des Waschraums bzw. der Toilette von diesem Wohnraum aus nicht möglich ist. Dieser Vorteil ist insofern nicht zu unterschätzen, als die vorliegende Anmeldung insbesondere zur Anwendung in Seniorenwohnheimen vorgesehen ist, die in diesen Wohnheimen wohnenden älteren Personen häufig schon sehr vergesslich sind und daher die soeben dargelegten Möglichkeiten in der Praxis nicht selten auftreten dürften.
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, dass die Schlösser der beiden von der Nasszelle in die angrenzenden Räume führenden Türen elektrisch und/oder elektronisch miteinander gekoppelt sind. Durch diese Ausgestaltung wird ein Ver- bzw.
Entriegelungsmechanismus erzielt, der unabhängig von dem Betätigungsmechanismus der Türe einstellbar ist und beispielsweise mit einem Bewegungsmelder bzw. einer Zeitschaltuhr kombinierbar ist.
In der Zeichnung ist ein Teilschnitt durch ein Gebäude im Bereich der Nasszelle schematisch dargestellt.
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In der Zeichnung ist mit l die Nasszeiie bezeichnet. Diese Nasszelle besitzt zwei Türen 5 und 6 und im Innern eine Dusche 2 (Duschtasse), ein Handwaschbecken 3 sowie eine WC-Muschel 4. Die Nasszelle ist im Gebäude, von dem lediglich zwei Räume 8 und 9 in einem Horizontalschnitt dargestellt sind, in der Trennwand 7 zwischen diesen beiden Räumen 8 und 9 angeordnet. Von den Türen kann jeweils nur eine geöffnet werden, während die zweite Tür geschlossen ist. Damit ist sichergestellt, dass die Nasszelle 1 jeweils nur von einem der beiden Räume 8,9 wechselweise betreten werden kann.
Die Aussenwand des Gebäudes, in dem sich die Räume 8 und 9 befinden, ist mit 10 bezeichnet. Der Zugang zu den Räumen 8 und 9 erfolgt über zweiflügelige Türen 11 und 12, wobei jeweils ein Flügel der Türen (der kleinere) im Regelfall geschlossen ist und nur der grössere Flügel für den üblichen Zutritt in den Raum 8 bzw. 9 geöffnet werden kann. Der zweite Flügel dient lediglich dazu, dass auch ein Bett durch die Eingangstür geschoben werden kann, wie dies in Spitälern üblich ist.