AT55584B - Rohrrücklaufgeschütz, bei dem durch den Rücklauf des Rohres andere Teile nach vorn bewegt werden. - Google Patents

Rohrrücklaufgeschütz, bei dem durch den Rücklauf des Rohres andere Teile nach vorn bewegt werden.

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AT55584B
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 EMI1.1 
 
 EMI1.2 
 

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 EMI2.1 
 so treibt die Feder   iden Bremszylinder   wieder zurück und dadurch das Rohr a wieder nach vorn. 



   Bei der Ausführungsform nach den Fig. 2 und 3 ist das Rohr a mit den zwei Bremskolben k verbunden, die sich in festen Bremszylindern l mit dem Rohr zurückbewegen. Dadurch wird in einem mit den Bremszylindern 1 verbundenen Zylinder m ein als schweres Gewicht ausgebildeter Kolben n vorbewegt, der dabei eine Feder zusammendrückt. Ist der Rücklauf beendet, so treibt die Feder den Kolben n zurück und unter Vermittlung der zwischen   11     und k   eingeschlossenen Flüssigkeit den Kolben k und das Geschützrohr vor. 



   Die Ausführungsform nach den Fig. 4 und 5 entspricht insofern der Fig. 1, als hier der Bremszylinder g beim Rücklauf des Rohres vorbewegt wird. Die   Bewegungsübertragung geschieht   
 EMI2.2 
 der Wiege gelagertes Zahnrad p in Umdrehung versetzt, das in eine Verzahnung des Bremszylinders y eingreift und dadurch beim Rücklauf des Rohres den Bremszylinder vorbewegt. 



   Bei der Ausführungsform nach Fig. 6 ist das Rohr a mit einer Schraubentriebzahnstange q versehen, die in eine Mutter r eingreift. Letztere hat auf dem äusseren Umfange Schraubentrieb-   zähne,   die in die Zahnstange des Rohres passen. Die Mutter ist in der Wiege b derart gelagert. dass sie gegen achsiale Verschiebung gesichert ist. Die Mutter ist innen mit Schraubengewinde versehen, in das ein Aussengewinde des   Bremszylinders y eingreift.   Letztere ist mit einem Ansatz in einer Nut   c'geführt   und dadurch gegen Drehung gesichert. 



   Durch den Rücklauf des Rohres wird der Mutter   r eine Drehung   erteilt und dadurch der 
 EMI2.3 
   Rücklaufes   bringt die Feder i die Teile in die Anfangslage zurück. 



   Bei der Ausführungsform nach den Fig. 8 bis 10 wird die beim   Rohrrücklauf   sich nach vorn bewegende Masse durch die gesamte Wiege gebildet. Die Wiege b ist zu   diesem   Zwecke in einer besonderen, mittels der Schildzapfen d in der Unterlafette aufgehängten Gleitbahn t verschiebbar. 



  Das Rohr a hat wieder, wie in Fig. 4, eine Zahnstange o. die in ein Zahnrad p eingreift. das in der Gleitbahn t gelagert ist und mit einer Zahnstange u in Eingriff steht. die in der Wiege b befestigt ist. 



   Beim Rücklauf des Rohres a wird durch die   Zahngetriebsübertragnng die Wiege b   in der Gleitbahn t vorbewegt. Nach Beendigung des   Rohrrücklaufes   führt die in der Wiege in bekannter Weise angeordnete und beim   Rücklauf     zusammengedrüekte   Vorholfeder die Teile in die Anfangslage   zurück.   



   Bei der Ausführungsform nach den Fig. 11 und 12 ist. damit der Kolben einer   Druckbremse   in den Bremszylinder eintreten kann, dafür gesorgt. dass   für die eintretende Kolbenstange   eine 
 EMI2.4 
 Behälter a2 oberhalb des Bremszylinders an, so ist der   unter Federdruck stellende   Kolben al   nicht nötig, sondern   die   Flüssigkeit   wird aus dem Behälter   a2   heim Austritt der Kolbenstange   aus dem Bremszylinder von selbst   in diesen   zurücklaufen.   
 EMI2.5 
   ausgebildet, indem man   in eine zylindrische Bohrung c1 des Gewichtes b1 eine mit Bremsnuten versehene oder konisch abgedrehte Vorlaufstange d1 eintreten lässt.

   Beim Rücklauf des Rohres bewegt sich das Gewicht bl nach vorn und dröckt die vor ihm befindliche vorgespannte Luft. 
 EMI2.6 
 Bremsung hervorruft. 



   In den Fig. 13,14 und 15 ist der Bremszylinder g1 beweglich angeordnet und bildet gleichzeitig das nach vorn laufende Gewicht. Die Bremsung des   Rück-und Vorlaufes geht   in dem beweglichen Bremszylinder vor sich, der durch die Flüssigkeit. welche der an dem Rohr befestigten Kolben beim Rücklauf vor sich   hertreibt,     nach vorn geschoben   wird. Dabei wird wieder die vor dem Bremszylinder befindliche vorgespannte Luft zusammengepresst, die dann den Vorlauf bewirkt. Die Kolbenstange hl ist am Wiegenboden befestigt und nimmt an der Bewegung des   Bremszylinders   nicht teil. Nur die in den Bremszylinder eingeschraubte Vorlaufstange d1 gleitet beim    Rohrücklauf mit   dem Bremszylinder nach vorn.

   Beim Rohrvorlauf übt dann die in die 
 EMI2.7 
 oberhalb, in Fig. 13 unterhalb des Bremszylindern und   Vorholers.   Letztere   Anordnung   hat den
Vorteil, dass der Raum, in dem sich die Luft befindet, oben liegt, was zweckmässig ist, weil Luft immer das Bestreben hat, die hochgelegenen Stellen aufzusuchen,   um   dort zu entweichen. Die
Anordnung nach Fig. 16 hat den Vorteil, dass der Rohrhalter k1, an dem der Kolben für den 

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 EMI3.1 
   zylinder oder sie taucht in ein besonderes Gewicht ein, das beim Rücklauf nach vorn bewegt wird. 



  Dabei muss die Vorlaufgeschwindigkeit des Rohres langsam anwachsen und dann nahezu   konstant verlaufen bis kurz vor   Beendigung des Vorlaufes. Wenn   die Geschwindigkeit rasch anwachsen und nach einer Parabel abfallen würde, könnte es vorkommen, dass das Rohr eine   grössere Beschleunigung   erhielte als der durch den Vorholer bewegte Bremszylinder mit Kolben- stange oder das nach vorn laufende Gewicht. Die Folge davon wäre, dass das Rohr, wenn es horizontal auf der Gleitbahn vorläuft, ungebremst nach vorn laufen würde, oder, wenn es auf geneigter Gleitbahn nach vorn läuft, ein   stossweises   Vorbringen des Rohres eintreten könnte. 



   Es ist   daher wichtig, dass   bei   Geschützten,   mit grossen Neigungswinkeln, wozu auch besonders starke Vorholer nötig sind und infolgedessen die Geschwindigkeiten schnell anwachsen, die
Bremsung des Vorlaufes in der mit dem Rohr verbundenen Kolbenstange vor sich geht und die
Vorlaufstange am Boden des Verdrängerzylinders befestigt ist. 



   In den Fig. 18 und 19 ist eine solche Bremse dargestellt. Die mit dem Rohr verbundene
Kolbenstange x mit Kolben ist hohl und hat vorn eine   Öffnung,   die ins Freie führt. Beim Rück- lauf des Rohres taucht die Vorlaufstange su in die hohle Kolbenstange x und der Kolben K der   Vortaufstange   verdrängt die vor ihm befindliche Luft und saugt hinter sich aus dem Verdränger- zylinder z Flüssigkeit auf. Beim Vorlauf des Rohres zieht sich die   Vorlaufstange   wieder aus der mit Flüssigkeit gefüllten hohlen Kolbenstange x heraus und der Kolben K der Vorlaufstange schiebt die Flüssigkeit vor sich her. Damit nun eine Bremsung auftritt. ist die Vorlaufstange s1 konisch gehalten und in den Kolben der Stange x ein Bremsring B eingeschraubt.

   Je weiter nun die Vorlaufstange beim Vorlauf des Rohres aus der Stange x heraustritt, desto kleiner wird der Ringquerschnitt zwischen Bremsring B und der konischen   Vorlaufstange ,   so dass durch die ständige Drosselung der aus der Stange z austretenden   Flüssigkeit   die Bremsung des Rohr- vorlaufes erfolgt. 



   Bei allen beschriebenen Ausführungsformen stützt sich das feste Federwiderlager oder die
Luft gegen den vorderen Wiegenboden (Gleitbahn des Rohres). Die Kraft der Vorholfedern oder der   atmosphärische   Druck der Luft, die als Vorholer dienen. wird beim Schuss durch den   Rohrrücklauf     immer   stärker gegen das feste Widerlager   drücken,   was wiederum den Vorteil bietet, dass die   Standfestigkeit solcher Geschütze   vergrössert wird. Bei den bisherigen Rohrrücklaufgeschützen liegt das feste Federwiderlager im hinteren Wiegenboden und hilft mit. das   Geschütz beim Schuss um   die Sporenspitze zu drehen. 
 EMI3.2 


Claims (1)

  1. <Desc/Clms Page number 4>
    4. Rohrrücklaufgeachüts nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass zwei Zylinder vorgesehen sind, in deren einem sich ein mit dem Rohr verbundener Kolben bei der Gleitbewegung des Rohres verschiebt, wodurch der in dem anderen Zylinder liegende Bremszylinder hydraulisch in entgegengesetzter Richtung bewegt wird.
    5. Rohrrücklaufgeschütz nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass an Stelle des Bremszylinders ein besonderes-Gewicht nach vorn bewegt wird, das, beim Rohrvorlauf mit einem Vorlaufdorn zusammenwirkend, den Vorlauf des Rohres abbremst, während die Bremsung des Rohrrücklaufes in einem besonderen Zylinder stattfindet.
    6. Rohrrücklaufgeschütz nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Gewicht selbst als Vorlaufdorn ausgebildet ist und beim Vorlauf die Bremsung zusammen mit dem Gleitzylinder hervorruft.
    7. Rohrrücklaufgeschütz nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass bei Geschützen mit Luftvorholer der Verdrängerzylinder, in dem sich der an dem Rohr befestigte Kolben bewegt, unten angeordnet ist.
    8. Rohrrücklaufgeschütz nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass bei Geschützen mit Federvorholer der Verdrängerzylinder, in dem sich der an dem Rohr befestigte Kolben bewegt. oben angeordnet ist.
    9. Rohrrücklaufgeschütz nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass das feste Widerlager für den Vorholer des Rohres am vorderen Boden der Gleitbahn angeordnet ist.
    10. Rohrrücklaufgeschütz nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass bei Anwendung von Druckbremsen ein besonderer Raum vorgesehen ist. der soviel Flüssigkeit aufnehmen kann. wie die beim Rücklauf in den Bremszylinder eintretende Kolbenstange verdrängt.
    11. Rohrrücklaufgeschütz nach Anspruch 4. dadurch gekennzeichnet, dass die wirksamen Kolbenquerschnitte der beiden Zylinder so zueinander bemessen sind. dass die Momente aus Weg und Gewicht der in entgegengesetzter Richtung sich bewegenden Massen in jedem Augenblick des Rücklaufes gleich oder annähernd gleich sind.
    12. Rohrrüeklaufgeschütz nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet. dass die mit dem EMI4.1 mit einer im Verdrängerzylinder befestigten Vorlaufstange beim Vorlanf des Rohres als Bremsmittel dient.
AT55584D 1910-11-19 1911-10-16 Rohrrücklaufgeschütz, bei dem durch den Rücklauf des Rohres andere Teile nach vorn bewegt werden. AT55584B (de)

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