AT554U1 - Schaltungsanordnung zur verhinderung von buerstenproblemen - Google Patents

Schaltungsanordnung zur verhinderung von buerstenproblemen Download PDF

Info

Publication number
AT554U1
AT554U1 AT0807495U AT807495U AT554U1 AT 554 U1 AT554 U1 AT 554U1 AT 0807495 U AT0807495 U AT 0807495U AT 807495 U AT807495 U AT 807495U AT 554 U1 AT554 U1 AT 554U1
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
winding
rotor
brush
current
slip ring
Prior art date
Application number
AT0807495U
Other languages
English (en)
Inventor
Walter Ing Schumacher
Original Assignee
Elin Energieversorgung
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Elin Energieversorgung filed Critical Elin Energieversorgung
Priority to AT0807495U priority Critical patent/AT554U1/de
Publication of AT554U1 publication Critical patent/AT554U1/de

Links

Landscapes

  • Motor Or Generator Current Collectors (AREA)
  • Dc Machiner (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Die Erfindung betrifft eine Schaltungsanordnung zur Verhinderung von Bürstenproblemen bei   Schleifringläufer-Maschinen   aufgrund stark schwankender Belastung, wobei die Übertragung des Rotorstromes über Bürsten und Schleifringe erfolgt. 



  Kohlebürsten werden für die Stromübertragung sowohl bei Kommutatoren als auch bei Schleifringen von elektrischen Maschinen angewandt. Bei Betrieb werden Kommutatoren bzw.   Schleifringe ständig abgenützt   und müssen gewartet werden. 



  Bezüglich der Strombelastbarkeit und des Bürstenauflagedrucks muss unterschieden werden, ob die Bürste als Kommutator- oder als   Schleifiingbürste   verwendet wird. In beiden Fällen kommt es üblicherweise zu Schwierigkeiten durch Vibration der Bürsten. 



  Eine auf Schleifringen gleitende Bürste ist, da sie unter mechanisch und elektrisch günstigeren Bedingungen steht, naturgemäss mit einem wesentlich höheren Strom belastbar als eine Kommutatorbürste. Da sie nicht über Lamellenstege zu laufen braucht. kann sie auch einem höheren Auflagedruck ausgesetzt werden als eine auf einem Kommutator gleitende Bürste. 



  Die richtige Wahl des Bürstenmaterials ist für den Betreiber kein Problem. Er braucht lediglich die mit der Maschine mitgelieferte Bürstensorte beizubehalten. Selbstverständlich sind neue   Bürsten,   bevor sie eingesetzt werden, auf die Rundungen der. 



   Schleifringlauferfläche einzuschleifen. Die mechanischen Schwierigkeiten bei
Verwendung von Kohlebürsten fir die   Stromübernahme   sind - in letzter Zeit sogar auch das Vibrationsproblem der   Bürsten-weitestgehend gelöst   und bedeuten heutzutage praktisch kein Problem mehr. 



   Ein Problem elektrischer Art, als dessen Folge sich weitere mechanische und elektrische Schwierigkeiten ergeben, konnte jedoch bisher nicht gelöst werden. 



   Hierbei geht es um die Problematik, dass   Kohlebürsten   die   Eigenschaft : haben,   nur in einem relativ kleinen Belastungsbereich einwandfrei zu arbeiten. Dieser Arbeitsbereich 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 ist durch die Grenzen der Strombelastbarkeit der Bürsten gegeben. Üblicherweise ist 
 EMI2.1 
 wird jedoch die minimal zulässige Stromdichte unterschritten, was zu Schäden bei den Bürsten und Schleifringen, sowie zu erhöhtem Bürstenverschleiss führt. 



  Derzeit wird dieser Problematik mit manueller Bürstenabhebung bzw. mit automatischen Bürstenabhebevorrichtungen begegnet. Das heisst, es werden geteilte   Bürstenträger verwendet - die   Gesamtheit der Bürstenträger ist für den Maximalstrom ausgelegt -, wodurch die Möglichkeit besteht, bei Unterschreitung der minimalen Strombelastbarkeit der Bürsten einen oder mehrere   Bürstenträgerteile   von den Schleifringen abzuheben. Obzwar einige Typen von Bürstenabhebevorrichtungen relativ gut durchkonstruiert sind, ist diese Art der Problemlösung unbefriedigend. Vor allem ist es mit diesen Vorrichtungen nicht   möglich   rasch wechselnden Belastungszyklen mit adäquater Geschwindigkeit Rechnung zu tragen. 



  Aufgabe der Erfindung ist es daher, eine Anordnung zu konzipieren, welche sicherstellt. dass der Bürstenverschleiss bei Unterschreitung bzw. bei rasch wechselnden Belastungsfällen die   reguläre   Abriebrate nicht überschreitet. 



  Die Aufgabe wird durch die Erfindung gelöst. Diese ist dadurch   gekennzeichnet, dass   die Rotorwicklung uber einen   Krcisstromiransfbrmator gespeist ist, dessen Sekundär-   
 EMI2.2 
 je eine symmetrische Mittelanzapfung aufweisen,Abschlusskomponente des Rotorkreises leitend verbunden sind, und dass jedem Schleifring ein geradzahlig geteilter Bürstenträger zugeordnet ist, und dass Wicklungsanfang und Wicklungsende jeweils eines Sekundärwicklungsstranges mit jeweils der halben Anzahl von Bürstentragerteilen des jeweils zugeordneten Schleifringes leitend verbunden sind.

   und dass Wicklungsanfang und Wicklungsende jedes   Primarwicklungsstranges des Kreisstromiransforrmators uber Ein-   Ausschaltkontakte eines Schaltgerätes mit einer Wechselspannungsquelle leitend 

 <Desc/Clms Page number 3> 

 verbunden sind, und dass die Verbindung der Mittelanzapfung eines der beiden Sekundärwicklungsstrange mit der Abschlusskomponente des Rotorkreises über eine 
 EMI3.1 
 



  Dadurch ist es erstmals möglich, durch entsprechende Auslegung der erfindungsgemässen Schaltungsanordnung die Stromdichte an den Bürsten so einzustellen, dass während der gesamten Betriebsdauer einer Maschine nur der minimale Bürstenabrieb stattfindet. 



  Die Erfindung soll nun an Hand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungbeispieles näher erläutert werden. Dabei wird die   erfindungsgemässe   Schaltungsanordnung bei einem Generator angewandt. 



  Die Fig. zeigt einen als   Schleifringläufer-Maschine   (l) ausgeführten Drehstromgenerator. dessen als Erregerwicklung ausgebildete Rotorwicklung   (2)   an zwei Schleifringe (3, 4) angeschlossen ist. Die Speisung der Rotorwicklung (2) erfolgt über einen Kreisstromtransformator (5), dessen Sekundärwicklungsstränge (7a, 7b) je eine symmetrische Mittelanzapfung   (8a.   8b) aufweisen, welche mit einer als Erreger- 
 EMI3.2 
 ausgebildetenleitend verbunden sind.

   Diese Abschlusskomponente (14) des Rotorkreises ist über einen Drehstromtransforrnator   (15) gespeist.   Jedem Schleifring   (3,   4) ist ein geradzahlig geteilter Bürstenträger   (3a   u. 3b sowie 4a u. 4b)   zugeordnet : Wicklungs-   anfang und Wicklungsende jeweils eines   Sekundärwicklungsstranges     (7 a, 7b)   sind mit jeweils der halben Anzahl von   Bürstenträgerteilen   (4a bzw. 4b   sowie 3a   bzw. 3b) des jeweils zugeordneten Schleifringes   (4. 3)   leitend verbunden.

   Wicklungsanfang und Wicklungsende jedes Primärwicklungsstranges (6a, 6b)   des. transformators   

 <Desc/Clms Page number 4> 

 (5) ist über Ein-Ausschaltkontakte (9a. 9b. 9c. 9d) eines als Schütz ausgeführten 
 EMI4.1 
 Verbindung der Mittelanzapfung eines der beiden   Sekundärwicklungsstränge   (7a oder   rib),   im vorliegenden Beispiel ist es die Mittelanzapfung (8b) des Sekundärwicklungsstranges (7b), ist zur als Erregergleichspannungsquelle ausgebildeten Abschlusskomponente (14) des Rotorkreises über eine Strommesseinrichtung (13) geführt. Diese   Strommesseinrichtung     (13)   informiert einen Grenzwertmelder (12) über 
 EMI4.2 
 Schaltgerätes (9) ist mittels der Steuerspule (l Ob) vom Grenzwertmelder (12) steuerbar. 



  Im unerregten Betriebszustand fliesst der Rotorstrom über die Mittelanzapfungen (8a, 8b) des Kreisstromtransformators (5) und halbiert sich sodann über die Wiclungshälften der Sekundärwicklungsstränge   (Ta,   7b). Registriert der Grenzwertmelder (12) ein Unterschreiten des unteren Grenzwertes des Rotorstromes, tritt also ein erregter Betriebszustand ein. so veranlasst er durch Schliessen des Steuerstromkreises (10a, 10b), dass die Steuerspule (l Ob) anzieht und über die Ein-Ausschaltkontakte (9a, 9b. 



    9c. 9d)   die Primarwicklungsstränge (6a, 6b) des Kreisstromtransformators (5) mit der Wechselspannungsquelle   (16a.   16b) verbunden werden. Als Folge dieses Vorganges wird in den   Sekundärwicklungssträngen     (Ta.     Tb)   des Kreisstromtransformators (5) dem von der als Erregergleichspannungsquelle ausgebildeten Abschlusskomponente (14) des Rotorkreises gelieferten Gleichstrom ein Wechselstrom   überlagert.   Es entsteht somit ein Misch- oder Wellenstrom, dessen Gesamteffektivwert die Anhebung der wirksamen Stromdichte in den Bürsten in den optimalen Arbeitsbereich bedeutet.

Claims (1)

  1. ANSPRUCH Schaltungsanordnung zur Verhinderung von Bürstenproblemen bei Schleifringläufer- Maschinen aufgrund stark schwankender Belastung, wobei die Übertragung des Rotorstromes über Bürsten und Schleifringe erfolgt, dadurch gekennzeichnet, dass die Rotorwicklung (2) über einen Kreisstromtransformator (5) gespeist ist, dessen Sekundärwicklungsstränge (Ta, Tb) je eine symmetrische Mittelanzapfung (8a, 8b) aufweisen, welche mit einer Abschlusskomponente (14) des Rotorkreises leitend verbunden sind, und dass jedem Schleifring (3,4) ein geradzahlig geteilter Bürstenträger (3a u. 3b sowie 4a u. 4b) zugeordnet ist, und dass Wicklungsanfang und Wicklungsende jeweils eines Sekundärwicklungsstranges (7a, 7b) mit jeweils der halben Anzahl von Bürstenträgerteilen (4a bzw. 4b sowie 3a bzw.
    3b) des jeweils zugeordneten Schleifringes (4,3) leitend verbunden sind, und dass Wicklungsanfang und Wicklungsende jedes Primärwicklungsstranges (6a, 6b) des Kreisstromtransformators (5) über Ein-Ausschaltkontakte (9a, 9b, 9c, 9d) eines Schaltgerätes (9) mit einer Wechselspannungsquelle (16a, 16b) leitend verbunden sind, und dass die Verbindung der Mittelanzapfung (8b) eines der beiden Sekundärwicklungsstränge (7b) mit der Abschlusskomponente (14) des Rotorkreises über eine Strommesseinrichtung (13) geführt ist, welche einen Grenzwertmelder (12) über die RotorIststromstärke informiert, und dass der Steuerstromkreis (10a, lOb) des Schaltgerätes (9) vom Grenzwertmelder (12) gesteuert ist.
AT0807495U 1994-08-31 1995-06-12 Schaltungsanordnung zur verhinderung von buerstenproblemen AT554U1 (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT0807495U AT554U1 (de) 1994-08-31 1995-06-12 Schaltungsanordnung zur verhinderung von buerstenproblemen

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT166894 1994-08-31
AT0807495U AT554U1 (de) 1994-08-31 1995-06-12 Schaltungsanordnung zur verhinderung von buerstenproblemen

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT554U1 true AT554U1 (de) 1995-12-27

Family

ID=25596483

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT0807495U AT554U1 (de) 1994-08-31 1995-06-12 Schaltungsanordnung zur verhinderung von buerstenproblemen

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT554U1 (de)

Citations (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE902041C (de) * 1940-06-01 1954-01-18 Siemens Ag Einphasenkommutatormaschine mit zwei Kommutatoren
GB889971A (en) * 1957-06-20 1962-02-21 English Electric Co Ltd Improvements in and relating to dynamo-electric machines
CH545029A (de) * 1971-09-10 1973-11-30 Siemens Ag Verfahren und Anordnung zur Vermeidung des Ratterns und Riefens von Gleichstrom-Schleifringbürsten einer Synchronmaschine, die zeitweise völlig ohne oder nur mit schwacher Erregung betrieben wird.
DE2811302A1 (de) * 1978-03-15 1979-09-27 Kuznecov Verfahren und einrichtung zur steuerung eines asynchron-schleifringlaeufermotors

Patent Citations (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE902041C (de) * 1940-06-01 1954-01-18 Siemens Ag Einphasenkommutatormaschine mit zwei Kommutatoren
GB889971A (en) * 1957-06-20 1962-02-21 English Electric Co Ltd Improvements in and relating to dynamo-electric machines
CH545029A (de) * 1971-09-10 1973-11-30 Siemens Ag Verfahren und Anordnung zur Vermeidung des Ratterns und Riefens von Gleichstrom-Schleifringbürsten einer Synchronmaschine, die zeitweise völlig ohne oder nur mit schwacher Erregung betrieben wird.
DE2811302A1 (de) * 1978-03-15 1979-09-27 Kuznecov Verfahren und einrichtung zur steuerung eines asynchron-schleifringlaeufermotors

Similar Documents

Publication Publication Date Title
EP0303314A2 (de) Verfahren zur schaltstossarmen Leistungssteuerung elektrischer Lasten
DE69214700T2 (de) Supraleitender bürstenloser Homopolarmotor mit einem Läufer mehrerer Windungen
DE2626372A1 (de) Vorrichtung zum abtrennen elektrisch leitender bestandteile aus mischungen, insbesondere aus muell
AT554U1 (de) Schaltungsanordnung zur verhinderung von buerstenproblemen
EP0778992A1 (de) Schaltungsanordnung zur verhinderung von bürstenproblemen
DE729768C (de) Einrichtung zur Entnahme von Schweissstrom aus einem Mehrphasennetz, die fuer die Lieferung von Gleich- oder Wechselstrom umschaltbar ist
WO2023232487A1 (de) Elektrischer drehtransformator induktiven energieübertragung
DE414499C (de) Elektrische Maschine zur Abgabe einphasiger Wechselstroeme aus zwei getrennten Ankerwicklungen
DE102017131050B3 (de) Anordnung zur elektrischen Erregung des Rotors einer elektrischen Maschine und Verfahren zum Betrieb
AT26651B (de) Kompensierter Einphasen-Kollektormotor.
DE538303C (de) Frequenzwandler zur willkuerlichen Verteilung der Verbraucherenergie auf zwei mehrphasige Netze, Kraftwerke oder Kraftwerksgruppen
DE539194C (de) Verfahren zur Betrieb von Elektromotoren, die durch Wechsel- oder Gleichstrom gespeist werden koennen
DE702256C (de) Einrichtung zur Regelung der Ankerstromstaerke von kurzschlusssicheren Gleichstromerzeugern, insbesondere solchen fuer die elektrische Lichtbogenschweissung
AT337877B (de) Textilmaschine mit elektronischer steuerung der musterbildung
DE230638C (de)
DE437708C (de) Elektrische Schweiss- und Erwaermungsmaschine fuer Widerstands- oder Lichtbogen-Schweissung oder beides mit Anschluss an Dreiphasenstrom ueber Spannungsteiler
DE744152C (de) Schaltanordnung fuer Widerstandspunkt- und Nahtschweissmaschinen mit den Schweissstromkreis steuerndem Modulator
AT127682B (de) Ein- oder mehrphasiger Einankerumformer.
AT369593B (de) Stromrichtererregeranordnung fuer eine synchronmaschine
DE693546C (de) Anordnung zur Kompensation von Blindleistungen
AT43000B (de) Schaltungsweise für Einphasenstrom-Kollektormaschinen.
DE2507392A1 (de) Schaltungsanordnung zur ableitung einer synchronisierungsspannung fuer den steuersatz eines fremdgefuehrten stromrichters
DE974040C (de) Elektrische Schlupfkupplung
DE249713C (de)
DE757754C (de) Verfahren zum Betrieb von Wechselstrommotoren, die ueber einen Zusatztransformator an einem Stufentransformator entlang geschaltet werden

Legal Events

Date Code Title Description
MM9K Lapse due to non-payment of renewal fee