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Die Erfindung betrifft ein Montageelement für zwei Stromleiter und einen dazu parallelen Verstärkungsstab einer Niederspannungsbeleuchtungsanlage, mit einem sich parallel erstreckende Aufnahmeöffnungen aufweisenden Stabhalter.
Ein derartiges Montageelement ist beispielsweise der EP-A 541 428 zu entnehmen. Ein flacher, ovaler Körper weist zwei untereinander verbundene Hälften auf und ist mit drei in einer Reihe angeordneten Öffnungen versehen. Die mittlere Öffnung dient der Aufnahme des tragenden, den Abstand zu einem weiteren Montagelement bestimmenden Verstärkungsstabes, und in den beiden Seitenöffnungen sind Klemmbuchsen für je einen Leiterdraht vorgesehen. Anliegend an einem ovalen Körper ist mit jedem Ende des Verstärkungsstabes ein an der Decke befestigbarer Tragteil verbunden. Die Zweiteiligkeit des ovalen Körpers erfordert Verbindungselemente und eine verhältnismässig komplizierte Montagetechnik.
Die Erfindung hat es sich daher zur Aufgabe gestellt, ein möglichst einfaches und einfach montierbares Montagelement zu schaffen, das eine stabile Anordnung der beiden Stromleiter gestattet. Erfindungsgemäss wird dies dadurch gelöst, dass die Aufnahmeöffnungen im Dreieck eingeordnet und als hinterschnittene Nuten am Umfang des plattenförmigen Stabhalters ausgebildet sind.
Auf diese Weise können sowohl der Verstärkungsstab als auch die Stromleiter von der Stirnseite her in den Stabhalter eingedrückt werden, wobei sie jeweils verrasten. Insbesondere ist das Montageelement für Beleuchtungsanlagen mit Stromleitstäben verwendbar, wobei eine besonders vorteilhafte Ausgestaltung vorsieht, dass der Stabhalter als dreieckige Scheibe ausgebildet ist, wobei in jedem Eckbereich eine Nut vorgesehen ist. Der Stabhalter ist in bevorzugter Ausführung im wesentlichen gleichseitig
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dreieckig. Nach dem Einrasten der Stäbe in zumindest zwei, beispielsweise 60 cm voneinander entfernte Montageelemente entsteht ein räumlich verhältnismässig stabiler Stabkörper, sodass die Stromleiterstäbe und der Verstärkungsstab den gleichen Durchmesser aufweisen können. Alle Nuten sind daher bevorzugt gleich ausgebildet.
Verstärkungsstab und Stromleiterstäbe sind dadurch beliebig bestimmbar und vertauschbar. Gegebenenfalls können auch alle Stäbe als Leiter verwendet werden, um Lampen in verschiedenen Ebenen anordnen zu können.
Um die Stäbe leichter in die Nuten eindrücken zu können, ist es möglich, an den Nutenboden einen Schlitz in Richtung auf die Mitte des Stabhalters anzuschliessen, der gegebenenfalls in einer Erweiterung endet und/oder mittig zwischen zwei Nuten einen Schlitz auszubilden. Für die Befestigung eines Tragteiles am Stabhalter ist bevorzugt vorgesehen, dass der Stabhalter eine Mittelbohrung und an zumindest einer Flachseite zumindest ein zueinander paralleles Paar von Rillen aufweist, wobei zwischen den beiden Rillen die Nut des Verstärkungsstabes und die Mittelbohrung liegen.
Der Tragteil ist ein beispielsweise U-förmiger Tragstab, der im freien Endbereich gegebenenfalls auch abgebogen sein kann, sodass er insgesamt eine L-Form aufweist, und an einer Decke oder Wand befestigbar ist, wobei die freien Enden des Tragstabes in die Rillen des Stabhalters eingelegt und dort beispielsweise mittels an der Mittelbohrung angeordneten Klemmscheiben od. dgl. fixiert werden können. Die Enden sind kürzbar, um den Abstand zur Decke oder zur Wand bestimmen zu können.
Besondere Massnahmen für den Halt der Stäbe in den Nuten sind an sich nicht erforderlich. Wenn die Stäbe nicht gerade verlegt, sondern gebogen werden, so kann ein eventuelles Verrutschen dadurch verhindert werden, dass die Stäbe zumindest im Einrastbereich gerillt, gekerbt, oder in ande-
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rer Weise mit scharfkantigen Unebenheiten versehen werden.
Derartige Stäbe können im Stabhalter in Längsrichtung verrastet werden, wenn in der Nut zumindest ein in die Richtung oder Kerbung eingreifender Rastvorsprung ausgebildet ist.
Eine bevorzugte Ausführung zur Erhöhung des Haltes in den Nuten sieht vor, dass jeder der Schlitze, die mittig in den Stirnseitenflächen vorgesehen sind, mit einer parallel zu den Stäben verlaufenden Erweiterung versehen ist, in die ein Riegelstift einschiebbar ist. Dies erübrigt eine Bearbeitung der Stäbe, da nach dem Einsetzen des Riegelstiftes die durch den mittigen Schlitz erhöhte Elastizität der Nut wieder auf jenes Mass verringert ist, das ein ungeschlitzter Stabhalter aufweist. Der Durchmesser des Riegelstiftes kann aber geringfügig grösser als der Durchmesser der Erweiterung sein, sodass vom eingesetzten Riegelstift Klemmkräfte auf die Nuten ausgeübt werden. Diese sind auch vom Abstand des Riegelstiftes zum Mittelpunkt des Stabhalters abhängig.
Der Abstand kann dadurch vergrössert sein, dass der Stabhalter zwischen den Nuten konvex gekrümmte Seitenflächen aufweist, wobei vorzugsweise der Krümmungsmittelpunkt jeweils in der gegenüberliegenden Nut liegt.
Nachstehend wird nun die Erfindung anhand der Figuren der beiliegenden Zeichnung näher beschrieben, ohne darauf beschränkt zu sein.
Die Fig. 1 zeigt eine Ansicht und Fig. 2 eine Draufsicht auf einen Stabhalter zur Aufnahme dreier Stäbe und Fig. 3 einen Abschnitt einer Beleuchtungsanlage.
Ein Montageelement umfasst einen aus einem elastischen Isoliermaterial bestehenden Stabhalter 1, der bevorzugt im wesentlichen gleichseitig dreieckig ist und gekrümmte Seitenflächen 7 aufweist. Der Stabhalter 1 kann mittels eines
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U-förmigen bzw. L-förmigen Tragteiles 2 an einer Wand, Decke oder sonstigen Unterlage fixiert werden kann. Die freien, in der Länge kürzbaren Enden des Tragteiles 2 werden in Rillen 14 des Stabhalters 1 eingelegt, die ineinander parallel zu beiden Seiten einer Mittelbohrung 11 verlaufen und dort mittels einer Klemmscheibe 12 und einer Schraube 13 festgeklemmt. Rillen 14 können in jeder Flachseite des Stabhalters 1, in verschiedenen Richtungen vorgesehen werden, sodass eine Vielzahl von Montagemöglichkeiten gegeben sind.
Der Stabhalter 1 weist in jedem Eck eine hinterschnittene Nut 5 auf, an die ein in einer Erweiterung endender Schlitz 6 anschliesst. Die Nuten 5 dienen zur Aufnahme eines Stromleiters 4 oder eines Verstärkungsstabes 3, wie aus Fig. 1 ersichtlich ist, der ebenfalls ein Stromleiter sein kann. Mittig in jeder Seitenfläche 7, die konvex gekrümmt ist, ist jeweils einer Nut 5 gegenüberliegend ein Schlitz 8 vorgesehen, in dem nahe des Randes eine zylindrische Erweiterung ausgebildet ist. In diese ist, wie Fig. 2 zeigt, ein Riegelstift 10 einschiebbar, durch die die elastische Aufweitbarkeit der Nuten 5 verringert wird. Die Riegelstifte 10 werden, wenn nötig, nach dem Eindrücken der Stäbe 3, 4 in ihre Nuten 5 eingeschoben, sodass die Beleuchtungsanlage auch gegen Verwindungen besonders stabil ist.
Wenn die Rillen 14 für die Aufnahme des Tragteiles 2 in der Erweiterung enden, bildet ein eingesetzter Riegelstift 10 auch einen Anschlag für die Enden des Tragteiles 2.