AT54932B - Einrichtung zur Kühlung der Rohre oder Läufe von Maschinengeschützen und -gewehren. - Google Patents
Einrichtung zur Kühlung der Rohre oder Läufe von Maschinengeschützen und -gewehren.Info
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Description
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Einrichtung zur Kühlung der Rohre oder Läufe von Maschinengeschützen und-gewehren.
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von Maschinengeschüt7. und-gewehren.
Es ist schon vorgeschlagen worden, durch die Ejektorwirkung der aus der Rohroder Laufmündung austretenden Gase Luft zwischen dem Rohr oder Lauf und einem Mantel hindurchzusaugen. Es ist ferner vorgeschlagen worden, das Rohr oder den Lauf solcher Feuerwaffen mit einem gerippten Mantel zu umgeben, der mit dem Rohr oder
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das die Wärme besser leitet als das Rohr oder der Lauf selbst.
It, ei dieser bekannten Kühleinrichtung endigen die Rippen am Mantel in einiger Entfernung vom äusseren Mantel- rohr, so dass die Kühlluft in ringförmiger Schicht bloss über die Enden der Rippen streicht und nicht in das Innere der von den Rippen gebildeten Kammern gelangt Bei dieser bekannten Kühlvorrichtung stehen die Rippen auch nicht in metallischer Verbindung mit dem äusseren Mantelrohr, so dass letzteres die den Rippen des Kühlmantels entzogene Wärme bloss durch Strahlung erhalt. Die Kühlluft kann daher nicht mit allen Wärme ausstrahlenden Flächen in Berührung treten, so dass bloss eine unvollkommene Kühlung erreicht wird.
Nach der Erfindung wird die Kühllllft durch gesonderte gegeneinander abgeschlossene Kanäle geleitet, so dass sie mit allen Warme ausstrahlenden Flachen in Berührung tritt.
Die Rippen des Kühlmantels stoben ferner in unmittelbarer metallischer Verbindung mit
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und vermöge der Kühlung des Mantelrohres von beiden Seiten eine wirksame Kühlung des Rohres oder Laufes der Waffe erreicht wird.
In der Zeichnung ist eine Ausführungsform der Erfindung veranschaulicht. Fig. 1 ist ein Teil einer Draufsicht. Fig. 2 ein Längsschnitt, Fig. 3 bis 5 sind Schnitte nach den Linien 2 - 2 bzw. 3 - 3 und 4 - 4, Fig. 2.
Der Kühlmantel wird in zwei Teilen hergestellt, von denen der eine c das Rohr
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sich von der Mitte des Ringes e bis zur Mündung des Laufes erstreckt. Die beiden Teile sind mit Längsrippen g oder dgl. versehen.
Aluminium eignet sich sehr gut zur Herstellung des Mantels, da es nicht nur ein
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hat, der den Lauf, den Mantel und den Gaszylinder umschliesst und in die Kanäle des Mantels führende Löcher j hat. Der Flächeninhalt dieser Löcher ist mindestens gleich don Querschnitt der Kanäle zu machen, um eine unnötige Drosselung zu vermeiden.
Der eine Teil des Mantelrohres h ist an einer Seite mittels eines Gewindes an einem Flansch k am Boden i befestigt und trägt am anderen Ende eine Verstärkung < .
Der andere Teil des Mantelrohres stösst an den ersterwähnten Teil und ist gleichfalls mit
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einer Verstärkung m versehen. Die beiden Teile werden durch einen gespaltenen Ring n zusammengehalten, dessen Enden an der Oberseite des Mantelrohres zusammengeschraubt sind. Der Querschnitt des Mantelrohres verringert sich in der Nähe der Laufn'ündung, während die Rippen des Mantels bis an die Einziehung des Mantelrohres reichen.
Ein in der Achsenrichtung des Laufes liegendes Rohr p ist durch Gewinde mit dem vorderen Ende des Mantelrohres verbunden. Indem die Pulvergase durch das Rohr p streichen, saugen sie Luft durch den gelochten Boden j und durch die Kanäle des Mantels.
Während des selbsttätigen Feuerns wird so ein ununterbrochener, die Oberfläche der Rippen bespülender Luftstrom hervorgerufen, wodurch eine rasche Übertragung der vom Lauf und vom Gaszylinder durch Leitung abgenommenen Wärme auf den Luftstrom erfolgt. Es hat sich als zweckmässig erwiesen, die Oberfläche des Mantelrohres rauh zu machen und zu schwärzen, wodurch eine rasche Abgabe der Wärme erreicht wird.
Da das Mantelrohr h in unmittelbarer metallischer Berührung mit den Rippen 9 steht und seine Wärme nicht nur an der Innenseite an die durchgesaugt Luft, sondern auch an der Aussenseite an die Aussenluft abgibt, so wird hiedurch eine wirksame Kühlung erreicht.
Claims (1)
- PATENT-ANSPRUCH : Vorrichtung zur Kühlung der Rohre oder Läufe von Mase'unengeschützen und - gewohren, bei welcher Luft durch Kanäle in einem am Rohr oder Lauf anliegenden, gerippten Mantel aus einem Material von höherer Wärmeleitfähigkeit als das des Rohres oder Laufes streicht, dadurch gekennzeichnet, dass die Luft durch getrennte gegeneinander abgeschlossene Kanäle streicht, welche dadurch gebildet werden, dass die Rippen (c) in unmittelbarer metallischer Berührung mit dem äusseren Mantelrohr (71) stehen.
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| AT54932T | 1910-09-06 |
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| Publication Number | Publication Date |
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| AT54932B true AT54932B (de) | 1912-08-26 |
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ID=3576402
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| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| AT54932D AT54932B (de) | 1910-09-06 | 1910-09-06 | Einrichtung zur Kühlung der Rohre oder Läufe von Maschinengeschützen und -gewehren. |
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1910
- 1910-09-06 AT AT54932D patent/AT54932B/de active
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