AT54080B - Verfahren und Apparate zum Kühlen von Flüssigkeiten, die bei bestimmten Temperaturen feste Bestandteile ausscheiden. - Google Patents

Verfahren und Apparate zum Kühlen von Flüssigkeiten, die bei bestimmten Temperaturen feste Bestandteile ausscheiden.

Info

Publication number
AT54080B
AT54080B AT54080DA AT54080B AT 54080 B AT54080 B AT 54080B AT 54080D A AT54080D A AT 54080DA AT 54080 B AT54080 B AT 54080B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
liquid
cooling
deposits
heat sink
cooled
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Emil Efran
Original Assignee
Emil Efran
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Emil Efran filed Critical Emil Efran
Application granted granted Critical
Publication of AT54080B publication Critical patent/AT54080B/de

Links

Landscapes

  • Heat-Exchange Devices With Radiators And Conduit Assemblies (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Verfahren und Apparate zum Kühlen von Flüssigkeiten, die bei bestimmten Temperaturen feste Bestandteile ausscheiden. 



   Verfahren und Apparate zum Kühlen und Paraffinöl und ähnlichen Substanzen, bei welchen in die zu kÜhlende Flüssigkeit eintauchende rotierende   Kühlkörper   zur Anwendung gelangen, die mittels durch dieselbe geleitete Kühlflüssigkeit gekühlt werden, sind bereits bekannt. 



   Gegenstand vorliegender Erfindung bilden ein Verfahren und Apparate, um schon auf kurzem Wege und ohne Verwendung besonderer Separiervorrichtungen eine   möglichst. gründliche   und endgiltige Trennung der auf der   Kühlfläche   angesetzten Abscheidungen von der zu kühlenden Flüssigkeit, und somit von solcher tunlichst befreite Abscheidungen zu erzielen.

   Dies wird dadurch erreicht, dass jener Teil der   Kühlfläche   auf dem sich bereits eine entsprechend starke Schichte von Abscheidungen angesetzt hat. über den Spiegel der   Mutterflüssigkeit heraufbewegt wird   
 EMI1.1 
 oder sonst eine Flüssigkeit), sämtliche auf ihrer Oberfläche haften gebliebene Mutterflüssigkeit und ein möglichst grosser Teil der in   denselben zurückgebliebenen   Mutterlauge herausgezogen (herausgesogen, herausgedrückt) wurde, von demselben abgenommen und in einen Abteil abgelenkt oder sonstwie eingebracht werden, wo dieselben nie mehr in Berührung mit   Mutterflüssigkeit   gelangen. 



   Einige der   möglichen Ausführungsformen   solcher Apparate sind in der Zeichnung dargestellt. So zeigt Fig, 1 einen Querschnitt, Fig. 2 einen Längsschnitt des rechten Endes eines 
 EMI1.2 
 geschlossenen zylindrischen   Kühlkörper     3,   der mit je einem Hohlzapfen 4 in den Stirnwänden 5 des Behälters 1 gelagert ist und eventuell mittels eines auf dem rechten Zapfen   4   sitzenden Zahnrades (Kettenrades oder dgl.) 6 in Drehung versetzt werden kann. Die Durchgangsstellen der Zapfen 4 in den Stirnwänden   5   sind dabei durch Stopfbüchsen 7 oder sonst geeignet abgedichtet und der rechte Hohlzapfen 4 eventuell zu beiden Seiten des Zahnrades 6 in   Lagern   und 9 noch besonders gelagert.

   Die Zu-und Ableitung von KÜhlflüssigkeit in den   Kühlkörper   erfolgt durch die Hohlzapfen   4,   die hiezu bis in den Behälter 10, der frische Kühlflüssigkeit enthält, bzw. in 
 EMI1.3 
 geführt und eventuell   mittels Stopfbüchsen 77   abgedichtet sind.

   Wird dabei während des Betriebes stets nur soviel der zu kühlenden Flüssigkeit 2 in den Behälter 1 zugeführt, dass deren Spiegel nie über das Niveau a-a steigt, so werden die auf der Kühlfläche 3 sich in Form einer Schichte 12 ansetzenden Abscheidungen bei der Drehung des   Kühlkörpers im   Sinne des Pfeiles 13 bei 14 aus der Mutterflüssigkeit treten und schliesslich bei 15 von dem   Schaber 76   (bzw. einer sonstigen   Abnahmevorrichtung)   von der Kühlfläche   abgenommen   und in einen Abteil 17 abgelenkt oder sonstwie eingebracht werden, aus dem dieselben dann eventuell durch eine Öffnung 18 weiter- geführt werden können.

   Um die Schichte 12 nach ihrem Austreten aus der   Mutterflüssigkeit.   bei 14 und vor Anlangen derselben bei der Abnahmevorrichtung bzw. ihrer Einbringung ins
Abteil 77 sowohl von der auf ihrer Oberfläche haften gebliebenen Mutterflüssigkeit als eventuell auch von der in derselben noch zurückgebliebenen Mutterauge zu befreien, ist die Einrichtung so getroffen, dass der obere Abschluss des Behälters 1 (oder ein an diesem eventuell verstellbar befestigtes Segment) 19 auf einer Strecke 20-21 ganz nahe an die Schichte 12 herantritt.

   Ein durch den Stutzen 22 eingeleitetes, durch das Leitblech 2J in den schmalen Zwischenraum in der Richtung des Pfeiles 25 gelenktes Hilfsmedium streift derart hart an der Schichte 12 vorbei, 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 dass es nicht nur die   an dieser Oberfläche haftende Mutterflüssigkeit mitreisst,   sondern eventuell auch noch in den Abscheidungen   zurückgehaltene   Mutterlauge aus dieser herauszieht (saugt, herausdrückt) und mit sich   fortnimmt.   Die Abführung des   Hilfsmediums   aus dem Behälter 1 
 EMI2.1 
 worden. Das Hilfsmedium kann dabei, nachdem es eventuell vorher zwecks Abscheidung der von demselben mitgerissenen   Mutterflüssigkeit   und Mutterlauge durch einen geeigneten Abscheider durchgeleitet wurde, im Kreisprozess zur steten Wiederverwendung gelangen.

   Dabei kann eventuell auch stets ein derartiges Hilfsmedium gewählt werden, welches auch eine zweckentsprechende chemische Einwirkung auf die    auf 3   angesetzten Abscheidungen ausübt wie z. B. Luft oder reiner Sauerstoff zwecks Oxydation derselben. Bei der Gestaltung des Leitbleches 23 und des   Behälterabschlusses   an der Stelle 23 ist Rücksicht auf Erzielung einer der besonderen aus der Düsentheorie bekannten Strömungserscheinungen und deren besonderen Effekt genommen worden. Vorgesehen sei auch der Fall, wo das Medium durch den Abteil 17 zugeleitet wird, um dasselbe vorher auf die hier angesammelten Abscheidungen und diejenigen wirken zu lassen, welche sich auf dem aus der Mutterflüssigkeit herausragenden Teile der Kühlfläche angesetzt haben.

   Wenn es in der Regel auch vorteilhafter sein dürfte, das Hilfsmedium im Gegenstrom an den Abscheidungen vorbeizuführen, sei auch die Einrichtung vorgesehen, dass durch blosse Verdrehung des oberen Behälterabschlusses um 180  dasselbe im Gleichstrom an denselben vorbeigeführt wird. Um nicht unnötig viel Kühlflüssigkeit in den Kühlkörper einleiten zu müssen, kann in demselben, eventuell mittels Absteifbolzen 28, 29, die an dessen Stirnwänden befestigt werden können, ein allseitig geschlossener hohler oder voller Kern 27 angeordnet werden. 



   Fig. 3 zeigt im Querschnitt, Fig. 4 im Längsschnitt eine Ausführungsform, bei welcher zwecks Erzielung grosser   Kühlfläche   auf kleinem Raume der Kühlkörper als doppelwandiger Hohlzylinder ausgeführt wird, zwischen dessen beiden Wandungen 3 und   3 die Kühlflüssigkeit   zirkuliert, wobei sich also auf beiden Wandungen Abscheidungen ansetzen.

   Die auf der äusseren Wandung 3 angesetzten Abscheidungen können dabei so wie bei der Ausführungsform nach Fig. 2 abgenommen werden ; die   auf 31 angesetzten (121)   durch einen an einem feststehenden oder um die ideelle Achse von 3,   31,   drehbaren Abteil 17 befestigten Schaber 16', der dieselben in den   Abteil 171 ablenkt. 171   ist dabei mittels je eines, durch die hier doppelwandig (4,   41)   ausgeführten Stirnzapfen des   Kühlkörpers 3, 3'geführten Hohlzapfens 30   in Lagern 32 gelagert und festgehalten. Die Durchgangsöffnungen des Hohlzapfens. 30 in den Zapfen   4,     41   sind dabei durch Stopfbuchsen oder sonst geeignet abgedichtet.

   Die Zu-und Ableitung von Kühlflüssigkeit in den Ringraum zwischen den Wandungen 3 und   3'des Kühlkörpers   erfolgt hiebei eventuell auf dem Wege durch entsprechend ausgebildete Lager 33, in denen die Hohlzapfen   4,   4' gelagert und durch Stopf-   büchsen-M,-35   abgedichtet sind. Durch den Stutzen 36 in den Lagerhohlraum 37 geleitete   Flussigkeit   tritt durch die   Öffnungen 38, 39   in der äusseren Wandung   4   des Hohlzapfens 4, 4' in den Raum zwischen diesen Wandungen und von hier-in der Richtung der eingezeichneten
Pfeile-in den Ringraum zwischen den Wandungen 3 und 31 des Kühlkörpers, um auf der anderen
Seite auf ähnlichem Wege aus dem Kühlkörper auszutreten.

   In den Stirnwänden des Kühlkörpers sind dabei Durchbrechungen40 vorgesehen, durch die die   in denbehälterl   eingeleitete zu kühlende   Flüssigkeit auch in die Höhlung des Kühlkörpers treten kann. Die in 171 aufgespeicherten, von der Kühlfläche 3'abgenommenen Abscheidungen können von hier eventuell (nach Fig. 4) mittels   einer in dem trogartigen Boden des Behälters 17' bzw. im Hohlzapfen 30 dieses Behälters arbeitenden   8chnecke. J1,   eventuell durch   einen Krümmer 42, herausgeschafft   werden. Der Antrieb der Schnecke kann dabei entweder von Hand, mittels einer Kurbel 43 oder mechanisch mittels einer statt der   Km bei 4-3 auf   der Schneckenwelle 44 vorgesehenen Riemenscheibe oder dgl. erfolgen. 



   Bei Verwendung mehrerer Kühlkörper kann deren Anordnung nach Fig. 5 mit gleicher ideeller Achse oder nach Fig. 6 und 7 parallel zueinander erfolgen. Dabei kann entweder jeder   Kühlkörper   für sich stets   frische Kühlflüssigkeit   erhalten oder dieselbe Flüssigkeit durch sämtliche Kühlkörper oder eine Serie derselben durchgeleitet werden. Die Bewegung der   Kühlflüssigkeit   durch die Kühlkörper kann dabei stets im Gleich-oder im Gegenstrom zu der zu kühlenden Flüssigkeit erfolgen. Hiebei können z. B., wie in Fig. 6 dargestellt ist, die Scheidewände 54 und 55 das zu kühlende Medium zwingen, den Behälter 1 im Zickzackwege längs der einzelnen Kühlkörper zu   durchniessen.   Auch können die Kühlkörper z.

   B. nach Fig. 6 mittels Zahnrades 56, nach Fig. 7 mittels Zahnrades 57 und Riemen- oder Kettentriebes 58, 59 bzw. 60, 61 angetrieben werden. 



   Um die Kühlfläche der Kühlkörper bei Verkleinerung des Rauminhaltes stark zu vergrössern, kann deren   Mantelfläche,   wie in Fig. 8 dargestellt, beliebig profiliert werden. Stets wird   auch   für Regelbarkeit der Geschwindigkeit der Kühlkörper vorzusehen sein, um die Stärke der
Schichte regeln zu können, in der sich die Abscheidungen bis zu ihrer Abnahme auf dem Kühlkörper ansetzen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE : 1. Verfahren zum Kühlen von Flüssigkeiten, die bei bestimmten Temperaturen feste Bestandteile ausscheiden, wobei die Abscheidungen auf der Kühlfläche des rotierenden Kühlkörpers von derselben abgenommen und in einen besonderen Abteil eingebracht werden, dadurch gekennzeichnet, dass ausserhalb der zu kühlenden Flüssigkeit die an der Oberfläche der am Kühlkörper sich absetzenden Abscheidungen sowie innerhalb derselben verbleibene Mutterflüssigkeit vor den Abscheidungen mittels eines Luft-oder eines zur kühlenden Flüssigkeit sich indifferent verhaltenden Gasstromes abgesondert wird.
    2. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der die zu kühlende Flüssigkeit (2) und in dieser den Kühlkörper (3), durch den die Kühlflüssigkeit durchgeleitet wird, enthaltende Behälter (1) nach oben hin einen Abschluss in Form eines am Behälter verstellbar befestigten Segmentes besitzt, der zum Teil als Leitblech (20, 21) ganz nahe an den Kühlkörper herantritt und je einen Stutzen (22, 26) zum Zu-und Ableiten der Luft oder des Gases wie auch einen Kanal für die Ableitung der festen Abscheidungen aufweist.
    3. Ausführungsform der Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Kühlkörper als doppelwandiger Hohlzylinder, zwischen dessen Doppelwänden die Kühlflüssigkeit zirkuliert, während die zu kühlende Flüssigkeit sich aussen und innen befindet, ausgeführt ist und dass sich auch eine Abnahmevorrichtung und ein Abteil für die Abscheidungen an der inneren Mantelwand im Hohlraum des inneren Zylinders befinden.
AT54080D 1909-03-06 1909-03-06 Verfahren und Apparate zum Kühlen von Flüssigkeiten, die bei bestimmten Temperaturen feste Bestandteile ausscheiden. AT54080B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT54080T 1909-03-06

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT54080B true AT54080B (de) 1912-06-25

Family

ID=3575465

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT54080D AT54080B (de) 1909-03-06 1909-03-06 Verfahren und Apparate zum Kühlen von Flüssigkeiten, die bei bestimmten Temperaturen feste Bestandteile ausscheiden.

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT54080B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE1611109B2 (de) Filter mit selbsttaetiger entfernung des filterkuchens
DE3240186C2 (de) Vorrichtung zum Reinigen von Tanks
DE2944207A1 (de) Verfahren zum abscheiden von feststoffen aus einer fluessigkeit und abscheider zur durchfuehrung dieses verfahrens
DE69513799T2 (de) Eindickungsverfahren und Vorrichtung durch Ausfrieren
DE2256860A1 (de) Verfahren zur anreicherung von erzen und zentrifuge zur durchfuehrung dieses verfahrens
DE1924988A1 (de) Ultraschallreinigungsverfahren und -vorrichtung
AT54080B (de) Verfahren und Apparate zum Kühlen von Flüssigkeiten, die bei bestimmten Temperaturen feste Bestandteile ausscheiden.
DE3000883C2 (de)
DE2532528C3 (de) Verfahren zur Einstellung eines bestimmten Verteilungsgesetzes des Durchflusses in einem Mediumsstrom, Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens und Verwendung des Verfahrens bzw. der Vorrichtung
CH293689A (de) Verfahren und Vorrichtung zur kontinuierlichen Extraktion von löslichen Bestandteilen aus festen Rohmaterialen.
DE1098873B (de) Anordnung zum Konstanthalten des Stroemungswiderstandes in einer Zentrifuge
DE1138392B (de) Vorrichtung zur Sulfonierung von mit Schwefeltrioxyd sulfonierbaren oder teilsulfonierten Erdoeldestillaten
DE2054272A1 (de) Umlaufender Trommelfilter
EP0218125A2 (de) Vorrichtung zum Abscheiden von Wasserdampf, Lösungsmitteln und/oder Schadstoffen aus einem Gasstrom
DE2702916A1 (de) Vorrichtung zum entfernen von etiketten
DE368400C (de) Verfahren und Vorrichtung zum Behandeln von Fluessigkeiten mittels Entfaerbungs- und Reinigungsmittel in feinkoerniger Form
DE567134C (de) Paternosterartiger Gegenstrom-Extraktionsautomat fuer leichte und schwere Loesungsmittel
DE380319C (de) Verfahren und Einrichtung zum Behandeln von Fluessigkeiten mit Entfaerbungs- und Reinigungsmitteln in feinkoerniger Form
DE712026C (de) Verfahren zum Regenerieren der zur Entfernung von Schwefelwasserstoff aus Gasen verwendeten Waschfluessigkeiten
DE711016C (de) Verfahren zur Durchfuehrung von Stoffuebergaengen zwischen einer fluessigen und einer gasfoermigen Phase
DE809061C (de) Verfahren und Vorrichtung zum Waschen mineralischer Stoffe
DE378608C (de) Kohleabsorptionsapparat
DE859786C (de) Verfahren und Vorrichtung zur Regenerierung von Waschloesungen
DE2434809A1 (de) Einrichtung zur aufbereitung der schmier- und kuehlfluessigkeit von metallbearbeitenden maschinen
DE1460343B2 (de) Vorrichtung zur kontinuierliche nassbehandlung von textilgut unbegrenzter laenge