AT53899B - Elektrischer Gasfernzünder. - Google Patents

Elektrischer Gasfernzünder.

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    Elektrischer   Gasfernzünder. 



   Es sind bereits elektrische Gasfernzünder bekannt, bei denen abwechselnd der Gaskanal eines Gasbrenners durch eine aus magnetischem Material hergestellte und elektromagnetisch betätigte Kugel geschlossen bzw. geöffnet wird, in welch letzterem Falle die Kugel durch Elektromagnete auf einen blinden Sitz gehoben wird. Es ist ferner bekannt, die Elektromagnetspulen, bei deren Erregung die Ventilkugel betätigt wird, seitlich von den   Gaszuführungskanälen   für die Haupt-und für die   Zendflamme   und einander gegen- über anzuordnen, um einen möglichst kleinen Kraftlinienweg zu erzielen. Die vorliegende Erfindung betrifft nun eine weitere für die Praxis vorteilhafte Ausgestaltung solcher elektrischer Gasfernzünder, indem die   Eintrittsöffnung   des Zündkanales höher angeordnet ist als die Hauptgasöffnung.

   Weiters kann der Zündkanal ausserhalb des zwischen den Elektromagnetspulen befindlichen und mit zwei Sitzen für die Kugel ausgestatteten Spulenkäfigs angeordnet sein, wobei dieser Kanal durch eine zweite Kugel beaufsichtigt wird, die durch die die Hauptgasleitung öffnende Magnetspule gesteuert wird. 



   Die Zeichnung veranschaulicht durch Fig. 1 die Gesamtanordnung des   Fernzünders   in schematischer Darstellung, Fig. 2 einen solchen Zünder im Vertikalschnitt und Fig. 3 eine weitere Ausführungsform derselben. 



   Das Gas tritt aus der Gewindemuffe a durch die Bohrung b ein, die durch die Kugel c aus magnetischem Material (Eisen, Nickel) verschlossen ist   ; d   ist die Öffnung für den   Zündflammenkanal,   der durch die Bohrung e und das Rohr f nach oben geführt ist, wenn der Zünder für stehendes Licht benützt wird. g ist die Magnetspule für die Öffnung der Hauptgasleitung. Wird diese Spule erregt, so wird die Kugel angezogen und haftet an dem Kerne. Derselbe Strom   durchfliesst   die Platinspirale i für die   Zilndflamme,   so dass die Kugel solange oberhalb der Öffnung d gehalten wird, bis die Zündflamme entzündet und damit die Hauptflamme angebrannt ist.

   Wird jetzt der Strom ausgeschaltet, so fällt die Kugel herab und legt sich auf die   Zündfl. ammenloitung   d, so dass diese nunmehr verschlossen ist. Beim   löschen wired   die Spule h erregt. Diese zieht die Kugel herüber und lässt sie beim Ausschalten des Stromes auf die   Hauptgasöffnung   b fallen. 



   Bei der in Fig. 2 dargestellten Ausführungsform ist nun die   Eintrittsöffnung   d für den   Ztindflammenkanal   um die Stufe il höher gelegt. Dadurch wird der Vorteil erreicht, dass die Kugel in der   Verschlussstellung   für die Gaszuleitung gegen unbeabsichtigtes Wegrollen durch Stoss und dgl. gesichert ist. 



   Bei Hängelicht ist es erforderlich, dass das Gas von oben eintritt. In diesem Falle würde es, wie Fig. 1 erkennen lässt, direkt in den   Zündflammenkanal   übertreten. Um daher einen derartigen Zünder auch für Hängelicht verwenden zu können, wird gemäss der Aus- führungsform nach Fig. 3 der   Zündflammenkanal   mit seiner Öffnung d ausserhalb des zwischen den Spulen befindlichen, die beiden Sitze der   Ventilkugel einschliessenden Spulen-   käfige angeordnet, der durch eine zweite Kugel k verschlossen wird. Diese Kugel k wird zweckmässig von demselben Magneten g gesteuert, welcher die Kugel c anhebt. Hiebei kann für die letztere eine   blinde     Rast t-vorgesehen   sein.

   Der   Ztindflammenkanal   wird hinter oder neben dem Öffnungsmagneten   9   angeordnet, so dass die Kugel k während der Erregung des- selben gehoben wird und der Durchgang des Gases zur   Zündnamme   freigegeben wird. An dem   Kafig   ist noch eine Wand   m   angeordnet, damit die Kugel k auf ihrem Sitz verbleibt. Ohne dieselbe würde nämlich diese Kugel bei dem Versand sich von ihrem Sitz entfernen bzw. heraus- fallen   können   
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1.

   Elektrischer Gasfernzünder mit Ventilkugel aus magnetischem Material, die abwechselnd den Hauptkanal und den Zündkanal eines aufrechten Brenners schliesst bzw. öffnet und bei welchem die Magnetspulen nicht in   der Reihe der Kanäle   gegenüber, sondern seitlich gegenüber angeordnet sind, um einen möglichst kleinen Kraftlinienweg zu erzielen, dadurch gekennzeichnet, dass die   Eintrittsöffnung   des Zündkauales höher angeordnet ist als die   Hauptgasöffnung.   

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Claims (1)

  1. ". Elektrischer Gasfernzünder mit Ventilkugel aus magnetischem Material, die abwechselnd den Hauptkanal und den Zündkanal eines Invertbrenners schliesst bzw. öffnet und bei welchem die Magnetspulen nicht in der Reihe der Kanäle gegenüber, sondern seitlich gegen- über angeordnet sind, um einen möglichst kleinen Kraftlinienweg zu erzielen, dadurch gekennzeichnet, dass der Zündkanal ausserhalb des zwischen den Spulen befindlichen, zwei Sitze für die Ventilkugel einschliessenden Spulenkäfigs angeordnet ist und durch eine zweite Kugel beeinflusst wird, welche durch die die Hauptgasleitung öffnende Magnetspule gesteuert wird. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
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