<Desc/Clms Page number 1>
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Matratze mit einem Matratzenkörper, der Zonen unterschiedlicher Härte aufweist, um dadurch eine Anpassung der Härteeigenschaften an die Anforderungen individueller menschlicher Körperzonen bereitzustellen.
Der heutige Mensch ist aufgrund seiner durch die Arbeitsbedingungen vorgegebenen einseitigen Lebensweise in zunehmendem Masse Haltungschäden ausgesetzt, welche zu Spannungen und Verkrampfungen und, auf lange Sicht gesehen, insbesondere zu den weitverbreiteten Verformungen der Wirbelsäule führen können. Bei den Bemühungen um Ausgleich dieser vermehrt auftretenden Schäden spielt die richtige Entspannung während des Schlafen und damit die Ausbildung der Liegestätte eine herausragende Rolle, wie auch von medizinischer Seite erkannt und betont wird.
Die seitens der Liegemöbelhersteller in Zusammenarbeit mit der Ärzteschaft durchgeführten Forschungen führten bisher zur Entwicklung von
<Desc/Clms Page number 2>
Liegemöbelgestellen, wie beispielsweise in der CH-PS-388 561 offenbart, die den gestellten Anforderungen weitgehend entsprechen und insbesondere auf die Entspannung des liegenden menschlichen Körpers gerichtet sind. Ein Nachteil solcher Lösungen besteht jedoch darin, dass viele der im Handel erhältlichen Matratzen die positive Wirkung der Liegemöbelkonstruktion teilweise wieder zunichte machen.
Der Einfuss der Matratze auf die Lage des Ruhenden ist schon deshalb entscheidend, weil der Körper des Ruhenden direkt auf dieser liegt und sich jede Tendenz zur Verhärtung, zur Faltenbildung oder zur Ansammlung von Feuchtigkeit an bzw. in der Matratze direkt auf das Wohlbefinden des Schlafenden auswirken muss.
Ein Lösungsvorschlag für den oben genannten Nachteil ist in der CH-PS- 517473 angegeben, wobei die vorgeschlagene Matratze mindestens auf einem Bruchteil ihrer Gesamtlänge in quer zur Matratzenlängsachse verlaufende federnde Elemente unterteilt ist, die sich mindestens im mittleren Matratzenbereich über mindestens die Hälfte der Matratzenbreite erstrecken. Die einzelnen Elemente sind in senkrechter Richtung verschiebbar, so dass sie sich je nach lokaler Belastung in verschiedenem Ausmass nach unten durchdrücken lassen und somit in Zusammenspiel mit dem Lattenrost eine differenzierte, sich stets der Körperlage des Schlafenden anpassende Abfederung ermöglichen.
Durch Verwendung eines Überzugs aus einem hygroskopischen Textilmaterial kann die vom Schlafenden ausgedünstete Feuchtigkeit zunächst aufgenommen und dann durch eine durch die Bewegungen der ruhenden bzw. schlafenden Person auf den Elemen- ten hervorgerufene Pumpwirkung wieder abgegeben werden.
Aus der DE-OS-3424942 ist eine Matratze bekannt, deren Kern aus einem Sandwichschaumstoffkörper besteht, dessen obere und untere Lage mit der Mittellage verklebt sind. Dabei besteht die Mittellage aus zahlreichen, jeweils aneinander anliegenden und sich jeweils über die volle Matratzenbreite erstreckenden Zellsegmente unterschiedlicher Härte. Jedes Zellsegment weist an seiner dem benachbarten Zellsegment zugewandten Längsseite eine zur Längsseite hin offene Ausfräsung auf, die mit der Ausfräsung des benachbarten Zellsegments eine Luftkammer bildet. Die obere und die untere Lage weisen jeweils lotrecht zur Matratzenebene verlaufen-
<Desc/Clms Page number 3>
de Luftkanäle auf, in deren Bereich die Klebschichten zwischen den drei Lagen unterbrochen sind.
Bei dieser vorbekannten Matratze sind sieben Zonen unterschiedlicher Härte vorgesehen, nämlich eine Kopf-, eine Nacken-, eine Schulter-, eine Lenden-, eine Hüft-, eine Oberschenkel- und eine Unterschenkelzone. Dabei weisen die Naken- un Lendenzone die
EMI3.1
Härte aufweisen.
Die EP-A-0 657 127 offenbart eine Matratze mit einem aus Schaumstoff bestehenden Matratzenkörper, der ebenfalls Zonen unterschiedlicher Härten aufweist. Zur Schaffung einer einfacheren und damit günstigeren Matratze wird vorgeschlagen, die Zonen unterschiedlicher Härte durch in den Matratzenkörper eingeschäumte Formkörper auszubilden.
Schliesslich offenbart die DE 297 22 303 U1 eine Matratze mit Schaumstoffkern und Auflage, wobei die Auflage geschnittene und getrocknete Kräuter zwischen zwei Lagen aus Faserfliessstoff umfasst. Die Auflage kann Teil eines Überzuges sein, oder aber auch nachträglich nach Bedarf unterlegt werden. Durch die Auflage werden flüchtige Wirkstoffe der Kräuter im Wege der Atmung übertragen und dadurch das Wohlbefinden des Menschen verbessert. Falls ein den Schaumstoffkern der Matratze im wesentlichen umspannender Bezug vorgesehen ist, kann die Kräuterauflage einschliesslich des diese einschliessenden Faserfliessstoffes nur im Liegebereich der Matratze angeordnet sein. Hierfür kann der Schaumstoffkern im Bereich der Liegefläche eine Vertiefung etwa im Ausmass der Kräuterauflage aufweisen.
Vorzugsweise kann der Schaumstoffkern im Nacken- und Schul- terbereich an beiden Enden, vorzugsweise an der Ober- und Unterseite, von der Oberfläche ausgehende parallele Einschnitte in Querrichtung des Schaumstoffkerns aufweisen, die gegen das Innere des Schaumstoffkerns in einen Hohlraum, beispielsweise mit birnenförmigen Querschnitt, übergehen, wobei die Tiefe jedes Einschnitts mit Hohlraum vorzugsweise zwischen 10% und 40% der Gesamthöhe des Schaumstoffkerns beträgt. Durch diese Einschnitte wird ein Zusammenrollen des Schaumstoffkerns auf einen kleinen Durchmesser ermöglichet und im Zusammenwirken mit
<Desc/Clms Page number 4>
der Auflage ein besonders hoher Liegekomfort und ein Verstärkungseffekt für die Wirkung der Kräuter erzielt.
Die Tiefe der Einschnitte einschliesslich der Hohlräume kann vom Ende des Schaumstoffkerns ausgehend bis zur Mitte jedes Nacken- und Schulterbereichs des Schaumstoffkerns zunehmen, so dass die Druckpunktelastizität der Matratze in Zonen besonders hoher Drucklast verbessert wird.
Die vorgenannten bekannten Matratzenformen können aufgrund des auf den Körper des Ruhenden wirken Gegendrucks zu Durchblutungsstörungen führen. Ferner kann der Matratzenkern durch Verklebungen und eindringende Feuchtigkeit eine gesundheitsschädliche Wirkung auf den Ruhenden ausüben.
Es ist daher Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Matratze mit unterschiedlichen Härtezonen bereitzustellen, durch die eine weiter verbesserte Körperanpassung und Vermeidung von Gesundheitsschäden erreichbar ist.
Diese Aufgabe wird gelöst durch die Merkmale des Anspruchs 1. In den sich daran anschliessenden Ansprüche 2 bis 17 finden sich vorteilhafte Ausgestaltungen hierzu.
Durch die Kombination der ersten und zweiten thermoelastischen Auflage kann eine verbesserte Körperanpassung bei gleichzeitiger Verringerung des auf den Körper einwirkenden Gegendrucks ermöglicht werden. Die thermoelastischen Auflagen reagieren auf Druck und Körpertemperatur, so dass sich die Dämpfungseigenschaften bzw. Härte der Matratze an den individuellen Körper des Ruhenden anpassen und damit Durchblutungsstörungen verhindern können. Die zusätzliche zweite thermoelastische Auflage in der Ausnehmung im mittleren Bereich des Matratzenkerns führt zu einer zusätzlichen individuellen Körperanpassung im Hüft- bzw. Beckenbereich. Damit übernimmt die erfindungsgemässe Matratze auch eine Art Lattenrostfunktion, so dass die vorteilhafte Körperanpassung auch unabhängig von der Wahl des Lattenrostes erreichbar ist.
Dadurch wird ein ruhiger und entspannter Schlafzustand ermöglicht.
<Desc/Clms Page number 5>
Die Ausnehmung für die zweite thermoelastischen Auflage erstreckt sich vorzugsweise über die gesamte Breite des Matratzenkerns. Die individuelle Körperanpassung der Matratze ist damit in ihrer gesamten Breite gewährleistet. Im Bodenbereich der Ausnehmung können erste Aussparungen eingebracht sein. Diese Aussparungen führen zu einer weiteren individuellen Anpassung der Dämpfungs- bzw. Härteeigenschaften und auch zu einer Belüftungsfunktion. Darüber hinaus können weitere zweite Aussparungen im vorderen und hinteren Bereich der Oberseite des Matratzenkerns eingebracht sein. Diese zweiten Aussparungen führen zu einer verbesserten Körperanpassung und Belüftung im Schulter- und Wadenbereich.
Die ersten und zweiten Aussparungen können vorzugsweise als im wesentlichen parallel angeordnete Querrillen ausgebildet sein, die sich über die gesamte Breite des Matratzenkerns erstrecken. Die Querrillen können eine tropfenförmigen Querschnitt aufweisen. Ferner können äussere Querrillen, die den zweiten Aussparungen entsprechen, kleinere Abmessungen aufweisen. Damit wird eine Anpassung der Matratze an den Druckverlauf im Schulter- und Waden bereich erreicht.
Vorzugsweise sind der Matratzenkern und die erste und zweite thermoelastische Auflage von einer äusseren Hülle umgeben, durch die ihre Lage zueinander fixiert wird. Durch diese Massnahme kann auf die Verwendung einer gegebenenfalls gesundheitsschädlichen Verklebung verzichtet werden. Zudem wird die Herstellung vereinfacht. Die äussere Hülle kann aus einem atmungsaktiven strumpfartigen Material gebildet sein. Des weiteren kann die äussere Hülle von einem abnehmbaren Matratzenbezug umgeben sein. Dieser Matratzenbezug kann vorzugsweise als Mehrschichtbezug mit Reissverschluss ausgestaltet sein. Der abnehmbare Matratzenbezug kann somit gewaschen werden, so dass die Matratze von Schweiss- und Hautrückständen befreit werden kann. Der Matratzenbezug kann beispielsweise aus einem atmungsaktiven, waschbaren und antibakteriellen Material gebildet sein.
Die erste und zweite thermoelastische Auflage kann vorzugsweise aus einem Viskoseschaum gebildet sein.
<Desc/Clms Page number 6>
Des weiteren kann die Ausdehnung der Ausnehmung in Längsrichtung der Matratze weniger als die Hälfte der Längsabmessung des Matratzenkerns betragen, vorzugsweise 500 mm, wobei die Tiefe der Ausnehmung ungefähr 10 mm betragen kann. Durch diese Ausgestaltung der Ausnehmung wird die Körperanpassung im Hüft- bzw. Beckenbereich optimiert.
Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen sowie ein bevorzugtesAusführungs- beispiel der erfindungsgemässen Matratze werden nachstehend unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungsfiguren erläutert. Es zeigen : Fig. 1 eine Längsquerschnittsansicht einer Matratze gemäss dem be- vorzugten Ausführungsbeispiel, Fig. 2 eine Anordnung tropfenförmiger Aussparungsrillen gemäss dem bevorzugten Ausführungsbeispiel, und Fig. 3 eine perspektivische Ansicht eines Matratzenkerns gemäss dem bevorzugten Ausführungsbeispiel.
Fig. 1 zeigt eine Querschnittsansicht der Matratze gemäss dem bevorzugten Ausführungsbeispiel. Im einzelnen umfasst die Matratze einen Matratzenkern 1 mit einer im Wesentlichen im mittleren Bereich befindlichen Ausnehmung, in der eine thermoelastische Auflage 3 eingebracht ist. Des weiteren befindet sich auf der gesamten Liegeoberfläche des Matratzenkerns 1 eine zusätzliche thermoelastische Auflage 2. In den Bodenbereich der Ausnehmung des Matratzenkerns 1 sind rillenartige Aussparungen 5 als Querrillen, die sich vorzugsweise über die gesamte Breite des Matratzenkerns 1 erstrecken, eingebracht. Weitere rillenartige Aussparung 4a, 4b können in Endbereichen 7,8 des Matratzenkerns 1, d. h. im Schulter- und Wadenbereich ebenfalls vorzugsweise über die gesamte Matratzenbreite eingebracht sein.
Die Ausnehmung des Matratzenkerns 1 befindet sich im Hüft-oder Beckenbereich der Liegefläche, wobei die rillenartigen Aussparungen 5 vorzugsweise parallel zueinander in gleichem Abstand und mit derselben Rillentiefe zueinander angeordnet sind. Die rillenartigen Aussparungen 4a und 4b in den im Schulter- und Waden bereich 7,8 befindlichen
<Desc/Clms Page number 7>
Endbereichen können vorzugsweise so ausgestaltet sein, dass jeweils eine oder mehrere äussere Querrillen 4b geringere Abmessungen aufweisen, so dass sich die Elastizitätseigenschaften des Matratzenkerns 1 im Schulterund Wadenbereich 7,8 ändern, wobei in der Mitte der Bereiche eine maximale Änderung auftritt.
Der Matratzenkern 1, die in der Ausnehmung angeordnete thermoelastische Auflage und die den gesamten Liegebereich abdeckende thermoelastische Auflage 2 sind lediglich aufeinandergelegt und nicht verklebt und werden von einer Hülle 10 aus atmungsaktivem strumpfähnlichem Material, einer sogenannten "medizinischen Haut", zusammengehalten. Die so erhaltene Matratzenanordnung kann von einem abnehmbaren Matratzenbezug 11 umgeben sein, der beispielsweise einen zweiteiligen Vierseitenreissverschluss aufweist. Der Matratzenbezug kann ein Drei- oder Mehrschichtbezug aus atmungsaktivem, waschbarem und antibakteriellem Material sein.
Dadurch wird das Eindringen von Feuchtigkeit (Schweiss) in den Matratzenkern 1 verhindert. Durch die Vermeidung der Verklebung können gesundheitsschädliche Ausgasungen oder dergleichen vermieden werden. Der Matratzenbezug 11 kann zudem mit aussen angebrachten Laschen oder Schlaufen versehen sein, durch die ein Wenden des Bezugs oder der Matratze (bei beidseitiger verwendbarer Ausgestaltung) vereinfacht ist.
Der Matratzenkern 1 besteht vorzugsweise aus Weich- oder Kaltschaum oder einem ähnlichem Material. Die beiden thermoelastischen Auflagen 2, 3 können beispielsweise aus einem Viskoseschaum (Visko 40/20) gebildet sein. Der Matratzenkern 1 kann beispielsweise aus einem Weichschaum 35/30 oder 40/30 gebildet sein. Die Oberflächenabmessungen des Matratzenkerns 1 können 100 x 200 cm, 90 x 200 cm, 90 x 190 cm oder beliebige andere Werte einnehmen. Die Höhe kann 150 mm betragen, wobei die Höhe im Bereich der mittigen Ausnehmung lediglich 140 mm beträgt, so dass die in der Ausnehmung befindliche thermoelastische Auflage 3 eine Höhe von 10 mm aufweist.
Die Höhe der über der gesamten Liegefläche befindlichen thermoelastische Auflage 2 beträgt vorzugsweise 25 mm und kann beispielsweise an der Unterseite mit leichten Noppen und dergleichen versehen sein, um den Reibungskoeffizienten zu erhöhen und ein Verrut-
<Desc/Clms Page number 8>
schen zu verhindern. Es sind aber auch andere Fixiermöglichkeiten denkbar, wie beispielsweise Klett- oder Druckknopfverbindungen oder dergleichen.
Der Matratzenüberzug 11 kann durch seine mehrschichtige Ausgestaltung eine richtungsabhängige Durchlässigkeit für Feuchtigkeit und Luft aufweisen, so dass kein Schweiss und keine Schuppen in den Matratzenkern 1 eindringen, während die dort befindliche Feuchtigkeit austreten kann.
Fig. 2 zeigt eine schematische Darstellung des Querschnitts der im Schulterbereich 7 und Wadenbereich 8 des Matratzenkerns 1 eingebrachten rillenartigen Aussparung 4a, 4b. Die Aussparungen weisen vorzugsweise eine Tropfenform auf, wobei die kleineren Aussparungen 4b eine Tiefe von beispielsweise 15 mm bei einer Breite von 7 mm aufweisen, während die grösseren Aussparungen 4a eine Tiefe von 25 mm bei einer Breite von 15 mm aufweisen. Die in der Ausnehmung befindlichen Aussparungen 5 können vorzugsweise ein Tiefe von 25 mm bei einer Breite von 10 mm aufweisen. Selbstverständlich sind auch beliebige andere geeignete Querschnittsformen für die Aussparungen 4a und 4b und auch für die Aussparungen 5 im Bereich der Ausnehmung des Matratzenkerns 1 denkbar.
Es wird angemerkt, dass auch beliebige andere Aussparungsformen eingebracht werden können, um eine gewünschte Elastizitätsänderung bzw. Belüftung zu erzielen. Die Aussparungen können beispielsweise in Querrichtung unterbrochen sein und in Längsrichtung versetzt angeordnet sein. Es können auch Gitter oder diagonale Strukturen verwendet werden.
Fig. 3 zeigt eine perspektivische Ansicht des Matratzenkerns 1 mit den Aussparungen 4a, 4b, 5 im Schulterbereich 7, im Wadenbereich 8 und im Bereich der Ausnehmung im Hüft- bzw. Beckenbereich 9. Der Schulterbereich 7 kann eine Ausdehnung von 310 mm in Längsrichtung aufweisen, der Becken-bzw. Hüftbereich 9, d. h. die Ausnehmung im mittleren Bereich kann eine Ausdehnung von 500 mm in Längsrichtung aufweisen, und der Wadenbereich 8 kann eine Ausdehnung von 310 mm in Längsrichtung aufweisen. Der Schulterbereich 7 und der Wadenbereich 8 können in einem Abstand von 270 mm vom jeweiligen Matratzenkernende beginnen.
<Desc/Clms Page number 9>
Die Matratzenanordnung gemäss dem bevorzugten Ausführungsbeispiel ermöglicht eine verbesserte Körperanpassung bei verringerten Durchblutungsstörungen durch die thermoelastischen Auflagen 2,3, die auf Druck (Körpergewicht) und Körpertemperatur reagieren und den Gegendruck der Matratze auf den Körper vermindern. Durch den Matratzenbezug 11 kann das Eindringen von Feuchtigkeit und sonstigen Partikeln verhindert werden.
Ferner ist der Matratzenbezug 11 bei abnehmbarer Ausgestaltung waschbar und trägt damit zur Matratzenhygiene bei.
Abschliessend sei angemerkt, dass die angegebenen Abmessungen der Matratzenelemente und Aussparungen je nach gewünschten Elastizitätseigenschaften der Matratze variieren können. Zusätzliche Bereiche mit weiteren Aussparungen in dem Matratzenkern 1 können nach Bedarf ergänzt werden, um damit eine noch individuellere Körperanpassung zu erzielen.