AT528592A4 - Transporteinrichtung - Google Patents

Transporteinrichtung

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AT528592A4
AT528592A4 ATA47/2025A AT472025A AT528592A4 AT 528592 A4 AT528592 A4 AT 528592A4 AT 472025 A AT472025 A AT 472025A AT 528592 A4 AT528592 A4 AT 528592A4
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Klapper Ing Georg
Original Assignee
Hans Kuenz Gmbh
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66CCRANES; LOAD-ENGAGING ELEMENTS OR DEVICES FOR CRANES, CAPSTANS, WINCHES, OR TACKLES
    • B66C13/00Other constructional features or details
    • B66C13/04Auxiliary devices for controlling movements of suspended loads, or preventing cable slack
    • B66C13/06Auxiliary devices for controlling movements of suspended loads, or preventing cable slack for minimising or preventing longitudinal or transverse swinging of loads

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Carriers, Traveling Bodies, And Overhead Traveling Cranes (AREA)

Abstract

Transporteinrichtung (1) zum Transport eines Containers (2) oder einer anderen Last, wobei die Transporteinrichtung (1) eine Laufkatze (3) und eine Lastaufnahmevorrichtung (4) und acht Hubseile (5, 6) aufweist, wobei die Laufkatze (3) zwei oder mehr Seiltrommeln (9) aufweist, und auf jeder der Seiltrommeln (9) jeweils zumindest eines der Hubseile (5, 6) auf- und abwickelbar gelagert ist, und wobei die Transporteinrichtung (1) zwei einander gegenüberliegende Stirnseiten (10) und zwei einander gegenüberliegende Längsseiten (11) aufweist, wobei auf jeder der Stirnseiten (10) jeweils zwei der Hubseile (5) als stirnseitige Hubseile (5) angeordnet sind, wobei jedes dieser stirnseitigen Hubseile (5) von der jeweiligen Seiltrommel (9) auf einer ersten Stirnseilstrecke (12) zu einer ersten stirnseitigen Umlenkrolle (13) und auf einer zweiten Stirnseilstrecke (14) zu einer zweiten stirnseitigen Umlenkrolle (13) und auf einer dritten Stirnseilstrecke (16) zu einem fixen stirnseitigen Befestigungspunkt (17) an der Laufkatze (3) geführt ist.

Description

Beschreibung
[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft eine Transporteinrichtung zum Transport eines Containers oder einer anderen Last, wobei die Transporteinrichtung eine Laufkatze und eine Lastaufnahmevorrichtung und acht Hubseile aufweist, wobei die Lastaufnahmevorrichtung zumindest eine Befestigungseinrichtung zum Befestigen des Containers oder der anderen Last an der Lastaufnahmevorrichtung aufweist, und die Lastaufnahmevorrichtung mittels der Hubseile höhenverstellbar an der Laufkatze hängt, wobei die Laufkatze zwei oder mehr Seiltrommeln aufweist, und auf jeder der Seiltrommeln jeweils zumindest eines der Hubseile auf- und abwickelbar gelagert ist, und wobei die Transporteinrichtung, insbesondere die Lastaufnahmevorrichtung, zwei einander gegenüberliegende Stirnseiten und zwei einander gegenüberliegende Längsseiten aufweist, wobei die Längsseiten länger als die Stirnseiten sind.
[0002] Eine gattungsgemäße Transporteinrichtung ist z.B. aus der WO 97/08094 bekannt.
[0003] Bei dieser wie auch bei anderen Schriften des Standes der Technik ist es notwendig, die der jeweiligen Seiltrommel gegenüberliegenden Enden der Hubseile mittels zusätzlichen Seiltrommeln oder auch in ihrer Länge veränderbaren Befestigungen an der Laufkatze zu befestigen, um die unterschiedliche Längenänderung in den acht Hubseilen beim Herauf- und Herunterfahren der Lastaufnahmevorrichtung relativ zur Laufkatze ausgleichen zu können.
[0004] Aufgabe der Erfindung ist es, eine Transporteinrichtung der eingangs genannten Art zur Verfügung zu stellen, bei der auf diese zusätzlichen Maßnahmen zur Kompensation von verschiedenen Längenänderungen in den Hubseilen verzichtet werden kann.
[0005] Hierzu schlägt die Erfindung eine Transporteinrichtung gemäß Patentanspruch 1 vor.
[0006] Es ist gemäß der Erfindung also vorgesehen, dass auf jeder der Stirnseiten jeweils zwei der Hubseile als stirnseitige Hubseile angeordnet sind, wobei jedes dieser stirnseitigen Hubseile von der jeweiligen Seiltrommel auf einer ersten Stirnseilstrecke zu einer ersten, an der Lastaufnahmevorrichtung befestigten, stirnseitigen Umlenkrolle und auf einer zweiten Stirnseilstrecke zu einer zweiten, an der Lastaufnahmevorrichtung befestigten, stirnseitigen Umlenkrolle und auf einer dritten Stirnseilstrecke zu einem fixen stirnseitigen Befestigungspunkt an der Laufkatze geführt ist.
[0007] Es hat sich überaschenderweise gezeigt, dass durch diese genannten Maßnahmen auf die genannten zusätzlichen Seiltrommeln oder in ihrer Länge veränderbaren Aufhängungen der Hubseile verzichtet werden kann. Bei erfindungsgemäßen Transporteinrichtungen sind die Längenänderungen in den verschiedenen Hubseilen beim Auf- und Abwickeln so gering, dass zu ihrer Kompensation die in den Hubseilen selbst mögliche, elastische Längendehnung dazu ausreicht, diese Unterschiede zu kompensieren. In diesem Zusammenhang ist eben darauf hinzuweisen, dass die fixen stirnseitigen Befestigungspunkte das jeweilige Hubseil fix an der Laufkatze befestigten. Auf die zusätzlichen Seiltrommeln oder in ihrer Länge veränderbaren Befestigungspunkte kann bei der Erfindung verzichtet werden.
[0008] Die Stirnseilstrecken könnten auch als Stirnseilabschnitte bezeichnet werden. Die erste Stirnseilstrecke ist jeweils der Abschnitt des jeweiligen stirnseitigen Hubseils, welcher sich zwischen der jeweiligen Seiltrommel und der ersten stirnseitigen Umlenkrolle befindet. Die zweite Stirnseilstrecke ist der Abschnitt des jeweiligen Hubseils, der sich zwischen der ersten Umlenkrolle und der zweiten Umlenkrolle des jeweiligen Hubseils befindet. Die dritte Stirnseilstrecke ist jeweils der Abschnitt des jeweiligen Hubseils, welcher sich zwischen der zweiten Umlenkrolle und dem fixen stirnseitigen Befestigungspunkt an der Laufkatze befindet. Beim Absenken und Anheben der Lastaufnahmevorrichtung gegenüber der Laufkatze kommt es entsprechend immer zur Längenänderung in der ersten und der dritten Stirnseilstrecke. Der Vollständigkeit halber wird darauf hingewiesen, dass bei der gewählten Wortwahl jedem der stirnseitigen Hubseile eine vorzugsweise individuelle, erste Umlenkrolle und eine, vorzugsweise individuelle, zweite Umlenkrolle zugeordnet ist.
[0009] Erfindungsgemäße Transporteinrichtungen weisen zumindest acht Hubseile auf. Besonders bevorzugte Ausgestaltungsformen der erfindungsgemäßen Transporteinrichtung weisen ge-
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nau acht Hubseile auf.
[0010] Die Mindestanzahl der Seiltrommeln erfindungsgemäßer Transporteinrichtungen besteht in den Ausgestaltungsformen mit genau zwei Seiltrommeln. Dies ist besonders kostengünstig realisierbar, da eben nur zwei Seiltrommeln mit den entsprechenden Antrieben zum Drehen der Seiltrommeln um ihre jeweilige Seiltrommelachse vorgesehen sein müssen. In diesen bevorzugten Ausgestaltungsformen mit zwei Seiltrommeln sind jeweils genau vier Hubseile, insbesondere genau zwei stirnseitige Hubseile und genau zwei längsseitige Hubseile, auf eine der Seiltrommeln aufwickel- und von dieser abwickelbar. Erfindungsgemäße Transporteinrichtungen können aber auch mit mehr als zwei Seiltrommeln ausgeführt werden. Insbesondere sind in diesem Zusammenhang Ausgestaltungsformen mit vier Seiltrrommeln und mit acht Seiltrommeln zu nennen. Bei vier Seiltrommeln werden bevorzugt auf jede Seiltrommel zwei der Hubseile auf- und von dieser abgewickelt. In Ausgestaltungsformen mit acht Seiltrommeln ist bevorzugt vorgesehen, dass jedem Hubseil genau eine, also eine eigene Seiltrommel zugeordnet ist. Die Ausgestaltungsform mit mehr als zwei Seiltrommeln sind in der Realisierung aber entsprechend teurer, da eben auch mehr Antriebe zum Drehen der Seiltrommeln um ihre jeweilige Seiltrommelachse benötigt werden. Sie haben aber den Vorteil, dass die individuell ansteuerbaren Seiltrommeln mit ihren Antrieben für eine Feinpositionierung der Lastaufnahmevorrichtung und damit auch des daran befestigten Containers oder der daran befestigten anderen Last genutzt werden können. Eine andere Variante, wie man diese Feinpositionierung bei erfindungsgemäßen Transporteinrichtungen realisieren kann, besteht darin, die jeweils ersten und zweiten stirnseitigen Umlenkrollen in ihrem Abstand relativ zueinander verstellbar an der Lastaufnahmevorrichtung zu befestigen.
[0011] In besonders bevorzugten Ausgestaltungsformen ist vorgesehen, dass die stirnseitigen Hubseile jeweils auf ihrer ersten Stirnseilstrecke im Wesentlichen vertikal verlaufen, indem sie einen Winkel von maximal 4° mit der Vertikalen einschließen. Eine weitere bevorzugte Ausgestaltungsform besteht darin, dass die stirnseitigen Hubseile jeweils auf ihrer zweiten Stirnseilstrecke im Wesentlichen horizontal verlaufen, indem sie einen Winkel von maximal 4° mit der Horizontalen einschließen. Durch diesen im Wesentlichen vertikalen Verlauf der ersten Stirnseilstrecke und/oder den im Wesentlichen horizontalen Verlauf der zweiten Stirnseilstrecke können die unterschiedlichen Längenänderungen in den Hubseilen beim Hoch- und Runterfahren der Lastaufnahmevorrichtung relativ zur Laufkatze besonders gut minimiert werden. Eine weitere bevorzugte Maßnahme in diesem Sinne ist, dass bei den stirnseitigen Hubseilen, in einer Seitenansicht auf die jeweilige Stirnseite gesehen, die dritte Stirnseilstrecke des jeweiligen stirnseitigen Hubseils in einem spitzen Winkel relativ zur zweiten Stirnseilstrecke des jeweiligen stirnseitigen Hubseils verläuft.
[0012] Günstig ist in diesem Zusammenhang auch, wenn vorgesehen ist, dass bei den stirnseitigen Hubseilen, in einer Seitenansicht auf die jeweilige Stirnseite gesehen, jeweils die dritte Stirnseilstrecke des jeweiligen stirnseitigen Hubseils die erste Stirnseilstrecke des jeweiligen stirnseitigen Hubseils kreuzt. Bevorzugt ist vorgesehen, dass bei den stirnseitigen Hubseilen, in einer Seitenansicht auf die jeweilige Stirnseite gesehen, die zweite stirnseitige Umlenkrolle des jeweiligen stirnseitigen Hubseils und der fixe stirnseitige Befestigungspunkt des jeweiligen stirnseitigen Hubseils auf einander gegenüberliegenden Seiten der ersten Stirnseilstrecke des jeweiligen stirnseitigen Hubseils angeordnet sind.
[0013] In bevorzugten Ausgestaltungsformen ist als weitere Maßnahme zur Kompensation von unterschiedlichen Längenänderungen in den verschiedenen Hubseilen vorgesehen, dass den fixen stirnseitigen Befestigungspunkten der stirnseitigen Hubseile jeweils eine Umlenkkulisse mit einer gekrümmten Umlenkoberfläche vorgelagert ist, wobei das jeweilige stirnseitige Hubseil jeweils mit seiner dritten Stirnseilstrecke über die gekrümmte Umlenkoberfläche geführt ist. Mittels der gekrümmten Umlenkoberflächen der Umlenkkulissen kann eine zusätzlich verbesserte Kompensation der unterschiedlichen Längenänderungen in den Hubseilen beim Auf- und Abwickeln der Hubseile auf die Seiltrommeln erfolgen. Diese Umlenkkulissen können also als eine Feinoptimierung eingesetzt werden, um nur noch besonders geringe Längenunterschiede durch die elastische Dehnung der Hubseile ausgleichen zu müssen. Insbesondere können in diesem Sinne geometrische Abweichungen der Längenänderung zwischen den stirnseitigen und den längssei-
tigen Hubseilen weiter verringert werden, um die unterschiedliche elastische Seildehnung und die damit verbundene Kraftumlagerung möglichst gering zu halten.
[0014] In bevorzugten Ausgestaltungsformen der Erfindung sind die erste stirnseitige Umlenkrolle und die zweite stirnseitige Umlenkrolle des jeweiligen stirnseitigen Hubseils möglichst nah am Rand der Lastaufnahmevorrichtung angeordnet. In diesem Sinne ist also günstigerweise vorgesehen, dass, in einer Seitenansicht auf die jeweilige Stirnseite gesehen, die erste stirnseitige Umlenkrolle und die zweite stirnseitige Umlenkrolle eines jeden stirnseitigen Hubseils jeweils näher zu einem Rand der Lastaufnahmevorrichtung als zu einer Mitte der Lastaufnahmevorrichtung an der Lastaufnahmevorrichtung angeordnet sind.
[0015] Insgesamt ist eine symmetrische Anordnung der Hubseile günstig. Bevorzugt ist somit vorgesehen, dass, in einer Seitenansicht auf die jeweilige Stirnseite gesehen, die beiden, an der jeweiligen Stirnseite angeordneten stirnseitigen Hubseile spiegelsymmetrisch zueinander angeordnet sind.
[0016] Es hat sich gezeigt, dass bei jedem stirnseitigen Hubseil die erste Stirnseilstrecke und die zweite Stirnseilstrecke und auch die dritte Stirnseilstrecke möglichst nah beieinander in einer Ebene verlaufen sollten. Dies ist in der Praxis insbesondere bei Ausgestaltungsformen, bei denen die dritte Stirnseilstrecke die erste Stirnseilstrecke kreuzt, nicht vollständig möglich. Bevorzugt ist aber vorgesehen, dass, in einer Draufsicht auf die Lastaufnahmevorrichtung gesehen, die erste Stirnseilstrecke und die zweite Stirnseilstrecke und die dritte Stirnseilstrecke des jeweiligen stirnseitigen Hubseils vollständig zwischen zwei gedachten, vertikal und parallel zueinander stehenden Ebenen verlaufen, wobei die Ebenen einen Abstand in einem Bereich von 150 mm bis 250 mm, vorzugsweise in einem Bereich von 180 mm bis 220 mm, zueinander aufweisen.
[0017] Bezüglich der Anordnung der Seiltrommeln der Laufkatze sehen bevorzugte Ausgestaltungsvarianten der Erfindung vor, dass die Seiltrommeln jeweils um eine Seiltrommelachse rotierbar gelagert sind und die Seiltrommelachsen der Seiltrommeln parallel zueinander und/oder parallel zu den Stirnseiten verlaufend angeordnet sind. Dies gilt sowohl für Ausgestaltungsformen mit zwei Seiltrommeln als auch für Ausgestaltungsformen mit mehr als zwei, also insbesondere mit vier oder acht, Seiltrommeln.
[0018] Neben den genannten bevorzugten Ausgestaltungsformen, welche die stirnseitigen Hubseile betreffen, gibt es auch bevorzugte Varianten der Erfindung bezüglich des Verlaufs der längsseitigen Hubseile. In diesem Zusammenhang ist besonders bevorzugt vorgesehen, dass auf jeder der Längsseiten jeweils zwei der Hubseile als längsseitige Hubseile angeordnet sind, wobei jedes dieser längsseitigen Hubseile von der jeweiligen Seiltrommel auf einer ersten Längsseilstrecke zu einer längsseitigen, an der Lastaufnahmevorrichtung befestigten, Umlenkrolle und auf einer zweiten Längsseilstrecke zu einem fixen längsseitigen Befestigungspunkt an der Laufkatze geführt ist. Die erste Längsseilstrecke und die zweite Längsseilstrecke verlaufen bevorzugt im Wesentlichen parallel zueinander. Auch hier heißt im Wesentlichen, dass eine Abweichung von maximal 4° von der exakten Parallelität noch mit umfasst ist. Bei einer weiteren bevorzugten Ausgestaltungsform ist vorgesehen, dass die längsseitigen Umlenkrollen, in einer Seitenansicht auf die jeweilige Längsseite gesehen, jeweils in einer Mitte der Lastaufnahmevorrichtung an der Lastaufnahmevorrichtung befestigt sind. Auch bei den längsseitigen Hubseilen ist eine symmetrische Anordnung bevorzugt. In diesem Sinne kann also vorgesehen sein, dass, in einer Seitenansicht auf die jeweilige Längsseite gesehen, die beiden, an der jeweiligen Längsseite angeordneten längsseitigen Hubseile spiegelsymmetrisch zueinander angeordnet sind.
[0019] Neben der Transporteinrichtung an sich betrifft die Erfindung auch einen Kran mit zumindest einem Längsträger auf dem eine erfindungsgemäße Transporteinrichtung mit seiner Laufkatze entlang des Längsträgers verfahrbar gelagert ist. Solche erfindungsgemäßen Kräne können insbesondere als Portalkräne oder Brückenkräne ausgeführt sein. Sie können nur einen, aber auch mehrere Längsträger aufweisen, auf denen die Laufkatze in an sich bekannter Art und Weise verfahrbar gelagert ist.
[0020] An der Lastaufnahmevorrichtung erfindungsgemäß er Transporteinrichtungen können, wie
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eingangs bereits dargelegt, nicht nur Container sondern auch andere Lasten befestigt werden. Die Lastaufnahmevorrichtungen und auch deren Befestigungseinrichtung(en) können je nach Art der Last unterschiedlich ausgeführt sein. Geeignete Lastaufnahmevorrichtungen und auch Befestigungseinrichtungen für den Transport von Containern sind an sich ebenso bekannt, wie solche für Lasten wie Stückholz, Schrott, Schüttgut usw., sodass dies hier nicht weiter erläutert werden muss.
[0021] Weitere Merkmale und Einzelheiten bevorzugter Ausgestaltungsformen der Erfindung werden nachfolgend anhand der beiliegenden Figuren erläutert. Es zeigen:
[0022] Fig. 1 einen erfindungsgemäßen Kran in Form eines Portalkrans mit einer erfindungsgemäßen Transporteinrichtung;
[0023] Fig. 2 einen erfindungsgemäßen Kran in Form eines Brückenkrans mit einer erfindungsgemäßen Transporteinrichtung;
[0024] Fig. 3 eine perspektivische Darstellung auf die Transporteinrichtung der Fig. 1 und 2, dargestellt ohne Laufkatze;
[0025] Fig. 4 und 5 Ansichten auf die Stirnseite der Transporteinrichtung aus den Fig. 1 und 2;
[0026] Fig. 6 bis 9 Ansichten auf die Stirnseite der Transporteinrichtung aus den Fig. 1 und 2, wobei jeweils nur ein stirnseitiges Hubseil dargestellt ist;
[0027] Fig. 10 eine Ansicht auf die Längsseite der Transporteinrichtung aus den Fig. 1 und 2;
[0028] Fig. 11 ein Blick nach unten aus der Schnittebene A-A aus Fig. 10 und
[0029] Fig. 12 eine weitere Ansicht auf die Längsseite der Transporteinrichtung aus den Fig. 1 und 2.
[0030] Fig. 1 zeigt etwas schematisiert, einen erfindungsgemäßen Kran in Form eines Portalkrans 31. Dieser weist einen Längsträger 33 auf, welcher auf Stützen 34 steht. Die Stützen 34 weisen Fahrwerke 35 auf, mit denen der Kran, je nach Ausbildung der Fahrwerke 35, auf einem entsprechenden Untergrund oder auch auf Schienen verfahren werden kann. Dies ist an sich bekannt und muss nicht weiter erläutert werden. Solche Kräne können einen oder mehrere Längsträger 33 aufweisen, auf denen die Transporteinrichtung 1 mit ihrer Laufkatze 3 hin und her verfahrbar gelagert ist. Die Transporteinrichtung 1 ist bei dem Portalkran 31 der Fig. 1 ebenso erfindungsgemäß ausgebildet, wie die Transporteinrichtung 1 des Brückenkrans 32 aus Fig. 2. Der erfindungsgemäße Brückenkran 32 unterscheidet sich vom Portalkran 31, wie an sich bekannt, im Wesentlichen dadurch, dass keine Stützen 34 vorhanden sind, sondern der Längsträger 33 direkt Fahrwerke 35 aufweist, mit denen er z.B. an einer Hallendecke oder auf Stützen, Wänden, gegebenenfalls auf dort angeordneten Schienen, verfahren werden kann. Auch hier, bei dem Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 2, kann die Transporteinrichtung 1 mit ihrer Laufkatze 3 entlang des zumindest einen Längsträgers 33 des Brückenkrans 32 verfahren werden.
[0031] Die erfindungsgemäße Transporteinrichtung 1 ist bei beiden Kränen aus Fig. 1 und 2 gleich ausgebildet und wird nachfolgend noch im Detail erläutert. Es handelt sich um eine Transporteinrichtung 1 zum Transport eines Containers 2 mit einer Laufkatze 3 und einer Lastaufnahmevorrichtung 4 sowie mit genau acht Hubseilen 5 und 6. Die Lastaufnahmevorrichtung 4 weist eine oder mehrere Befestigungseinrichtungen 7 zum Befestigen des Containers 2 an der Lastaufnahmevorrichtung 4 auf. Die Befestigungseinrichtungen 7 sind an sich bekannt und müssen hier nicht weiter erläutert oder genauer dargestellt werden. Die Lastaufnahmevorrichtung 4 hängt jedenfalls mittels der Hubseile 5 und 6 höhenverstellbar an der Laufkatze 3. In den hier gezeigten Ausführungsbeispielen weist die Laufkatze 2 genau zwei voneinander distanziert angeordnete Seiltrommeln 9 auf und in den hier gezeigten Ausführungsbeispielen werden auf jeder der Seiltrommeln 9 jeweils zwei stirnseitige Hubseile 5 und zwei längsseitige Hubseile 6 auf- und abwickelbar gelagert. Eingangs wurde bereits erläutert, dass auch mehr als zwei Seiltrommeln 9 vorhanden sein können. Insbesondere können es auch vier oder acht Seiltrommeln 9 sein. Bei vier Seiltrommeln 9 werden auf jeder Seiltrommel zwei Hubseile 5 bzw. 6 und bei acht Seiltrommeln
jeweils ein Hubseil 5 oder 6 auf der jeweiligen Seiltrommel 9 auf- und abwickelbar gelagert.
[0032] Die Transporteinrichtung 1 und insbesondere die Lastaufnahmevorrichtung 4 weist bei den hier gezeigten Ausführungsbeispielen der Transporteinrichtung 1 zwei einander gegenüberliegende Stirnseiten 10 und zwei einander gegenüberliegende Längsseiten 11 auf, wobei die Längsseiten 11 länger als die Stirnseiten 10 sind. In den Fig. 1 und 10 sieht man jeweils Ansichten auf die Stirnseiten 10.
[0033] Wie weiter hinten noch im Detail erläutert, ist bei er Erfindung vorgesehen, dass auf jeder der Stirnseiten 10 jeweils zwei der Hubseile 5 als stirnseitige Hubseile 5 angeordnet sind, wobei jedes dieser stirnseitigen Hubseile 5 von der jeweiligen Seiltrommel 9 auf einer ersten Stirnseilstrecke 12 zu einer ersten, an der Lastaufnahmevorrichtung 4 befestigten, stirnseitigen Umlenkrolle 13 und auf einer zweiten Stirnseilstrecke 14 zu einer zweiten, an der Lastaufnahmevorrichtung 4 befestigten stirnseitigen, Umlenkrolle 15 und auf einer dritten Stirnseilstrecke 16 zu einem fixen stirnseitigen Befestigungspunkt 17 an der Laufkatze 3 geführt ist. Die fixen stirnseitigen Befestigungspunkte 17 sind im Gegensatz zum eingangs genannten Stand der Technik nicht in ihrer Länge verstellbar, sodass die stirnseitigen Hubseile 5 mit ihren der jeweiligen Seiltrommel 9 gegenüberliegenden Enden fix an der Laufkatze 3 befestigt sind.
[0034] Fig. 3 zeigt eine perspektivische Darstellung von schräg oben auf die Transporteinrichtung 1 aus den Fig. 1 und 2, wobei allerdings die Laufkatze 3 in Fig. 3 nicht dargestellt ist. Man sieht in Fig. 3 gut, dass die Längsseiten 11 länger als die Stirnseiten 10 sind. Außerdem sieht man den Verlauf der stirnseitigen Hubseile 5 und auch der längsseitigen Hubseile 6, wie er weiter hinten noch im Detail erläutert wird. Zu sehen sind auch die fixen stirnseitigen Befestigungspunkte 17 für die stirnseitigen Hubseile 5, welche, wie bereits ausgeführt, an der Laufkatze 3 entsprechend fix, also nicht längenverstellbar, befestigt werden. In Fig. 3 sieht man aber auch die fixen längsseitigen Befestigungspunkte 29, mit denen die längsseitigen Hubseile 6 fix, also ebenfalls nicht längenverstellbar, an der Laufkatze 3 befestigt werden.
[0035] Die Fig. 4 und 5 zeigen wiederum Ansichten auf die Stirnseite 10 der erfindungsgemäßen Transporteinrichtung 1 des hier gezeigten Ausführungsbeispiels, wobei in Fig. 4 der an der Lastaufnahmevorrichtung 4 hängende Container 2 ein Stück weiter nach oben angehoben und in Fig. 5 im Vergleich dazu ein Stück weiter nach unten herabgelassen ist. Die in den Fig. 4 und 5 an der Laufkatze 3 eingezeichneten Fahrantriebe 8 dienen dem Verfahren der Laufkatze 3 entlang des Längsträgers 33, so wie dies an sich bekannt ist. In den Fig. 4 und 5 ist auch jeweils die Seiltrommelachse 25 der jeweiligen Seiltrommel 9 eingezeichnet. Die Seilttrommeln 9 sind jeweils um ihre Seiltrommelachse 25 rotierbar an der Laufkatze 3 gelagert. Die Seiltrommelachsen 25 der Seiltrommeln 9 sind bei bevorzugten Ausgestaltungsformen, wie der hier dargestellten, parallel zueinander und bevorzugt auch parallel zu den Stirnseiten 10 verlaufend angeordnet.
[0036] Während in den bisher erläuterten Fig. immer alle acht Hubseile 5 und 6, also sowohl alle stirnseitigen Hubseile 5 als auch alle längsseitigen Hubseile 6 dargestellt sind, zeigen die Fig. 6 bis 9 jeweils nur eines der stirnseitigen Hubseile 5. Alle anderen Hubseile 5 und 6 sind ausgeblendet, sodass man den Verlauf des tatsächlich dargestellten stirnseitigen Hubseils 5 gut erkennen kann.
[0037] Die Fig. 6 und 7 zeigen dabei eines der stirnseitigen Hubseile 5 in einer weiter herabgelassenen Stellung der Lastaufnahmevorrichtung 4 mit dem Container 2, siehe Fig. 6, und in einer weiter angehobenen Stellung der Lastaufnahmevorrichtung 4 und des Containers 2, siehe Fig. 7.
[0038] Die Fig. 8 und 9 zeigen dieselben Darstellungen, allerdings für das andere, an dieser Stirnseite 10 vorhandene stirnseitige Hubseil 5. Man sieht in all diesen Darstellungen gemäß Fig. 6 bis 9, dass das jeweilige stirnseitige Hubseil 5 jeweils auf seiner ersten Stirnseilstrecke 12 im Wesentlichen vertikal verläuft, um dann um die jeweilige erste stirnseitige Umlenkrolle 13 in die zweite Stirnseilstrecke 14 umgelenkt zu werden, welche im Wesentlichen horizontal verläuft. Am Ende der zweiten Stirnseilstrecke 14 befindet sich jeweils die zweite stirnseitige Umlenkrolle 15, um die das jeweilige stirnseitige Hubseil 5 in die dritte Stirnseilstrecke 16 umgelenkt wird. Diese erstreckt sich zwischen der zweiten stirnseitigen Umlenkrolle 15 und dem fixen stirnseitigen Be-
festigungspunkt 17. Man sieht in den Fig. 6 bis 9 auch gut, dass die dritte Stirnseilstrecke 16 in einem spitzen Winkel 18 relativ zur zweiten Stirnseilstrecke 14 des jeweiligen stirnseitigen Hubseils 5 verläuft. Der spitze Winkel 18 verändert sich je nachdem, wie weit die Lastaufnahmevorrichtung 4 mit oder ohne dem daran befestigten Container 2 angehoben ist.
[0039] Bei dem Auf- und Abwickeln des jeweiligen stirnseitigen Hubseils 5 auf die bzw. von der Seiltrommel 9 kann es zu leichten Abweichungen des Verlaufs der Stirnseilstrecke 12 gegenüber der Vertikalen kommen. Entsprechende Abweichungen von der Horizontalen sind grundsätzlich auch bei der zweiten Stirnseilstrecke 14 möglich, z.B. dadurch, dass die verschiedenen Stirnseilstrecken 12, 14 und 16 aneinander vorbeigeführt werden müssen, ohne aneinander zu berühren. Aus diesem Grund ist hier die Rede davon, dass die erste Stirnseilstrecke 12 im Wesentlichen vertikal und die zweite Stirnseilstrecke 14 im Wesentlichen horizontal verläuft. Dies ist bei der ersten Stirnseilstrecke 12 immer dann erfüllt, wenn ihr Verlauf höchstens um einen Winkel von maximal 4° von der Vertikalen abweicht. Bei der zweiten Stirnseilstrecke 14 ist dann ein im Wesentlichen horizontaler Verlauf gegeben, wenn die zweite Stirnseilstrecke 14 mit einem Winkel von maximal 4° von der Horizontalen abweicht.
[0040] In den Fig. 6 bis 9 sieht man auch gut, dass bei bevorzugten Ausführungsbeispielen, wie dem hier dargestellten, bei dem jeweiligen stirnseitigen Hubseil 5 in einer entsprechenden Seitenansicht auf die jeweilige Stirnseite 10 gesehen, jeweils die dritte Stirnseilstrecke 16 die erste Stirnseilstrecke 12 des jeweiligen stirnseitigen Hubseils 5 kreuzt. Bevorzugt ist dabei, wie hier auch realisiert, vorgesehen, dass bei den stirnseitigen Hubseilen 5, in einer Seitenansicht auf die jeweilige Stirnseite 10 gesehen, die zweite stirnseitige Umlenkrolle 15 des jeweiligen stirnseitigen Hubseils 5 und der fixe stirnseitige Befestigungspunkt 17 des jeweiligen stirnseitigen Hubseils 5 auf einander gegenüberliegenden Seiten der ersten Stirnseilstrecke 12 des jeweiligen stirnseitigen Hubseils 5 angeordnet sind.
[0041] Wie eingangs bereits erläutert, wird durch die erfindungsgemäße Maßnahme und ihre bevorzugten Ausgestaltungsformen, wie sie hier noch einmal veranschaulicht werden, erreicht, dass man zum Ausgleich einer Seillängenänderung beim Auf- und Abwickeln der Hübseile 5 und 6 auf Maßnahmen zum aktiven Längenausgleich der Hubseile 5 und 6 verzichten kann. Dies kommt hier zum Ausdruck, indem die den jeweiligen Seiltrommeln 9 gegenüberliegenden Ende der Hübseile 5 und 6 jeweils an fixen stirnseitigen Befestigungspunkten 17 bzw. fixen längsseitigen Befestigungspunkten 29 an der Laufkatze 3 befestigt sind. Der bei erfindungsgemäßen Ausführungsbeispielen benötigte Längenausgleich ist so gering, dass dafür die elastische Dehnung der Hubseile 5 und 6 ausreicht.
[0042] Eine weitere Maßnahme, welche ergriffen werden kann, um dies weiter zu verbessern, ist in den Fig. 6 bis 9 ebenfalls dargestellt. Man sieht, dass den jeweiligen fixen stirnseitigen Befestigungspunkten 17 der stirnseitigen Hubseile 5 jeweils eine Umlenkkulisse 19 mit einer gekrümmten Umlenkoberfläche 20 vorgelagert ist. Das jeweilige stirnseitige Hubseil 5 ist dabei jeweils mit seiner dritten Stirnseilstrecke 16 über die gekrümmte Umlenkoberfläche 20 geführt. Die in den Fig. 6 bis 9 beispielhaft dargestellten Umlenkkulissen 19 können grundsätzlich auch bei den längsseitigen Hubseilen 6 dem jeweiligen fixen längsseitigen Befestigungspunkt 29 in analoger Art und Weise vorgelagert sein. Es sind aber auch Ausführungsbeispiele der Erfindung möglich, bei denen sowohl bei den stirnseitigen Hubseilen 5 als auch bei den längsseitigen Hubseilen 6 vollständig auf entsprechende Umlenkkulissen 19 verzichtet wird.
[0043] Insbesondere in den Fig. 6 bis 9 sieht man auch, dass günstigerweise die erste stirnseitige Umlenkrolle 13 und die zweite stirnseitige Umlenkrolle 15 des jeweiligen stirnseitigen Hubseils 5 möglichst weit am jeweiligen Rand 21 der Lastaufnahmevorrichtung 4 angeordnet sind. In diesem Sinne ist also, wie hier auch gezeigt, günstigerweise vorgesehen, dass, in einer Seitenansicht auf die jeweilige Stirnseite 10 gesehen, die erste stirnseitige Umlenkrolle 13 und die zweite stirnseitige Umlenkrolle 15 eines jeden stirnseitigen Hubseils 5 jeweils näher zu einem Rand 21 der Lastaufnahmevorrichtung 4 als zu einer Mitte 22 der Lastaufnahmevorrichtung 4 an der Lastaufnahmevorrichtung 4 angeordnet sind. Sie sind günstigerweise an einander gegenüberliegenden Rändern 21 der Lastaufnahmevorrichtung 4 angeordnet.
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[0044] Der Zusammenschau der Fig. 4 bis 9 kann man auch gut entnehmen, dass in bevorzugten Ausgestaltungsformen, wie hier realisiert, die beiden an der jeweiligen Stirnseite 10 angeordneten stirnseitigen Hubseile 5 in einer Seitenansicht auf die jeweilige Stirnseite 10 gesehen, spiegelsymmetrisch zueinander angeordnet sind.
[0045] In einer Richtung normal auf die jeweilige Stirnseite 10 verlaufen die erste Stirnseilstrecke 12 und die zweite Stirnseilstrecke 14 und die dritte Stirnseilstrecke 16 des jeweiligen stirnseitigen Hubseils 5 günstigerweise möglichst nah aneinander. Ein gewisser Versatz ist in der Praxis in der Regel notwendig, damit die verschiedenen Stirnseilstrecken 12, 14 und 16, insbesondere die erste Stirnseilstrecke 12 und die dritte Stirnseilstrecke 16 kontaktfrei aneinander vorbeigeführt werden können. Um all dies zu gewährleisten, ist günstigerweise, wie in Fig. 11 in einer Draufsicht auf die Lastaufnahmevorrichtung 4 gezeigt, vorgesehen, dass die erste Stirnseilstrecke 12 und die zweite Stirnseilstrecke 14 und die dritte Stirnseilstrecke 16 des jeweiligen stirnseitigen Hubseils 5 vollständig zwischen zwei gedachten vertikal und parallel zueinander stehenden Ebenen 23 verlaufen, wobei die Ebenen 23 einen Abstand 24 von 150mm bis 250mm, vorzugsweise von 180mm bis 220mm, zueinander aufweisen. Fig. 11 zeigt dabei eine Draufsicht auf die in Fig. 10 eingezeichnete Schnitteben A-A.
[0046] Die Fig. 10 und 12 zeigen jeweils eine Seitenansicht auf die Längsseite 11, der hier beispielhaft gezeigten Transporteinrichtung 1. In Fig. 10 ist die Lastaufnahmevorrichtung 4 mit dem daran befestigten Container 2 ein Stück weiter angehoben als in Fig. 12. Man sieht in den Fig. 10 und 12 besonders gut, den hier bevorzugt realisierten Verlauf der längsseitigen Hubseile 6. Bevorzugt sind, wie hier auch gezeigt, auf jeder der Längsseiten 11 jeweils zwei der Hubseile 6 als längsseitige Hubseile 6 angeordnet. Jedes dieser längsseitigen Hubseile 6 ist bevorzugt, wie hier auch gezeigt, von der jeweiligen Seiltrommel 9 auf einer ersten Längsseilstrecke 26 zu einer längsseitigen, an der Lastaufnahmevorrichtung 4 befestigten, Umlenkrolle 27 und auf einer zweiten Längsseilstrecke 28 zu dem fixen längsseitigen Befestigungspunkt 29, besser erkennbar in Fig. 3, an der Laufkatze 3 geführt. Die längsseitigen Umlenkrollen 27 befinden sich in der Seitenansicht auf die jeweilige Längsseite 11 gemäß Fig. 10 und 12 gesehen, jeweils in der Mitte 30 der Lastaufnahmevorrichtung 4. Die erste Längsseilstrecke 26 und die zweite Längsseilstrecke 28 des jeweiligen Hubseils 6 verlaufen, wie hier dargestellt, günstigerweise wiederum im Wesentlichen parallel. Auch hier bedeutet die Formulierung mit im Wesentlichen, dass Abweichungen von maximal 4° von einem exakt parallelen Verlauf nicht überschritten werden sollen. Man sieht in den Fig. 10 und 12 auch gut, dass die an der jeweiligen Längsseite 11 angeordneten längsseitigen Hubseile 6 bevorzugt spiegelsymmetrisch zueinander angeordnet sind, wenn man sie in der entsprechenden Seitenansicht auf die jeweilige Längsseite 11 betrachtet.
[0047] Die hier exemplarisch an diesem Ausführungsbeispiel erläuterten Verläufe werden günstigerweise für alle stirnseitigen Hubseile 5 bzw. für alle längsseitigen Hubseile 6 realisiert.
LEGENDE ZU DEN HINWEISZIFFERN:
1 Transporteinrichtung 27 längsseitige
2 Container Umlenkrolle
3 Laufkatze 28 zweite Längsseilstrecke 4 Lastaufnahmevorrichtung 29 fixer längsseitiger 5 Hubseil Befestigungspunkt 6 Hubseil 30 Mitte
7 Befestigungseinrichtung 31 Portalkran
8 Fahrantrieb 32 Brückenkran
9 Seiltrommel 33 Längsträger
10 Stirnseite 34 Stütze
11 Längsseite 35 Fahrwerk
12 erste Stirnseilstrecke
13 erste stirnseitige Umlenkrolle
14 zweite Stirnseilstrecke
15 zweite stirnseitige Umlenkrolle
16 dritte Stirnseilstrecke
17 fixer stirnseitiger Befestigungspunkt
18 spitzer Winkel
19 Umlenkkulisse
20 Umlenkoberfläche
21 Rand 22 Mitte
23 Ebene 24 Abstand
25 Seiltrommelachse
26 erste Längsseilstrecke

Claims (15)

Patentansprüche
1. Transporteinrichtung (1) zum Transport eines Containers (2) oder einer anderen Last, wobei die Transporteinrichtung (1) eine Laufkatze (3) und eine Lastaufnahmevorrichtung (4) und acht Hubseile (5, 6) aufweist, wobei die Lastaufnahmevorrichtung (4) zumindest eine Befestigungseinrichtung (7) zum Befestigen des Containers (2) oder der anderen Last an der Lastaufnahmevorrichtung (4) aufweist, und die Lastaufnahmevorrichtung (4) mittels der Hubseile (5, 6) höhenverstellbar an der Laufkatze (3) hängt, wobei die Laufkatze (3) zwei oder mehr Seiltrommeln (9) aufweist, und auf jeder der Seiltrommeln (9) jeweils zumindest eines der Hubseile (5, 6) auf- und abwickelbar gelagert ist, und wobei die Transporteinrichtung (1), insbesondere die Lastaufnahmevorrichtung (4), zwei einander gegenüberliegende Stirnseiten (10) und zwei einander gegenüberliegende Längsseiten (11) aufweist, wobei die Längsseiten (11) länger als die Stirnseiten (10) sind, dadurch gekennzeichnet, dass auf jeder der Stirnseiten (10) jeweils zwei der Hübseile (5) als stirnseitige Hubseile (5) angeordnet sind, wobei jedes dieser stirnseitigen Hubseile (5) von der jeweiligen Seiltrommel (9) auf einer ersten Stirnseilstrecke (12) zu einer ersten, an der Lastaufnahmevorrichtung (4) befestigten, stirnseitigen Umlenkrolle (13) und auf einer zweiten Stirnseilstrecke (14) zu einer zweiten, an der Lastaufnahmevorrichtung (4) befestigten, stirnseitigen Umlenkrolle (15) und auf einer dritten Stirnseilstrecke (16) zu einem fixen stirnseitigen Befestigungspunkt (17) an der Laufkatze (3) geführt ist.
2. Transporteinrichtung (1) nach Anspruch 1, wobei die stirnseitigen Hubseile (5) jeweils auf ihrer ersten Stirnseilstrecke (12) im Wesentlichen vertikal verlaufen, indem sie einen Winkel von maximal 4° mit der Vertikalen einschließen.
3. Transporteinrichtung (1) nach Anspruch 1 oder 2, wobei die stirnseitigen Hubseile (5) jeweils auf ihrer zweiten Stirnseilstrecke (14) im Wesentlichen horizontal verlaufen, indem sie einen Winkel von maximal 4° mit der Horizontalen einschließen.
4. Transporteinrichtung (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 3, wobei bei den stirnseitigen Hubseilen (5), in einer Seitenansicht auf die jeweilige Stirnseite (10) gesehen, die dritte Stirnseilstrecke (16) des jeweiligen stirnseitigen Hubseils (5) in einem spitzen Winkel (18) relativ zur zweiten Stirnseilstrecke (14) des jeweiligen stirnseitigen Hubseils (5) verläuft.
5. Transporteinrichtung (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 4, wobei bei den stirnseitigen Hubseilen (5), in einer Seitenansicht auf die jeweilige Stirnseite (10) gesehen, jeweils die dritte Stirnseilstrecke (16) des jeweiligen stirnseitigen Hubseils (5) die erste Stirnseilstrecke (12) des jeweiligen stirnseitigen Hubseils (5) kreuzt.
6. Transporteinrichtung (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 5, wobei bei den stirnseitigen Hubseilen (5), in einer Seitenansicht auf die jeweilige Stirnseite (10) gesehen, die zweite stirnseitige Umlenkrolle (15) des jeweiligen stirnseitigen Hubseils (5) und der fixe stirnseitige Befestigungspunkt (17) des jeweiligen stirnseitigen Hubseils (5) auf einander gegenüberliegenden Seiten der ersten Stirnseilstrecke (12) des jeweiligen stirnseitigen Hubseils (5) angeordnet sind.
7. Transporteinrichtung (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 6, wobei den fixen stirnseitigen Befestigungspunkten (17) der stirnseitigen Hubseile (5) jeweils eine Umlenkkulisse (19) mit einer gekrümmten Umlenkoberfläche (20) vorgelagert ist, wobei das jeweilige stirnseitige Hubseil (5) jeweils mit seiner dritten Stirnseilstrecke (16) über die gekrümmte Umlenkoberfläche (20) geführt ist.
8. Transporteinrichtung (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 7, wobei, in einer Seitenansicht auf die jeweilige Stirnseite (10) gesehen, die erste stirnseitige Umlenkrolle (13) und die zweite stirnseitige Umlenkrolle (15) eines jeden stirnseitigen Hubseils (5) jeweils näher zu einem Rand (21) der Lastaufnahmevorrichtung (4) als zu einer Mitte (22) der Lastaufnahmevorrichtung (4) an der Lastaufnahmevorrichtung (4) angeordnet sind.
9. Transporteinrichtung (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 8, wobei, in einer Seitenansicht auf die jeweilige Stirnseite (10) gesehen, die beiden, an der jeweiligen Stirnseite (10) angeordneten stirnseitigen Hubseile (5) spiegelsymmetrisch zueinander angeordnet sind.
10. Transporteinrichtung (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 9, wobei, in einer Draufsicht auf die Lastaufnahmevorrichtung (4) gesehen, die erste Stirnseilstrecke (12) und die zweite Stirnseilstrecke (14) und die dritte Stirnseilstrecke (12) des jeweiligen stirnseitigen Hubseils (5) vollständig zwischen zwei gedachten, vertikal und parallel zueinander stehenden Ebenen (23) verlaufen, wobei die Ebenen (23) einen Abstand (24) von 150 mm bis 250 mm, vorzugsweise von 180 mm bis 220 mm, zueinander aufweisen.
11. Transporteinrichtung (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 10, wobei die Seiltrommeln (9) jeweils um eine Seiltrommelachse (25) rotierbar gelagert sind und die Seiltrommelachsen (25) der Seiltrommeln (9) parallel zueinander und/oder parallel zu den Stirnseiten (10) verlaufend angeordnet sind.
12. Transporteinrichtung (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 11, wobei auf jeder der Längsseiten (11) Jeweils zwei der Hubseile (6) als längsseitige Hubseile (6) angeordnet sind, wobei jedes dieser längsseitigen Hubseile (6) von der jeweiligen Seiltrommel (9) auf einer ersten Längsseilstrecke (26) zu einer längsseitigen, an der Lastaufnahmevorrichtung (4) befestigten, Umlenkrolle (27) und auf einer zweiten Längsseilstrecke (28) zu einem fixen längsseitigen Befestigungspunkt (29) an der Laufkatze (3) geführt ist.
13. Transporteinrichtung (1) nach Anspruch 12, wobei die längsseitigen Umlenkrollen (27), in einer Seitenansicht auf die jeweilige Längsseite (11) gesehen, jeweils in einer Mitte (30) der Lastaufnahmevorrichtung (4) an der Lastaufnahmevorrichtung (4) befestigt sind.
14. Transporteinrichtung (1) nach Anspruch 12 oder 13, wobei, in einer Seitenansicht auf die jeweilige Längsseite (11) gesehen, die beiden, an der jeweiligen Längsseite (11) angeordneten längsseitigen Hubseile (6) spiegelsymmetrisch zueinander angeordnet sind.
15. Kran, insbesondere Portalkran (31) oder Brückenkran (32), mit zumindest einem Längsträger (33) auf dem eine Transporteinrichtung (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 14 mit seiner Laufkatze (3) entlang des Längsträgers (33) verfahrbar gelagert ist.
Hierzu 5 Blatt Zeichnungen
11716
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