AT528298B1 - Vorrichtung die an einem Stab zu befestigen ist - Google Patents
Vorrichtung die an einem Stab zu befestigen istInfo
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Abstract
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung (1) die an einem Stab zu befestigen ist indem sie die Mantelfläche des Stabes in einer zur Längsrichtung des Stabes normal ausgerichteten Ebene umringt, wobei der Umfang des Stabes an einem Teilabschnitt durch einen Blechteil (2) kontaktiert wird, und an einem weiteren Teilabschnitt durch ein Band (3), welches flexibler ist als der Blechteil (2) und unter Zugspannung steht. Das Band (3) ist mit dem Blechteil (2) jeweils an jenen beiden Enden zugfest verbunden, welche die Enden der Umschlingung des Stabes durch den Blechteil (2) darstellen. Der Blechteil (2) ist an der dem Band 3 gegenüberliegenden Seite mit einem Versteifungsteil (8) verbunden, an welchem weitere Teile befestigbar sind.
Description
Ss N
[0001] Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung die an einem Stab zu befestigen ist. Ein typischer und wertvoller Anwendungsfall für die Verwendung erfindungsgemäßer Vorrichtungen ist das Verbinden von Holz- oder Bambusstäben zwecks Bildung eines Baugerüstes.
[0002] Die DE 8900382 U1 und die EP 2251553 A1 zeigen jeweils eine Vorrichtung die beispielsweise an einem Holz- oder Bambusstab zu befestigen ist. Die Vorrichtung umfasst einen rinnenartigen Blechteil, sowie zwei Bänder. Bestimmungsgemäß wird der Blechteil so an den Stab angelegt, dass seine Profilrichtung parallel zur Richtung des Stabes liegt und eine Querschnittsflächenbereich durch den rinnenartigen Blechteil umfasst ist. Die beiden Bänder, welche beispielsweise sehr feste Kabelbinder sein können, umschlingen den Stab und den Blechteil gemeinsam. Die Bänder liegen dabei jeweils in einer normal zur Längsrichtung des Stabes liegenden Ebene. Die Bänder sind dabei so fest angezogen, dass sie Stab und Blechteil fest aneinander andrücken, und auch selbst an dem Stab kraftschlüssig gegen Verrutschen gehalten sind. Am Blechteil können sie auch formschlüssig gegen Verrutschen gehalten sein. Zwei Stäbe können beispielsweise miteinander verbunden werden, indem an jedem der beiden Stäbe jeweils eine der Vorrichtungen wir beschrieben befestigt ist, und indem die Blechteile der beiden Vorrichtungen miteinander verbunden werden, typischerweise durch Gewindeschrauben und Gewindemuttern, wobei die Gewindeschrauben durch Schraubendurchgangsbohrungen in den Blechteilen verlaufen. Durch die Kombination aus einem relativ festen Blechteil und einem vergleichsweise flexiblen Band, soll die Vorrichtung bei guter Haltewirkung für einen relativ großen Bereich von Querschnittsformen und Querschnittsgröße des Stabes anwendbar sein. Die Bauweise hat sich für den Gerüstbau mit Holz- oder Bambusstäben nicht durchgesetzt. Bei zu schwachem Spannen der Bänder ist die Haltewirkung zu gering; wenn die Bänder so stark angespannt werden, wie es für die Haltewirkung notwendig ist, ist die Gefahr zu groß, dass die Holz- oder Bambusstäbe zerstört werden.
[0003] Die CH 707088 B1 zeigt eine aus vielen Teilen bestehende Vorrichtung die an einem Endbereich eines Holz- oder Bambusstabes zu befestigen ist, und eine Anschlusspunkt für das stirnseitige Verbinden des Holz- oder Bambusstabes mit einem weiteren Teil darstellt. Am Holzoder Bambusstab hält die Vorrichtung indem vier sehr starre Stahlformteile um den Umfang des Holz- oder Bambusstabes herum angeordnet sind, und durch sogenannte Pressbänder an die Mantelfläche des Holz- oder Bambusstabes angedrückt werden. Die dem Holz- oder Bambusstab zugewandte Fläche der Stahlformteile ist mit abstehenden Spitzen versehen, welche bestimmungsgemäß radial in den Holz- oder Bambusstab eindringen und Verrutschen der Stahlformteile in Längsrichtung des Holz- oder Bambusstabes formschlüssig blockieren. Auch diese Bauweise hat sich nicht für den Gerüstbau mit Holz- oder Bambusstäben durchgesetzt. Sie ist auf jeden Fall vergleichsweise teuer, sie verlangt zudem störend viel handwerkliche Gewissenhaftigkeit und sehr gute Genauigkeit beim Zuschneiden der Holz- oder Bambusstäbe.
[0004] Die CN 112128189 B zeigt eine Vorrichtung die an einem Stab zu befestigen ist indem sie die Mantelfläche des Stabes in einer zur Längsrichtung des Stabes normal ausgerichteten Ebene umringt, wobei in Umfangsrichtung des Stabes ein starrer halbkreisförmiger Teil und ein flexibles Band aufeinander folgen, wobei das Band an den Enden des starren Teiles zugfest mit diesem verbunden ist. Eine dieser beiden Verbindungen ist als Wickelvorrichtung mit Rücklaufsperre für das Band ausgebildet. Bestimmungsgemänß liegt der starre Teil im Einsatz nicht direkt an dem zu umfassenden Teil an, sondern es ist ein weicher Teil zwischengelegt. Auf Grund der geringen Verformbarkeit des starren Teils ist für gute Haltewirkung die Vorrichtung nur für relativ genau festgelegte Größen und Formen von zu umfassenden Stäben geeignet.
[0005] Die CN 211853088 U und die CN 216811076 U zeigen - mit Ausnahme einer Wickelvorrichtung - ähnliche Vorrichtungen wie die CN 112128189 B, welche auch die gleichen Nachteile haben.
[0006] Die DE 202017100680 U1 zeigt eine Vorrichtung für das Umfassen eines Rohre oder Profils und weiteren Teilen wie Kabeln etc. die an dem Rohr bzw. Profil zu befestigen sind. In Umfassungsrichtung folgen ein starrer plattenförmiger Teil und ein spannbares flexibles Band
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aneinander, welche zugfest verbunden sind. Auf Grund der Starrheit des plattenförmigen Teils kann die Vorrichtung nicht ohne Beschädigung von umfassten Teilen so stark gespannt werden, dass Verschiebung in Längsrichtung des Rohres bzw. Profils verlässlich blockiert ist.
[0007] Von diesem Stand der Technik ausgehend hat sich der Erfinder die Aufgabe gestellt, eine Vorrichtung für das Befestigen an einem Holz- oder Bambusstab bereitzustellen, welche bei guter Wirtschaftlichkeit das Verbinden von mehreren Holz- oder Bambusstäben zu Baugerüsten ermöglichen soll, und welche gegenüber den besprochenen Vorrichtungen einfacher so anzubringen ist, dass sie verlässlich hält, und den Holz- oder Bambusstab nicht zerstört.
[0008] Zum Lösen der Aufgabe wird von den bekannten Merkmalen ausgegangen, dass die Vorrichtung die Mantelfläche des Holz- oder Bambusstabes in einer zur Längsrichtung des Holzoder Bambusstabes normal ausgerichteten Ebene umringt, wobei der Umfang des Holz- oder Bambusstabes an einem Teilabschnitt durch einen starreren Teil kontaktiert wird, und an einem weiteren Teilabschnitt durch ein Band, welches flexibler ist als der starrere Teil und unter Zugspannung steht, wobei das Band mit dem starreren Teil jeweils an jenen beiden Enden zugfest verbunden ist, welche die Enden der Umschlingung des Holz- oder Bambusstabes durch den Blechteil darstellen.
[0009] Als erfindungsgemäße Weiterentwicklung dazu wird vorgeschlagen, den starreren Teil als Blechteil auszubilden, wobei der Blechteil an der dem Band gegenüberliegenden Seite mit einem Versteifungsteil verbunden ist, an welchem weitere Teile befestigbar sind.
[0010] Durch diese einfach realisierbare Maßnahme wird im Gegensatz zu den vorbekannten Bauweisen erreichbar, dass die Belastung des Blechteils überwiegend eine Zugbelastung ist, welche in der jeweiligen Ebene des Blechteils liegt. Dadurch kann der Blechteil aus einem sehr dünnen Blech ausgebildet werden, womit er sich gut an die Mantelfläche des Holz- oder Bambusstabes anschmiegen kann. Dadurch kommt es zu einem großflächigen Aufliegen des Blechteils an der Mantelfläche des Holz- oder Bambusstabes, auch wenn die Mantelfläche unregelmäBig geformt ist und beispielsweise konisch ist. Durch die damit erreichte große Kraftübertragungsfläche zwischen Holz- oder Bambusstab und Blechteil können sehr große Kräfte übertragen werden ohne dass es an einzelnen Stellen zu zerstörerisch großen Spannungsspitzen kommt.
[0011] Gemäß einer vorteilhaften Weiterentwicklung der Erfindung ist die bestimmungsgemäße Berührungsfläche des Blechteils mit dem Holz- oder Bambusstab mit emporstehenden Erhebungen, bevorzugt Spitzen, versehen, welche bei bestimmungsgemäßer Anwendung oberflächlich in die Mantelfläche des Holz- oder Bambusstabes eindringen. Durch diese Maßnahme wird der Reibschluss zwischen Holz- oder Bambusstab und Blechteil verbessert, und auch eine Art Formschluss erreicht.
[0012] Gemäß einer weiteren vorteilhaften Weiterentwicklung ist eine der Verbindungsstellen des Bandes mit dem Blechteil als WMickelvorrichtung ausgebildet, welche einen drehbaren Kern um den das Band aufzuwickeln ist, aufweist, sowie eine wahlweise aufhebbaren Rücklaufsperre. Derartige Vorrichtungen sind sehr einfach intuitiv zu bedienen und können einfach so ausgelegt werden, dass sie sehr, sehr viele Arbeitszyklen beschädigungsfrei halten.
[0013] Gemäß einer bevorzugten Weiterentwicklung ist die Drehung des Kerns durch einen Hebel antreibbar, der vielfach länger ist, als der Radius der Wicklung des Bandes maximal beträgt.
[0014] Gemäß einer bevorzugten Weiterentwicklung ist eine Stirnseite des drehbaren Kerns mit einer Eingriffsgeometrie für eine Maschine zum Antreiben einer Drehung — beispielsweise einem Akkuschrauber — versehen.
[0015] Fig. 1: Zeigt eine perspektivische Skizze einer beispielhafte erfindungsgemäßen Vorrichtung.
[0016] Die erfindungsgemäße Vorrichtung 1 gemäß Fig. 1 umfasst einen Blechteil 2, ein Band 3, zwei Verbindungsbereiche 4, 5 zwischen dem Blechteil 2 und dem Band 3, einen drehbaren Kern 6, eine Rücklaufsperre 7, und einen Versteifungsteil 8.
[0017] Der Blechteil 2 ist aus einem etwa rechteckförmigen Blechstreifen gebildet, welcher etwa
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zur Form eines Teilringes gebogen wurde. An den beiden offenen Enden dieses Teilringes ist jeweils ein Verbindungsbereich 4, 5 angeordnet, an welchem der Blechteil 2 mit dem Band 3 verbunden ist. Im bestimmungsgemäßen Einsatz umschlingt die durch den Blechteil 2 und das Band 3 gebildete ringförmige Struktur die Mantelfläche eines Stabes, beispielsweise eines Holzoder Bambusstabes der Teil eines Baugerüstes ist.
[0018] Der Verbindungsbereich 4 weist ein am Blechteil 2 verankertes hakenförmiges Gebilde auf, an welchem ein mit einem Bolzen starr verbundener Endbereich des Bandes 3 einhängbar ist und in eingehängtem Zustand gegen Bewegung zum gegenüberliegenden Verbindungsbereich 5 hin zugfest gehalten ist.
[0019] Am Verbindungsbereich 5 ist der als etwa zylindrischer Bolzen ausgeführte Kern 6, welcher mit dem zweiten Endbereich des Bandes 3 verbunden ist, drehbar gelagert gehalten. Durch Drehung des Kerns 6 wird das Band 3 um den Kern 6 aufgewickelt, womit die beiden Verbindungsbereiche 4, 5 durch das Band aufeinander zu gezogen werden.
[0020] Im dargestellten beispielhaften Fall ist das eine stirnseitige Ende des Kerns 6 als Sechskantkopf 9 ausgebildet. An dem Sechskantkopf 9 kann ein übliches Antriebsmittel für Schrauben, beispielsweise ein Schraubenschlüssel oder ein Akkuschrauber eingreifen und die Drehung des Kerns bis hin zu sehr großen Drehmomenten antreiben.
[0021] Anstelle eines Sechskantkopfes 9 könnte der Kern 6 auch direkt mit einem radial abstehenden Hebel versehen sein, mit Hilfe dessen das zum Aufwickeln des Bandes 2 erforderliche Drehmoment aufgebracht werden kann.
[0022] Am zweiten stirnseitigen Ende des Kerns ist ein Zahnrad angebracht, welches Teil einer Rücklaufsperre 7 ist, welches Drehbewegung des Kerns in eine Richtung blockiert. Die Blockierwirkung der Rücklaufsperre 7 kann durch Schwenken eines Lösehebels 10, welche bei Abwesenheit anderer Einwirkung durch eine Feder 11 in Sperrhaltung gehalten ist, gelöst werden. Derartige Rücklaufsperren, die auch als Gesperre bezeichnet werden, sind vielfach bekannt - beispielsweise von Ratschengurten, - weswegen hier nicht weiter darauf eingegangen werden muss.
[0023] Der Blechteil 2 ist mit Erhebungen 12 versehen, welche aus der jeweiligen Ebene des Bleches in Richtung auf das Zentrum der durch den Blechteil 2 und das Band 3 gebildeten ringförmigen Struktur ragen. Beim bestimmungsgemäßen Einsatz dringen diese Erhebungen 12 oberflächlich in das am Blechteil anliegende Material des Stabes ein mit welchem die Vorrichtung 1 zu verbinden ist.
[0024] Erfindungsgemäß weist die Vorrichtung einen Versteifungsteil 8 auf. Der Versteifungsteil 8 besteht aus deutlich stärkerem Blech als der Blechteil 2, und er ist an der dem Band 3 gegenüberliegenden Seite mit Blechteil 2 starr verbunden. Er dient zur Befestigung der Vorrichtung 1 mit weiteren Teilen. Durch die Verwendung des der Verbindung zu weiteren Teilen dienenden Versteifungsteils 8 kann der Blechteil 2 aus dünnerem Blech gebildet werden als es sonst möglich wäre. Den Blechteil 2 aus möglichst dünnem Blech auszuführen ist vorteilhaft, weil dadurch die Gefahr von Beschädigungen des Holz- oder Bambusstabes verringert wird.
[0025] Beispielsweise kann ein derartiger weiterer Teil wiederum eine Vorrichtung 1 sein, an der ein weiterer Stab, der ein Holz- oder Bambusstab eines Baugerüstes sein kann, erfindungsgemäß befestigt sein kann. Es ist aber auch möglich an dem Versteifungsteil 8 einen festen Blechteil anzubringen, an welchem in einem Abstand zueinander zwei weitere erfindungsgemäße Vorrichtungen 1 angebracht sind. Auf diese Weise lassen sich die Haltewirkungen mit Vorrichtungen 1 beliebig addieren.
[0026] Bevorzugt ist der Versteifungsteil 8 als flaches U-Profil ausgebildet, dessen Basisfläche vom Band 2 abgewandt positioniert ist. Auf dieses Weise ist es einfach an einer Bohrung in der Basisfläche des U-Profils den Kopf einer Schraube zu positionieren, welche durch die Basisfläche hindurch verläuft. Damit ergeben sich einfache Verhältnisse zur Verbindung der Vorrichtung 1 mittels einer Schraube mit weiteren Teilen.
Claims (5)
1. Vorrichtung (1) die an einem Stab zu befestigen ist indem sie die Mantelfläche des Stabes in einer zur Längsrichtung des Stabes normal ausgerichteten Ebene umringt, wobei der Umfang des Stabes an einem Teilabschnitt durch einen Blechteil (2) kontaktiert wird, und an einem weiteren Teilabschnitt durch ein Band (3), welches flexibler ist als der Blechteil (2) und unter Zugspannung steht, wobei das Band (3) mit dem Blechteil (2) jeweils an jenen beiden Enden zugfest verbunden ist, welche die Enden der Umschlingung des Stabes durch den Blechteil (2) darstellen, dadurch gekennzeichnet, dass der Blechteil (2) an der dem Band 3 gegenüberliegenden Seite mit einem Versteifungsteil (8) verbunden ist, an welchem weitere Teile befestigbar sind.
2. Vorrichtung (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die bestimmungsgemäße Berührungsfläche des Blechteils (2) mit dem Stab mit emporstehenden Erhebungen (12) versehen ist, welche dazu bestimmt sind, in die Mantelfläche des Stabes einzudringen.
3. Vorrichtung (1) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass eine Verbindungsstelle (5) des Bandes (3) mit dem Blechteil (2) als Wickelvorrichtung ausgebildet, welche einen drehbaren Kern (6) aufweist, um den das Band aufzuwickeln ist, sowie eine wahlweise aufhebbaren Rücklaufsperre (7).
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Drehung des Kerns (6) durch einen Hebel antreibbar ist, der vielfach länger ist, als der Radius der Wicklung des Bandes (3) maximal beträgt.
5. Vorrichtung nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass eine Stirnseite des drehbaren Kerns (6) mit einer Eingriffsgeometrie für eine Maschine zum Antreiben einer Drehung versehen ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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Applications Claiming Priority (1)
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| ATA117/2024A AT528298B1 (de) | 2024-08-13 | 2024-08-13 | Vorrichtung die an einem Stab zu befestigen ist |
Publications (2)
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| AT528298A4 AT528298A4 (de) | 2025-12-15 |
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Family
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Family Applications (1)
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| ATA117/2024A AT528298B1 (de) | 2024-08-13 | 2024-08-13 | Vorrichtung die an einem Stab zu befestigen ist |
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2025
- 2025-08-11 WO PCT/AT2025/000006 patent/WO2026036153A1/de active Pending
Also Published As
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