AT528235A1 - Bausatz für einen Brüstungsaufbau an einem Gebäude - Google Patents
Bausatz für einen Brüstungsaufbau an einem GebäudeInfo
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Abstract
Bausatz für einen Brüstungsaufbau (1) an einem Gebäude (2), wobei der Bausatz zumindest Folgendes umfasst: - zumindest ein Brüstungselement (3a, 3b) aus Metall, wobei das Brüstungselement (3a, 3b) *vertikal orientierte zueinander beabstandete Stäbe (3a1, 3b1), *ein oberes sowie ein unteres Metallprofil (3a2o, 3a2u, 3b2o, 3b2u) , wobei diese zwei Metallprofile (3a2o, 3a2u, 3b2o, 3b2u) voneinander in vertikaler Richtung beabstandet sind, und zwar so, dass obere Enden der Stäbe (3a1, 3b1) in das obere Metallprofil (3a2o, 3b2o) münden und untere Enden der Stäbe (3a1, 3b1) in das untere Metallprofil (3a2u, 3b2u) münden, sowie *zumindest einen Stehfortsatz (3a3, 3b3), der zumindest an dem unteren Metallprofil (3a2u, 3b2u) angreift, wobei die beiden Metallprofile (3a2o, 3a2u, 3b2o, 3b2u) jeweils eine dem Gebäude (2) zugewandte Vorderseite (3VS) sowie eine gegenüberliegende dem Gebäude (2) abgewandte Rückseite (3RS) aufweisen, wobei der Stehfortsatz (3a3, 3b3) in vertikaler Richtung von dem unteren Metallprofil (3a2o, 3a2u, 3b2o, 3b2u) absteht, wobei der zumindest eine Stehfortsatz (3a3, 3b3) zumindest einen Vorsprung (4), vorzugsweise in Form eines Dorns, aufweist, wobei der Vorsprung zumindest 10cm von dem Metallprofil (3a2o, 3a2u, 3b2o, 3b2u) in Normalrichtung absteht.
Description
BAUSATZ FÜR EINEN BRÜSTUNGSAUFBAU AN EINEM GEBÄUDE
Die Erfindung betrifft einen Bausatz für einen Brüstungsaufbau an einem Gebäude, wobei der Bausatz zumindest Folgendes umfasst: Zumindest ein Brüstungselement aus Metall, wobei das Brüstungselement vertikal orientierte zueinander beabstandete Stäbe, ein oberes sowie ein unteres Metallprofil, wobei diese zwei Metallprofile voneinander in vertikaler Richtung beabstandet sind, und zwar so, dass obere Enden der Stäbe in das obere Metallprofil münden und untere Enden der Stäbe in das untere Metallprofil münden, sowie zumindest einen Stehfortsatz, der zumindest an dem unteren Metallprofil angreift, wobei die beiden Metallprofile jeweils eine dem Gebäude zugewandte Vorderseite sowie eine
gegenüberliegende dem Gebäude abgewandte Rückseite aufweisen.
Aus dem Stand der Technik sind Brüstungen bekannt geworden, die auf eine bereits weitgehend fertiggestellte Decken- oder Bodenkonstruktion aufgesetzt werden. Typischerweise wird eine solche Konstruktion durch Ausgießen eines selbsthärtenden
Baumaterials wie z.B. einer Betonmischung hergestellt.
Das Anbringen einer dauerhaften Brüstung auf die besagte Decken- oder Bodenkonstruktion setzt Genaues Arbeiten der Monteure voraus, ist mit einem beträchtlichen Arbeitsaufwand
sowie dem Einsatz zahlreicher loser Teile verbunden.
Eine Aufgabe der Erfindung besteht darin, eine Möglichkeit zu schaffen, die Nachteile des Standes der Technik zu beheben.
Diese Aufgabe wird mit einem Bausatz eingangs genannter Art gelöst, beim welchem erfindungsgemäfß der Stehfortsatz in vertikaler Richtung von dem unteren Metallprofil absteht, wobei der zumindest eine Stehfortsatz zumindest einen Vorsprung, vorzugsweise in Form eines Dorns, aufweist, wobei der Vorsprung zumindest 3cm, vorzugsweise zumindest
10cm, von dem Metallprofil in Normalrichtung absteht.
Dieser Bausatz kann effizient werksseitig hergestellt werden, enthält eine geringe Anzahl an unterschiedlichen Komponenten, die bereits zu einem einstückigen Brüstungselementen ohne lose Teile vorab verbunden werden können. Sie können an dem Gebäude bereits vor Gießen eines dauerhaften Bodens oder einer Decke, insbesondere bestehend aus Beton, an
z.B. eine Schalungskonstruktion angebracht werden. Durch Vergießen des zumindest einen
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Vorsprungs in dem Boden oder der Decke kann eine dauerhafte und formstabile Verbindung
mit dem Gebäude hergestellt werden.
Unter dem Ausdruck „in Normalrichtung absteht“ wird verstanden, dass zumindest ein Normalabstand von 3cm gegeben ist. Es wird nicht verlangt, dass der Vorsprung zwangsläufig in einem rechten Winkel absteht. So kann der Vorsprung auch schräg oder asymmetrisch abstehen. Der Stehfortsatz kann direkt oder indirekt an dem unteren Metallprofil angreifen. Das Metallprofil kann z.B. eine Wandstärke zwischen 4 mm und 12mm aufweisen. Das obere und das untere Metallprofil müssen nicht gleichartig ausgebildet sein. Es sind beliebige geometrische Formen denkbar, so auch z.B. auch die Möglichkeit, dass z.B. das untere Metallprofil einen rechteckigen Querschnitt aufweist und das obere Metallprofil als Formrohr mit rundem Querschnitt ausgebildet ist. Das Brüstungselement kann auch als Geländerelement und die Brüstung auch als Geländer bezeichnet werden. Räumliche Angaben wie „oben“, „unten“, „vorne“, „hinten“ usw.
beziehen sich auf einen an dem Gebäude montierten Zustand.
Als Metall kann z.B. Stahl verwendet werden, insbesondere 5355 oder 5235 bis 5255 Stahl, der insbesondere feuerverzinkt und ev. zusätzlich kunststoffbeschichtet / gestrichen
ausgeführt sein kann.
Insbesondere kann vorgesehen sein, dass zumindest die Vorderseite des unteren Metallprofils innerhalb einer vertikal orientierten Ebene, nachfolgend Bezugsebene genannt, liegt, wobei das obere und das untere Metallprofil gleichartig ausgebildet sind und wobei
deren Vorderseiten innerhalb der Bezugsebene liegen.
Weiters kann vorgesehen sein, dass der Stehfortsatz zumindest zwei in vertikaler Richtung
zueinander beabstandete Vorsprünge in Form zweier Dorne aufweist.
Insbesondere kann vorgesehen sein, dass an dem Brüstungselement zumindest zwei Stehfortsätze ausgebildet sind, die identisch ausgebildet und zueinander in horizontaler Richtung parallelverschoben sind, wobei der Abstand zwischen den Stehfortsätzen zwischen
40cm und 160 cm beträgt.
Weiters kann vorgesehen sein, dass die zwei Stehfortsätze den gleichen Abstand zur Mitte
der Längserstreckung des unteren Metallprofils aufweisen.
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Insbesondere kann vorgesehen sein, dass zumindest die Vorderseite des unteren Metallprofils innerhalb einer vertikal orientierten Ebene, nachfolgend Bezugsebene genannt, liegt, wobei die Stäbe jeweils eine dem Gebäude (im befestigten Zustand) zugewandte
Vorderseite aufweisen, die sich bis zur Bezugsebene erstreckt.
Weiters kann vorgesehen sein, dass die Stäbe jeweils eine von dem Gebäude abgewandte
Rückseite aufweisen, wobei diese Rückseiten innerhalb einer weiteren Ebene liegen.
Insbesondere kann vorgesehen sein, dass die Stäbe baugleich ausgebildet und gleichmäßig
voneinander beabstandet sind.
Weiters kann vorgesehen sein, dass die Längserstreckung der Metallprofile zwischen 0,5 m
und 2 m beträgt.
Insbesondere kann vorgesehen sein, dass der vertikale Abstand zwischen dem unteren und
dem oberen Metallprofil zwischen 1,16m und 2m beträgt.
Weiters kann vorgesehen sein, dass das untere Metallprofil entweder unterhalb des zumindest einen Vorsprungs oder in einem Abstand von zumindest 65cm oberhalb des
zumindest einen Vorsprungs angeordnet ist.
Falls zwei oder mehr Vorsprünge übereinander angeordnet sind, dann ist dieser Abstand bezogen auf den nächstgelegenen Vorsprung. Durch einen Abstand von zumindest 65cm von unten kann - abhängig von der Aufbauhöhe des Bodens (nämlich der fertige Fußbodenoberkante, kurz FBOK) - vermieden werden, dass dadurch eine ungewollte Aufstiegshilfe geschaffen wird. Der Grenzwert liegt z.B. in Österreich bei 60cm oberhalb der
FBOK und der Abstand kann so gewählt werden, dass dieser Wert nicht unterschritten wird.
Insbesondere kann vorgesehen sein, dass die Stäbe einen rechteckigen Querschnitt aufweisen, wobei die Breite der Stäbe, die parallel zur Längsersterstreckung der Metallprofile orientiert ist, geringer ist als ihre Tiefe, wobei die Tiefe zwischen 30 und 60 mm, insbesondere zwischen 40 mm oder 50 mm, beträgt und die Breite zwischen 3mm und
8mm beträgt.
Weiters kann vorgesehen sein, dass die Stäbe einen runden Querschnitt mit einem
Durchmesser zwischen 15mm und 30mm aufweisen.
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Insbesondere kann vorgesehen sein, dass die äußeren Stäbe plan mit den Enden der
Längserstreckung der Metallprofile abschließen.
Weiters kann vorgesehen sein, dass der Bausatz zumindest ein Brüstungselement aufweist, bei welchem der eine Stehfortsatz an dem unteren Metallprofil angreift und sich ausgehend von dem unteren Metallprofil nach unten erstreckt, wobei an die Länge der Erstreckung
zumindest 80 cm beträgt.
Insbesondere kann vorgesehen sein, dass der zumindest eine Vorsprung innerhalb der untersten 30 cm der Längserstreckung des Stehfortsatzes angeordnet ist und der zumindest
eine Vorsprung zumindest 65 cm von dem unteren Metallprofil beabstandet ist.
Weiters kann vorgesehen sein, dass der Bausatz eine zementgebundene Platte, nämlich eine zementgebundene Feinspanplatte oder eine zementgebundene Flachpressplatte, aufweist, die dazu ausgebildet ist, mit dem Stehfortsatz verschraubt zu werden, wobei die Länge der Platte mit der Länge des unteren Metallprofils übereinstimmt und wobei die Platte dazu ausgebildet ist, an dem unteren Metallprofil bündig anzugreifen und sich ausgehend davon
vertikal nach unten zu erstrecken.
Die zementgebundene Feinspanplatte oder eine zementgebundene Flachpressplatte kann zum Beispiel nach EN 13986:2004 hergestellt sein. Eine solche Platte ist frei von Hohlräumen und weist eine Dichte von ungefähr 1250 bis 1400 kg/m*® auf. Sie ist besonders witterungsbeständig, äußerst stabil und sehr mafsgenau fertigbar. Als Dicke sind beispielsweise Werte von 4cm oder 5cm zu nennen. Die Abmessungen können aber je nach
Bedarf von den genannten Maßen abweichen.
Die zementgebundene Feinspanplatte oder eine zementgebundene Flachpressplatte wird typischerweise ab Werk vormontiert und in einem mit dem Brüstungselement verbundenen
Zustand an die betreffende Baustelle angeliefert.
Insbesondere kann vorgesehen sein, dass eine Gesamthöhe, die sich aus der Höhe der Platte sowie dem Abstand zwischen dem unteren Metallprofil und dem oberen Metallprofil
zusammensetzt, zumindest 1,1 m beträgt.
Weiters kann vorgesehen sein, dass die Höhe der Platte größer ist als die Höhe der Stäbe und
insbesondere zumindest den doppelten Wert beträgt.
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Insbesondere kann vorgesehen sein, dass zumindest die Vorderseite des unteren Metallprofils innerhalb einer vertikal orientierten Ebene, nachfolgend Bezugsebene genannt,
liegt, wobei sich der Stehfortsatz innerhalb der Bezugsebene erstreckt.
Weiters kann vorgesehen sein, dass die Platte eine Ausnehmung zur teilweisen Aufnahme des Stehfortsatzes aufweist, wobei der Stehfortsatz diese Ausnehmung vorzugsweise um
zumindest 2 mm überragt.
Insbesondere kann vorgesehen sein, dass der Stehfortsatz eine Dicke zwischen 15 mm und
50mm aufweist.
Weiters kann vorgesehen sein, dass das untere Metallprofil als horizontaler Abschnitt eines L-förmigen Profils ausgebildet ist, wobei sich ein vertikaler Schenkel ausgehend von der
Vorderseite des Metallprofils nach unten erstreckt.
Insbesondere kann vorgesehen sein, dass das L-förmige Profil metallisch ausgebildet ist und
eine Materialstärke zwischen 5;mm und 10mm aufweist.
Weiters kann vorgesehen sein, dass das untere Metallprofil eine Tiefe zwischen 40mm und 60mm aufweist, und wobei der vertikale Schenkel eine vertikale Länge zwischen 40mm und
160mm aufweist und sich entlang der gesamten Länge des unteren Metallprofils erstreckt.
Insbesondere kann vorgesehen sein, dass die Platte dazu eingerichtet ist, an dem L-förmigen Schenkel formschlüssig anzugreifen, wobei die dem L-förmigen Profil zugewandte Oberkante der Platte gebrochen ausgeführt ist, sodass eine Toleranz zum Ausgleich von
Schweißnähten oder Unebenheiten in der Innenkante des L-förmigen Profil gegeben ist.
Unter Innenkante wird jener Bereich verstanden, in dem sich die beiden Schenkel des L berühren. Alternativ zur Schweifsnaht könnte ein Biegeradius vorhanden, wenn das Profil gebogen wird, welcher Biegeradius durch das Brechen der Kante ausgeglichen werden kann. D.h. die Kante wird bei der Platte so gebrochen, dass das L-Profil weder mit einer Schweißnaht noch mit einem ev. geringen Biegeradius kollidiert und gebäudeseitig
vollflächig aufgeschoben werden kann.
Weiters kann vorgesehen sein, dass der Stehfortsatz über den vertikalen Schenkel des Lförmigen Profils mit dem unteren Metallprofil verbunden ist, indem sich in dem L-förmigen
Profil zumindest eine, vorzugsweise zwei, Bohrung befindet, wobei sich der Stehfortsatz
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zumindest bis zur zumindest einen Bohrung erstreckt und ein Innengewinde aufweist, sodass das L-förmige Profil mit dem Stehfortsatz durch einsetzen einer Schraube in die
Bohrung und Verschraubung mit dem Innengewinde fest verschraubbar ist.
Das L-förmige Profil wird mit dem Stehfortsatz verschraubt, wobei der Stehfortsatz hierzu ein Innengewinde aufweist und die Schraube vorzugsweise vor Erreichen der nachfolgenden zementgebundenen Platte endet. Der Stehfortsatz kann ca. 2mm über die Platte gebäudeseitig überstehen, sodass etwaige Ungleichmäßigkeiten der Platte ausgeglichen
werden können und der Stehfortsatz bündig und flächig an dem Gebäude anliegen kann.
Insbesondere kann vorgesehen sein, dass von dem Stehfortsatz Befestigungsflügel abstehen, die bündig mit einer dem Gebäude zugewandten Vorderseite des Stehfortsatzes ausgebildet sind und eine Dicke von weniger als 50% der Dicke des verbliebenden Stehfortsatzes aufweisen, wobei der Stehfortsatz einen Befestigungsflügel auf Höhe des vertikalen Schenkels des L-Profils aufweist, sodass der Befestigungsflügel im montierten Zustand von dem vertikalen Schenkel abgedeckt wird, und wobei ein weiterer Befestigungsflügel in einem Abstand von zumindest 30cm weiter Unterhalb vorgesehen ist, wobei jeder Befestigungsflügel Bohrungen aufweist, mittels denen der Befestigungsflügel mit der Platte fest verschraubbar ist. Der Befestigungsflügel kann eine Dicke von weniger als 50% der Dicke des Stehfortsatzes aufweisen. Die Breite des Flügels links und rechts von dem
Stehfortsatz kann mehr als 50% der Breite des Stehfortsatzes betragen.
Weiters kann vorgesehen sein, dass der Bausatz zumindest ein Brüstungselement aufweist, bei welchem an der Vorderseite des unteren Metallprofils eine metallische Abdeckplatte vollflächig angebracht ist, die die gesamte Längserstreckung des Metallprofils verdeckt und die sich ausgehend von dem unteren Metallprofil entlang der Stäbe bis zu einer Höhe von
zumindest 60cm parallel zu den Stäben erstreckt.
Insbesondere kann vorgesehen sein, dass die Abdeckplatte mit den Stäben fest verbunden, insbesondere verschweißt, ist. Der Stehfortsatz muss nicht bündig an unterem Metallprofil anschließen, sondern kann auch nach oben versetzt sein, um die Hebellänge zu reduzieren, wenn sich eine Person an die Brüstung anlehnt. Es wäre dann eine indirekte Verbindung mit dem unteren Metallprofil über die Abdeckplatte sowie typischerweise dahinterliegende
Stäbe gegeben.
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Weiters kann vorgesehen sein, dass sich der Stehfortsatz ausgehend von dem unteren Metallprofil vertikal nach oben erstreckt, wobei der Stehfortsatz als mechanisch verstärkter Abschnitt, insbesondere als Halteplatte mit gegenüber der Abdeckplatte erhöhter Wandstärke, ausgebildet ist.
Insbesondere kann vorgesehen sein, dass die Höhe der Abdeckplatte zwischen 20% und 80%, insbesondere zwischen 30% und 50% der Gesamthöhe des Brüstungselements beträgt,
welche Gesamthöhe insbesondere zumindest 1,1 m beträgt.
Weiters kann vorgesehen sein, dass der Bausatz zudem ein Sichtschutzbrüstungselement aufweist, das als vollflächige zementgebundene Platte, nämlich als zementgebundene
Feinspanplatte oder eine zementgebundene Flachpressplatte, ausgebildet ist.
Insbesondere kann vorgesehen sein, dass die Höhe des Sichtschutzbrüstungselements mit
der Höhe der verbleibenden Brüstungselemente übereinstimmt.
Weiters kann vorgesehen sein, dass das Sichtschutzbrüstungselement an seinem oberen Ende eine metallische Abdeckung zur Vermeidung von Wassereintritt in das obere Ende aufweist, wobei in einem unteren Bereich des Sichtschutzgeleänderelements ein metallisches Befestigungsmittel mit zumindest einem Vorsprung ausgebildet ist, wobei der Vorsprung vorzugsweise gleichartig wie die Vorsprünge der verbleibenden Brüstungselemente
ausgebildet ist.
Insbesondere kann vorgesehen sein, dass die Längserstreckung jedes Brüstungselement durch zwei gegenüberliegende Stirnseiten begrenzt ist, in die die Metallprofile münden, wobei an diesen Stirnseiten Schrauböffnungen ausgebildet sind, die dergestalt ausgebildet sind, dass benachbarte Brüstungselemente durch Verschrauben zweier einander
gegenüberliegender Schrauböffnungen stirnseitig fest miteinander verbindbar sind.
Die Schrauböffnung kann mit einem Innengewinde versehen sein, oder ebenso ohne
Gewinde ausgeführt sein.
Weiters kann vorgesehen sein, dass die Schrauböffnungen so positioniert sind, dass die
oberen Metallprofile benachbarter Brüstungselemente zueinander fluchtend verbindbar sind.
Insbesondere kann vorgesehen sein, dass die Schrauböffnungen als vertikal orientierte
Langlöcher ausgebildet sind. Die Schrauböffnungen benachbarter Brüstungselemente
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werden schon vor dem Betonieren miteinander verschraubt - im Zuge des Aufbaus der
Boden-/ Deckenrandschalung.
Weiters kann vorgesehen sein, dass zumindest ein Brüstungselement aus Metall an dem Gebäude befestigt ist, indem der zumindest eine Vorsprung in eine durch Aushärtung eines zuvor verflüssigten Baumaterials, insbesondere Beton, hergestellten Boden- und/oder
Deckenkonstruktion des Gebäudes aufgenommen und damit fest verbunden ist.
Weiters betrifft die Erfindung ein Verfahren zum Erstellen eines Brüstungsaufbaus an einem Gebäude unter Verwendung eines erfindungsgemäfßen Bausatzes, umfassend die folgenden
Schritte:
a) Bereitstellen einer Anzahl von für die Montage vorbereiteten Brüstungselementen, wobei unter der besagten Vorbereitung verstanden wird, dass die Brüstungselemente jeweils einstückig (d.h. frei von losen Teilen) ausgebildet sind und den zumindest einen Vorsprung
aufweisen, der zur Verbindung mit dem Gebäude vorbereitet ist,
b) Anbringen der Anzahl der Brüstungselemente gemäß Schritt a an der Boden- und/oder Decken-Schalungskonstruktion, wobei die Schalungskonstruktion dazu vorbereitet ist, mit einem verflüssigten Baumaterial, insbesondere Beton, zumindest teilweise verfüllt zu
werden, c) Stirnseitiges Verbinden benachbarter Brüstungselemente,
d) Einbringen des verflüssigten Baumaterials auf die Schalungskonstruktion, wobei das Baumaterial dergestalt eingebracht wird, dass die Vorsprünge der Brüstungselemente von
dem verflüssigten Baumaterial umschlossen sind,
e) Abwarten einer Aushärtezeitdauer des Baumaterials, sodass nach Ablauf der Aushärtezeitdauer die Brüstungselemente mit dem verfestigten Baumaterial über die
Vorsprünge fest verbunden sind.
Die Anzahl der Brüstungselemente beträgt zumindest zwei, kann aber beliebig höher gewählt werden, sodass die Gesamtlänge der Brüstungselemente der erforderlichen Länge
der Brüstung eines Gebäudes entspricht.
Das Anbringen der Brüstungselemente vor dem Befestigen durch das Baumaterial gemäß
Schritt b) kann z.B. durch Abstützung an Holzkonstruktionen erfolgen. Durch das
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wechselseitige Verbinden gemäß Schritt c) wird die _Positionsstabilität der Brüstungselemente zusätzlich erhöht. Die Brüstungselemente können dann gemeinsam optimal ausgerichtet werden, bevor diese durch Einbringen und Aushärten des Baumaterials
dauerhaft und fest verankert sind.
Zusätzlich zu den Brüstungselementen können auch die Sichtschutzbrüstungselemente auf
gleiche Weise befestigt sein.
Alle im Zusammenhang mit dem Bausatz bzw. der Vorrichtung genannten Merkmale und
Vorgänge können natürlich auch im Zuge des Verfahrens vorgesehen sein.
Die Erfindung ist im Folgenden anhand einer beispielhaften und nicht einschränkenden
Ausführungsform näher erläutert, die in den Figuren veranschaulicht ist. Darin zeigt
Figur 1 eine schematische Darstellung eines Abschnitts eines Gebäudes an dem ein
erfindungsgemäßer Brüstungsaufbau angebracht ist,
Figur2a eine perspektivische Ansicht einer Vorderseite einer Ausführung eines
Brüstungselements, Figur 2b eine Rückseite des Brüstungselements gemäß Fig. 2a,
Figur2c eine Schnittdarstellung des Brüstungselements gemäß Fig. 2a in einem an dem
Gebäude montierten Zustand, Figur 2d ein Detail des Brüstungselements gemäß Fig. 2a, Figur2e eine Schnittdarstellung des Details gemäß Fig. 2d,
Figur3a eine perspektivische Ansicht einer Vorderseite einer alternativen Ausführung
eines Brüstungselements, Figur 3b eine Rückseite des Brüstungselements gemäß Fig. 3a,
Figur 3c eine Schnittdarstellung des Brüstungselements gemäß Fig. 3a in einem an dem
Gebäude montierten Zustand,
Figur 4 einen Ausschnitt mehrerer miteinander verbundener Brüstungselemente,
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Figurda eine Vorderansicht einer stirnseitigen Verbindung benachbarter
Brüstungselemente,
Figur5b eine Draufsicht auf eine stirnseitige Verbindung benachbarter
Brüstungselemente,
Figur 6 ein Beispiel eines weiteren Brüstungselements.
In den folgenden Figuren bezeichnen - sofern nicht anders angegeben - gleiche
Bezugszeichen gleiche Merkmale.
Figur 1 zeigt eine schematische Darstellung eines Abschnitts eines Gebäudes 2 an dem ein erfindungsgemäfßer Brüstungsaufbau 1 angebracht ist. Dieser Brüstungsaufbau 1 wurde auf Basis eines erfindungsgemäßen Bausatzes aufgebaut. Der Bausatz umfasst zumindest Folgendes: Zumindest ein Brüstungselement aus Metall, wobei in Figur 1 zwei unterschiedliche Typen 3a und 3b gezeigt sind, auf die nachfolgend noch näher eingegangen wird. Den beiden Typen der Brüstungselemente 3a und 3b ist gemein, dass sie vertikal orientierte zueinander beabstandete Stäbe 3al bzw. 3b1 sowie ein oberes sowie ein unteres Metallprofil 3a2o0, 3a2u, 3b2o, 3b2u aufweisen (siehe z.B. Fig. 2a für Typ „a“ sowie Fig. 3a für Typ „b“). Zur einfacheren Lesbarkeit wurden die zwei Typen mit unterschiedlichen Buchstaben „a“ und „b“ referenziert, wobei sich diese Referenzierung auch bei den Komponenten der Brüstungselemente fortsetzt. So bezeichnet das Bezugszeichen 3a2u das untere Metallprofil des Brüstungselements des ersten Typs „a“, 3a20 das obere Metallprofil dieses Brüstungselements, 3b2u das untere Metallprofil des Brüstungselements des Typs
„b“, etc.
Die zwei Metallprofile des jeweiligen Brüstungselements 3a20, 3a2u oder 3b2o, 3b2u sind voneinander in vertikaler Richtung beabstandet, und zwar so, dass obere Enden der Stäbe 3al, 3b1 in das obere Metallprofil 3a20, 3b20 münden und untere Enden der Stäbe 3a1, 3b1 in
das untere Metallprofil 3a2u, 3b2u münden.
Mit Blick auf Figuren 2a und 3a sei erwähnt, dass beide Typen der Brüstungselemente 3a
bzw. 3b zumindest einen Stehfortsatz 3a3 bzw. 3b3 aufweisen, der zumindest an dem
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unteren Metallprofil 3a2u bzw. 3b2u angreift. Die beiden Metallprofile 3a20, 3a2u oder 3b2o, 3b2u weisen jeweils eine dem Gebäude 2 zugewandte Vorderseite 3VS sowie eine gegenüberliegende dem Gebäude 2 abgewandte Rückseite 3RS auf, wobei der Stehfortsatz 3a3 bzw. 3b3 in vertikaler Richtung von dem unteren Metallprofil 3a20, 3a2u, 3b2o, 3b2u absteht.
Im Falle von der Ausführung „a“ gemäß Fig. 2a steht der Stehfortsatz 3a3 vertikal nach unten ab. Im Falle von der Ausführung „b“ gemäß Fig. 3a steht der Stehfortsatz 3b3 vertikal
nach oben ab.
Der zumindest eine Stehfortsatz 3a3 bzw. 3b3 weist zumindest einen Vorsprung 4, vorzugsweise in Form eines Dorns, auf, wobei der Vorsprung zumindest 3cm, vorzugsweise zumindest 10cm, von dem Metallprofil 3a20, 3a2u oder 3b2o, 3b2u in Normalrichtung
absteht.
Es kann vorgesehen sein, dass die Vorderseite 3VS des unteren Metallprofils 3a2u bzw. 3b2u innerhalb einer vertikal orientierten Ebene, nachfolgend Bezugsebene E1 genannt, liegt, wobei das obere und das untere Metallprofil 3a2o0, 3a2u oder 3b2o, 3b2u gleichartig
ausgebildet sind und wobei deren Vorderseiten 3VS innerhalb der Bezugsebene E1 liegen.
Wie an Figuren 2a und 3a erkennbar ist, kann vorgesehen sein, dass der Stehfortsatz 3a3 bzw. 3b3 zumindest zwei in vertikaler Richtung zueinander beabstandete Vorsprünge 4 in
Form zweier Dorne aufweist.
Zudem kann vorgesehen sein, dass an dem Brüstungselement 3a, 3b zumindest zwei, insbesondere genau zwei, Stehfortsätze 3a3, 3b3 ausgebildet sind, die identisch ausgebildet und zueinander in horizontaler Richtung parallelverschoben sind, wobei der Abstand zwischen den Stehfortsätzen 3a3, 3b3 zwischen 40cm und 160 cm beträgt. Dabei kann insbesondere vorgesehen sein, dass die zwei Stehfortsätze 3a3, 3b3 den gleichen Abstand zur
Mitte der Längserstreckung des unteren Metallprofils 3a2u, 3b2u aufweisen.
Weiters kann vorgesehen sein, dass zumindest die Vorderseite 3VS des unteren Metallprofils 3a2u bzw. 3b2u innerhalb einer vertikal orientierten Ebene, nachfolgend Bezugsebene E1 genannt, liegt, wobei die Stäbe 3a1, 3b1 jeweils eine dem Gebäude 1 zugewandte Vorderseite
aufweisen, die sich bis zur Bezugsebene E1 erstreckt.
12
Weiters kann vorgesehen sein, dass die Stäbe 3a1l bzw. 3b1 jeweils eine von dem Gebäude 2 abgewandte Rückseite 3R5 aufweisen, wobei diese Rückseiten 3R5 innerhalb einer weiteren
Ebene E2 liegen (siehe Figuren 2b bzw. 3b).
Weiters kann vorgesehen sein, dass die Stäbe 3al bzw. 3bl1 baugleich ausgebildet und gleichmäßig voneinander beabstandet sind. Die Längserstreckung der Metallprofile 3a20, 3a2u oder 3b2o, 3b2u kann zwischen 0,5 m und 2 m betragen. Der vertikale Abstand zwischen dem unteren und dem oberen Metallprofil 3a2o0, 3a2u oder 3b2o, 3b2u kann zwischen 1,16m und 2m betragen. Weiters kann vorgesehen sein, dass das untere Metallprofil 3a2u oder 3b2u entweder unterhalb des zumindest einen Vorsprungs 4 oder in einem Abstand von zumindest 65cm oberhalb dem zumindest einen Vorsprung 4 angeordnet ist. Insbesondere kann vorgesehen sein, dass die Stäbe 3al, 3b1 einen rechteckigen Querschnitt aufweisen, wobei die Breite der Stäbe 3a1 oder 3b1, die parallel zur Längsersterstreckung der Metallprofile 3a20, 3a2u oder 3b2o, 3b2u orientiert ist, geringer ist als ihre Tiefe, wobei die Tiefe zwischen 30 und 60 mm, insbesondere zwischen 40 mm oder 50 mm, beträgt und die Breite zwischen 3amm und 8mm beträgt. Alternativ dazu kann vorgesehen sein, dass die Stäbe 3al, 3b1 einen runden Querschnitt mit einem Durchmesser
zwischen 15mm und 30mm aufweisen.
Insbesondere kann vorgesehen sein, dass die äußeren Stäbe, also jene Stäbe, die stirnseitig bzw. längsseitig das Brüstungselement begrenzen, plan mit den Enden der Längserstreckung
der Metallprofile 3a20, 3a2u oder 3b2o, 3b2u abschließen.
Nachfolgend wird mit Blick auf Figuren 2a bis 2e speziell auf das Brüstungselement gemäß dem Typ „a“ eingegangen. Es ist dabei vorgesehen, dass der Bausatz zumindest ein Brüstungselement 3a aufweist, bei welchem der eine Stehfortsatz 3a3 an dem unteren Metallprofil 3a2u angreift und sich ausgehend von dem unteren Metallprofil 3a2u nach unten erstreckt, wobei an die Länge der Erstreckung zumindest 80 cm beträgt (siehe Fig. 2a). Der zumindest eine Vorsprung 4 kann innerhalb der untersten 30 cm der Längserstreckung des Stehfortsatzes 3a3 angeordnet sein zumindest 65 cm von dem unteren Metallprofil 3a2u beabstandet sein. Weiters kann vorgesehen sein, dass der Bausatz eine zementgebundene Platte 5, nämlich eine zementgebundene Feinspanplatte oder eine zementgebundene Flachpressplatte, aufweist, die dazu ausgebildet ist, mit dem Stehfortsatz 3a3 verschraubt zu werden, wobei die Länge der Platte 5 mit der Länge des unteren Metallprofils 3a2u
übereinstimmt und wobei die Platte 5 dazu ausgebildet ist, an dem unteren Metallprofil 3a2u
13
bündig anzugreifen und sich ausgehend davon vertikal nach unten zu erstrecken. Diese Platte 5 wird günstigerweise ab Werk bereits mit dem Stehfortsatz 3a3 verschraubt, sodass die die Befestigung an dem Gebäude vor Ort rasch erfolgen kann und möglichst wenige
zusätzliche Arbeitsschritte und Arbeitsmaterial benötigt.
Es kann vorgesehen sein, dass eine Gesamthöhe Ha, die sich aus der Höhe der Platte 5 sowie dem Abstand zwischen dem unteren Metallprofil 3a2u und dem oberen Metallprofil 3a20 zusammensetzt, zumindest 1,1 m beträgt. Insbesondere kann vorgesehen sein, dass die Höhe der Platte 5 größer ist als die Höhe der Stäbe 3al und insbesondere zumindest den doppelten Wert beträgt. Es kann vorgesehen sein, dass zumindest die Vorderseite 3V5S des unteren Metallprofils 3a2u, 3b2u innerhalb einer vertikal orientierten Ebene, nachfolgend Bezugsebene E1 genannt, liegt, wobei sich der Stehfortsatz 3a3 innerhalb der Bezugsebene E1
erstreckt.
Fig. 2c zeigt eine Schnittdarstellung des Brüstungselements 3a. Darin ist erkennbar, dass die Platte 5 eine Ausnehmung 5a zur teilweisen Aufnahme des Stehfortsatzes 3a3 aufweist, wobei der Stehfortsatz 3a3 diese Ausnehmung 5a vorzugsweise um zumindest 2 mm überragt. Insbesondere kann vorgesehen sein, dass der Stehfortsatz 3a3 eine Dicke d zwischen 15 mm und 50 mm aufweist. In Fig. 2a sowie Fig. 2c ist zudem erkennbar, dass das untere Metallprofil 3a2u als horizontaler Abschnitt eines L-förmigen Profils 6 ausgebildet ist, wobei sich ein vertikaler Schenkel 6v ausgehend von der Vorderseite 3VS des Metallprofils 3a2u nach unten erstreckt. Vorzugsweise ist das L-förmige Profil 6 metallisch ausgebildet
und weist eine Materialstärke zwischen 5mm und 10mm auf.
Vorzugsweise weist das untere Metallprofil 3a2u eine Tiefe zwischen 40mm und 60mm auf, wobei der vertikale Schenkel 6v eine vertikale Länge zwischen 40mm und 160mm aufweist und sich entlang der gesamten Länge des unteren Metallprofils 3a2u erstreckt. Insbesondere kann vorgesehen sein, dass die Platte 5 dazu eingerichtet ist, an dem L-förmigen Schenkel 6 formschlüssig anzugreifen, wobei die dem L-förmigen Profil 6 zugewandte Oberkante der Platte 5 gebrochen ausgeführt ist, wie anhand der Kantenabschrägung 5b erkennbar ist, sodass eine Toleranz zum Ausgleich von Schweifsnähten oder Unebenheiten in der
Innenkante des L-förmigen Profil 6 gegeben ist.
In Fig. 2d und 2e (die das Detail € der Figur 4 betreffen) ist erkennbar, dass der vertikale Schenkel 6v des L-förmigen Profils 6 mit dem unteren Metallprofil 3a2u verbunden ist,
indem sich in dem L-förmigen Profil 6 zumindest eine, vorzugsweise zwei, Bohrung 7
14
befindet, wobei sich der Stehfortsatz 3a3 zumindest bis zur zumindest einen Bohrung 7 erstreckt und ein Innengewinde 8 aufweist, sodass das L-förmige Profil 6 mit dem Stehfortsatz 3a3 durch einsetzen einer Schraube 9 in die Bohrung 7 und Verschraubung mit
dem Innengewinde 8 fest verschraubbar ist.
Von dem Stehfortsatz 3a3 können Befestigungsflügel 10 abstehen, die bündig mit einer dem Gebäude 2 zugewandten Vorderseite des Stehfortsatzes 3a3 ausgebildet sind und eine Dicke von weniger als 50% der Dicke des verbliebenden Stehfortsatzes 3a3 aufweisen. Es kann vorgesehen sein, dass der Stehfortsatz 3a3 einen Befestigungsflügel 10 auf Höhe des vertikalen Schenkels 6v des L-Profils 6 aufweist, sodass der Befestigungsflügel 10 im montierten Zustand von dem vertikalen Schenkel 6v abgedeckt wird, und wobei ein weiterer Befestigungsflügel 10 in einem Abstand von zumindest 30cm weiter Unterhalb vorgesehen ist, wobei jeder Befestigungsflügel Bohrungen 7 aufweist, mittels denen der Befestigungsflügel 10 mit der Platte 5 fest verschraubbar ist. Durch die schlankere Ausführung der Flügel 10 wird die Materialschwächung der Platte 5 im Bereich der Flügel 10 gering gehalten, sodass noch ausreichende Restplattenstärke vorhanden ist, um diese
stabil und schadlos mit dem Flügel 10 und somit dem Stehfortsatz 3a3 zu verschrauben.
Nachfolgend wird die Ausführungsform des Brüstungselements gemäß Typ „b“ diskutiert, die in Figuren 3a bis 3c explizit dargestellt ist: Darin zeigt Figur 3a eine perspektivische Ansicht einer Vorderseite 3VS des Brüstungselements 3b1, Figur 3b dessen Rückseite, und Figur 3c eine Schnittdarstellung des Brüstungselements gemäß Fig. 3a in einem an dem Gebäude montierten Zustand. Bei diesem Brüstungselement 3b ist an der Vorderseite 3V5 des unteren Metallprofils 3b2u eine metallische Abdeckplatte 11 vollflächig angebracht, die die gesamte Längserstreckung des Metallprofils 3b2u verdeckt und die sich ausgehend von dem unteren Metallprofil 3b2u entlang der Stäbe 3b1 bis zu einer Höhe von zumindest 60cm parallel zu den Stäben 3b1 erstreckt. Die Abdeckplatte 11 ist mit den Stäben 3b1 fest verbunden, insbesondere verschweißt. Der Stehfortsatz 3b3 muss nicht bündig an unterem Metallprofil 3b2u anschließen, sondern kann auch nach oben versetzt sein, um die Hebellänge zu reduzieren, wenn sich eine Person an die Brüstung anlehnt. Es wäre dann eine indirekte Verbindung mit dem unteren Metallprofil 3b2u über die Abdeckplatte 11 sowie typischerweise dahinterliegende Stäbe gegeben. Es kann vorgesehen sein, dass sich der Stehfortsatz 3b3 ausgehend von dem unteren Metallprofil 3b2u vertikal nach oben erstreckt, wobei der Stehfortsatz 3b3 als mechanisch verstärkter Abschnitt, insbesondere als
Halteplatte mit gegenüber der Abdeckplatte 11 erhöhter Wandstärke, ausgebildet ist.
15
Es kann vorgesehen sein, dass Höhe der Abdeckplatte 11 zwischen 20% und 80%, insbesondere zwischen 30% und 50% der Gesamthöhe Hb des Brüstungselements 3b beträgt,
welche Gesamthöhe Hb insbesondere zumindest 1,1 m beträgt.
Ergänzend zu den Brüstungselementen 3al und 3b1 kann zudem vorgesehen sein, dass der Bausatz zudem ein Sichtschutzbrüstungselement 12 gemäß Fig. 6 aufweist, das als vollflächige zementgebundene Platte, nämlich als zementgebundene Feinspanplatte oder eine zementgebundene Flachpressplatte, ausgebildet ist. Vorzugsweise ist vorgesehen, dass die Höhe des Sichtschutzbrüstungselements 12 mit der Höhe der verbleibenden Brüstungselemente 3a, 3b übereinstimmt. Weiters kann vorgesehen sein, dass das Sichtschutzbrüstungselement 12 an seinem oberen Ende eine metallische Abdeckung 12a zur Vermeidung von Wassereintritt in das obere Ende aufweist, wobei in einem unteren Bereich des Sichtschutzbrüstungselement 12 ein metallisches Befestigungsmittel 12b mit zumindest einem Vorsprung 12c ausgebildet ist, wobei der Vorsprung 12c vorzugsweise gleichartig wie
die Vorsprünge 4 der verbleibenden Brüstungselemente 3a, 3b ausgebildet ist.
Weiters kann vorgesehen sein, dass die Längserstreckung jedes Brüstungselement 3a, 3b durch zwei gegenüberliegende Stirnseiten 3a4 (für Typ „a“, siehe Fig. 2a) bzw. 3b4 (für Typ „b“ siehe Fig. 3a) begrenzt ist, in die die Metallprofile 3a20, 3a2u, 3b2o0, 3b2u münden, wobei an diesen Stirnseiten 3a4, 3b4, Schrauböffnungen 13 (siehe Fig. 5a) ausgebildet sind, die dergestalt ausgebildet sind, dass benachbarte Brüstungselemente 3a, 3b durch Verschrauben zweier einander gegenüberliegender Schrauböffnungen 13 stirnseitig fest miteinander verbindbar sind. Fig. 5a zeigt bereits darin aufgenommene Verbindungsschrauben 14. Fig. 5b zeig eine Draufsicht eine beispielhafte Eckverbindung, bei der die Stirnseiten 3a4 bzw. 3b4 gleichermaßen verschraubt werden, allerdings angeschrägt sind, sodass der gewünschte Winkel der Eckverbindung erzielt wird. Die Schrauböffnungen 13 sind so positioniert, dass die oberen Metallprofile 3a20, 3b20 benachbarter Brüstungselemente 3a, 3b innerhalb einer Ebene sowie zueinander fluchtend verbindbar sind. Hierzu kann vorgesehen sein, dass die
Schrauböffnungen 13 als vertikal orientierte Langlöcher ausgebildet sind.
Figur 4 zeigt einen Ausschnitt mehrerer miteinander verbundener Brüstungselemente 3a und 3b. Detail A betrifft Figur 5a, Detail B betrifft die Eckverbindung gemäß Fig. 2e und Detail C betrifft die Figuren 2d und 2e. Die Brüstungselemente 3a und 3b sind dabei nur
schematisch dargestellt und nach unten hin nicht vollständig gezeigt.
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Weiters betrifft die Erfindung einen in Fig. 1 gezeigten Brüstungsaufbaus 1 an einem Gebäude 2, hergestellt unter Verwendung eines erfindungsgemäfßen Bausatzes, wobei zumindest ein Brüstungselement 3a, 3b aus Metall an dem Gebäude 2 befestigt ist, indem der zumindest eine Vorsprung 4 in eine durch Aushärtung eines zuvor verflüssigten Baumaterials, insbesondere Beton, hergestellten Boden- und/oder Deckenkonstruktion des
Gebäudes 2 aufgenommen und damit fest verbunden ist.
Zudem betrifft die Erfindung ein Verfahren zum Erstellen eines Brüstungsaufbaus 1 an einem Gebäude 7 unter Verwendung eines erfindungsgemäfßen Bausatzes 1, umfassend die
folgenden Schritte:
a) Bereitstellen einer Anzahl von für die Montage vorbereiteten Brüstungselementen 3a, 3b, wobei unter der besagten Vorbereitung verstanden wird, dass die Brüstungselemente 3a, 3b jeweils einstückig ausgebildet sind und den zumindest einen Vorsprung 4 aufweisen, der
zur Verbindung 4 mit dem Gebäude 2 vorbereitet ist,
b) Anbringen der Anzahl der Brüstungselemente 3a, 3b gemäß Schritt a an der Bodenund/oder Decken-Schalungskonstruktion 16 (beispielhaft in Fig. 2c dargestellt), wobei die Schalungskonstruktion 16 dazu vorbereitet ist, mit einem verflüssigten Baumaterial,
insbesondere Beton, zumindest teilweise verfüllt zu werden, c) Stirnseitiges Verbinden benachbarter Brüstungselemente 3a, 3b,
d) Einbringen des verflüssigten Baumaterials 15 auf die Schalungskonstruktion 16, wobei das Baumaterial dergestalt eingebracht wird, dass die Vorsprünge 4 der Brüstungselemente 3a,
3b von dem verflüssigten Baumaterial umschlossen sind,
e) Abwarten einer Aushärtezeitdauer des Baumaterials 15, sodass nach Ablauf der Aushärtezeitdauer die Brüstungselemente 3a, 3b mit dem verfestigten Baumaterial über die
Vorsprünge 4 fest verbunden sind. Die Schalungskonstruktion 16 kann danach entfernt werden.
Zusätzlich zu den Brüstungselementen 3a, 3b können auch die
Sichtschutzbrüstungselemente 12 auf gleiche Weise befestigt sein.
Die Erfindung ist nicht auf die gezeigten Ausführungsformen beschränkt, sondern durch
den gesamten Schutzumfang der Ansprüche definiert. Auch können einzelne Aspekte der
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Erfindung bzw. der Ausführungsformen aufgegriffen und miteinander kombiniert werden. Etwaige Bezugszeichen in den Ansprüchen sind beispielhaft und dienen nur der einfacheren
Lesbarkeit der Ansprüche, ohne diese einzuschränken.
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Patentansprüche
1. Bausatz für einen Brüstungsaufbau (1) an einem Gebäude (2), wobei der Bausatz
zumindest Folgendes umfasst:
- zumindest ein Brüstungselement (3a, 3b) aus Metall, wobei das Brüstungselement (3a, 3b)
*vertikal orientierte zueinander beabstandete Stäbe (3a1, 3b1),
*ein oberes sowie ein unteres Metallprofil (3a20, 3a2u, 3b2o, 3b2u), wobei diese zwei Metallprofile (3a20, 3a2u, 3b2o, 3b2u) voneinander in vertikaler Richtung beabstandet sind, und zwar so, dass obere Enden der Stäbe (3a1, 3b1) in das obere Metallprofil (3a20, 3b2o) münden und untere Enden der Stäbe (3al, 3b1) in das untere Metallprofil (3a2u, 3b2u)
münden, sowie
*zumindest einen Stehfortsatz (3a3, 3b3), der zumindest an dem unteren Metallprofil
(Sa2u, 3b2u) angreift,
wobei die beiden Metallprofile (3a20, 3a2u, 3b2o, 3b2u) jeweils eine dem Gebäude (2) zugewandte Vorderseite (3VS) sowie eine gegenüberliegende dem Gebäude (2) abgewandte Rückseite (3RS) aufweisen, wobei der Stehfortsatz (3a3, 3b3) in vertikaler Richtung von dem unteren Metallprofil (3a2o0, 3a2u, 3b2o, 3b2u) absteht, wobei der zumindest eine Stehfortsatz (3a3, 3b3) zumindest einen Vorsprung (4), vorzugsweise in Form eines Dorns, aufweist, wobei der Vorsprung zumindest 3cm, vorzugsweise zumindest 10cm, von dem Metallprofil
(3a20, 3a2u, 3b2o, 3b2u) in Normalrichtung absteht.
2. Bausatz nach Anspruch 1, wobei zumindest die Vorderseite (3VS) des unteren Metallprofils (3a2u, 3b2u) innerhalb einer vertikal orientierten Ebene, nachfolgend Bezugsebene (E1) genannt, liegt, wobei das obere und das untere Metallprofil (3a20, 3a2u, 3b2o, 3b2u) gleichartig ausgebildet sind und wobei deren Vorderseiten (3VS) innerhalb der Bezugsebene (E1) liegen.
3. Bausatz nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei der Stehfortsatz (3a3, 3b3) zumindest zwei in vertikaler Richtung zueinander beabstandete Vorsprünge (4) in Form
zweier Dorne aufweist.
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4. Bausatz nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei an dem Brüstungselement (3a, 3b) zumindest zwei Stehfortsätze (3a3, 3b3) ausgebildet sind, die identisch ausgebildet und zueinander in horizontaler Richtung parallelverschoben sind, wobei der Abstand zwischen
den Stehfortsätzen (3a3, 3b3) zwischen 40cm und 160 cm beträgt.
5. Bausatz nach Anspruch 4, wobei die zwei Stehfortsätze (3a3, 3b3) den gleichen Abstand
zur Mitte der Längserstreckung des unteren Metallprofils (3a2u, 3b2u) aufweisen.
6. Bausatz nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei zumindest die Vorderseite (3V5S) des unteren Metallprofils (3a2u, 3b2u) innerhalb einer vertikal orientierten Ebene, nachfolgend Bezugsebene (E1) genannt, liegt, wobei die Stäbe (3al, 3b1) jeweils eine dem Gebäude (1) zugewandte Vorderseite (VS) aufweisen, die sich bis zur Bezugsebene (E1)
erstreckt.
7. Bausatz nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Stäbe (3al, 3b1) jeweils eine von dem Gebäude (2) abgewandte Rückseite (3RS) aufweisen, wobei diese Rückseiten
(3R5S) innerhalb einer weiteren Ebene (E2) liegen.
8. Bausatz nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei Stäbe (3al, 3b1) baugleich
ausgebildet und gleichmäßig voneinander beabstandet sind.
9. Bausatz nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Längserstreckung der
Metallprofile (8a20, 3a2u, 3b2o, 3b2u) zwischen 0,5 m und 2 m beträgt.
10. Bausatz nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei der vertikale Abstand zwischen dem unteren und dem oberen Metallprofil (3a20, 3a2u, 3b2o, 3b2u) zwischen 1,16m
und 2m beträgt.
11. Bausatz nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei das untere Metallprofil (8a2u, 3b2u) entweder unterhalb des zumindest einen Vorsprungs (4) oder in einem Abstand
von zumindest 65cm oberhalb dem zumindest einen Vorsprung (4) angeordnet ist.
12. Bausatz nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Stäbe (3a1, 3b1) einen rechteckigen Querschnitt aufweisen, wobei die Breite der Stäbe (3a1, 3b1), die parallel zur Längsersterstreckung der Metallprofile (3a2o0, 3a2u, 3b2o, 3b2u) orientiert ist, geringer ist als
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ihre Tiefe, wobei die Tiefe zwischen 30 und 60 mm, insbesondere zwischen 40 mm oder 50
mm, beträgt und die Breite zwischen 3mm und 8&mm beträgt.
13. Bausatz nach einem der Ansprüche 1 bis 11, wobei die Stäbe (3a1, 3b1) einen runden
Querschnitt mit einem Durchmesser zwischen 15mm und 30mm aufweisen.
14. Bausatz nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die äußeren Stäbe plan mit
den Enden der Längserstreckung der Metallprofile (3a20, 3a2u, 3b2o, 3b2u) abschließen.
15. Bausatz nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei der Bausatz zumindest ein Brüstungselement (3a) aufweist, bei welchem der eine Stehfortsatz (3a3) an dem unteren Metallprofil (3a2u) angreift und sich ausgehend von dem unteren Metallprofil (3a2u) nach
unten erstreckt, wobei an die Länge der Erstreckung zumindest 80 cm beträgt.
16. Bausatz nach Anspruch 15, wobei der zumindest eine Vorsprung (4) innerhalb der untersten 30 cm der Längserstreckung des Stehfortsatzes (3a3) angeordnet ist und der zumindest eine Vorsprung (4) zumindest 65 cm von dem unteren Metallprofil (3a2u)
beabstandet ist.
17. Bausatz nach Anspruch 15 oder 16, wobei der Bausatz eine zementgebundene Platte (5), nämlich eine zementgebundene Feinspanplatte oder eine zementgebundene Flachpressplatte, aufweist, die dazu ausgebildet ist, mit dem Stehfortsatz (3a3) verschraubt zu werden, wobei die Länge der Platte (5) mit der Länge des unteren Metallprofils (3a2u) übereinstimmt und wobei die Platte (5) dazu ausgebildet ist, an dem unteren Metallprofil
(8a2u) bündig anzugreifen und sich ausgehend davon vertikal nach unten zu erstrecken.
18. Bausatz nach Anspruch 17, wobei eine Gesamthöhe (Ha), die sich aus der Höhe der Platte (5) sowie dem Abstand zwischen dem unteren Metallprofil (3a2u) und dem oberen
Metallprofil (3a20) zusammensetzt, zumindest 1,1 m beträgt.
19. Bausatz nach einem der Ansprüche 15 bis 18, wobei die Höhe der Platte (5) größer ist als die Höhe der Stäbe (3a1l) und insbesondere zumindest den doppelten Wert beträgt.
20. Bausatz nach einem der Ansprüche 15 bis 19, wobei zumindest die Vorderseite (3V5) des
unteren Metallprofils (3a2u, 3b2u) innerhalb einer vertikal orientierten Ebene, nachfolgend
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Bezugsebene (E1) genannt, liegt, wobei sich der Stehfortsatz (3a3) innerhalb der Bezugsebene (E1) erstreckt.
21. Bausatz nach einem der Ansprüche 15 bis 20, wobei die Platte (5) eine Ausnehmung (5a) zur teilweisen Aufnahme des Stehfortsatzes (3a3) aufweist, wobei vorzugsweise der
Stehfortsatz (3a3) diese Ausnehmung (5a) um zumindest 2 mm überragt.
22. Bausatz nach einem der Ansprüche 21, wobei der Stehfortsatz (3a3) eine Dicke (d)
zwischen 15 mm und 50 mm aufweist.
23. Bausatz nach einem der Ansprüche 15 bis 22, wobei das untere Metallprofil (3a2u) als horizontaler Abschnitt eines L-förmigen Profils (6) ausgebildet ist, wobei sich ein vertikaler Schenkel (6v) ausgehend von der Vorderseite (3VS) des Metallprofils (3a2u) nach unten
erstreckt.
24. Bausatz nach Anspruch 23, wobei das L-förmige Profil (6) metallisch ausgebildet ist und
eine Materialstärke zwischen 5mm und 10mm aufweist.
25. Bausatz nach Anspruch 23 oder 24, wobei das untere Metallprofil (3a2u) eine Tiefe zwischen 40mm und 60mm aufweist, und wobei der vertikale Schenkel (6v) eine vertikale Länge zwischen 40mm und 160mm aufweist und sich entlang der gesamten Länge des
unteren Metallprofils (3a2u) erstreckt.
26. Bausatz nach einem der Ansprüche 23 bis 25, wobei die Platte (5) dazu eingerichtet ist, an dem L-förmigen Schenkel (6) formschlüssig anzugreifen, wobei die dem L-förmigen Profil (6) zugewandte Oberkante der Platte (5) gebrochen ausgeführt ist, sodass eine Toleranz zum Ausgleich von Schweifsnähten oder Unebenheiten in der Innenkante des L-förmigen Profil
(6) gegeben ist.
27. Bausatz nach einem der Ansprüche 23 bis 26, wobei der Stehfortsatz (3a, 3b3) über den vertikalen Schenkel (6v) des L-förmigen Profils (6) mit dem unteren Metallprofil (3a2u) verbunden ist, indem sich in dem L-förmigen Profil (6) zumindest eine, vorzugsweise zwei, Bohrung (7) befindet, wobei sich der Stehfortsatz (3a3) zumindest bis zur zumindest einen
Bohrung (7) erstreckt und ein Innengewinde (8) aufweist, sodass das L-förmige Profil (6) mit
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dem Stehfortsatz (3a3) durch einsetzen einer Schraube (9) in die Bohrung (7) und
Verschraubung mit dem Innengewinde (8) fest verschraubbar ist.
28. Bausatz nach einem der Ansprüche 23 bis 27, wobei von dem Stehfortsatz (3a3) Befestigungsflügel (10) abstehen, die bündig mit einer dem Gebäude (2) zugewandten Vorderseite () des Stehfortsatzes (3a3) ausgebildet sind und eine Dicke von weniger als 50% der Dicke des verbliebenden Stehfortsatzes (3a3) aufweisen, wobei der Stehfortsatz (3a3) einen Befestigungsflügel (10) auf Höhe des vertikalen Schenkels (6v) des L-Profils (6) aufweist, sodass der Befestigungsflügel (10) im montierten Zustand von dem vertikalen Schenkel (6v) abgedeckt wird, und wobei ein weiterer Befestigungsflügel (10) in einem Abstand von zumindest 30cm weiter Unterhalb vorgesehen ist, wobei jeder Befestigungsflügel Bohrungen (7) aufweist, mittels denen der Befestigungsflügel (10) mit der Platte (5) fest verschraubbar ist.
29. Bausatz nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei der Bausatz zumindest ein Brüstungselement (3b) aufweist, bei welchem an der Vorderseite (3VS) des unteren Metallprofils (3b2u) eine metallische Abdeckplatte (11) vollflächig angebracht ist, die die gesamte Längserstreckung des Metallprofils (3b2u) verdeckt und die sich ausgehend von dem unteren Metallprofil (3b2u) entlang der Stäbe (3b1) bis zu einer Höhe von zumindest
60cm parallel zu den Stäben (3b1) erstreckt.
30. Bausatz nach Anspruch 29, wobei die Abdeckplatte (11) mit den Stäben (3b1) fest
verbunden, insbesondere verschweißt, ist.
31. Bausatz nach Anspruch 29 oder 30, wobei sich der Stehfortsatz (3b3) ausgehend von dem unteren Metallprofil (3b2u) vertikal nach oben erstreckt, wobei der Stehfortsatz (3b3) als mechanisch verstärkter Abschnitt, insbesondere als Halteplatte mit gegenüber der
Abdeckplatte (11) erhöhter Wandstärke, ausgebildet ist.
32. Bausatz nach einem der Ansprüche 29 bis 31, wobei die Höhe der Abdeckplatte (11) zwischen 20% und 80%, insbesondere zwischen 30% und 50% der Gesamthöhe (Hb) des Brüstungselements (3b) beträgt, welche Gesamthöhe (Hb) vorzugsweise zumindest 1,1 m
beträgt.
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33. Bausatz nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei der Bausatz zudem ein Sichtschutzbrüstungselement (12) aufweist, das als vollflächige zementgebundene Platte, nämlich als zementgebundene Feinspanplatte oder eine zementgebundene Flachpressplatte,
ausgebildet ist.
34. Bausatz nach Anspruch 33, wobei die Höhe des Sichtschutzbrüstungselements (12) mit
der Höhe der verbleibenden Brüstungselemente (3a, 3b) übereinstimmt.
35. Bausatz nach Anspruch 33 oder 34, wobei das Sichtschutzbrüstungselement (12) an seinem oberen Ende eine metallische Abdeckung (12a) zur Vermeidung von Wassereintritt in das obere Ende aufweist, wobei in einem unteren Bereich des Sichtschutzbrüstungselement (12) ein metallisches Befestigungsmittel (12b) mit zumindest einem Vorsprung (12c) ausgebildet ist, wobei der Vorsprung (12c) vorzugsweise gleichartig
wie die Vorsprünge (4) der verbleibenden Brüstungselemente (3a, 3b) ausgebildet ist.
36. Bausatz nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Längserstreckung jedes Brüstungselement (38a, 3b) durch zwei gegenüberliegende Stirnseiten (3a4, 3b4) begrenzt ist, in die die Metallprofile (3a20, 3a2u, 3b2o, 3b2u) münden, wobei an diesen Stirnseiten (3a4, 3b4) Schrauböffnungen (13) ausgebildet sind, die dergestalt ausgebildet sind, dass benachbarte Brüstungselemente (3a, 3b) durch Verschrauben zweier einander
gegenüberliegender Schrauböffnungen (13) stirnseitig fest miteinander verbindbar sind.
37. Bausatz nach Anspruch 36, wobei die Schrauböffnungen (13) so positioniert sind, dass die oberen Metallprofile (3a20, 3b20) benachbarter Brüstungselemente (3a, 3b) zueinander
fluchtend verbindbar sind.
38. Bausatz nach Anspruch 36 oder 37, wobei die Schrauböffnungen (13) als vertikal
orientierte Langlöcher ausgebildet sind.
39. Brüstungsaufbaus (1) an einem Gebäude (2), hergestellt unter Verwendung des Bausatzes nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei zumindest ein Brüstungselement (3a, 3b) aus Metall an dem Gebäude (2) befestigt ist, indem der zumindest eine Vorsprung (4) in eine durch Aushärtung eines zuvor verflüssigten Baumaterials, insbesondere Beton, hergestellten Boden- und/oder Deckenkonstruktion des Gebäudes (2) aufgenommen und damit fest
verbunden ist.
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40. Verfahren zum Erstellen eines Brüstungsaufbaus (1) an einem Gebäude (7) unter Verwendung eines Bausatzes (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, umfassend die
folgenden Schritte:
a) Bereitstellen einer Anzahl von für die Montage vorbereiteten Brüstungselementen (3a, 3b), wobei unter der besagten Vorbereitung verstanden wird, dass die Brüstungselemente (3a, 3b) jeweils einstückig ausgebildet sind und den zumindest einen
Vorsprung (4) aufweisen, der zur Verbindung (4) mit dem Gebäude (2) vorbereitet ist,
b) Anbringen der Anzahl der Brüstungselemente (3a, 3b) gemäß Schritt a) an einer Boden- und/oder Decken-Schalungskonstruktion (16), wobei die Schalungskonstruktion (16) dazu vorbereitet ist, mit einem verflüssigten Baumaterial (15), insbesondere Beton,
zumindest teilweise verfüllt zu werden,
c) Stirnseitiges Verbinden benachbarter Brüstungselemente (3a, 3b),
d) Einbringen des verflüssigten Baumaterials (15) auf die Schalungskonstruktion (16), wobei das Baumaterial (15) dergestalt eingebracht wird, dass die Vorsprünge (4) der
Brüstungselemente (3a, 3b) von dem verflüssigten Baumaterial (15) umschlossen sind,
e) Abwarten einer Aushärtezeitdauer des Baumaterials (15), sodass nach Ablauf der Aushärtezeitdauer die Brüstungselemente (3a, 3b) mit dem verfestigten Baumaterial (15)
über die Vorsprünge (4) fest verbunden sind.
Claims (39)
1. Bausatz für einen Brüstungsaufbau (1) an einem Gebäude (2), wobei der Bausatz
zumindest Folgendes umfasst:
- zumindest ein Brüstungselement (38a, 3b) aus Metall, wobei das Brüstungselement (3a, 3b)
*vertikal orientierte zueinander beabstandete Stäbe (3a1, 3b1),
*ein oberes sowie ein unteres Metallprofil (3a20, 3a2u, 3b2o, 3b2u), wobei diese zwei Metallprofile (3a20, 3a2u, 3b20o, 3b2u) voneinander in vertikaler Richtung beabstandet sind, und zwar so, dass obere Enden der Stäbe (3a1, 3b1) in das obere Metallprofil (3a2o0, 3b20) münden und untere Enden der Stäbe (3al, 3b1) in das untere Metallprofil (3a2u, 3b2u)
münden, sowie
*zumindest einen Stehfortsatz (3a3, 3b3), der zumindest an dem unteren Metallprofil
(Sa2u, 3b2u) angreift,
wobei die beiden Metallprofile (3a20, 3a2u, 3b2o, 3b2u) jeweils eine dem Gebäude (2) zugewandte Vorderseite (3VS) sowie eine gegenüberliegende dem Gebäude (2) abgewandte Rückseite (3R5) aufweisen, wobei der Stehfortsatz (3a3, 3b3) in vertikaler Richtung von dem unteren Metallprofil (3a2u, 3b2u) absteht, wobei der zumindest eine Stehfortsatz (3a3, 3b3) zumindest einen Vorsprung (4), vorzugsweise in Form eines Dorns, aufweist, wobei der Vorsprung zumindest 3cm, vorzugsweise zumindest 10cm, von dem Metallprofil (3a2o, 3a2u, 3b2o, 3b2u) in Normalrichtung absteht, dadurch gekennzeichnet, dass der Bausatz zumindest ein Brüstungselement (3a) aufweist, bei welchem der eine Stehfortsatz (3a3) an dem unteren Metallprofil (3a2u) angreift und sich ausgehend von dem unteren Metallprofil (3a2u) nach unten erstreckt, wobei das untere Metallprofil (3a2u) als horizontaler Abschnitt eines L-förmigen Profils (6) ausgebildet ist, wobei sich ein vertikaler Schenkel (6v)
ausgehend von der Vorderseite (3V5S) des Metallprofils (3a2u) nach unten erstreckt.
2. Bausatz nach Anspruch 1, wobei zumindest die Vorderseite (3VS) des unteren Metallprofils (3a2u, 3b2u) innerhalb einer vertikal orientierten Ebene, nachfolgend
Bezugsebene (E1) genannt, liegt, wobei das obere und das untere Metallprofil (3a20, 3a2u,
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19
3b2o, 3b2u) gleichartig ausgebildet sind und wobei deren Vorderseiten (3VS) innerhalb der Bezugsebene (E1) liegen.
3. Bausatz nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei der Stehfortsatz (3a3, 3b3) zumindest zwei in vertikaler Richtung zueinander beabstandete Vorsprünge (4) in Form
zweier Dorne aufweist.
4. Bausatz nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei an dem Brüstungselement (3a, 3b) zumindest zwei Stehfortsätze (3a3, 3b3) ausgebildet sind, die identisch ausgebildet und zueinander in horizontaler Richtung parallelverschoben sind, wobei der Abstand zwischen
den Stehfortsätzen (3a3, 3b3) zwischen 40cm und 160 cm beträgt.
5. Bausatz nach Anspruch 4, wobei die zwei Stehfortsätze (3a3, 3b3) den gleichen Abstand
zur Mitte der Längserstreckung des unteren Metallprofils (3a2u, 3b2u) aufweisen.
6. Bausatz nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei zumindest die Vorderseite (3VS) des unteren Metallprofils (3a2u, 3b2u) innerhalb einer vertikal orientierten Ebene, nachfolgend Bezugsebene (E1) genannt, liegt, wobei die Stäbe (3a1, 3b1) jeweils eine dem Gebäude (1) zugewandte Vorderseite (VS) aufweisen, die sich bis zur Bezugsebene (E1)
erstreckt.
7. Bausatz nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Stäbe (3a1, 3b1) jeweils eine von dem Gebäude (2) abgewandte Rückseite (3RS) aufweisen, wobei diese Rückseiten
(3RS) innerhalb einer weiteren Ebene (E2) liegen.
8. Bausatz nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei Stäbe (8al, 3b1) baugleich
ausgebildet und gleichmäßig voneinander beabstandet sind.
9. Bausatz nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Längserstreckung der
Metallprofile (3a20, 3a2u, 3b2o, 3b2u) zwischen 0,5 m und 2 m beträgt.
10. Bausatz nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei der vertikale Abstand zwischen dem unteren und dem oberen Metallprofil (3a20, 3a2u, 3b2o, 3b2u) zwischen 1,16m
und 2m beträgt.
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20
11. Bausatz nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei das untere Metallprofil (Sa2u, 3b2u) entweder unterhalb des zumindest einen Vorsprungs (4) oder in einem Abstand
von zumindest 65cm oberhalb dem zumindest einen Vorsprung (4) angeordnet ist.
12. Bausatz nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Stäbe (3al, 3b1) einen rechteckigen Querschnitt aufweisen, wobei die Breite der Stäbe (3a1, 3b1), die parallel zur Längsersterstreckung der Metallprofile (3a20, 3a2u, 3b2o, 3b2u) orientiert ist, geringer ist als ihre Tiefe, wobei die Tiefe zwischen 30 und 60 mm, insbesondere zwischen 40 mm oder 50
mm, beträgt und die Breite zwischen 3mm und 8mm beträgt.
13. Bausatz nach einem der Ansprüche 1 bis 11, wobei die Stäbe (3a1l, 3b1) einen runden
Querschnitt mit einem Durchmesser zwischen 15mm und 30mm aufweisen.
14. Bausatz nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die äußeren Stäbe plan mit
den Enden der Längserstreckung der Metallprofile (3a20, 3a2u, 3b2o, 3b2u) abschließen.
15. Bausatz nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Länge des Stehfortsatzes (3a3), mit der sich dieser an ausgehend von dem unteren Metallprofil (3a2u) nach unten
erstreckt, zumindest 80 cm beträgt.
16. Bausatz nach Anspruch 15, wobei der zumindest eine Vorsprung (4) innerhalb der untersten 30 cm der Längserstreckung des Stehfortsatzes (3a3) angeordnet ist und der zumindest eine Vorsprung (4) zumindest 65 cm von dem unteren Metallprofil (3a2u)
beabstandet ist.
17. Bausatz nach Anspruch 15 oder 16, wobei der Bausatz eine zementgebundene Platte (5), nämlich eine zementgebundene Feinspanplatte oder eine zementgebundene Flachpressplatte, aufweist, die dazu ausgebildet ist, mit dem Stehfortsatz (3a3) verschraubt zu werden, wobei die Länge der Platte (5) mit der Länge des unteren Metallprofils (3a2u) übereinstimmt und wobei die Platte (5) dazu ausgebildet ist, an dem unteren Metallprofil
(8a2u) bündig anzugreifen und sich ausgehend davon vertikal nach unten zu erstrecken.
18. Bausatz nach Anspruch 17, wobei eine Gesamthöhe (Ha), die sich aus der Höhe der Platte (5) sowie dem Abstand zwischen dem unteren Metallprofil (3a2u) und dem oberen
Metallprofil (3a20) zusammensetzt, zumindest 1,1 m beträgt.
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19. Bausatz nach einem der Ansprüche 15 bis 18, wobei die Höhe der Platte (5) größer ist als die Höhe der Stäbe (3a1) und insbesondere zumindest den doppelten Wert beträgt.
20. Bausatz nach einem der Ansprüche 15 bis 19, wobei zumindest die Vorderseite (3VS) des unteren Metallprofils (3a2u, 3b2u) innerhalb einer vertikal orientierten Ebene, nachfolgend Bezugsebene (E1) genannt, liegt, wobei sich der Stehfortsatz (3a3) innerhalb der Bezugsebene (E1) erstreckt.
21. Bausatz nach einem der Ansprüche 15 bis 20, wobei die Platte (5) eine Ausnehmung (5a) zur teilweisen Aufnahme des Stehfortsatzes (3a3) aufweist, wobei vorzugsweise der
Stehfortsatz (3a3) diese Ausnehmung (5a) um zumindest 2 mm überragt.
22. Bausatz nach einem der Ansprüche 21, wobei der Stehfortsatz (3a3) eine Dicke (d)
zwischen 15 mm und 50 mm aufweist.
23. Bausatz nach Anspruch 22, wobei das L-förmige Profil (6) metallisch ausgebildet ist und
eine Materialstärke zwischen 5mm und 10mm aufweist.
24. Bausatz nach Anspruch 22 oder 23, wobei das untere Metallprofil (3a2u) eine Tiefe zwischen 40mm und 60mm aufweist, und wobei der vertikale Schenkel (6v) eine vertikale Länge zwischen 40mm und 160mm aufweist und sich entlang der gesamten Länge des
unteren Metallprofils (3a2u) erstreckt.
25. Bausatz nach einem der Ansprüche 22 bis 24, wobei die Platte (5) dazu eingerichtet ist, an dem L-förmigen Schenkel (6) formschlüssig anzugreifen, wobei die dem L-förmigen Profil (6) zugewandte Oberkante der Platte (5) gebrochen ausgeführt ist, sodass eine Toleranz zum Ausgleich von Schweifsnähten oder Unebenheiten in der Innenkante des L-förmigen Profil
(6) gegeben ist.
26. Bausatz nach einem der Ansprüche 22 bis 25, wobei der Stehfortsatz (3a, 3b3) über den vertikalen Schenkel (6v) des L-förmigen Profils (6) mit dem unteren Metallprofil (3a2u) verbunden ist, indem sich in dem L-förmigen Profil (6) zumindest eine, vorzugsweise zwei, Bohrung (7) befindet, wobei sich der Stehfortsatz (3a3) zumindest bis zur zumindest einen
Bohrung (7) erstreckt und ein Innengewinde (8) aufweist, sodass das L-förmige Profil (6) mit
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dem Stehfortsatz (3a3) durch einsetzen einer Schraube (9) in die Bohrung (7) und
Verschraubung mit dem Innengewinde (8) fest verschraubbar ist.
27. Bausatz nach einem der Ansprüche 22 bis 26, wobei von dem Stehfortsatz (3a3) Befestigungsflügel (10) abstehen, die bündig mit einer dem Gebäude (2) zugewandten Vorderseite des Stehfortsatzes (3a3) ausgebildet sind und eine Dicke von weniger als 50% der Dicke des verbliebenden Stehfortsatzes (3a3) aufweisen, wobei der Stehfortsatz (3a3) einen Befestigungsflügel (10) auf Höhe des vertikalen Schenkels (6v) des L-Profils (6) aufweist, sodass der Befestigungsflügel (10) im montierten Zustand von dem vertikalen Schenkel (6v) abgedeckt wird, und wobei ein weiterer Befestigungsflügel (10) in einem Abstand von zumindest 30cm weiter Unterhalb vorgesehen ist, wobei jeder Befestigungsflügel Bohrungen (7) aufweist, mittels denen der Befestigungsflügel (10) mit der Platte (5) fest verschraubbar ist.
28. Bausatz nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei der Bausatz zumindest ein Brüstungselement (3b) aufweist, bei welchem an der Vorderseite (3VS) des unteren Metallprofils (3b2u) eine metallische Abdeckplatte (11) vollflächig angebracht ist, die die gesamte Längserstreckung des Metallprofils (3b2u) verdeckt und die sich ausgehend von dem unteren Metallprofil (3b2u) entlang der Stäbe (3b1) bis zu einer Höhe von zumindest
60cm parallel zu den Stäben (3b1) erstreckt.
29. Bausatz nach Anspruch 28, wobei die Abdeckplatte (11) mit den Stäben (3b1l) fest
verbunden, insbesondere verschweißt, ist.
30. Bausatz nach Anspruch 28 oder 29, wobei sich der Stehfortsatz (3b3) ausgehend von dem unteren Metallprofil (3b2u) vertikal nach oben erstreckt, wobei der Stehfortsatz (3b3) als mechanisch verstärkter Abschnitt, insbesondere als Halteplatte mit gegenüber der
Abdeckplatte (11) erhöhter Wandstärke, ausgebildet ist.
31. Bausatz nach einem der Ansprüche 28 bis 30, wobei die Höhe der Abdeckplatte (11) zwischen 20% und 80%, insbesondere zwischen 30% und 50% der Gesamthöhe (Hb) des Brüstungselements (3b) beträgt, welche Gesamthöhe (Hb) vorzugsweise zumindest 1,1 m
beträgt.
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23
32. Bausatz nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei der Bausatz zudem ein Sichtschutzbrüstungselement (12) aufweist, das als vollflächige zementgebundene Platte, nämlich als zementgebundene Feinspanplatte oder eine zementgebundene Flachpressplatte,
ausgebildet ist.
33. Bausatz nach Anspruch 32, wobei die Höhe des Sichtschutzbrüstungselements (12) mit
der Höhe der verbleibenden Brüstungselemente (3a, 3b) übereinstimmt.
34. Bausatz nach Anspruch 32 oder 33, wobei das Sichtschutzbrüstungselement (12) an seinem oberen Ende eine metallische Abdeckung (12a) zur Vermeidung von Wassereintritt in das obere Ende aufweist, wobei in einem unteren Bereich des Sichtschutzbrüstungselement (12) ein metallisches Befestigungsmittel (12b) mit zumindest einem Vorsprung (12c) ausgebildet ist, wobei der Vorsprung (12c) vorzugsweise gleichartig
wie die Vorsprünge (4) der verbleibenden Brüstungselemente (3a, 3b) ausgebildet ist.
35. Bausatz nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Längserstreckung jedes Brüstungselement (8a, 3b) durch zwei gegenüberliegende Stirnseiten (3a4, 3b4) begrenzt ist, in die die Metallprofile (3a20, 3a2u, 3b2o, 3b2u) münden, wobei an diesen Stirnseiten (3a4, 3b4) Schrauböffnungen (13) ausgebildet sind, die dergestalt ausgebildet sind, dass benachbarte Brüstungselemente (3a, 3b) durch Verschrauben zweier einander
gegenüberliegender Schrauböffnungen (13) stirnseitig fest miteinander verbindbar sind.
36. Bausatz nach Anspruch 35, wobei die Schrauböffnungen (13) so positioniert sind, dass die oberen Metallprofile (3a20, 3b20) benachbarter Brüstungselemente (3a, 3b) zueinander
fluchtend verbindbar sind.
37. Bausatz nach Anspruch 35 oder 36, wobei die Schrauböffnungen (13) als vertikal
orientierte Langlöcher ausgebildet sind.
38. Brüstungsaufbaus (1) an einem Gebäude (2), hergestellt unter Verwendung des Bausatzes nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei zumindest ein Brüstungselement (3a, 3b) aus Metall an dem Gebäude (2) befestigt ist, indem der zumindest eine Vorsprung (4) in eine durch Aushärtung eines zuvor verflüssigten Baumaterials, insbesondere Beton, hergestellten Boden- und/oder Deckenkonstruktion des Gebäudes (2) aufgenommen und damit fest
verbunden ist.
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39. Verfahren zum Erstellen eines Brüstungsaufbaus (1) an einem Gebäude (7) unter Verwendung eines Bausatzes (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, umfassend die
folgenden Schritte:
a) Bereitstellen einer Anzahl von für die Montage vorbereiteten Brüstungselementen (3a, 3b), wobei unter der besagten Vorbereitung verstanden wird, dass die Brüstungselemente (3a, 3b) jeweils einstückig ausgebildet sind und den zumindest einen
Vorsprung (4) aufweisen, der zur Verbindung (4) mit dem Gebäude (2) vorbereitet ist,
b) Anbringen der Anzahl der Brüstungselemente (3a, 3b) gemäß Schritt a) an einer Boden- und/oder Decken-Schalungskonstruktion (16), wobei die Schalungskonstruktion (16) dazu vorbereitet ist, mit einem verflüssigten Baumaterial (15), insbesondere Beton,
zumindest teilweise verfüllt zu werden,
c) Stirnseitiges Verbinden benachbarter Brüstungselemente (3a, 3b),
d) Einbringen des verflüssigten Baumaterials (15) auf die Schalungskonstruktion (16), wobei das Baumaterial (15) dergestalt eingebracht wird, dass die Vorsprünge (4) der
Brüstungselemente (3a, 3b) von dem verflüssigten Baumaterial (15) umschlossen sind,
e) Abwarten einer Aushärtezeitdauer des Baumaterials (15), sodass nach Ablauf der Aushärtezeitdauer die Brüstungselemente (3a, 3b) mit dem verfestigten Baumaterial (15)
über die Vorsprünge (4) fest verbunden sind.
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Priority Applications (2)
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| ATA50341/2024A AT528235B1 (de) | 2024-04-24 | 2024-04-24 | Bausatz für einen Brüstungsaufbau an einem Gebäude |
| EP25171051.3A EP4640973A1 (de) | 2024-04-24 | 2025-04-16 | Bausatz für einen brüstungsaufbau an einem gebäude, brüstungsaufbau und verfahren zum erstellen |
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| ATA50341/2024A AT528235B1 (de) | 2024-04-24 | 2024-04-24 | Bausatz für einen Brüstungsaufbau an einem Gebäude |
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ID=90880388
Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
| ATA50341/2024A AT528235B1 (de) | 2024-04-24 | 2024-04-24 | Bausatz für einen Brüstungsaufbau an einem Gebäude |
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2024
- 2024-04-24 AT ATA50341/2024A patent/AT528235B1/de active
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2025
- 2025-04-16 EP EP25171051.3A patent/EP4640973A1/de active Pending
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Also Published As
| Publication number | Publication date |
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| EP4640973A1 (de) | 2025-10-29 |
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